20 Mar, 2012 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Wenn ihr zu den Leuten gehört, die wie ich immer sagen: “Ja, Episode I ist ein Haufen Scheiße, aber das Duell am Ende war ganz okay und außerdem, obwohl jegliche emotionale Investition und Menschlichkeit gefehlt haben, ist es recht hübsch choregraphiert und nett”, dann schaut euch besser nicht dieses Video an.
via LikeCool
Warnung: Spoiler für Comic und Folge
“The Governor called, you’re off the hook.”
Ich habe die Zombies schon mehr als einmal als Naturkraft in meinen Reviews beschrieben. Wie eine Naturkatastrophe ziehen sie durch das Land und werden durch Zerstörung und Tod noch stärker. Dennoch, sobald man über den initialen Schock “Oh Scheiße, Zombies!” hinweg ist, und das sind unsere Charaktere seit Langem, brauch man mehr um zu unterhalten. The Walking Dead hat das langsam begriffen. Ziemlich spät, denn wir sind eine Folge vom finale der zweiten Staffel entfernt und die lauernde Gefahr durch die andere Gruppe ist gut, aber noch nicht personifiziert und dadurch schwach. Die Show braucht einen Antagonisten.
Es gibt interessante Momente in dieser Folge. Andrea und Glenn reparieren den RV und zollen Dale damit einen gebührenden Serienabschied. Inbesondere die hübsch geschnittene Begräbnisszene setzt einen passenden Ton für die Folge, der ausnahmsweise mal aufrecht erhalten wird. Weiterhin: Die Camper ziehen endlich ins Farmhaus ein. Die Leute sind emotional zusammengewachsen, es ist also an der Zeit, dass sie auch zusammen wohnen – immerhin steht der Winter vor der Tür.
Decisions, decisions…
Aber hauptsächlich funktioniert die Folge, weil der Status Quo geändert wird. Endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht. Es werden Entscheidungen getroffen und Charaktere kommen weiter, ja sogar T-Dog hat tatsächlich einmal ein paar Zeilen – das naht ja schon an Character Development! Lori entschuldigt sich bei Shane. Sie gibt zu, dass sie Gefühle hatte, dies aber nun vorbei ist und Rick ihr Mann ist. Punkt. Doch gerade dieser Versuch alles zu glätten, bringt das Unheil herbei. Shane braucht Loris Unentschlossenheit. Es gibt also nur eine Möglichkeit Lori zu gewinnen: Er muss Rick töten.
Um dies zu tun, entführt er Randall und erledigt diesen im Wald. Shane war noch nie der Schlaue in der Gruppe… Er erfindet die Geschichte, dass Randall ihn überwältigt und in den Wald entkommen ist. Shane, Rick, Glenn und Daryl folgen ihm also. Inzwischen ist es Nacht. Glenn und Daryl finden Randall ALS ZOMBIE. Sie erledigen ihn und entdecken, dass er nicht gebissen wurde, sondern nur auf Grund eines Genickbruches starb. Währenddessen kann Rick Shane austricksen. Er verwickelt ihn in ein Gespräch, doch er merkt, dass Shane zu entschlossen ist und er ihn nicht überreden kann. Er täuscht vor, ihm seine Waffe zu geben, und zieht schnell ein Messer und ersticht ihn. Shane stirbt. Doch nicht ganz. Rick wartet – er ahnt etwas. Er muss es wissen! Währenddessen erleben wir, wie tobende Zombies als Flashcuts über den Screen huschen – zum ersten Mal wird die Zombietransformation visuell subjektiv dargestellt.
Wie der Sohn, so der Vater
Doch bevor Rick dies merkt, steht Carl vor ihm. Was hat sein Vater da getan? Er hebt die Waffe und schießt – und trifft Shane, der inzwischen zombifiziert nahe hinter Rick stand. Der Schuss wird gehört – von einer Horde im inzwischen getrockneten Sumpf. Vater und Sohn sehen sich einer nahenden Naturgewalt gegenüber.
Alles in allem finde ich das gut. Ja, doch. Zunächst fand ich es blöd, weil nicht Carl Shane umbrachte – da hatte wirklich jeder Comicfan drauf gewartet, denn die Szene lief genau so ab. Doch es macht mehr Sinn, dass Rick derjenige ist, der ihn umbringt. Shane war kein wirklicher Antagonist, er hat immer nur gekuscht und sich den Kopf gerieben und bei den Anderen beschwert. Seine Transformation zum Verrückten in dieser Episode war notwendig, doch sie kann nur von kurzer Dauer sein. Alles andere lässt Rick nicht zu. Damit ist der Konflikt, der die Gruppe und die gesamte Staffel lähmte überstanden. Alas, es ist vorbei. Dass Carl Shane jedoch trotzdem erschießt, erscheint mir wie eine lahme Ausrede der Autoren, à la: “Schaut, Carl HAT Shane erschossen, nur eben als Zombie.” Oder es könnte auch sein, dass man nicht zeigen konnte/wollte, wie ein Kind einen Charakter erschießt.
