Literatur - PewPewPew

hi-pride-prejudice-8col

Heute vor 200 Jahren wurde Jane Austens ‘Pride and Prejudice’ veröffentlicht und das gehört gebührend gefeiert. William Deresiewicz schreibt:

“The most beloved novel in the language was written by a rural parson’s daughter with no formal education, in ten months, between the ages of twenty and twenty-one, and published two hundred years ago today. That’s not entirely true: she revised it later, but probably not very much. Elizabeth Bennet’s story was largely composed by someone Elizabeth Bennet’s age.
[…]

“Pride and Prejudice” discredits one of our most deeply held beliefs: the idea that emotions have an absolute validity. Feelings are not right or wrong, we say; they just are. Or rather, feelings are always right, because they are—and we always have a right to them. It is a notion that was promulgated by the same feminism that helped to elevate Austen to her current eminence. So much of the feminist struggle involved asserting the legitimacy of women’s feelings. Emotions—the reality of female discontent within the patriarchal system—were the bedrock, in a sense, of the feminist argument.

But in the story of Elizabeth and how she learned to change her mind, Austen tells us something different. Oh, Elizabeth is very full of her feelings towards Mr. Darcy when she thinks she has the moral high ground: her rage at what he’s done to her sister Jane, her indignation on behalf of Mr. Wickham, her scorn for his aristocratic arrogance. But they all turn out to be based on false perceptions—some of them the products of those very feelings. “She grew absolutely ashamed of herself,” goes the little paragraph on which the novel turns. “Of neither Darcy nor Wickham could she think, without feeling that she had been blind, partial, prejudiced, absurd.” Emotions are wrong, Austen wanted us to know, when the conceptions that they’re based on are wrong. It doesn’t matter if they feel right at the time. Of course they feel right: they’re feelings! And we won’t grow up, or be happy, until we’re willing to acknowledge that.”

THE NEW YORKER: HAPPY TWO-HUNDREDTH BIRTHDAY, “PRIDE AND PREJUDICE”
CBCNEWS: Austen’s power: 200 years of Pride and Prejudice
The Telegraph: Pride and Prejudice: 200 years on sons expected to marry for financial security

Die BBC hat dazu noch eine Frau besucht, die Fanfiction schreibt und man sollte definitiv nicht die moderne Adaption von Vlogbrother und Nerdfighter Hank Green vergessen, The Lizzie Bennet Diaries.

Diese tolle Variation von Marco D’Alfonso des bekannten Panels aus TAS #50 trifft den Nerv der Fangemeinde momentan verdammt gut. Ich bin kein riesiger Superheldenfan, aber als Comic-Leser kennt man sich natürlich in der Paradedisziplin des Mediums etwas aus und wenn man hört, dass der Autor von der 700. Ausgabe Morddrohungen erhielt, dann wollte ich wissen wofür. Dazu ist Spider-Man eben schon irgendwo Pflicht. Und der “neue” Autor Dan Slott hatte wirklich etwas Neues gewagt mit unserer freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft. Peter hatte mal nicht alles Pech der Welt, sondern recht viel Erfolg. Das wäre ja mal abwechlungsreich und interessant gewesen, doch dann schafft es Doc Ock seinen Geist mit dem von Peter zu vertauschen.

Nun steckte Peter ins dem alten, verbrauchten Körper seines Widersachers, der im Sterben lag. Und man denkt die ganze Zeit, dass Peter doch irgendeine Möglichkeit finden wird, das alles umzukehren. So passiert es doch immer in den Comics, am Ende gewinnt der Gute. Und die Seiten werden weniger und man merkt, dass da nicht mehr viele Wendungen kommen können. Lässt Dan Slott Spider-Man wirklich sterben?
(weiterlesen…)

Deadpool Killustrated

27 Jan, 2013 · Sascha · Comics · 0 comments

Schönes Cover von Mike Del Mundo (Deviant Art) für die neue Serie Deadpool Killustrated, in der Deadpool literarische Figuren kreativ umnietet, wie wir es von ihm gewohnt sind. Die Kritiken sind übrigens auch super, weshalb ich mir die erste Ausgabe gerade mal bei eBay geholt habe. Ich habe mir letztens die ebenteils vierteilige Kurzserie Deadpool Vs. The Marvel Universe bestellt, die leider noch nicht angekommen ist. Vielleicht schreibe ich mal ein paar Worte darüber.

Nach dem Klick kämpft Deadline gegen Moby Dick, Sherlock Holmes und Ebenezer Scrooge.
via Geekdraw

Hier eine Preview der neuen Actionfiguren zur Comic-Version von ‘The Walking Dead’ mit Glenn in Kampfrüstung, dem Governor, einem Michonne-Zombie, der Tochter des Governors Penny und einem Aquarium voller Zombieköpfe. Ich besitze ja schon Rick und Michonne und diese Serie gefällt mir so gut, dass die wahrscheinlich alle auf meinem Regal enden werden.
via twdnews

H.G. Wells vs. Jules Verne

20 Jan, 2013 · Sascha · Literatur · 5 comments

Ich bin ja gerade an meiner Abschlussarbeit dran und die geht über H.G. Wells. Gerade schreibe ich an einem kleinen Absatz über “Die Väter der Science Fiction”. Bei meiner Recherche stolperte ich über diesen Comic. Hihi. via io9

Star Wars Fan Reaction Over Time

09 Jan, 2013 · Sascha · Comics · 0 comments

Weiter geht es auf Dorkly.

2011 fuhr Christoph Niemann mit seinem Auto durch die Gegend und hörte zufällig NPR, als dort Maurice Sendak zu Gast bei Terry Gross war und einen rührenden Monolog übers Altern gab, der auf der einen Seite herzzerreichend, aber auch herzerwärmend ist. Niemann war davon so gerührt, dass er für die New York Times diese Illustration gefertigt hat.

via Laughing Squid, NYT: An Illustrated Talk With Maurice Sendak.

Da ging ein ganz großer Mann von uns. Sehr, sehr schade und traurig, aber auch ermutigend. Wer mehr von Sendaks Weisheiten möchte, sollte ich Spike Jonzes Dokumentation “Tell Them Anything You Want: A Portrait of Maurice Sendak” über ihn ansehen, die im Rahmen von Jonzes Adaption von “Where the Wild Things are” entstand. Hier ein Ausschnitt mit der großartigen Antwort “How do you explain that you love somebody or something?” als Jonze ihn fragte, wieso sein Hund ihm so wichtig war.

Auf der Insel feierte Duncan Jones’ ‘Moon’ am Wochenende seine TV-Premiere und alle Beteiligten, inklusive dem Regisseur selbst, twitterten jede Menge Behind-The-Scenes-Stuff, den man hier nachlesen kann. Dabei tauchte auch die wunderschöne, kleine Fankurzgeschichte “Helping you is what I do” auf, die die ganze Geschichte aus Sicht von GERTY, dem Computer auf der Mondbasis, erzählt. Herzzerbrechend und voller Spoiler, versteht sich.