Der finale Trailer zum groß en Harry Potter Finale.
Falls der Trailer von YouTube verschwindet (wovon ich ausgehe), gibt es ihn bei Apple in HD. Accio 15. Juli
Das nun veröffentlichte cinematic Intro zum neuen Bioware-MMO “Star Wars: The Old Republic” zeigt uns erneut, genau wie die beiden vorherigen Trailer, dass noch ein bischen Leben in Star Wars ist. Ja, es gibt Potential zur “Erwachsenenunterhaltung” in Sachen Star Wars. Wieso man nicht eine Serie, die sich an diesen Trailer bzgl ihres grafischen Stiles orientiert, macht, verstehe ich nicht. Das würde jedenfalls wesentlich besser sein als jeder andere Müll, den Lucasfilm in den letzten Jahren produziert hat. Naja, immerhin bleiben uns diese Trailer – auch wenn die natürlich absolut nichts mit dem Spiel zu haben.
15 Jun, 2011 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Ich gehe gerne und oft ins Kino. Sehr oft sogar. Auch wenn ich dabei immer den Charme und die Gemütlichkeit kleiner Arthäuser schätze, tendiere ich doch öfters zu dem hier größten Kino in der Umgebung: dem CineStar. Das schlimmste daran sind die Werbespots. Ja, wenn der Film um 20:15 beginnt, kann man ruhig um viertel vor neun da sein und man wird nichts verpasst haben. Doch das hat mich nicht immer gewurmt. Es gab auch Zeiten, in denen ich die Werbung genossen habe, weil sie teilweise so schlecht war, dass es wieder lustig wurde. Doch diese lustige Zeiten mit FunkyDave sind vorbei. Inzwischen nervt Werbung einfach. Eine regt mich momentan besonders auf. Es ist die Nestlé Schöller Kinowerbung für 2011:
Ich hasse diese Werbung so sehr.
Ich hasse sie so sehr. Ich weiß gar nicht wo genau ich anfangen soll aufzuzeigen, wieso ich sie so hasse. Aber eine chronologische Analyse macht Sinn. Also: Da parkt also nachts jemand rückwärts ein und steht schon praktisch in der Parklücke drin ohne Probleme und dann passiert trotzdem ein Unfall. Aber kein Parkunfall, wo man vielleicht die letzten Zentimeter ganz langsam fährt und dann kurz auffährt, ohne, dass wirklich etwas passiert – NEIN! Der ganze Eiswagen wackelt, als ob Hulk persönlich dran geklopft hätte und Eis kaufen wolle. Natürlich geht dann auch zufällig der Wagen an. Wie das? Lässt der Eismann die Schlüssel stecken und wenn ja, wie geht dann alles an?! Egal, denn es bimmelt schon!
Dann zu dem Eiswagen an sich. Er schaut so aus als sei er gerade aus einer Coca Cola Weihnachtswerbung entfahren – die Wagen, die ich aus meiner Kindheit kenne, waren immer rostige Metallkabuffe, die auch noch nach drölf Millionen Kilometer ihre Runden drehen müssen. Solche Wagen wie den hier im Spot gibt’s nicht mal bei BoFrost oder sowas! Am lächerlichsten sind jedoch die Reaktionen der Anwohner. Diese Anwohner sind natürlich nicht davon genervt, dass mitten in der Nacht irgendwas auf der Straße Musik macht und laut herumbimmelt, nein, niemals! Sie sind erfreut und stehen natürlich sofort auf um hinunter zu gehen und zu schauen was genau das los ist, immerhin ist es ein Eiswagen bei Nacht, das kann ja nur eins bedeuten: Kostenloses Eis in der Nacht.
