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Endlich geht es im PewCast wieder um die beste Serie aller Zeiten: For All Mankind – dieses Mal sogar in einer großartigen Mars-Edition! Nach zwei dramatischen Staffeln auf dem Mond geht das Space Race weiter. In der dritten Staffel bricht die Menschheit in unserer geliebten Alt-History-Show nun sogar auf zum roten Planeten. In Staffel beginnt die Unabhängigkeitsbewegung der dort gegründeten Kolonie.

Mit Über-Fan Christian Alt spreche ich darüber, wieso die AppleTV-Serie gerade unser Millenial Comfort Food ist, welche Astronautentode die geilsten sind, wieso die Serie nicht erfolgreicher ist und was wir uns von Staffel 5 und dem Star City Spin-off erhoffen.

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Shownotes:
Bildquellen: © AppleTV+
Christian Alt & Anna Bühler: Darwin Gefällt Das
Christian Alt & Christian Schiffer: Die Wahrheit ist (n)irgendwo da draußen – Was der neue Ufo-Hype über uns Menschen verrät
PewCast 073: For All Mankind – Staffel 1 & 2
Szene: Jamestown Landing
Penny 4 NASA: Kampagne
Twitter: We need White Mirror
Stowaway: Climbing in Space

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Von langer Hand geplant, sprechen wir nun endlich auch im PewCast über das Serienphänomen des Jahres: AppleTVs Severance. Mit Medienwissenschaftler Moritz Stock geht es um Innies & Outies, Staffel 1 Highlights, um Mystery-TV und LOST-Erinnerungen, über Büro-Kinks sowie Mid-Century modern Design und vieles mehr. Natürlich steigen wir tief in die Debatten aus Staffel 2 ein und erklären, warum wir hoffen, dass bald Schluss ist.

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Shownotes:
Bildquellen: © AppleTV+
YouTube: Ben Stiller & Adam Scott Break Down ‘Severance’ Season 2 Opening Scene
PewCast 012: Warum wir Serien mögen
Twitter: Anti-TikTok-Framing
Portal: Rattmann
The OC: Watcha Say
Springer Nature: Fernseh und Klassenfragen

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Ich bin ein erklärter Fan von The Last of Us. Beide Teile dieser großartig erzählten Geschichte zählen zu meinen Lieblingsvideospielen aller Zeiten. Details und Gründe spare ich an dieser Stelle einmal aus, immerhin existieren zwei sehr ausführliche PewCasts zu den Spielen (Part I, Part II). Lieber möchte ich mich auf die Serienadaption stürzen, die hier auch positiv besprochen wurde.

Und gerade weil ich dieser Serie bislang so viel Positives abgewinnen konnte, überrascht es mich umso mehr, dass mich der Start der zweiten Staffel am Wochenende momentan kaum mehr als ein Schulterzucken kostet. Vielleicht liegt das an dem Platz, den Andor bei mir gedanklich einnimmt aktuell. Vielleicht auch einfach an Alltagsstress. Oder — und hier sehe ich für mich selbst schon das eigentliche Problem — vielleicht ist die Geschichte für mich nach Teil 2 schlicht auserzählt. Weitere Ausschmückungen mögen wohl durchaus unterhalten, müssen aber ihre Notwendigkeit in meinen Augen erstmal unter Beweis stellen.

Der Trailer zur zweiten Staffel, die nun mehr als zwei Jahre später erscheint, überzeugt durchaus. Das ist — wie man als Fan des Spiels anerkennen muss — sicher alles da. Wiedererkennbare Plotpoints, den Videospielavataren entsprechende Schauspieler, große Show. Die Entscheidung, die Adaption des zweiten Spiels auf zwei Staffeln aufzuteilen, ist einerseits absolut nachvollziehbar  und hinterlässt dennoch einen leicht bitteren Beigeschmack. Natürlich macht es schon Sinn, zunächst Ellies drei Tage in Seattle zu erzählen und erst danach Abbys Perspektive in den Fokus zu rücken.

Ob das so passiert, ist noch gar nicht klar. Man will sich laut Showrunner Craig Mazin größere kreative Freiheiten nehmen und dazu verpasste Chancen des Videospiels größer ausbauen. So wird wohl bereits in der ersten Folge eine große Attacke auf Jackson der umliegenden Horde stattfinden, den das Videospiel gecuttet hatte. Gleichzeitig könnte wohl eine ganze Abby-Folge herausspringen, die die Jagd der Fireflys auf Joel ausbaut und vertieft. Ich vertraue Mazin hier sehr, wie schon in der ersten Staffel kluge Entscheidungen zu treffen. Doch nur sieben Folgen nach zwei Jahren sind echt mau, so gut produziert wohl sein und so teuer sie auch aussehen mögen. Der laut ersten Kritiken abrupte Schluss der Staffel lässt dazu eingeweihte Spieler wohlwissend aufhorchen.

