Kurzfilm - PewPewPew

Schönes Mashup aus NASA-Archivmaterial, Carl Sagan und einem Machinima von Nassault, der seine neueste Kreation Neil Armstrong widmet. Dass Nassault nicht nur ein talentier Cutter ist, sondern sein Machinima in Kerbal Space Program auch sehr schwer zu bewerkstelligen war, beweisen übrigens die Jungs von Inside Gaming auf sehr unterhaltende Weise.

In Zusammenarbeit mit der New York Times hat Filmemacher Errol Morris den Autor von Six Seconds in Dallas, Josiah “Tink” Thompson, zum 50. Jahrestag des Kennedy-Attentats interviewt. Ist sehr schön geworden, insbesondere weil der ganze Verschwörungskram beiseitegelegt wird und Morris, als Dokumensch, sich dankbarerweise hauptsächlich auf die Bilder konzentriert. (via)

Vor ein paar Tagen tauchte ebenfalls eine von Anthony Davidson bereinigte und stabilisierte Version des Zapruder Films auf, die uns das Geschehen in panoramischen HD zeigt.

Jedes folgende Worte könnte potentiell ein Spoiler sein, also sollten die empfindlichen Leute, die Gravity noch nachzuholen haben, jetzt lieber aufhören zu lesen. Jeder andere kann sich darüber freuen, dass der Kurzfilm Aningaaq von Alfonso Cuaróns Sohn, Jonas, der auch am Drehbuch mitschrieb und die ursprüngliche Idee hatte, jetzt komplett online anzusehen ist. Jonas Cuarón drehte seinen Film für gerade einmal 100000 Dollar, die fast ausschließlich für die Transportkosten der Crew draufgingen; die Dreharbeiten selbst wurden äußerst authentisch und minimal im “Guerilla-Style” auf der vereisten Location umgesetzt.

Im Kurzfilm sieht man die andere Seite der Konversation von Dr. Stone und dem Inuit Aningaaq aus Grönland. Gegen Ende sehen wir sogar den Wiedereintritt der Tiangong, was zumindest meine private Diskussion mit Freunden beendet und belegt, dass sie tatsächlich in Grönland gelandet ist.

Ich bin ja weiterhin sehr froh, dass wir im Hauptfilm nicht das Erdorbit und Sandra Bullocks Überlebendskampf verlassen haben, aber das hätte die beste Post-Credits-Szene aller Zeiten werden können! Ich bin froh, dass wir sie hier sehen können. God bless Al Gore for the webbernets. (via)

SciFi Short Collection V

14 Nov, 2013 · Sascha · Kurzfilm · 0 comments

telescope

Die fünfte Ausgabe meiner Ansammlung von Science Fiction Kurzfilmen ist da und ich habe mich dafür entschieden die Serie in “SciFi Short Collection” umzunennen. Erstens, weil es besser klingt als “Parade” und zweitens, weil es dann auch so einen internationalen Appeal hat und auch die englischen Leser grob wissen, worum es geht.

The Mind Job

Zur Abwechslung: JJ Winlove (Was ein cooler Name) hat sich wohl stark von Charlie Brookers Black Mirror inspirieren lassen und inszeniert mit vielen Klischees und seichtem Humor in dieser realitätsnahen Verbrechensaufklärung eine komödiantische Version von “The Entire History of You”.

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castello-cavalcanti-poster

Es dauert noch ein wenig bis Wes Andersons neuer Film The Grand Budapest Hotel in die Kinos kommt. Dafür hat er in der Zwischenzeit zusammen mit Jason Schwartzman einen neuen Kurzfilm über denn Rennfahrer Jed Cavalcanti gedreht. Dieser baut bei der Molte Miglia im September 1955 einen Unfall – zufälligerweise genau in dem Heimatdorf seiner Vorfahren, dessen Einwohner und Wärme ihm schnell ans Herz wachsen. Viel mehr passiert nicht wirklich, aber man kann sich damit schön die Wartezeit auf den nächsten Film vertreiben. Und Jason Schwartzman ist natürlich wieder wunderbar. Aber das Set Design und die Bilder alleine bereits sind das Anschauen wert. (via)

Kurzfilm: Nostalgies

27 Oct, 2013 · Sascha · Kurzfilm · 0 comments


via MindsDelight

Der Abschlussfilm von Nicolas Lefaucheux ist ein Mashup aus kleinen Video- und Audioschnipsel zum Thema Nostalgie. VHS-Ästhetik, nachdenklich und emotional. Passt perfekt zu einem so verregneten Sonntag wie heute.

There are as many nostalgias as there are times, countries, nationalities, traditions, beings. In order to capture the plurality of the definition, the chosen role for this purpose is that of a documentarist, an interpreter, an aesthetic observant. The film is a visual experimentation exploring these different definitions by putting together different audio and visual testimonies. Going backwards, forwards, the mind recreate a new time ; not a new house nor a lost city, but a new present.

marssettlement

Ich bin generell (und dank LEOs Comic Aldebaran momentan wieder) sehr an der Kolonialisierung des Weltalls interessiert und da kommt mir diese kurze Dokumentation von Regisseur Jonathan Minard gerade recht. Er begleitete mehrere junge Menschen aus aller Welt bei ihrem Zusammentreffen auf dem Space Settlement Design Contest der NASA und was man dort hört, macht einem echt Hoffnung. The future is bright!

kalpana_interior3By keying in on the students’ dreams—rather than on more logical or technocratic arguments—filmmaker Jonathan Minard hopes to bring the conversation about space settlement to an emotional place, focusing on aspiration and the strange feeling of longing for the imaginary. Someday Somewhere Beyond, he explains, “is really about a form of wanderlust, an innate drive to explore and build a better future. When people watch it, I want them to feel the mixture of hope, nostalgia, wonder, anxiety and terror—the full spectrum of emotions that dreaming of space elicits.” All those emotions, tossed together in zero-gravity, trigger an as-yet-unfamiliar pathos: “I want the documentary to make audiences feel homesick for a future that has yet to arrive,” Minard asserts.

simon2

Record/Play

“War, fate, and a broken walkman transcend space and time in this sci-fi love story.” Die Beschreibung unter dem Video sagt eigentlich bereits alles, was man zum Inhalt wissen muss und sagen kann ohne zu spoilern. Ich möchte jedoch noch herausheben, wie gut dieser Film ist. Er sticht heraus, zweifellos. Er ist schlau, gefühlsbetont und ruhig. Drei Eigenschaften, die immer seltener in Sci-Fi-Kurzfilmen werden in Zeiten immer einfacher werdendem Zugang zu VFX. Im Langfilmsegment trifft das (glücklicherweise) noch nicht zu. Herausragend. Dazu ist die Musik am Ende wunderschön.

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