Auch unglaublich toll ist die Type, die hier als Eismann verkauft wird. Ich weiß ja nicht wie das bei euch war, aber mein Eismann war Ende 60, mit dickem Schnauzbart, immer ein bisschen kurz angebunden und knurrte seine Sätze eher heraus als freundlich zu lächeln. Hier wird stattdessen ein hipper Endzwanziger präsentiert, der natürlich dem kleinen Kind nicht den Wunsch nach Eis in der Nacht abschlagen kann. Aber hey, ich habe Super Nanny geschaut, immerhin das ist halbwegs denkbar. Dann verabschiedet sich die Realität wieder aber so schnell wie sie kam, denn er gibt nicht nur dem kleinen Mädchen ein Eis, sondern der ganzen Straße, denn jeder – natürlich in Pyjamas – ist auf die Straße gekommen und will Eis. Dem Typen scheint es egal zu sein, ob er gerade mehrere hundert € aus dem Fenster wirft oder womöglich seinen Job verliert, er händigt freudig Eis an alle aus. Friede, Freude, Eiskuchen.
Ja, okay, es ist Werbung und Werbung ist nicht real, soll auch nicht real sein, sondern uns eine Idee verkaufen; oder einen Wunsch, eine Sehnsucht oder eine tolle Situation. Und dann natürlich dazu führen, dass wir das Produkt, hier Eis, kaufen. Aber irgendetwas setzt bei mir aus. Ich kann mich nicht beruhigen und es über mich ergehen lassen. Wenn ich mir schon Werbung im Kino anschauen muss, dann doch bitte gute. Aber mein Betteln hilft nicht. Ich werde sie weiter schauen müssen, bis Nestlé Schöller was neues bringt. Bis dahin werde ich jedes Mal, wenn die Werbung kommt, mich wohl so sehr ärgern, dass ich danach kein Eis kaufen kann, sondern den Eismann des Kinos vor Wut anbrüllen werde. But that’s just me.
15 Jun, 2011 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Ab und zu sollte man etwas für sein Lieblingsmädchen ins Blog posten.
Aus den YouTube-Kommentaren:
They sang parodies or bits of of “Anything You Can D
o” from ANNIE GET YOUR GUN; “A Boy Like That” from WEST SIDE STORY; “Make ‘Em Laugh” from SINGIN’ IN THE RAIN; another nod to “Anything You Can Do,” then A CHORUS LINE’s opening, “I Hope I Get It,,” “Do I Hear a? Waltz” from DO I HEAR A WALTZ?, “Don’t Rain on My Parade” from FUNNY GIRL; “How to Succeed” from HOW TO SUCCEED IN BUSINESS WITHOUT REALLY TRYING, “You’re the Top” from ANYTHING GOES and “Let Me Entertain You” from GYPSY.
Die E3 ist vorbei und hatte nur wenige Überraschungen im Gespäck. Das Wii U halte ich für weniger innovativ als toll als viele andere und bin erstmal auf die dann neue, gepimpte Konsole gespannt, die diese HD-Bilder aus der Präsentation liefern kann. Aber Trailer gibt es immerhin reichlich und die fallen sogar sehr positiv auf. Daher hier meine Highlights ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Assassin’s Creed: Relevations
Den Anfang macht die inzwischen zweite “Expansion” der “Assassin’s Creed”-Reihe. Nachdem Brotherhood eben nicht nur eine Expansion und ein schneller Cashgrab, sondern eine wirkliche Addition zur Spielesaga, Story, Gameplay, etc. war, habe ich relativ hohe Hoffnungen. Der Trailer verspricht nicht nur Ezio, sondern auch Altair aus AC1.
Dazu der berauschende Soundtrack von Woodkid mit ihrem Titel “Iron”, der gerade in den Onlinecharts auf Grund des Trailers explodiert. Ich hatte ihn ja schon vor geraumer Zeit hier gepostet und darüber per Twitter gebraggt, wofür mich der fidepus zu recht als Hipster bezeichnet hat. Der Trailer verspricht ein befriedigendes Ende für Ezio. Hoffentlich kommt dann AC3 im November 2012 – würde immerhin gut von der Story her zusammenpassen.