Dass das Spiel allerdings gleich Stoff für mehr als zwei Staffeln hergeben soll, halte ich für überzogen. The Last of Us bewegt sich damit langsam in gefährliche Gefilde — genau jene, in denen sich schon die Game of Thrones-Adaption durch einen fehlenden Abschluss der Geschichte bzw. fertig auserzählte Buchvorlagen schwergetan hat. In der fantastischen Dokumentation Grounded II über das Making of von Part II gibt sich Schöpfer Neil Druckmann zwar scheu, deutet aber auf eine Fortsetzung der Geschichte hin. Wie ist es also? Will die Show das zweite Spiel auskosten, um dem Entwicklerteam von Naughty Dog mehr Zeit für die Fertigstellung von Part III zu geben? Die sind eigentlich mit dem gerade erst vorgestellten Intergalactic schwer beschäftigt. Gerüchte zufolge stellt das Unternehmen gerade groß ein, um Spiele gleichzeitig zu produzieren. Doch der mögliche Abschluss der TLOU-Trilogie ist doch eher ein all-hands-on-deck-Unterfangen, no?

Für mich müsste es diesen Teil sowieso gar nicht geben. So gern ich Zeit in dieser Welt verbringe, so ehrlich muss man doch attestieren: Es existiert nicht wie nach dem ersten Teil noch ein ungelöster Konflikt zwischen den Figuren. Die Spannung ist raus. Vielleicht trübt das gerade meinen Blick auf diese zweite Staffel. Ich vermute aber, dass ich meinen Gefühlen durchaus vertrauen kann und die Sache am Ende durchaus etwas komplizieter ist. In zwei Monaten wissen wir mehr. Natürlich wird auch diese Staffel wieder in einem PewCast besprochen werden!

Das hatte sich George Lucas sicherlich genau so vorgestellt für die Zukunft von Star Wars, als er 2012 Lucasfilm an Disney verkaufte: Sein ehemaliger Schützling Dave Filoni als Chief Creative Officer, der fröhlich Löcher stopft.

Ich bin zugegebenermaßen ein großer Fan des Expanded Universe und habe über die Jahre immer wieder viel dazu geschrieben. Die neuen Geschichten missfallen mir jedoch oft. Die Krux des neuen Kanons ist, dass – bis auf wenige Ausnahmen wie die High-Republic-Veröffentlichungsoffensive – nahezu alle Geschichten nur noch innerhalb abgesteckter Eckpunkte der Timeline irgendwelche Lücken füllen.

Während Bücher wie Tales from Jabba’s Palace das Universum durch skurrile Figuren und spannende Kniffe bereicherten, geht es in der Anthologieserie Tales of nur noch darum, was mit welcher Figur wann passierte. Ein ständiges “und dann, und dann, und dann”.

Zusammen mit dem lieben Thilo von Antenne Alderaan habe ich ausführliche Podcast-Besprechungen zu sowohl Tales of the Jedi als auch Tales of the Empire aufgenommen. Es gibt durchaus einige positive Aspekte hervorzuheben, besonders die qualitativen Sprünge in Animation und Texturen sind deutlich und willkommen.

Mit der Ausnahme von Count Dookus Prequel-Geschichte aus der ersten Staffel bleiben die restlichen Erzählungen jedoch an der Oberfläche des Machbaren. Die Visions-Kurzgeschichten zeigen, dass auch komplett neue Entwürfe funktionieren können. Warum nicht eine Geschichte über einen Jedi, der an Lukes neuer Akademie studiert? Eine Regierungsintrige in der Neuen Republik? Wo bleiben die Geschichten aus der Alten Republik? Es gäbe so viele Freiräume, doch stattdessen hält man sich konstant am kleinsten gemeinsamen Nenner fest.

Es überrascht daher nicht, dass im dritten Teil der Serie wieder zwei bekannte Figuren auftreten – Cad Bane und Asajj Ventress –, deren Schicksal nur bereits etablierte Fans der Clone Wars-Animationsserie vor die Bildschirme lockt. Gleiches Spiel bei Barriss Offee, einer der Hauptfiguren aus Tales of the Empire: Ihr ungewisses Schicksal bleibt auch nach knapp 40 Minuten zusätzlichem Material genauso offen wie zuvor. Jede Figur, besonders Fan-Favorites, kann schließlich jederzeit zurückkehren – Star Wars operiert inzwischen nach Comic-Logik.

