Fernsehen - PewPewPew


Disney

The Mandalorian beendet den ersten Arc der Staffel actionreich und überzeugend. Matthias und ich reden über Werner Herzogs Schauspieltalente, öffentliche Verkehrsmittel im Star Wars Universum und die beeindruckende Karriere von Michael “Bully” Herbig.

Shownotes:
Wikipedia: Night Skies
YouTube: Macklemore & Ryan Lewis – Thrift Shop
Outro courtesy of Jonathan Mann

Play

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast041.mp3 (57 MB)
Soundcloud: PewCast 041: The Mandalorian – Chapter 3
iTunes: PewCast
Spotify: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast


Disney

The Mandalorian erobert mit der zweiten Episode alle Fanherzen. Matthias und ich schwärmen für BB-Y sowie die süßen Jawas und fragen uns, ob der Hype im Fandom gerechtfertigt ist.

Shownotes:
PewPewPew: Wieso wir keinen Boba Fett Film brauchen
The Guardian: Werner Herzog: ‘My fake selves have some unifying sensory organ’
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

Play

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast040.mp3 (57 MB)
Soundcloud: PewCast 040: The Mandalorian – Chapter 2
iTunes: PewCast
Spotify: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast


Disney

Star Wars ist zurück auf dem kleinen Bildschirm. 40 Jahre nach dem Holiday Special wagt Lucasfilm mit The Mandalorian einen neuen Versuch. Matthias Hopf und ich versuchen zu klären, ob dieses Experiment gelungen ist.

Shownotes:
Variety: Werner Herzog Interview
Wookieepedia: Star Wars Celebration Poster
EckardsLadder: Why the Fall of the Empire makes no sense
Star Wars Fanfilm: Battle of the Dreadnoughts
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

Play

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast039.mp3 (52 MB)
Soundcloud: PewCast 039: The Mandalorian – Chapter 1
iTunes: PewCast
Spotify: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast


AMC

The Walking Dead erlebt einen Aufwärtstrend. Die Serie konnte sich in der letzten Staffel neu sortieren, doch alte Wunden heilen langsam. Umso glücklicher dürfen wir über die schnelle Rückkehr von Lauren Cohan sein.

Die Rückkehr von Maggie (Lauren Cohan) zu The Walking Dead ist schon länger bestätigt. Nun sieht es sogar so aus, dass nach der raschen Absetzung von Whiskey Cavalier Lauren Cohan noch früher zu der Serie zurückkehren wird als bisher gedacht. Dieser Umstand darf alle Fanherzen höherschlagen lassen.

Maggies Rückkehr bedeutet die Rettung von The Walking Dead

Zur Erinnerung: Lauren Cohan stieß in der 2. Staffel zur Serie, als Rick (Andrew Lincoln) und seine Gruppe auf Hershel Greenes Farm Zuflucht suchten. Maggie verliebt sich in Glenn (Steven Yeun) und die Beiden werden ein Paar. Später wird Maggie schwanger, kurz bevor Bösewicht Negan (Jeffrey Dean Morgan) ihren Freund Glenn theatralisch ermordet. Dieser Zwischenfall treibt einen tiefen Graben zwischen Rick und Maggie, die sich nach Hilltop zurückzieht und dort selbst Führungsambitionen entdeckt.

Dann jedoch endet Maggies Reise abrupt. Aufgrund vertraglicher Probleme schied Schauspielerin Lauren Cohan aus der Serie aus, ihrer Figur wurde aber ein Hintertürchen offengelassen – ähnlich wie Andrew Lincoln, der mit den The Walking Dead-Filmen zurückkehren wird.

Wie es das Schicksal so haben will, wird Lauren Cohan zukünftig wieder ein Teil der Serie sein. Es folgen vier Gründe, wieso das eine absolut willkommene Rückkehr ist. Vor dem Weiterlesen sei aber gewarnt: Es folgen milde Spoiler für Maggies Handlungsstrang in den Comics.

Maggie verleiht The Walking Dead mehr Gewicht

Serien sind der neue Roman. Das serielle Erzählen lebt von seiner Langlebigkeit und innigeren Auseinandersetzung mit den Charakteren, die über Jahre Teil des Wohnzimmers werden. Dabei ist die Dauer nicht dringend notwendig, manche Figuren spielen sich binnen kürzester Zeit in die Herzen der Zuschauer. Aber gerade eine lang angelegte Serie wie The Walking Dead profitiert davon, dass wir die Figuren über einen langen Zeitraum in der Zombie-Apokalypse begleiten.

