Fernsehen - PewPewPew

Nick Lutsko (Alex Jones’ Wutausbrüche als Bon Iver Song, Elon Musk als Indie Synth-Pop Song von seiner Freundin Grimes) von Super Deluxe (RIP) ist mit seinen Song-Parodien bei College Humor untergekommen. Ich wusste gar nicht, dass es die noch gibt.

Zu dunkel und trotzdem nicht düster genug? “The Long Night”, die vielleicht wichtigste Folge von Game of Thrones, spaltet die Gemüter der Fans. Wie in der Podcastbesprechung bereits angemerkt, hatte ich insgeheim auf ein ganz düsteres Ende bei der Schlacht um Winterfell gehofft. Das hätte nicht direkt mit dem Tod mehrerer Fanfavoriten gleichzusetzen sein müssen, aber eine vernichtende Niederlage der Menschheit bei der Konfrontation mit der Personifizierung des Todes hätte ein Zeichen setzen können. Emo-Phase? Es war nie eine Phase, Mama!

Ultimativ verfassten die Autoren aber einen klugen Abschluss dieses Handlungsstrangs. Womöglich gibt es noch einen Cliffhanger am Ende der Serie, der die Rückkehr des Bösen im Norden ankündigt, aber selbst wenn dies der finale Abschied der Anderen war, stellt dies einen befriedigenden Abschluss dar. Die Schlacht um Winterfell war keineswegs das erste Aufeinandertreffen der Untoten und der Menschen. Die Schlachten bei der Fist of the First Man, Hardhome, dem See oder auch der Mauer und Last Hearth endeten stets mit einem Triumph des Night Kings, dessen Überheblichkeit und Glaube an die eigene Unausweichleichkeit ihm ultimativ zum Verhängnis wurden.

Hätte der Night King Jon oder Dany getötet und sich der restlichen Armeen in Winterfell entledigt, hätten wir als Zuschauer beklemmende und verstörende Folgen der Flucht nach Süden genießen können. Doch was dann? Können Dorne und die Rest Cersei davon überzeugen, sich doch nicht gegen die Übermacht aus dem Norden aufzulehnen? Und hätten sie dann angesichts der Untoten aus Winterfell überhaupt noch eine Chance? Viel wichtiger: Ist die Serie nicht ohne die Last dieses Handlungsstrangs endlich wieder frei, um das Spiel der Throne klug zu Ende zu denken?

Alles in allem stellt “The Long Night” einen höchst spannenden und großartig inszenierten Abschluss dieser großen Bedrohung dar. Dieses alternative Ende im Video mag verlockend sein, bringt den Plot aber in eine völlig falsche Richtung. Nun kann Game of Thrones wirklich beginnen.

Valar morghulis, meine Pew-Freunde. In der dritten Folge der achten Staffel von Game of Thrones kommt es endlich zum lang erwarteten Showdown zwischen der Allianz der Lebenden und der Armee der Toten in Winterfell. Zusammen mit meinen Kollegen Jenny Jecke, Matthias Hopf und Rajko Burchardt bespreche ich den Ausgang der Schlacht, wieso die Folge genau der richtige Schritt für die Serie war und wie es nun weitergeht.

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Shownotes:
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Jennys Review auf Moviepilot
GoT 803: Game Revealed
GoT 804: Preview
TechCrunch: Why did last night’s ‘Game of Thrones’ look so bad? Here comes the science

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Soundcloud: PewCast 032: Game of Thrones 8×03 – The Long Night
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Mahers Real Time legte letzte Woche eine Pause ein, genau einen Tag nach der Veröffentlichung des Mueller Reports. Im letzten Teil seiner New Rules erteilte er mit einer Woche Abstand aber klarsten und besten Take zur Sache. Seine Wut ist richtig und angebracht.

To the perils of self-betterment! In der zweiten Game of Thrones Finalbesprechung legen wir einiges zu an Laufzeit und Humor. Die Folge “A Knight of the Seven Kingdoms” fanden wir alle wirklich gut und besprechen daher hauptsächlich unsere Ängste, wie der weitere Verlauf der Schlacht um Winterfell den bisherigen Lauf der Serie unterbrechen könnte. Weiterhin diskutieren wir den Schlachtplan, große Hunde, goldene Schwänze und geben Wetten ab, welche Charaktere wohl bald das Zeitliche segnen werden.

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Shownotes:
Alle Bildquellen © HBO
Jennys Review auf Moviepilot
GoT 802: Game Revealed
GoT 803: Preview

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MP3: pewcast031.mp3 (91,8 MB)
Soundcloud: PewCast 031: Game of Thrones 8×02 – “A Knight of the Seven Kingdoms”
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Elmo bringt die Erzfeinde Tyrion und Cersei Lannister an einen Tisch und sorgt für so etwas wie Frieden in Westeros. Süß. Aber heißt das, dass Elmo dem Lord des Lichts dient?

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Mastadon, The National, Sigur Ros… die Game of Thrones Produzenten haben schon immer geschmackliche Treffsicherheit bewiesen und auch in der finalen Staffel lässt die Serie nichts anbrennen. Florence + The Machine haben den neuen Song “Jenny of Oldstones” beigesteuert, den Podrick in der Folge “A Knight of the Seven Kingdoms” anstößt, während die Serie eine Pippin-Gedächtnis-Montage einbaut. Feine Sache, dazu auch hinsichtlich des Songtexts nettes Foreshadowing bezüglich eventuellen Abläufen in der nächsten Folge. Dazu aber mehr im PewCast!

Bevor die Serie aber den Deckel drauf macht, hoffe ich inständig, dass die Credits noch einmal Matt Berningers baritone Stimme erklingen lassen. Eventuell ja nach einem letzten Sieg von Cersei Lannister? “And who are you, the proud lord said, that I must bow so low?” … Gänsehaut!