Dazu kommt, dass Asajjs unmotivierter Auftritt in The Bad Batch nun wie ein Backdoor-Pilot wirkt. Ihre Hälfte von Tales of the Underworld bietet zwar definitiv das größere Potenzial, aber auch hier etabliert sich scheinbar schnell wieder eine Post-Order-66-/Lehrer-Schüler-Narrative – alles schon dagewesen. Mit Blick auf das heiß diskutierende Fandom bleibt wohl nur eine Frage: Ist der Schüler nun Jon Na Nawood oder eher doch Baylan Skoll? Wie gesagt: Löcher stopfen.

Ich glaube, dass Pokémon Concierge immer noch ein ziemlich krasser Geheimtipp ist. Es gibt nicht viele Gifs oder Onlineinhalte, die mir über den Weg liefen. Vielleicht liegt das daran, dass die Serie totaler Fluff ist, aber da Pokémon als Marke sonst ständig überall abräumt, eine kleine Überraschung! In der Serie machen die Pokémon nämlich Urlaub. White Lotus? Tired! Pokémon Resort? Wired! Concierge Haru und ihr Enton müssen den Gästen eine schöne Zeit bereiten. Shenanigans ensue! Die Stop-Motion-Animation ist wunderschön und wurde für einen Annie nominiert. Ich hoffe, da kommen immer weiter ständig neue Folgen. Staffel 2 erscheint im September beim Netflix.

Mein gestriger mathematischer Deep-Dive in die Trailer-Politik Lucasfilms errechnete recht arbeitsintensiv von Hand und mit viel Grips, wann es denn jetzt endlich einen neuen Trailer zur zweiten Staffel von Andor geben wird. Ich kam auf den 10. März als frühesten Termin und binnen drei Stunden war der Trailer dann offiziell draußen. Zum Glück kann ich gut über mich lachen.

Wahrscheinlich hat man da im Haus der Maus ein ganz genaues Auge auf PöffPöffPöff gerichtet und gesagt, so, jetzt reicht es, jetzt der muss der Trailer raus. Na immerhin, endlich gibt es neue Bilder zur zweiten Staffel von Andor. Das ist mal die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass der Trailer nicht besonders gut geworden ist, und ich denke, dass meine Punkte aus dem Thinkpiece trotzdem bestehen bleiben. Aber lasst uns das mal genau anschauen zusammen. (weiterlesen…)

Update: lol. lmao, even. Well, anyway… I think my point still stands. It’s not a great trailer and it’s arrived way too late.

We are two months away from the second season premiere of Andor, the only Star Wars property to be universally beloved since Disney acquired the brand. We loved it. And despite the excitement from devoted fans and eager critics alike, anticipating another leap in quality, no official trailer or teaser trailer has been released.

Sure, short snippets have been released as part of a larger Disney Plus marketing push, some inspiring still in an inclusive EW feature, but alas, no trailer. That’s absolutely insane, given how close the release is—especially since a trailer already exists! It exists—and has for almost two full years! Lucasfilm showed a trailer at Celebration Europe in London in May of 2023. Two thousand and twenty-three! Albeit for paying attendees of said convention, which I guess is fair (but still dumb).

This trailer already garnered quite a bit of attention and critical acclaim; it’s cam rip is still shared widely on social media with no takedowns. It’s out there for anyone to see. You can watch it right now if you know about it. People are hyped for more Andor! By now, the effects wizards at ILM will probably have cooked up something even bigger to show off on top of this character-heavy footage.

So why is it kept under wraps? Why hasn’t a new trailer been released yet? The second season is the culmination of Cassian’s story over the span of almost a decade of storytelling. He has become a new major Star Wars character. Considering the general demise of the Sequel Trilogy and the fate of the underappreciated Solo spin-off, Rogue One remains a fan favorite across the board. Yet, incredibly, Lucasfilm refuses to capitalize on that goodwill.

The more important question remains: At which point does that marketing strategy become a detriment to the success of your show? Especially when the Star Wars brand has been in active decline for many years. Lucasfilm wants to make attendees—many flying in from overseas—feel special, but where do you draw the line? It just doesn’t make sense.

Lucasfilm’s biggest flop so far, The Acolyte, suffered the same fate. There was a trailer shown at Celebration, and nearly a year later, the same trailer was released in HD with little to no changes to a wider audience. Its eventual cancellation felt almost inevitable.

Only a decade ago, new Star Wars trailers were major pop culture events. Since the franchise shifted to Christmas releases, trailers have typically dropped a year in advance. The median gap—252 days, I counted—allowed time to inform audiences, set expectations, and build hype among fans.

Shorter marketing windows began with Solo‘s troubled production. While movies weren’t affected, TV shows have been a different story. So I wanted to compare—as sonspiracy theories are mounting that Andor is being intentionally tanked—when a final marketing push for these shows usually starts, when to expect the trailer for the second season of Andor, and what it might tell us about the inner workings at Lucasfilm.

