Fernsehen - PewPewPew

Nach zwei Creature-Eskapaden macht The Mandalorian in der dritten Folge der zweiten Staffel “The Heiress” große Schritte und zeigt uns, wo die Reise ultimativ enden könnte. Ein Auftritt verdeutlicht dazu die Kraft des Crossmedia-Storytellings – wenn die Storyteller sich dafür interessieren.

Matthias und ich diskutieren zunächst im neuen Segment “Mando-News” das Gerücht einer eigenständigen Boba Fett Mini-Serie, den Baby Yoda Outrage sowie hochbrisante Fanfragen zum Sexleben der Frog Lady und kommen am Ende zu einem ganz optimistischen Fazit zu dieser großen Folge.

Shownotes:
Episodenbesprechung ab Minute 29:00
Bildquellen: Disney
Twitter: Apollo 13 Hommage
THR: Lucasfilm verteidigt Baby Yoda
Tested: Adam Savage liebt sein Baby Yoda
Reddit: Does The Frog Lady Fuck?
Sideshow Collectibles: Titus Wellivers Sammlung
Vanity Fair: The Force Awakens Photos
Moviepilot: Matthias’ Review
Outro courtesy of Jonathan Mann

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The Mandalorian spaltet mit der zweiten Folge der zweiten Staffel die Gemüter. In “The Passenger” passieren Dinge, die die übergreifende Handlung kaum beeinflussen. Somit handelt es in den Augen mancher nur um einer Filler-Episode, während Matthias und ich das ganz anders sehen und uns dank der Charakterarbeit große Sorgen machen: Könnte Baby Yoda in Wahrheit böse sein?

Shownotes:
Bildquellen: Disney
Moviepilot: Matthias’ Review
The Counselor (Achtung Spoiler): Eine neue Halskette, Tanz auf der Windschutzscheibe
Star Wars: Meet the Creatures of Dagobah
Wookieepedia: Krykna
Outro courtesy of mc chris

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“I did it for me. I liked it. I was good at it. And I was really — I was alive.”

The Mandalorian meldet sich in der ersten Folgen der zweiten Staffel mit einem Knaller nach dem anderen zurück. Tatooine als Handlungsort gibt noch einmal alles und bietet uns neue Perspektiven auf jahrzehntealtes Lore sowie echtes Crossmedia-Storytelling. Matthias und ich sind begeistert.

Shownotes:
Bildquellen: Disney
Moviepilot: Matthias’ Review
Outro courtesy of mc chris

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Mit großer Sorge richten sich unsere Blicke dieser Tage über den großen Teich in die USA. In wenigen Tagen bestimmen die Amerikaner einen neuen Präsidenten – oder bleiben bei Donald Trump. Droht das Land nun endgültig in den Faschismus abzurutschen?

Philip Roth hielt in seinem biographisch angehauchten Alternate History Roman The Plot Against America im Jahr 2004 aus, wie das aussehen könnte. Der Stoff ist aktueller denn je. Serienlegende David Simon adaptierte das Buch nun für HBO. Philipp Süßmann und ich sahen die sechsteilige Miniserie. Im neuen PewCast vergleichen wir Realität mit Fiktion und stellen erschrocken fest, wie dünn der Unterschied noch ist.

Shownotes:
Bildquellen: HBO

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Nathan Fielder mal hinter der Kamera: Bei How To With John Wilson lässt er als EP John Wilson mit einer Kamera auf New York City für HBO los. Wie bereits in Fielders Erfolgsserie Nathan For You verfolgt die neue Serie eine Scripted Docu-Reality Show, wobei durch diesen neuen Ansatz vielleicht weniger geschnitten wird, denn Wilson läuft mit seiner Kamera einfach durch die Gegend und interviewt spontan die Bewohner aus seiner POV. Alan Sepinwall vom Rolling Stone hat die Serie schon vorab sehen können und hebt die sich daraus entwickelnde aufrichtige Menschlichkeit und den Witz der Serie hervor.