Spekulation über das Finale
Hershels Aufforderung kam die Gruppe nie nach. Sie blieben auf der Farm, Rick rettete Hershel aus der Bar und insgesamt wuchsen alle zusammen. Es gibt keinen Grund die Farm zu verlassen. Dort draußen gibt es nur Unheil, die Farm war den Sommer über sicher, wieso nicht auch noch länger? Ein paar Anpassungen hier, ein paar Nachbesserung dort, und man kann sich dort ein gutes Leben machen. Das stimmt auch, nur wäre das keine gute Serie. Bereits die erste Hälfte litt stark darunter. Ich denke, dass die Horde die Farm überrennen wird und unsere Helden sich verbarrikadieren müssen. Ein paar könnten sogar sterben. Meine Tipps wären T-Dog, Patricia und noch jemand, dessen Tod den Fans wirklich weh tun wird. If you burn down the house, YOU BURN DOWN THE HOUSE!
Weiterhin denke ich, dass Ricks Gruppe diese riesige Horde nicht alleine bewältigen kann. Deshalb wird wohl im letzten Moment die Rettung kommen. Als passende Transition und Cliffhanger für die dritte Staffel könnte ich mir da sogar den inzwischen gecasteten Govenor vorstellen, sodass diese Storyline in der dritten Staffel dominiert und der lahme, der Farm ähnliche Gefängnisplot komplett übersprungen wird. Irgendwas oder irgendjemand wird am Ende kommen müssen. Ich wette mein Geld darauf.
Vorher auf PEWPEWPEW:
The Walking Dead S02E01 – “What Lies Ahead”
The Walking Dead S02E02 – “Bloodletting”
The Walking Dead S02E03 – “Save the Last One”
The Walking Dead S02E04 – “Cherokee Rose”
The Walking Dead S02E11 – “Judge, Jury, Executioner”
The Walking Dead S02E05 – “Chupacabra”
The Walking Dead S02E06 – “Secrets”
The Walking Dead S02E07 – “Pretty Much Dead Already”
The Walking Dead S02E08 – ‘Nebraska’
The Walking Dead S02E09 – ‘Triggerfinger’
The Walking Dead S02E10 – “18 Miles Out”
The Walking Dead S02E11 – “Judge, Jury, Executioner”
19 Mar, 2012 · Sascha · Kurzfilm,Wissenschaft · Comments
Story finde ich jetzt ehrlich gesagt ziemlich mau, insbesondere, da man das nicht aufs Papier bringen muss, die Erklärungen im Comic selbst reichten und gerade, da man nicht ins Detail wusste, vergrößerte das den Charakter doch umso mehr. Auch das mit ihrem Katana. Das ist hier sehr entmystifizierend. Schade, dass Kirkmans Fokus in letzter Zeit hauptsächlich auf der Serie und dem Marketing liegt und die Comics vor sich her dümpeln. Da kann mir jetzt keiner mehr was von Pacing erzählen. Mal sehen ob #100 etwas daran – wie seit Monaten versprochen – ändern wird. Die 6-seitige Story erschien im US-Playboy und kann hier, dank René, gelesen werden.
Die sehr lesenswerte Timeline von Weyland Industries erklärt den Aufstieg der Firma zur absoluten Weltmacht und die Geschichte des von Michael Fassbender gespielten Androiden David. Darauf aufbauend, entdecken Wissenschaftler eine geheime Nachricht in Piktogrammen alter Zivilisationen, die offenbar einen Weg zu den “Schöpfern” weist. Dort angekommen, stellt sich aber bald heraus, dass die Schöpfer alles andere als wohlwollend sind. Es beginnt ein Kampf, bei dem es um nichts wenigeres als das Überleben der Menschheit geht.
Der Trailer an sich haut mich um. Ich komme aus dem Staunen einfach nicht mehr hinaus. Vielleicht die beste Marketingkampagne aller Zeiten, wenn man mich fragt. Aber der Trailer zeigt mir dann doch ein wenig zu viel. Pfiffige Storykenner und ‘Alien’-Freunde können sich schon selbst ungefähr ausmalen, wie die Geschichte ausgehen wird. Vor allem wenn man sich da mal Bild für Bild sich durchklickt, sind dazu noch ein paar mögliche Spoiler drin. Aber ich will nicht meckern, das hier ist perfekt. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt.
