30 Oct, 2025 · Sascha · Film · 0 comments
Hast du – wie ich auch – die ganzen neuen Scream-Filme der letzten Jahre nicht gesehen? Wohl kein Problem, denn Scream 7 erscheint im Trailer wie ein direktes Sequel zum originalen Teil von 1996. Neve Campbell kehrt zurück als Sidney Prescott, sie hat eine Tochter und lebt in Woodsboro. Auch ihr ursprüngliches Zuhause wird prominent gezeigt. Die Identität von Ghostface dürfte für aufmerksame Zuhörer*innen dieses Trailers keine große Überraschung sein – dank einigen “Teasern” durch den Schauspieler und Kevin Williamson, Drehbuchautor des Originals, der bei diesem neuen Film auch Regie führt.
29 Oct, 2025 · Sascha · Film · 0 comments
Genau wie bei 28 Years Later habe ich es auch bei der direkten Fortsetzung aus Gründen verpasst, den stimmungsvollen Trailer zeitnah zu posten. But make no mistake: 28 Years Later: The Bone Temple ist mein #1 Filmhighlight des Jahres 2026. Knapp zwei Monate vor Jahresende lässt sich auch sagen, dass Danny Boyles fulminante Rückkehr wohl in meinem 2025 ganz oben landen wird. Im PewCast erzählte ich bereits ausführlich, wieso dieser aus der Zeit gefallene Film gleichzeitig so zeitlos ist und wiederum total so viel über unsere Zeit erklärt.
Alex Garland schrieb alle Drehbücher dieser neuen geplanten Trilogie, die Regiearbeit übernimmt beim Sequel aber nun Nia DaCosta. Diese beiden Teile wurden back-to-back gefilmt. Schon auf der Pressetour hatte Spike-Darsteller Alfie Williams einen großen Sprung gemacht – der letzte Teil der Trilogie wird also wohl erst wieder nach einem Zeitsprung spielen. Ich halte von DaCostas letztem Film nichts, aber im MCU gehen selbst große Filmemacher*innen völlig unter. Danny Boyle hat ihr vertraut und das steht für sich. Das Candyman-Remake soll wohl ganz gut gewesen sein? Mit Hedda erschien gestern ihr neuester Film gestern auf Amazon Prime Video. Mit Sean Bobbitt steht ihr auf jeden Fall ein guter und erfahrener Kameramann an der Seite und visuell gibt es keine großen Unterschiede im Trailer zu erkennen.
Expanding upon the world created by Danny Boyle and Alex Garland in 28 Years Later but turning that world on its head – Nia DaCosta directs 28 Years Later: The Bone Temple. In a continuation of the epic story, Dr. Kelson (Ralph Fiennes) finds himself in a shocking new relationship – with consequences that could change the world as they know it – and Spike’s (Alfie Williams) encounter with Jimmy Crystal (Jack O’Connell) becomes a nightmare he can’t escape. In the world of The Bone Temple, the infected are no longer the greatest threat to survival – the inhumanity of the survivors can be stranger and more terrifying.
Die Aussagen Boyles und Garlands zum Sequel fand ich schon in der Pressetour zum Legacysequel sehr prickelnd. Es geht um die Natur des Bösen. Der Trailer zeigt uns auch einiges davon, inspiriert von Jimmy Crystal, der Jimmy Saville-Figur von Jack O’Connell am Ende des neuen Films. Diese Welt als Gegensatz zum humanistischen Bone Temple von Dr. Kelson (Ralph Fiennes), der schon die Erwartungen an den letzten Akt in 28 Years Later großartig konterkarierte, wird sicherlich zu extrem spannenden Konflikten führen. Ein bisschen nervös bin ich bezüglich Samson und den Infizierten – was hat Garland da noch geplant? Das halte ich für einen Drahtseilakt, aber bisher verlor er nicht die Balance, deshalb: trust! Überhaupt und viel zu spät: Toller Trailer mit ganz vielen wunderschönen Bildern. Und: Leider immer noch sehr witziger Titel.
28 Oct, 2025 · Sascha · Film · 0 comments
Urchin ist der Debütfilm von Schauspieler Harris Dickinson, der hier für Regie und Drehbuch verantwortlich war. Das finde ich total überraschend, war Dickinson in meiner Wahrnehmung erst vor ein paar Jahren überhaupt auf dem Radar aufgetaucht. Ich bin durch A Murder At The End of the World, Baby Girl und besonders The Iron Claw ein großer Fan seiner Kunst geworden. Er hat eine sehr ungezwungene, intensive Präsenz auf der Leinwand und gleichzeitig eine Wärme, die man bei vielen anderen Schauspielern vermisst. Der Typ hat ein Herz und das sieht man in seiner Performance. Deshalb bin ich total gespannt, was er hier schon in jungen Jahren gezaubert hat und das muss ja schließlich schon gut sein, hat der Film einen Preis in Cannes abgeräumt. Das freut mich auch für Hauptdarsteller Frank Dillane, den ich als magnetischen Jungdarsteller aus Fear The Walking Dead ebenfalls in guter Erinnerung habe.