Wie oft wird beispielsweise Carols (Melissa McBride) Entwicklung für die Genialität der Serie herangezogen? Und die Fans liegen richtig: Hätte die Figur nicht so lange überlebt, hätte Carol sich nicht glaubhaft von einer misshandelten Ehefrau zur Badass-Zombie-Queen entwickeln können.

The Walking Dead verlor in den letzten Staffeln viele Hauptcharaktere. Das allein kann einer Serie schaden. Hinzu kommt aber der Umstand, dass viele dieser Figuren noch zentrale Rollen im Endspiel zu erfüllen hätten. Rick, Carl, Dwight, Andrea, Maggie und bald auch Michonne sind entweder durch den Tod oder andere Umstände aus der Handlung ausgeschieden, dabei wären die Figuren bei einer treuen Adaption des Comics in zukünftigen Staffeln dringend benötigt. Das wäre ungefähr so, als hätte Game of Thrones Tyrion Lannister in der 4. Staffel abnippeln lassen.

Neue Figuren können diese Rollen sicher übernehmen, aber nie ganz zufriedenstellend ausfüllen. Priester Gabriel (Seth Gilliam) mag sicherlich seine Fans haben, aber niemand ist doch ernsthaft emotional in den Ausgang seiner Geschichte investiert. Maggie, mit denen die Zuschauer seit fast einem Jahrzehnt mitleiden, ist einfach Teil einer ganz anderen Kategorie. (weiterlesen…)

Ich bin unglaublich froh, dass ich The Expanse die Stange gehalten habe. Da es so gut wie nie vorkommt, dass ich eine Serie “nachhole”, bin ich hocherfreut diese Rettung und gleichzeitige Adrenalininjektion durch Amazon Studios mitzuerleben. Jeff Bezos persönlich soll sich eingeschaltet haben, als Fans ein Flugzeug mit Werbebanner über die Hauptzentrale fliegen ließen. Er rettete die Serie und leitete den Move von SyFy zu Amazon, vergrößerte das Budget und bietet der Serie nun größere kreative Möglichkeiten, die in der bisherigen Adoptation ausgeschlossen waren. Milliardäre sollte es nicht geben und Bezos ist zurecht eine höchst umstrittene Figur, aber war schon ein nicer Move.

Das Resultat lässt sich sehen. Der Trailer ist genial unterlegt mit Ausschnitten aus Kennedy Moon Shot Speech (einfach verrückt mit welcher präziser Genauigkeit und Voraussicht das Redenschreiber Theodore Sorensen damals verfasste) und hat Effekte, die die erste Staffel alt aussehen lassen.

The Expanse ist eine gute Serie, aber sie besitzt einige Durchhänger. Einzelne Arcs waren mitreißend, andere wiederum ein Schuss in den Ofen. Am Ende der dritten Staffel jedoch liefen alle Handlungsstränge aber aufeinander zu und verknüpften sich zum, so könnte man sagen, eigentlichen Auftakt der Serie. Die neuen Möglichkeiten durch die Tore zu anderen Welten macht die Serie größer und es ist schön bereits im Trailer sehen zu können, dass Amazon bereit ist, das zu Ende zu denken. Hype!

Season 4 of The Expanse begins a new chapter for the series with the crew of the Rocinante on a mission from the U.N. to explore new worlds beyond the Ring Gate. Humanity has been given access to thousands of Earth-like planets which has created a land rush and furthered tensions between the opposing nations of Earth, Mars and the Belt. Ilus is the first of these planets, one rich with natural resources but also marked by the ruins of a long dead alien civilization. While Earthers, Martians and Belters maneuver to colonize Ilus and its natural resources, these early explorers don’t understand this new world and are unaware of the larger dangers that await them.

Die gesamte vierte Staffel (boo!) erscheint am 13. Dezember auf Amazon Prime.


AMC

Am Freitag erscheint der Breaking Bad Film El Camino über Jesse Pinkman auf Netflix. Der Epilog für die Figur rüttelt am Vermächtnis dieser großen Serie und ihrem nahezu perfekten Ende. Der Trailer beendet jegliche Spekulation nun über die Umstände des Films: Es handelt sich um eine direkte Fortsetzung der Finalfolge “Felina”. Jesse rast davon, kommt nicht weit und muss bei den letzten Verbündeten Unterschlupf suchen. Durch diverse Clips ist bereits klar, dass es nicht bei Badger und Skinny Pete bleiben wird, sondern auch Schrottplatz-Joe ihm wohl helfen wird. Trifft Jesse endlich auf Walt Jr.? Riskiert er einen Besuch bei Brock? Meine Idee? Der Typ am Ende, der ihn fragt, ob er bereit wäre, ist niemand Geringeres als Ed (Robert Forster), der ihm endlich die Flucht in ein neues Leben ermöglicht.