HOLY. FUCK.
Die offizielle Zusammenfassung:
In the distant future, two superpowers control Earth and fight each other for all the solar system’s natural resources. When one side dispatches a team to a distant planet to terraform it for human colonization, the team discovers an indigenous race of bio-mechanoid killers.
Ridley Scott, director of ‘Alien’ and ‘Blade Runner,’ returns to the genre he helped define. With PROMETHEUS, he creates a groundbreaking mythology, in which a team of explorers discover a clue to the origins of mankind on Earth, leading them on a thrilling journey to the darkest corners of the universe. There, they must fight a terrifying battle to save the future of the human race.
Starring Noomi Rapace, Michael Fassbender, Guy Pearce, Idris Elba, Charlize Theron, and Logan Marshall-Green, Prometheus is due in theaters June 8th.
Vor ein paar Tagen berichtete ich schon von dem heutigen Event in den Staaten, bei dem Lindelof und Scott über Prometheus reden werden und im Rahmen dieses Gespräches mit Journalisten den neuen Trailer vorstellen werden. Der ist jetzt da.
via First Showing
Es ist wirklich atemberaubend, wie viel man eigentlich schon gesehen hat, ohne wirklich zu wissen, was da passiert. Immerhin schafft es der Trailer uns mal einen gewissen Überblick über die vielen Charaktere zu geben. Der Fokus wird wohl auf Noomi Rapace gelegt sein, die gegen Ende mit einer Axt durch das Schiff wandert. Krass. Man füge eine komische Säure (oder vielleicht Alienblut hehe) hinzu, die die Besatzung angreift (und/oder verwandelt?), und Aliens hinzu – fertig ist der perfekt Sci-Fi-Alien-Thriller-Cocktail. Außerdem scheint die Besatzung auch gegeneinander zu kämpfen. Weiterhin kriegen wir ein bisschen mehr Dialog von Idris Elba als Kapitän (und Pilot?) des Schiffes. Apropos Schiff, das schaut so unglaublich cool aus, dass ich es kaum abwarten kann, bis die ersten Modelle davon erscheinen. Ganz egal wie viel die kosten werden, das landet auf meinem Schreibtisch.
Des Weiteren gibt es nach dem TED 2023 Talk mit Guy Pearce nun auch einen Werbespot für Androiden von Weyland Corp, gesprochen von der wunderbar sanften Stimme von Michael Fassbender.
via /Film
Nach dem Klick noch ein Interview von Collider mit Charlize Theron und Michael Fassbender für diejenigen, die nicht an dem Event heute teilnehmen können. (weiterlesen…)
Warnung: Spoiler für Comic und Folge
“Heaven is just a lie, and if you believe in it you’re an idiot!”
Es hat sich für die Autoren der Serie wohl inzwischen eingebürgert, dass man nicht zwei actionreiche Episoden hintereinander schalten kann. Dies kann vielleicht dem Budget geschuldet sein, aber dennoch wäre es möglich, nicht immer “Slow Burn”-Episoden nach eventreichen zu bringen. Aber nun gut. In dieser Folge kulminiert die seit Beginn der Serie allgegenwärtige Thematik des Verlusts des Rechts und der Ordnung. Das dürfte doch interessant werden, oder? Nunja, ein bisschen?
Randall weiß also von Maggie und der Farm. Er muss sterben, denn er stellt ein zu großes Risiko für die Gruppe dar. Das will Dale nicht einfach so hinnehmen und versucht mit allen in Einzelgesprächen eine Front gegen Rick und Shane aufzubauen. Währenddessen ist Carl mal wieder ein ziemliches Balg, beleidigt Carol am Grab ihrer Tochter, stiehlt Daryls Waffe und macht sich alleine auf in die Sümpfe, in denen er einem feststeckenden Walker begegnet.
Hier steckt das Potential der Folge, das mal wieder achtlos verschwendet wird. Carls Charakter ist neben Rick der interessanteste im Comic für mich und das lässt sich auch auf die Serie übertragen. Die Zombieapokalypse ausschließlich durch die Augen eines Kindes zu betrachten, zu mindest für mal eine Episode, wäre fantastisch gewesen. Stattdessen ist die Episode eine Mischung aus einem Bisschen Carl und einer Prise Diskussion um den Verlust jeglicher Zivilisiertheit. So ist beides nur halbherzig umgesetzt worden und nichts zahlt sich am Ende voll aus.
