The Leftovers - PewPewPew

Review: The Leftovers S01E07

12 Aug, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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Nicht jede Woche kann ein Highlight sein, doch die Qualität sinkt nur leicht ab. In der neuen Episode, die in ihren Motiven und Charakterzeichnung an LOST erinnert, zieht The Leftovers das Tempo an und schafft es alle Handlungsstränge voranzutreiben und zu verbinden. Sogar eine übergeordnete Lösung könnte sich anbahnen – gibt es doch eine Erklärung für all die Vorgänge? Hier ein Auszug, die gesamte Recap wie immer auf Moviepilot.

Es ergeben sich in dieser Folge ein paar nette visuelle und narrative Parallelen zwischen Vater und Sohn. Da wäre einmal der Briefkasten und dann das Handy, das beide zerstören. Beide werden an der Hand verletzt und stürmen in ein Zimmer, wo sie nach jemandem suchen, der nicht da ist. Beide finden sich enttäuscht von ihren Vaterfiguren hilflos und alleine in ihrem Schlamassel wieder. Vielleicht macht eine dieser Parallelen bald einen Knick, sodass sich die Beiden wieder treffen können. Tommy hat Waynes Lügen satt und fühlt sich bestätigt: Christine gebärt nämlich ein Mädchen. Dennoch bleibt diese Storyline trotz beeindruckender und einnehmender Darbietungen am schwammigsten. Basierend auf den bisherigen Entwicklungen dürfte es aber als sicher gelten, dass auch Waynes Geschichte durch eine besondere Betrachtung an Gewicht zunehmen dürfte. Die bewusst gewählte narrative Struktur steht dieser Gewichtszunahme nur leider im Weg und die Aufschiebung der Auflösung wirkt mit fortschreitender Laufzeit frustrierend.

Und genau deshalb ist The Leftovers wohl so faszinierend. Lindelof und Buchautor Perrotta wurden vor dem Start der Serie nicht müde zu betonen, dass der Zuschauer sich keine Hoffnungen machen braucht, dass das zentrale Mysterium gelüftet werden wird. Und soweit funktioniert die Serie auch ohne diese Hoffnung. Selbst wenn sie wie letzte Woche kaum ins Übernatürliche abdriftet, ist die Atmosphäre und Inszenierung dieser Realität mit ihren Figuren so interessant, dass man keine Auflösung braucht. Doch Lindelof kann es wohl nicht lassen oder will bewusst seine Zuschauer ablenken, denn er streut hier und da mit zielgenauen Hinweisen Hoffnung.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 7

The Leftovers Soundtrack

06 Aug, 2014 · Sascha · Fernsehen,Musik · Comments

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Man hat das wohl vielleicht bereits seit dem ersten Trailer mit James Blacks “Retrograde” erwarten können, doch die großartige musikalische Auswahl in Damon Lindelofs The Leftovers überrascht von Woche zu Woche. Nicht nur Max Richters Score überzeugt mit Variationen seiner bisherigen Werke, sondern auch die punktuelle Songauswahl an bestimmten Momenten, um entweder eine Emotion oder sogar durch die Lyrics Botschaften für die stummen Mitglieder des Guilty Remnant zu übermitteln, kann überzeugen. Hier die gesamte Spotify-Playlist.

Review: The Leftovers S01E06

05 Aug, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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Wie in Noras Fragebogen ergibt sich auch nun bei den Episoden ein Muster: Sobald sich The Leftovers auf das Schicksal einer einzelnen Figur konzentriert, ist das Endergebnis eine faszinierende, mitreißende und außerordentlich produzierte Glanzleistung, die das Potential dieser Ausnahmeserie verdeutlicht. Hier ein Auszug, die gesamte Recap wie immer auf Moviepilot.

In „Guest“ liefert Carrie Coon ein prachtvolles Gegenstück zu ihrem Serienbruder Christopher Eccleston, dessen Matt die beiden Boote und sogar den Helikopter in der Hoffnung, doch noch von Gott persönlich gerettet zu werden, verweigerte. Nora weiß dagegen, dass sie nicht mehr so weitermachen kann. Sie nimmt jede Hilfe an. Sie versucht mit Kevin nach Miami zu fliegen, sie nimmt die Droge auf der Party an und der ultimtive Perspektivenwechsel kommt mit Wayne. Carrie Coon trägt diese Folge mit Bravour. Die ehemalige Theaterschauspielerin konnte bereits in kurzen Auftritten in vorangegangen Folgen dem Paradebeispiel ihrer Rolle eine reale Note verpassen. Doch in ihrer Einzelfolge wird Nora mit all ihren wilden Seiten, ihrem Schmerz, ihrer Trauer und eigentümlichen Ritualen lebendig.