The Legend of Zelda: Skyward Sword
Und wieder ein neues Abenteuer für Link, dieses Mal beginnend in hohen Wolken über Hyrule. Wieso? Das habe ich aufgehört zu fragen. Es gibt viele, die versuchen einen Canon da zu entwickeln, aber für mich ist Zelda immer wieder ein fast komplett neues Spiel – von der Story her natürlich nicht. Twilight Princess fand ich ziemlich stark und ich freue mich auf Skyward Sword. Und die Grafikhater können alle mal die Klappe halten. Grafik ist nicht alles und besonders bei Nintendo nicht. Nintendospiele haben nicht immer die beste Grafik, aber dafür einen besonderen Grafikstil, der langlebiger ist und dadurch auch die Replayability erhöht. Diese brauntonigen Call of Duties schauen doch nach ein paar Jahren richtig alt aus.
Halo 4
Meine Erfahrungen im Bezug auf Halo müssen sich auf Halo 1 beschränken, das mein Nachbar damals so gern auf dem PC zockte, was ich beim Zuschauen gar nicht nachvollziehen kann. Halo finde ich, besonders im Multiplayer, so gar nicht ansprechend. Ich habe keine Erfahrungen und darf daher eigentlich nichts sagen, aber naja. Wir werden mal sehen wie der vierte Teil wird, ohne Bungie, dafür aber wieder mit dem Master Chief.
Far Cry 3
Völlig überrascht hat mich dieser Trailer zum nunmehr dritten Teil der “Far Cry”-Spielereihe. Far Cry 1 bleibt mir bis heute äußerst positiv im Gedächtnis. Auch wenn die Story aber der Mitte mir etwas zu abstrus wurde und ich das Spiel nie komplett durchgespielt hatte, denke ich häufig äußerst positiv daran zurück. Weniger positiv denke ich an den Nachfolger, der bis auf eine äußerst nette und reale Sandbox nichts zu bieten hatte. Wer mal bischen durch Afrikas Klimazonen sparzieren will, der kann Far Cry 2 spielen – ansonsten ist das Spiel für nichts gut. Der dritte Teil schaut super aus, back to the roots – oder besser: back to an island. Gefällt mir sehr gut, bin sehr gespannt auf das finale Produkt.
📸 10 years ago today, Super 8 was released in theaters. It was my first painted poster! pic.twitter.com/O2L9la6jaw
— Kyle Lambert – Art (@kylelambert) June 9, 2021
(via)

Originaltitel: Source Code, USA/F 2011
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Ben Ripley
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Michelle Monoghan, Vera Farmiga, Jeffrey Wright
Produktion: Vendôme Pictures, Mark Gordon Company
Verleih: Summit Entertainment
Länge: 93 Minuten
FSK: 12 Jahre
Start: 2. Juni 2011
Auch wenn man Twilight nicht mag, kann man nicht leugnen, dass die Filmreihe um die Bücher vom Stephanie Meyer auch durchaus positive Seiten hat. Zum Beispiel das viele Geld, das die Filme eingespielt haben, wodurch Summit Entertainment vom kleinen Indie- zum großen Mitmischerstudio wurde. Ähnlich wie 20th Century FOX (Avatar) hat man nun ein wenig Überschuss und kann auch mal Genreproduktionen wie ‘Source Code’ finanzieren, was Sci-Fi Freunde glücklich macht. In der Hose.
Soldat Colter Stevens wacht orientierungslos in einem Passagierzug auf. Die ihm gegenüber sitzende Frau scheint ihn gut zu kennen, doch er hat sie noch nie zuvor gesehen. Als er in den Spiegel schaut, erblickt er ein unbekanntes Gesicht. Noch bevor er diesen Schock verarbeiten kann, explodiert der Zug. Doch das ist nicht das Ende. Colter Stevens wacht auf und realisiert, dass er gerade die letzten 8 Minuten eines anderen Menschen mit Hilfe einer Maschine namens “Source Code” erleben konnte. Da der Anschlag auf den Zug nur der Anfang war und eine Atombombe die Millionenstadt Chicago bedroht, muss Stevens immer wieder erneut in 8 Minuten versuchen herauszufinden, wer den Anschlag auf den Zug verübt hat, um so den Nuklearanschlag zu stoppen. Doch schon bald entwickelt er Gefühle für die eigentlich bereits verstorbenen Menschen und besonders für die Frau, die ihn so gut zu kennen scheint. Kann Stevens sie vielleicht retten?