Hätte die Episode vollkommen Carls Sicht geschildert, so hätte sich auch Dales Tod am Ende besser ausgezahlt. Carl ist ein bockiges Kind, das kein Wort mitzureden hat, und seine Grenzen sucht. Immerhin gibt es nichts mehr für ihn zu tun: Keine Spielkameradin mehr, keine Kinderserien im TV und keine Schule. Er muss, um der Situation gewachsen zu sein, seine Kindheit loslassen, wird aber dennoch nicht als volles Mitglied in der Gruppe wahrgenommen. Es ist ein interessanter Konflikt, dessen Oberfläche mit dieser Episode nur leicht eingekratzt wurde. Diese emotionale Verworfenheit hätte man noch mehr darstellen und erkunden können.
Aber auch ohne diese Veränderung, wäre die Episode gut gewesen, wenn da nicht die letzten 5 Minuten gewesen wären. Sophias Tod hatte für die Serie eine ähnliche Wirkung wie das Abhacken von Ricks Hand im Comic. Der Leser bzw. Zuschauer weiß, dass sie nur zuschauen werden können und Kirkman bzw. die Autoren der Serie mit den Charakteren machen werden, was sie wollen. Und das ist auch gut so. Dennoch finde ich es schade, dass Dales Tod so verschwenderisch daherkommt. Okay, man muss ein wenig Platz machen für neue Charaktere in der dritten Staffel, aber rein inhaltlich ist er fast sinnlos. Hätte die Episode komplett Carls Sicht gezeigt, wäre es besser gewesen, denn es hätte eine noch stärkere Wucht auf Carl gehabt. Es hätte ihm klar gemacht, dass auch er und seine Taten Konsequenzen mit sich führen und den Arc der Episode schön abgerundet. Es wäre aber noch besser gewesen, wenn Randall ausgebrochen und Dale überwältigt und eventuell getötet hätte. Das hätte Sinn gehabt. Ein bittersüßes Ende. Nun ist es lediglich der dumme Fehler eines Kindes.
Aber Dale wurde in der Serie ja bei weitem nicht so sehr ausgebaut wie im Comic. Daher ist es kein wirklicher großer Verlust. Dennoch ist es ärgerlich. Und überhaupt, wenn sie den Tod wenigstens ei wenig glaubhafter gemacht hätten, wie zum Beispiel Dale nicht in mitten der Nacht in einem nebligen Feld herumlaufen lassen, dann würde ich ja gar nichts sagen…
Vorher auf PEWPEWPEW:
The Walking Dead S02E01 – “What Lies Ahead”
The Walking Dead S02E02 – “Bloodletting”
The Walking Dead S02E03 – “Save the Last One”
The Walking Dead S02E04 – “Cherokee Rose”
The Walking Dead S02E05 – “Chupacabra”
The Walking Dead S02E06 – “Secrets”
The Walking Dead S02E07 – “Pretty Much Dead Already”
The Walking Dead S02E08 – ‘Nebraska’
The Walking Dead S02E09 – ‘Triggerfinger’
The Walking Dead S02E10 – “18 Miles Out”

Ich war mit meiner Freundin letzte Woche durch unsere saarländische Hauptstadt Saarbrücken am shoppen als ich entdeckte, dass der sich lange im Bau befindende LEGO Store endlich geöffnet hatte. Die Shoppingtour machte also eine dramatische Wende, hinein in die Kindheit. Dummerweise habe ich nur Close-Ups gemacht, aber es gibt auch ein kurzes Video (von dem auch das obige Bild stammt. 35 Sekunden Intro…Also vorspulen), in dem man einen Eindruck für den Store bekommt. Ganz rechteckig wie ein LEGO-Stein ist dieser nämlich gehalten. Man kommt hinein, wird sogar nett begrüßt von einer Mitarbeiterin, die auch gerne bei allem hilft, und darf dann die Wände, die voller LEGO-Produkte sind, bestaunen.

Mich interessierte – natürlich – hauptsächlich Star Wars, aber es gibt auch ein paar andere nette Dinge zu tun, wie zum Beispiel mit Duplo spielen (ich baute einen Turm) oder sich LEGO-Männchen selbst bauen aus tausenden von kleinen Teilchen (ich baute Jack Nicholson aus The Shining – HEEEERE’S JOHNNY!).

Insgesamt eine tolle Erfahrung. Am Ende habe ich nach langer Entscheidung den Stormtrooper-Schlüsselanhänger gekauft, trotz Protest der Freundin, dass Stormtrooper doch “hässlich” aussehen. Da seht ihr mal, was ich alles durchmachen muss.

Nach dem Klick noch ein paar mehr Photos von Sternenzerstörern und anderen ausgestellten Sets. (weiterlesen…)