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Spoiler-Warnung natürlich! Der heiß erwartete Showdown über Harrenhal erregt Fans so sehr, sie können es gar nicht abwarten, bis House of the Dragon diese Schlacht zwischen Daemon und Aemond zeigt, dass sie es sich einfach selbst animieren. Finde ich grundsätzlich nicht schlecht gemacht, da stimmen schon einige der Shots und Entwicklungen der Schlacht, auch wenn die Blender-Optik zu wünschen übrig lässt. Besonders der letzte Unterwasser-Shot hat schon etwas Cineastisches, der Schöpfer hatte ein Aug dafür.

Okay, let’s do this again. Wenn die größten Showmacher der Welt zum Big Game einladen, gab es in der Vergangenheit auch immer genug für die zu glotzen, die wenig mit Football anfangen können – wie mich! Es mag womöglich an der allgemeinen kulturellen Verschlechterung der Blockbuster liegen, aber hier gibt es echt nicht so viel zum Staunen. Daher lohnt sich ein Blick auf diesen Hochkommerz in meinen Augen schon, um zu sehen, wo wir stehen.

Kendrick Lamars Halftime Einlage

Wie Langzeitleser wissen kann ich recht wenig mit Rap anfangen. Natürlich existieren viele Tracks, die auch mich packen und wo ich mitgehe, einige davon sogar von Kendrick Lamar. Aber diese Performance fand ich echt schwach, vor allem stimmlich. Da geht in dieser Arena einfach sehr viel verloren und diese großen Einlagen retten nichts. Dazu fällt es mir schwer etwas vorzustellen, das mich weniger interessiert als dieser Beef mit Drake.

Kommen wir dazu schnell zu den Filmen.

Mission: Impossible – The Final Reckoning

Das Wichtigste zuerst. Tom Cruise eröffnete die Ausstrahlung mit einem Monolog und darauf folgte ein neuer Trailer für Mission: Impossible – The Final Reckoning. Ich glaube, dass sich Cruise in der Rolle gefällt, jetzt abliefern zu müssen. Da M:I7 quasi floppte und auch für mich inhaltlich enttäuschte , kann der achte und finale Teil diesen Trend bestätigen oder, so stehen die Zeichen, das Franchise geradebiegen und Ethan Hunts Geschichte würdevoll beenden. Es wird sich zeigen müssen, ob es eine kluge Wahl war, die zweite Hälfte einem (wohl kompetenten und talentierten) Filmemacher zu überlassen, nachdem sich zuvor die Auteure die Klinke in die Hand gaben. Aber was soll man denn sagen, wenn Cruise dort im letzten Shot an einem Flugzeug hängt? Natürlich müssen wir ihm vertrauen.

F1

Ich hatte über meinen gelassenen Hype zu F1 schon geschrieben. Hier finde ich nach wie vor viele Aspekte des Films stimmig, aber keiner der Shots haut mich jetzt um, da fehlte in Wow-Moment. Hoffentlich spart man sich das für den Film einfach nur auf.

Lilo & Stitch

Um Erfolg mit einem Spot beim Superbowl zu haben, geht es meiner Ansicht nach vor allem um die richtige Perspektive, es geht um Commitment. Scheu ist nicht geboten, aber auch kein Anbiedern. Ich finde, dieser ganz witzige und süße Spot schafft es gut, Stitch nochmal einem neuen Publikum vorstellen un

How To Train Your Dragon

Die Antwort, die ihr sucht, lautet Isle of Berk. Denn wieso sollte es eine Live-Action-Verfilmung von How To Train Your Dragon geben, die a) so kurz nach dem Original erscheint (Disney kann dagegen wenigstens noch irgendwie mit “Nostalgie” argumentieren und b) dann eine identische, wenn auch dadurch schwächere Kopie des gleichen Regisseurs ist? Na um eben Besucher*innen in den Universal Studios Freizeitpark in Florida zu locken, wo ein neuer Drachenbereich entstanden ist und zum Kinostart seine Pforten öffnen wird. Bei aller berechtiger Verwirrung und korrekter Häme über diese leblosen Bilder muss dennoch kurz festgehalten werden, dass sie das wichtigste Element, eben Toothless, durchaus gut übersetzt haben.