Wilson awkwardly interacts with everyday New Yorkers who happen to catch the fancy of him and his ubiquitous video camera. Everything is seen as Wilson shot it, meaning we only see his face in occasional reflections or photos. (His feet are a bit more prominent.) Every episode title promises a bit of practical advice — “How to Make Small Talk,” or “How to Cover Your Furniture” — and Wilson seems focused on each task, but only for as long as it takes for his attention to wander to someone he meets along the way.

Mich erinnerte der Trailer sofort an die berühmt-berüchtigten Videos von Surveillance Camera Man, der für seinen YouTube-Kanal einfach Leute filmte und auf Reaktionen wartete. Wilson gelingt vielleicht eine positive oder zumindest gewaltfreiere Version davon.

How To with John Wilson startet am 23. Oktober auf HBO.

Absoluter King-Shit: “Herbert Feuerstein produzierte zusammen mit WDR 5-Redakteur Michael Lohse eine zweistündige autobiografische Sendung, die erst nach seinem Tod ausgestrahlt werden sollte.” Ich bin leider, wie aktuell mit allem, hier im Blog ein bisschen spät dran, aber ich möchte auch noch sagen, dass ich sehr traurig bin über Herbert Feuersteins Tod.

Ich bin dankbar für seine jahrelange, prägende Arbeit am deutschen MAD-Magazine und Schmidteinander, das meine Eltern sehr mochten und für dessen große Kunst ich noch ein wenig zu klein war. Die dummen Sachen funktionierten aber trotzdem. Das waren, wie er mir zustimmen würde, eh die besten. Besonders gut im Gedächtnis sind mir die Auftritte in Zimmer frei! in Erinnerung geblieben und dieser wunderbare Heimbesuch von vor ein paar Jahren. Herbert Feuerstein war ein kluger, cleverer und witziger Mann, ein echter mensch und wertvoller Teil der deutschsprachigen Kulturlandschaft. Danke.


Netflix

Wie ich bereits im PewCast zur ersten Staffel sagte: Jurassic-Fans sind leicht zu befriedigen, sie bilden die letzten Bastion an positivem Fandom. Daher ist es auch kein Wunder, dass Camp Cretaceous trotz seiner Mittelmäßigkeit großen Zuspruch fand. Überraschend ist das aber nicht. Die Serie ist schließlich nicht komplett billig, schmiegt sich eng an den Kanon und beweist ein Händchen für gewisse Traditionen des Franchises. Die Modelle stammen dazu von ILM und heben sich hübsch vom Rest der Serie ab. Insofern darf man hoffen, dass in der zweiten Staffel auch mehr Mut bewiesen wird. Die Rückkehr des Dilophosaurus oder des Pachycephalosaurus wäre zum Beispiel längst überfällig.

Denn für Fans sind die Dinosaurier, die nun im Park frei umherlaufen können, der wichtigste Aspekt der Serie. Ceratosaurus, Baryonx, Rexy, uvm. lassen die Fanherzen höher schlagen. Das Franchise bleibt neben totalem Asylum-Schrott eben die einzig respektable Repräsentation von Dinosauriern in der Popkultur. Somit hat selbst eine Serie wie Camp Cretaceous nicht nur eine Existenzberechtigung, sie findet sogar großen Zuspruch.

Netflix/Dreamworks produziert diese Serien am Stück, weshalb Staffel 2 schon fertig ist und das Spielzeug dazu auch bereits einige Hinweise auf die kommenden Attraktionen liefern kann. Ich bin gespannt, wie die Autoren die Lücke bis Fallen Kingdom füllen und ob die tolle Anfangssequenz des Films zitiert wird. Spannend wäre es sicherlich, denn eigentlich stehen der Serie jetzt Tür und Tor des Parks offen, um sich auf Isla Nublar auszutoben. Vielleicht gelingt es der Serie, mehr von Jurassic World und der Rides und Infrastruktur des Freizeitsparks zu zeigen. Auch das alte Visitor Center oder das Raptor Paddock wären Orte, die nostalgische Fans gerne noch einmal sehen würden.

Nächstes Jahr geht es erst weiter, daher ist es verwunderlich, dass schon jetzt Material veröffentlicht wurde. Netflix lässt sich ja selten in die Karten blicken, aber ich glaube, das spricht für den Erfolg der Serie. Sachen gibt’s …