Wie auch immer, ich erhoffe mir am Ende nichts mehr als einen guten Ausgang. Ich leide nämlich jetzt schon mit dem gebeutelten Jesse im Trailer. Die wenigen Shots mit ihm stimmen mich auch ein halbes Jahrzehnt später direkt sehr emotional, ich wünsche mir nichts mehr als nur eine Erlösung für ihn. Wahrscheinlich wird es nicht so einfach werden, aber eigentlich wäre ein ruhiger Film über Besinnung genau der antiklimaktische Twist, den ich von Gilligan und Co. erwarte und mir auch heimlich wünsche.

Zur Auffrischung empfehle ich übrigens dieses kecke Video von Screencrush.


AMC

In einem langweiligen Finale beendet Fear The Walking Dead die schlechteste Staffel der Serie und macht dabei keine Hoffnungen auf Besserung in der 6. Staffel.

Es ist vorbei, wir haben es geschafft. Die fünfte Staffel Fear the Walking Dead ist zu Ende geschaut. Mit der sechszehnten Folge „End of Line“ (deutscher Titel: „Am Ende“ – wie passend) findet diese fürchterliche Erzählung endlich einen Abschluss.

Ich werde nicht noch einmal die ganzen Probleme dieser Staffel aufführen, denn die Besprechung dieses mangelhaften Finals hebt zentrale Fallstricke erneut hervor. Die Folge kann sehr gut als Sinnbild für die Krise dienen, die hauptsächlich auf die Showrunner Andrew Chambliss & Ian Goldberg und ihre Neuausrichtung dieser Serie zurückzuführen ist.

Armer, Armer Morgan

Aber kommen wir zum Wichtigen: Morgan ist tot. Vielleicht. Wir wissen es nicht genau, denn wie bei Madison sehen wir ihn nicht direkt sterben. Angeschossen von einer Figur ohne Bedeutung und den Zombies zum Fraß überlassen.

Ironischerweise stimmt mich Morgans Tod sehr traurig. Bereits in der letzten Staffell nannte ich das Crossover enttäuschend, forderte das Ende der “Morgan-Show” und sprach von einer feindlichen Übernahme der Serie durch die Figur und ihrer gleichmachenden Ideologie. Diese Probleme intensivierten sich in der laufenden Staffel und wurden in der zweiten Hälfte auf die Spitze getrieben. Dabei liegt das Problem nicht bei Morgan selbst.

Morgan tauchte in der ersten Folge der Mutterserie auf. Seine mögliche Rückkehr war ein großer Wunsch vieler Fans. Auch Rick hoffte immer auf ein Wiedersehen mit seinem Lebensretter. Als Morgan tatsächlich wiederkam, konnte Lennie James die suizidale und früh gestorbene Comic-Vorlage überwinden. Die Figur wurde ein spannendes Rädchen im Figurengefüge.

Als seine Geschichte zu Ende erzählt war, starb Morgan nicht, sondern wechselte die Serie. Das war ein Fehler.

Doch dieses traurige Ende hat Morgan nun auch nicht verdient. Weder Lennie James noch die Figur tragen Schuld an dem Debakel. Morgan ist schlicht keine Figur, die sich als Protagonist einer Serie eignet. Ebenso stellt auch Morgans Philosophie nicht das größte Problem dar, schließlich passten seine moralischen Bedenken großartig als Spiegel zu dem immer tieferen Fall von Rick Grimes (Andrew Lincoln).

Nun versemmeln die Autoren selbst seinen Tod und lassen den armen Lennie James wie eine jämmerliche Wurst sterben. Er könnte sich in die Kirche retten, in einem letzten Gefecht den lechzenden Zombies Paroli bieten oder auch nur wie ein Stück Fleisch auseinandergenommen werden. Aber nein, selbst in seinen letzten Sekunden muss der Arme Plattitüden in ein Walkie-Talkie beten, die niemand hören wird.

Natürlich könnte Morgan auch in der letzten Sekunde gerettet werden. Vielleicht von Sherri oder Madison oder sogar Strand (Colman Domingo)? Ist Morgan dem Tode geweiht?

Die Autoren scheinen sich nicht sicher zu sein oder trauen sich wie bereits bei Madison (Kim Dickens) nicht, die grausamen Details des eigenen Genres zu zeigen. Beide Möglichkeiten unterstreichen erneut die Notwendigkeit eines Austauschs der Führungsriege. Vor Monaten bestätigte AMC jedoch schon eine sechste Staffel unter Chambliss und Goldberg.