Ein besonderer Kritikpunkt, den man der Serie momentan durchaus vorhalten könnte, ist das Fehlen eines überhängenden, dominierenden Plots, der alles vereint. Doch das ist natürlich nicht nur auf einer thematischen Ebene durch die Symbolkraft dieses narrativen Kniffs zu erklären, sondern vor allem für den Zuschauer interessant, der oftmals von so komplizierten und übernatürlichen Vorfällen in ähnlichen Serien wie FlashForward oder The Event zu sehr eingenommen wurde. Als Folge wirkten die Figuren austauschbar und der sich immer windende und mit Twists vollgepackte Plot fungierte als einziger Reiz. Stattdessen ist The Leftovers die Antithese zu dieser Erzählweise. Hier wird kein überkomplizierter und allzu gefälliger Plot vorgegaukelt, sondern den Figuren Platz gegeben, um zu atmen und zu existieren. Es beschleicht einen das Gefühl, dass diese Welt lange vor dem 14. Oktober existiert hat, als ob diese Figuren tatsächlich existieren und real sein könnten. The Leftovers bietet jedoch nicht nur lebensechte Figuren und nachvollziehbare Emotionen, sondern eine glaubhafte und durchdachte Welt, die in Sachen Qualität und Detailreichtum ihresgleichen sucht. In einer Serie, die die globale Gesellschaft kollektiv den Existenzialismus hinterfragen lässt, ist dies unabdingbar.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 6

Review: The Leftovers S01E05

30 Jul, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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Halbzeit in Mapleton. So langsam kriegt man ein gutes Gefühl für die Serie und was sie eigentlich plant und sagen will. Nach vier Folgen seelischer Tortur durch die Mitglieder der Guilty Remnant schlägt eine kleine Gruppe in der 5. Folge brutal zurück. Die Tat steht sinnbildlich für die Ausweitung des Sicherheitstaats und die Einschränkung der Religionsfreiheit. Hier ein Auszug, die gesamte Recap wie immer auf Moviepilot.

Stattdessen ist The Leftovers ein Allegorie der USA nach dem 11. September 2001 und wahrscheinlich nur durch die US-amerikanische Perspektive gänzlich zu verstehen. Wenn Flugzeuge in Hochhäuser fliegen, bleibt nicht mehr viel von den Opfern übrig. Sie verschwinden quasi von einem Moment auf den anderen. Die, die es direkt beobachten, verkraften es kaum. Für andere prägen sich die Geschichten und Bilder für immer ins Gedächtnis ein. Damals starben fast 3000 Menschen. Die Erde drehte sich weiter. Nicht genug, dass die Welt untergehen würde. Doch sie veränderte sich dramatisch. Kriege in weiter Ferne folgten, Schuldige wurden gesucht, andersartig scheinende Religionen wurden verurteilt und verfolgt, ihre Mitglieder verschwanden entweder so brutal wie die Jünger Waynes oder wie die Departed vom Erdboden – Endstation: Guantanamo. Die Ausweitung des Sicherheitsstaates erfolgt hier noch dramatischer, es geht nicht mehr um vermeintlich Extreme im Ausland, sondern um – wenn auch provokative – Bürger im eigenen Land.

Dieser Ansatz ist fruchtbarer als die Entschlüsselung des Mysteriums selbst. Lindelof und Perrotta zeigen uns, in welche Tiefen die Gesellschaft langsam, aber sicher und fast schon unbemerkt abrutschen kann, wenn wir es aus niederen Bedürfnissen wie einem Mehr an Sicherheit zulassen, dass sie Freiheit anderer eingeschränkt wird. Damit wird die Serie quasi bisher auf den Kopf gestellt. Die Mitglieder der GR sind weiterhin komplexe und oftmals unsympathische Menschen, doch der Zuschauer hat sie nicht zu verurteilen oder gutzuheißen. Ihre Existenz, solange friedlich und legal, muss gestattet sein. Deshalb hat Kevin wohl auch bisher so mit sich selbst und ihnen gestrauchelt, im Grunde aber stets beschützt. Nicht nur das Schicksal seiner Frau ist an den Ausgang der Geschichte des GR in Mapletons geknöpft, sondern auch das seiner Nation. Das spürt er tief innendrin. „The Leftovers“ ist vielleicht die thematisch aktuellste Serie der amerikanischen Gegenwart. Sie stellt die Frage, wie es weitergehen soll.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 5

Review: The Leftovers S01E04

22 Jul, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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Nach der fabelhaften letzten Folge gibt es nun einen kleinen Dämpfer. Die Folge bringt uns nicht viel weiter, dafür wird das Serienuniversum bereichert und ausgearbeitet. Der Zuschauer braucht momentan viel Geduld. Lindelof nimmt sich bei seinem Puzzle momentan viel Zeit, das Gesamtbild kann aber dennoch fantastisch werden. Hier ein Auszug, die gesamte Recap wie immer auf Moviepilot.