Marvel’s Thunderbolts*

Wen ruft man, wenn die Avengers keine Zeit haben? Scheinbar eine Reihe von abgehalfterten Nebenfiguren aus zuvor spektakulär gescheiterten Projekten. Diese halbironische, selbstkritische Attitüde ist aber nur halb so charmant, wie Kevin Feige glaubt. Dazu sieht das auch alles fürchterlich aus, man bleibt on brand auch in Phase 5. Kann man wohl skippen. Ich denke, dass ich erst wieder bei Marvel Studios’ letzter Hoffnung einchecke.

Jurassic World Rebirth

Zu dem Trailer habe ich alles schon hier gesagt, es gibt immerhin einen neuen Shot lol und ich finde es spannend zu sehen, dass das Reveal hier ohne das Intro etwas besser passt, als würde man auf etwas zuarbeiten.

Novocaine

Das sind spaßig aus, werde ich mit Sicherheit an einem Abend mal streamen.

Smurfs

Schlümpfe-Eis, Schlümpfe-Fruchtgummi, Schlümpfe auf Super Nintendo, Schlümpfe-Serie, Schlumpf-Park in Frankreich nahe meiner Heimat. Die Schlümpfe waren ein großer Teil meiner Kindheit, aber diese animierten Filme von vor ein paar Jahren haben keine Regung in mir hervorgerufen. Insgesamt bleiben diese Filme, in der man solche bekannten Zeichentrickfiguren in eine große Stadt steckt, für mich eine ganz besonders abscheuliche Form des Kinos.

Captain America: Brave New World

Keine Ahnung, wie man dazu noch Worte finden kann.

M3GAN 2.0

Ich kann es schwer abschätzen, ob M3GAN wirklich so ein Phänomen war, wie es dieser Teaser zum zweiten Teil postuliert oder ob das nur so ein Twitter-Ding war. Kommerziell erfolgreich war er auf jeden Fall, also ist eine Fortsetzung nur logisch. Aber der zweite Teil soll laut einem Tweet von vor ein paar Tagen einen T2-Ansatz verfolgen, wo M3gan reaktiviert wird, um einen rogue android zu stoppen. Das klingt konsequent und stimmig, so why not?

Kommen wir zu den Werbespots. Ich habe alle gesichtet, aber nur eine Handvoll davon ausgewählt. Für mich gibt es keine klaren Favoriten oder Standouts, aber ein paar davon sind gut, andere habe ich fast aus Hohn ausgewählt. Gehen wir sie mal durch. (weiterlesen…)

Ich bin ja nicht der größte Trekkie (Trekker sollen manche ja präferieren?), aber mir steckt Shatners Rückkehr als Kirk in dem Roddenberry Archives Kurzfilm noch in den Knochen. Das war einfach magisch. Ebenso an Magie grenzt William Shatner selbst, seine physische wie psychische Verfassung ist für sein Alter unfassbar. Der Mann ist 93 Jahre alt! Davon fasziniert klickte ich mich letztens durch eine Reihe von Gastauftritten in YouTube-Formaten und blieb hier bei diesem Vanity Fair Video hängen, in dem er Parodien von sich bewertet und die ganze Zeit die talentierten Performer wie Seth MacFarlane, Bruce Campbell oder literally Chris Pine himself einfach shittalkt lol. Das seien gar keine guten Nachahmungen, meint er, während er in seiner süffisanten, amüsierten Zurückweisung die Genauigkeit der Parodien, wohl wissentlich, bestätigt. Mögen wir alle so alt werden und noch über uns selbst lachen können.

Ein Zeichen, dass eine Serie entweder ein cult following hat oder den Zeitgeist trifft, ist die Existenz einer von Fans erstellen LEGO-Version. Parodie oder Huldigung spielt da keine Rolle mehr, wenn dieses Maß erreicht ist. Wo genau Severance steht, mag ich nicht so richtiv erorten können. Apple TV+ Serien fliegen trotz anhaltend guter Kritiken und einem prestigeträchtigen Produktionsniveau leider noch für mein Gefühl unter dem Radar, aber der Hype zum Start der zweiten Staffel war in meiner Bubble wiederum recht groß. Insofern ist das Video wohl daher ein Zeichen, dass eine kritische Masse erreicht wurde.

Come for the pirate puns, stay for the tiefgehende Analyse der neuen Star Wars Serie! Matthias Hopf (Twitter) und ich sprechen ausführlich über die erste Kinderserie einer weit, weit entfernen Galaxis namens Skeleton Crew! Kinder als erklärtes Zielpublikum? Eigentlich doppelt gemoppelt, aber so eine Neuverfilmung von Goonies im Weltall kann durch viele putzige Elemente und Jude Law überzeugen. Aber wie viel bleibt am Ende wirklich übrig und reicht das noch für die Marke Star Wars? Das und mehr im neuen PewCast!

