Musik - PewPewPew

Eigentlich sollte ich gerade irgendwo an einem Flughafen einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Montana und meinen amerikanischen Freunden einlegen, um später über ein paar Berge zu erklimmen und Fotos zu schießen. Stattdessen veröffentliche ich die dafür geplante Sommerplaylist für warme Nächte zuhause mit ganz viel Dreampop. 50 Songs, 3 Stunden und 19 Minuten; teilweise alter Kram, hauptsächlich aber hot new shit aus diesem Jahr.

Meine Sommerplaylist 2019: Dreamy Summer
Meine Sommerplaylist 2018: Night Drive
Meine Sommerplaylist 2017: Nostalgic for Summer

Fußball ist cool, das weiß auch der norwegische Dreampop-Teeniestar Boy Pablo. In seinem neuen Musikvideo zu “Hey Girl” dribbelt sich ins Herz eines Mädchens und besiegt seinen Erzrivalen Nacho. Ich hatte mal eine gegensätzliche Erfahrung, als eine Ex-Freundin am Spielrand den Gegner anfeuerte. Wir verloren das Spiel. Geregnet hatte es auch noch.

Aber hey, freut mich für Boy Pablo bzw. Wachito Rico, wie er sich in seinem neuen Projekt nennt. Die zweite Singleauskopplung aus dem gleichnamigen Album “honey” erzählt die Geschichte weiter. Kaum zu glauben, aber im Oktober erscheint nach einer Welttournee, etlichen YouTube-Hits und drei Jahre nach dem Durchbruch mit “Everytime” erst die Debüt-LP bei 777 Records.

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Initial D meets The Last of Us – Wenn es nach den Synthpoppern von Future Islands geht, dann ist eines sicher: Auch nach dem Ende der Welt wird gute Autowerbung möglich sein. Dieser gänzlich im Computer entstandene Liebestanz zweier japanischer Autos überrascht und berührt.

Dazu erfreut der wiedergefundene Sound der Band. Nachdem ich mit dem letzten Album The Far Field eher weniger anfangen konnte, knüpft die neue Single “For Sure” nach dreijähriger Pause wieder an die liebgewonnene Singles-Goodness an. Ein toller, lebensbejahender Track für Fahrten durch warme Sommernächte.

extremely 3:00 am content

Matt Berninger von The National kommentierte unter diesem von einem Fan gemachte Musikvideo: “This just made me cry. Thanks a lot. MB” Ein mega cooler Ritterschlag, zumal diese Videos immer ganz persönliche Projekte für eine Handvoll Ultras sind, die vielleicht 287 Views bekommen. Das Video an sich ist übrigens äußerst passend geschnitten und “Nobody Else Will Be There” ist ohnehin ein Hammertrack, besonders für diese Jahreszeit.

Oscar-Preisträger und The Mandalorian Komponist Ludwig Göransson spielt in seinem ersten eigenen Musikvideo jedes einzelne Instrument des Hauptthemas der Serie. Als wäre das schon nicht cool genug, hat man ihn auf die Stagecraft-Bühne gesetzt und ein paar der Motive und Welten aus der Serie eingeblendet, teilweise sind aber schon Bereiche seines “Studios” wohl aus dem Computer. Das Video allein ist natürlich mega, aber es beweist dazu die vielfältige Einsatzfähigkeit dieser neuen Technologie und welche Revolution uns bevorsteht. Es wird wohl noch so vielleicht zehn Jahre dauern, aber sobald diese Methode auf einem Konsumentenlevel alltagstauglich wird, sind vielen Indieproduktionen wirklich keine Grenzen mehr gesetzt.

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08 Jul, 2020 · Sascha · Musik · 0 comments

Stephen James Wilkinson, besser bekannt als Bibio, verwöhnt uns mit dem ersten Musikvideo “Sleep On The Wing” zum gleichnamigen Album mit Wind in the Willows Vibes. Träumerisch einfach, perfekt für Sparziergänge aktuell bei dem schönen Wetter.