Trotzdem gibt uns “B.J. and The A.C.” einen Einblick in die Vorgänge der Stadt. Durch den simplen Kniff zu Beginn entwickelt sich eine Folge, die fast schon in der Tradition einer einfachen Handlung nach Aristoteles steht. Das mag nicht für jeden Zuschauer interessant anzuschauen sein, der sich eine Klärung oder Ausarbeitung der Mysterien wünscht, aber die Showrunner haben sowohl in Interviews als auch der Serie bisher klare Zeichen gegeben, dass dies nicht unbedingt die zentrale Intention der Show ist. Und – ehrlich gesagt – ist dies auch nicht weiter wert erörtert zu werden. 140 Millionen Menschen verschwanden plötzlich von einem Moment auf den nächsten. Natürlich gibt es dafür wohl einen Grund. Doch welche Form dieser auch immer annehmen wird, die Auflösung dürfte sich relativ simpel gestalten. Entweder war es tatsächlich Gott höchstpersönlich oder es handelt sich um ein wissenschaftliches Phänomen. Wie auch immer, die Geschichte würde hier enden. Dann ist das temporäre Leid doch dramatischer und immens spannender.

Ich habe mich schon länger dazu entschieden, The Leftovers auf einer Metaebene als gemeinsame Therapiesitzung zwischen Lindelof und seinen Kritikern zu sehen. Ob Letzteren das überhaupt bewusst ist, mag man anzweifeln. Wie Jill Garvey kommen sie auch nun wieder aus ihren Löchern und werfen der Serie – nach vier Folgen – vor, dass das Mysterium nicht aufgelöst wird. Wie Jill Garvey beschäftigten sie sich lieber mit etwas anderem und wollen erst gerufen werden, wenn die Dinge „einfach“ sind. Lindelof und der geneigte Zuschauer müssen wohl wie Kevin dort im Türrahmen verzweifelt stehen. Gutes und gehaltvolles Drama gestaltet sich durch eine komplexere Natur. Natürlich wird es nie einfach.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 4

Review: The Leftovers S01E03

15 Jul, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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The Leftovers hat am vergangenen Sonntag die bisher beste Folge abgeliefert, die sich aber auch im Vergleich mit dem restlichen Serieskosmos nicht verstecken muss. Ein kleines Meisterwerk. Hier ein Auszug, die gesamte Review wie immer auf Moviepilot.

Two Boats and a Helicopter ist die bestimmende Folge der Serie. Das ungewohnt schnelle Tempo der zweiten Hälfte der Folge lässt ironischerweise die Atmosphäre dichter, das Drama greifbarer werden. Wer sich jetzt noch nicht angesprochen fühlt, wird der Serie wohl nicht viel abgewinnen können. Damon Lindelof folgt der strukturellen Ästhetik aus Lost mit großem Erfolg und gestaltet zusammen mit seiner Co-Autorin Jacqueline Hoyt ein erneutes „Walkabout“, indem er sich mit einer bisherigen Randfigur beschäftigt, ihr komplexes Innenleben ausleuchtet und ihr Schicksal mit der Erkundung der zentralen Thematik verknüpft. Das Ergebnis ist ein kleines Meisterwerk, das fast ohne Kontext auskommt und mit nur minimal mehr Exposition auch als eigenständiger Kurzfilm funktionieren könnte.

Christopher Eccleston überzeugt in dieser Episode völlig. Sein Casting ist perfekt, seine ebenso getriebene als auch stoische Darstellung des Pfarrers ist der Anker dieser Folge und er verleiht dem zentralen Wunsch nach Antworten ein meisterhafte Gravität. Wenn er weint, weinen wir als Zuschauer. Freuen wir uns, ist es auf Grund des herzerwärmendsten Lachens der letzten Fernsehjahre. Seine Wut kennen wir, ebenso wie seine dunklen, hässlichen Momente, wenn wir uns getroffen fühlen und wild um uns schlagen, gerne auch verbal, in der Hoffnung einem anderen den Schmerz zuzufügen, den wir verspüren. Es trifft, wie so oft, die, die uns am Nächsten stehen, die es am wenigstens verdienen. Wir kennen sie am besten, wir wissen, wie man ihnen weh tun kann. Matt Jamison ist nicht nur eine komplexe Serienfigur, dessen tiefe, emotionale Zerrüttung wir mitfühlen können, sondern Matt ist in seinem Leid ein Mensch wie jeder andere. Es geht in The Leftovers nicht um das Finden von Antworten, sondern um das Mitgefühl und Verständnis für die gravierendsten Probleme und schwersten Fragen unserer Existenz. Mehr Fernsehen geht nicht.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 3