Ich hatte bereits Anfang April die Chance gehabt Source Code im Original zu sehen und war wie verzaubert. Als ausgesprochener Fan von Regisseur Duncan Jones, der mich mit seinem Featuredebut “Moon” letztes Jahr extrem vom Hocker gehauen hat, habe ich mich sehr auf den Film gefreut und wurde nicht enttäuscht. Nicht direkt jedenfalls. Jones liefert erneut eine wirklich solide Arbeit ab und nimmt sich des Drehbuches an und macht seinen eigenen Film daraus. Der Mann hat wirklich Potential, deshalb hoffe ich, dass er sein langgeplantes Projekt “Mute” über einen blinden Barkeeper auf der Suche nach seiner entführten Freundin in einer Zukunftsvision Berlins bald machen darf, denn auch wenn Source Code solider Sci-Fi ist, kratzt er nur an der Oberfläche seiner Thematik.
Zeitreisen und Zeitschleifen sind in der Kinowelt nichts neues und einem breiten Publikum spätestens seit “Groundhog Day” (Und täglich grüßt das Murmeltier) mit Bill Murray bekannt. Source Code schafft es jede seiner Zeitschleifen frisch wirken zu lassen. Durch Jones’ abwechslungsreiche Regiearbeit wirkt die Suche nach dem Terroristen an Bord nie langweilig. Ebenso schafft es das Script die 8 Minuten immer wieder auf abwechselnden Schauplätzen, auch (zu meiner Überraschung) außerhalb des Zuges, stattfinden zu lassen. Das Konzept selbst, sobald etabliert, dient jedoch lediglich der grundlegenden Spannungsmaximierung, was den Film auf das Level eines Thrillers reduziert.
Das ist schade, denn Source Code spricht einige grundlegende Themen des menschlichen Daseins an, ganz ähnlich wie Moon. Was macht den Menschen aus? Ab wann ist man Mensch und welche Rechte hat er? Wieso bin ich hier und gibt es mehr da draußen? Das Ganze wird leider nur viel zu oberflächlich angesprochen und zu Gunsten der Thrilleraspekte stiefmütterlich behandelt. Gegen Ende kriegt der Film jedoch noch leicht die Kurve: Was wäre, wenn Stevens die Bombe vom Hochgehen stoppen könnte? Schade, dass der Film dort aufhört, wo es dann mit Theorien und Gedanken über parallel Universen eigentlich losgehen könnte.
Die schauspielerischen Leistungen sind allesamt ihren Rollen angemessen. Michelle Monoghan hat nicht wirklich viel zu tun außer nett und verblüfft zu lächeln und immer wieder dieselben Sätze aufzusagen. Vera Farmiga macht eine ordentliche Rolle als gefühlsbetonte und leicht rebellische Offizierin, während Jeffrey Wright findet großes Gefallen an seinem leicht over-the-top akzentuierten Wissenschaftler, für den der Zweck alle Mittel heiligt. Jake Gyllenhaal hat am meisten zu machen. Das ist sein Film.
Er spielt seine Rolle des Colter Stevens überzeugend und kann auch in ruhigen Momenten die Tragik seiner Figur sehr gut auf die Leinwand übertragen.
Alles in allem ist Source Code aber ein solider Thriller für das Mainstreampublikum mit einem sehr netten Sci-Fi Rahmenkonzept für die Geeks. Jones hat Potential. Hoffen wir, dass er sich als nächsten Film “Mute” machen darf, denn ich will sehen, was der gute Mann mit wirklich hartem Sci-Fi und einem größeren Budget als dem von “Moon” anfangen kann. Auch wenn die wirklich tiefliegenden Fragen nur erwähnt werden, ruiniert das bei weitem nicht die erstklassige Kinoerfahrung.
9/10