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Shownotes:
Bildquellen: © Warner Bros. Deutschland
Moviepilot: Matthias’ Volume Essay
Concept Art: Matthias’ Analyse zu Alderaan
Moviepilot: Matthias interviewt die Kinderstars von Skeleton Crew
Moviepilot: Matthias interviewt Jude Law
Forbes: Disney plant Bau eigener Dörfer
Antenne Alderaan: Review der 4. Folge Skeleton Crew mit Sascha als Gast
Star Wars Net: Deleted Scene of Jod’s Master
Wookieepedia: Corran Horn
YouTube: Jack Sparrow

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Der Krieg hat begonnen – und es gibt kein Zurück mehr. Klägliche Versuche der Diplomatie sind zum Scheitern verurteilt, während die Blacks und die Greens ihre Wunden lecken und im Hintergrund wettrüsten. Die zweite Staffel von House of the Dragon endet mit einem Moment der Stärke für Rhaenyra, eingefangen in einer Einstellung, die unmissverständlich klarmacht: An ihr kommt die Geschichte nicht vorbei. The Queen Who Ever Was.

Doch der Schein trügt. Die Staffel wurde vorzeitig beendet, und großes Unheil steht bevor – sowohl in der Erzählung als auch bei der Serie selbst, die sich mit dieser Kürzung selbst beschneidet. In unserer vorerst letzten Besprechung dieser grandiosen Serie gehen Miriam und ich ins Detail und hart ins Gericht mit den Folgen fünf bis acht. Doch unser Fazit bleibt trotz allem genüsslich positiv: Wenn die größte Kritik nur ist, dass es nicht genug gab, dann ist das eigentlich kein echtes Problem.

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PewCast: Alle Game of Thrones Folgen

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Soundcloud: PewCast 159: House of the Dragon 2×05-08: The Queen Who Ever Was
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Krieg wütet in Westeros, und Drachen durchpflügen den Himmel. Nicht zum ersten Mal und gewiss nicht zum letzten Mal lodern die Flammen dieser gottgleichen Bestien, verschlingen Stein und Fleisch gleichermaßen, brennen Städte nieder und verwandeln Schlachtfelder zu Asche. Doch niemals zuvor – und niemals danach – war das Feuer so verzehrend, die Wunden so tief, der Preis so hoch. Dies ist kein gewöhnlicher Krieg, kein Streit unter Lords der Riverlands. Es ist der Beginn des Untergangs einer Dynastie. Der Tanz der Drachen ist ein Bruderkrieg, der das Erbe Valyrias in Blut und Feuer ertränkt.

Miriam und ich sind erschüttert von der großartigen Inszenierung dieser shakespearischen Tragödie in den ersten vier Episoden der zweiten Staffel von House of the Dragon – und wir feiern die beste Folge der Serie bisher. Mit dem endgültigen Ausbruch des Krieges blieb für uns nur ein passender Untertitel: A Dance of Dragons.

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Soundcloud: PewCast 158: House of the Dragon 2×01-04: A Dance of Dragons
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Ich halte die erste Staffel House of the Dragon für ein Meisterwerk. Die Serie verdichtet die bewährten Stärken von Game of Thrones, während sie als Produktion gleichzeitig mehr Möglichkeiten ausschöpfen kann als frühere Staffeln der Mutterserie. Für mich ein perfekter Sturm, der in dem besten Strang an Episoden beider Serien mündet. Auch besonders dank der rühmenswert Performance von Paddy Considine.

Mit Miriam geht es in der neuen PewCast-Folge daher um die grandiosen Folgen sechs bis zehn der ersten Staffel und da sich die Fronten bis zur finalen Tragödie zwischen den Blacks und den Greens in diesem Zeitraum verhärten, haben wir den Episodentitel The Princess and the Queen als Untertitel für unsere Besprechung gewählt. Die Aufnahme erfolgt während der Ausstrahlung zu Staffel 2, weshalb einige wenige Bezüge vorkommen können.

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PewCast: Alle Game of Thrones Folgen

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Soundcloud: PewCast 157: House of the Dragon 1×06-10: The Princess and the Queen
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