Review: The Leftovers S01E02

08 Jul, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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Eine neue Woche bringt uns eine neue Episoden von HBOs The Leftovers. Die zweite Folge gefällt mir auch schon viel besser als der relativ konfuse Start mit all seinen losen Story Threads. Es bleiben aber einige Fragen offen: Wer ist der Mysteryman, warum führen die Pinguine eins zu null und wohin ist der Bagel verschwunden?! Die Show ist zweifellos von Damon Lindelof. For better or worse. Hier ein Auszug, die gesamte Kritik dann auf Moviepilot.

Nora arbeitet für eine Organisation (wahrscheinlich die Regierung), die sich mit dem Verschwinden der Personen auseinandersetzt. Gegen eine Bezahlung beantworten die Eltern zusammenhangslose und eindringliche Fragen zum Privatleben ihres verschollenen Sohnes. Hatte er Allergien? War er jemals in Brasilien? Konnte er kochen oder beherrschte er eine Fremdsprache? Dass diese Rasterfahndung erfolglos blieb, ist nicht erwähnenswert; aber die bloße Tatsache, dass diese Befragungen stattfinden, unterstreichen das Versagen von konventionellen Antworten. Zurück bleibt nur das Leid und der Frust, der im besten Fall im Büro des Psychologen entladen wird. Im schlimmsten Fall prallen die Massen wie in der Pilotfolge aufeinander. Wie auch immer, die Pinguine gewinnen. Wir verlieren.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 2

Review: The Leftovers S01E01

02 Jul, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · Comments

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Wie letzte Woche bereits angesprochen, übernehme ich für Moviepilot die Besprechung von Damon Lindelofs neuer Serie The Leftovers auf HBO (bzw. SkyGo). Seit gestern ist meine erste Review online, hier ein Ausschnitt und unten ein Link zum gesamten Text. Ich bin sehr positiv gestimmt für die Zukunft, The Leftovers erzählt eine einzigartige Geschichte mit interessanten Figuren und ist auf einem Metalevel wahrscheinlich genau die Therapie für Lindelof und Fans, die alle nach dem angeblich verkorksten Lost Finale brauchen.

The Leftovers bietet ein Konzept, das für Damon Lindelof persönlich geschrieben worden zu sein scheint. Es ist nicht wirklich schwer zu verstehen, was genau ihn an Tom Perrottas gleichnamigen Roman angezogen hat, wenn ihr euch ein wenig mit dem noch jungen Werk des Autors beschäftigt. Bei den Projekten, bei dem ihm alleinige narrative Verfügung oder relative Autorität zugestanden wurde, verfuhr Lindelof stets nach der Mystery-Box-Maxime seines Mentors, J.J. Abrams, bei der keine Auflösung oder Antwort so interessant und einnehmend sein kann, wie das dazugehörige Mysterium. Bei Lost bewies der Showrunner zusammen mit Carlton Cuse, wie interessant er dieses Gefüge, manche würden es wohl als Kartenhaus bezeichnen, aus Antworten und immer neuen Fragen gestalten und dabei gleichzeitig komplexe Charaktere und Themen bedienen kann. Der Zwiespalt zwischen Religion und Wissenschaft, zwischen Glaube und Beweis, dominierte die verschollene Insel. Es ist daher nicht verwunderlich, weshalb die nicht mit weltlichen Methoden zu erklärende Prämisse von Tom Perrottas Roman ihn so offensichtlich faszinierte.

Von jetzt auf gleich verschwinden zwei Prozent der globalen Weltbevölkerung. Es ist genug, um wahrscheinlich kleine Schäden anzurichten. Aber nicht genug, um die globale Bevölkerung ins politische Chaos zu stürzen. Das Leben geht weiter. Die durch den “Departure” resultierende Existenzkrise findet ihren Konflikt im Mikrokosmos New Yorks. Zwei Prozent sind nicht genug für die Apokalypse, aber immerhin 140 Millionen Menschen weltweit. Genügend, dass fast jeder einen kennt, der verschwunden ist. Und wenn das Event die Familien nicht zerschlägt, dann tut es der stetig wachsende Einfluss lokaler Gruppierungen, die auf ihre Weise versuchen, mit der Nachwelt und ihren Implikationen umzugehen.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 1