Die vagen Umstände verdeutlichen zudem ein weiteres Mysterium: In der gesamten Staffel wurde keine Haupt- oder bedeutende Nebenfigur von einem Zombie auch nur gebissen. Nach einem Jahrzehnt an Walking Dead Serien bringen Experimente mit Genrekonventionen sicherlich notwendige Abwechslung ins Spiel, aber muss es solch ein zentraler Aspekt sein?

Es scheint so, als würden die Kreativen vor dem Gore und dieser Realität zurückschrecken.

Ein grausamer Tod könnte Morgans endloses Gelaber vielleicht sogar vergessen lassen. Am Ende könnte der Zuschauer ja sogar so etwas wie Mitleid verspüren und Rache in der kommenden Staffel wollen. Eventuell führt das sogar zu Vorfreude und Spannung? (weiterlesen…)


AMC

Die Staffel ließ eigentlich keine große Hoffnung zu und dennoch schien es kurz vor Ende so, als würde Fear The Walking Dead noch die Kurve kriegen. Diese Chance ist nun verpufft. Wir starren alle in den Abgrund.

Über Tote, so heißt es, soll man nur Gutes erzählen. Dann wäre mein Recap für die neue Folge Fear the Walking Dead hier schon beendet. Ja, liebe Leser, an der fünfzehnten Folge der fünften Staffel namens „Channel 5“ kann kein gutes Haar lassen, wer Fan dieser Serie, Zombies oder überhaupt guter Unterhaltung ist.

Fear The Walking Dead ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Die gesamte Entwicklung dieser Staffel kulminiert in dieser Folge auf eine Art, die nur noch Fremdscham auslöst. Für die großartigen Schauspieler, die Besseres verdient haben. Für die Crew, die diesen Mist drehen muss. Für den Sender AMC, der die Drehbücher abgesegnet hat und glaubte, dass ein Vlog-Battle in einer Zombie-Serie ein gutes Ende wäre.

Fear The Walking Dead befindet sich am Ende dieser Staffel an einem Scheideweg – und das leider nicht in narrativer Hinsicht. Es ist trotz sinkender Einschaltquoten klar, dass AMC keine Änderungen vornehmen wird. Im Vergleich mit den anderen Serien des Senders schneidet Fear The Walking Dead sogar noch gut ab. Das Walking Dead Universum wird demnächst um eine dritte Serie ergänzt, sodass das gesamte Jahr Zombies über die Bildschirme laufen können.

Die Qualität der Serien scheint dabei nicht zu interessieren, solange die Kuh noch Milch abgibt. Höchstens die Rückmeldungen der Fans auf den sozialen Kanälen könnte den Sender wohl noch zum Umdenken bewegen. Es wäre die letzte Chance, die Serie zu retten. Es bräuchte einen monumentalen Akt.

Fear The Walking Dead löst Fremdscham aus

Die Folge beginnt ähnlich wie der Auftakt nach der Midseason-Pause. Erneut nutzen die Autoren Altheas (Maggie Grace) ausgespielten Camcorder-Gimmick und zeigen vermeintliches Found-Footage aus der Postapokalypse. Dieses Mal handelt es sich jedoch um ein Video von der neuen Widersacherin Virginia, die für ihre Pioniere wirbt.

Morgan (Lennie James) und seine Gruppe entdecken das Werbevideo und können es nicht fassen. Noch ein Werbevideo?! Neben dem eigenen?! Die Antwort fällt prompt. Althea wirft den Fernseher auf den Boden und entschließt sich, ein weiteres Antwortvideo zu drehen. Das erinnert an YouTube-Beef.

Das ist kein Witz. Fear The Walkings zentraler Konflikt gipfelt in der Folge vor dem Staffelfinale darin, welche Gruppierung das bessere Werbevideo produzieren kann. Das ist so peinlich, dass man als Zuschauer es Althea eigentlich bereits nach den ersten Minuten gleichtun und den Fernseher zerstören möchte.

Fear The Walking Dead war nicht immer die fantastische Serie, zu der sich die 3. Staffel mauserte, aber sie war sehenswert und hatte brillante Momente, die der Mutterserie im direkten Vergleich die Show stahlen. Atmosphärisch, musikalisch und visuell war die Serie anderen Zombieserien stets weit voraus.

Ich bin fassungslos, was mit der Serie durch die neuen Showrunner Andrew Chambliss und Ian Goldberg passiert ist. Es ist eine wahre Schande. Wie konnte es nur so weit kommen? (weiterlesen…)