Here’s a comprehensive list showing the official release dates for teaser trailers and full trailers of Star Wars movies under Disney.

Star Wars: Episode VII – The Force Awakens

Teaser Release Date: November 28, 2014
Trailer Release Date: October 20, 2015
Official Release Date: December 18, 2015
Teaser to Release: 385 days
Trailer to Release: 59 days

Rogue One: A Star Wars Story

Teaser Release Date: April 7, 2016
Trailer Release Date: August 12, 2016
Official Release Date: December 16, 2016
Teaser to Release: 253 days
Trailer to Release: 126 days

Star Wars: Episode VIII – The Last Jedi

Teaser Release Date: April 14, 2017
Trailer Release Date: October 10, 2017
Official Release Date: December 15, 2017
Teaser to Release: 245 days
Trailer to Release: 66 days

Solo: A Star Wars Story

Teaser Release Date: February 5, 2018
Trailer Release Date: April 9, 2018
Official Release Date: May 25, 2018
Teaser to Release: 109 days
Trailer to Release: 46 days

Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker

Teaser Release Date: April 12, 2019
Trailer Release Date: October 22, 2019
Official Release Date: December 20, 2019
Teaser to Release: 252 days
Trailer to Release: 59 days

Median Teaser to Release: 252 days
Median Trailer to Release: 59 days

With tv shows, the production timeline is different of course, there are lot of different factors at play, not even factoring in the effects of the pandemic and so on. But still, let’s take a look. (weiterlesen…)

Mir blutet das Herz, wenn ich das sehe. Die Produzenten der außerordentlichen, außergewöhnlichen und am Ende schlicht fanstastischen animierten Science-Fiction-Serie Scavengers Reign haben einen Teaser zur zweiten Staffel veröffentlicht. Dies ist jedoch kein Grund zur Freude, denn die Veröffentlichung kam mit der endgültigen Bestätigung daher, dass die Serie nun wirklich abgesetzt wird.

Zuvor hatte bereits HBO Max dieses kleine Wunder nicht verlängern wollen und die Serie an Netflix weitergereicht. Es bestand bei vielen Fans wie mir die Hoffnung, dass Scavengers Reign dort ein breiteres Publikum finden könnte, doch diese Hoffnung hat sich leider nicht bewahrheiten können. Selbst Crowdfunding-Ideen einer kühnen Fangemeinde sind sinnlos, denn die Marke gehört HBO. Scavengers Reign ist also zweifellos tot.

Das ist sehr schade, denn die erste Staffel zählt zu den spannendsten Animationsprojekten überhaupt und meinen persönlich besten Seherfahrungen, die ich jemals hatte. Ich liebe diese Serie. Ich war von dem Gefühl erfüllt, dass sie nur für mich allein in der weiten Welt produziert wurde. Eine Serie, die vieles eint mit meinen geliebten frankobelgischen Comics. Ich liebe die Figuren, den Zeichenstil, den Hard-Sci-Fi-Ansatz, die Brutalität dieser man against nature Narrative. Ich liebe den Handlungsort, der Planet Vesta, der eigentliche Hauptcharakter dieser Serie und ich hätte hier gerne mehr Zeit verbracht. Ich hätte gerne herausgefunden, wie sich diese Beziehung von Levi und Vesta weiterentwickelt. Was passiert mit Hollow und hat diese Erfahrung das Tier nachhaltig verändert? Wie verfährt man mit Kamen?

Mehr heißt nicht immer sofort besser, aber diese hier kurz geschilderten Eindrücke erweitern die Geschichte auf ebenso kreative Weise wie die originale Miniserie. Während in der ersten Staffel der blanke Überlebenskampf noch im Vordergrund stand, konnten sich die Schiffbrüchigen am Ende endlich gemütlich im abgestürzten Raumschiff einrichten. Die Post-Credits-Szene öffnete diese Welt bereits für weitere Figuren von außerhalb, die hier nun landen können. Eine invasion narrative als Sequel? Das wäre großartig gewesen, vor allem hinsichtlich der Frage, wie die Bewohner ihre neue Heimat biohacken und eventuell gegen einen technologisch überlegenen Invasor nutzen könnten.

Ich plane schon länger einen Podcast, der dieser Serie gebührend huldigt, aber lasst mich kurz noch eines sagen nach der Jammerei, was sowieso schon seit dem Ende der Serie feststeht: Wenn es dabei bleibt, dann ist es auch gut. Es ist schade, aber die erste Staffel hat mir solch einen Spaß bereitet, dass ich sie als Monument gerne bestaune und weiterempfehlen kann für gleichgesinnte Interessierte. Das Ding ist aus einem Guss und es ist mit Blick auf unsere Medienlandschaft sowieso schon ein Wunder, dass es sie überhaupt gibt.