Mike (Dillane), a rough sleeper on the streets of London, is trapped in a cycle of self-destruction as he attempts to turn his life around. Moving between short-term jobs and small-time hustles, he must balance the hopeful rush of a fresh start with a past that is holding him back.
27 Oct, 2025 · Sascha · Kurzfilm · 0 comments
In unserer Podcastbesprechung zu Jurassic World Rebirth hatte ich einiges zu meckern. Sicherlich ist das ein spaßiger Blockbusterfilm mit aufregenden Sequenzen, coolen Dinos und Scarlett Johansson. Aber mir kamen als Fan von Jurassic PARK die Hintergründe dieses ganzen Unterfangens auf dieser neuen Insel leider einfach zu kurz. Das ist nicht super schlimm, denn Regisseur Gareth Edwards holt sehr viel aus der legendären Raft-Szene und gibt dem Mosasaurus endlich, was ihm gebührt.
Es wäre wohl falsch vom D-Rex als dem “Big Bad” des Films zu sprechen, aber er taucht am Ende auf und ist recht groß und, naja, auch nicht wirklich gut gelaunt. Dass gerade jemand wie Edwards, der die Mutos in Godzilla oder seine Alien-Flüchtlinge in Monsters liebevoll in Würde als Tiere in ihrer natürlichen Umgebung mit Instinkten und Bedürfnisseninszenierte, bei dem D-Rex nicht mehr einfiel, fand ich mega schade. Eine riesige vertane Chance! Überhaupt kommt der da am Ende nur, weil es eben wohl einen großen Dino für den Klimax braucht – und eine Erklärung dafür, wieso InGen überhaupt diese Insel wieder verlassen hat.
Wobei das originale Intro, wo er lediglich neben dem Ende auftaucht, nicht einmal den Ausbruch des D-Rex wirklich zeigt oder erklärt. Ein neuer Kurzfilm von dem Typen, der in dem PlayStation 4-Spiel Dreams seit Jahren ein eigenes Jurassic Park-Spiel baut (it’s an insane story, look into it), schafft Abhilfe. Nicht unbedingt super krass, aber besser als dieser dumme Snickers-Moment im Film.
19 Oct, 2025 · Sascha · Film,Literatur · 0 comments
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Autor Jay Glennie hat ein Making-Of-Buch über Quentin Tarantinos Once Upon a Time… in Hollywood geschrieben und ausführliche Interviews geführt, um penibel genau die Geschichte dieses außerordentlichen Films zu dokumentieren. Dazu wird das Buch – ähnlich wie die bekannte Archive-Serie von TASCHEN – überdimensional groß sein und viele bis dato unbekannte Behind-the-Scenes-Fotos veröffentlichen. Das dicke Ding erscheint in knapp zwei Wochen und ist gar nicht mal sooo teuer. Deadline hat eine Leseprobe, der Hollywood Reporter ebenso.
Den Buchrüben ziert eine große Nummern neun, denn dies war Tarantinos 9. Film und er will ja nur zehn Filme insgesamt verantworten. Was ja großer Blödsinn eigentlich, weil ja Kill Bill zweifach zählt, wobei die beiden Filme von Tarantino als ein Projekt gezählt werden (The Whole Bloody Affair etc.). Nun gut, jeder sitzt in dem Gefängnis, das er sich selbst baut.
Trotzdem eine coole Idee, wenn am Ende zehn dieser Bücher existieren sollten. Ich glaube nicht dran!
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17 Oct, 2025 · Sascha · Film · 0 comments
Drew Struzan ist am 13. Oktober im Alter von 78 Jahren in Folge einer Alzheimererkrankung gestorben. Die Krankheit und ihr Verlauf waren seit einiger Zeit bekannt. Die Meldung hat mich extrem traurig gestimmt. Nicht nur wegen dem Verlust eines geliebten Menschen in der Familie Struzan, die auch im Film über sein Lebenswerk zu sehen war. Sondern auch weil mit ihm einer der Künstler geht, die Hollywood und Film als Medium über lange Zeit geprägt haben. Es stimmt, dass oft allgemein von “Hollywood” gesprochen wird und damit eine bestimmte Art oder Stil von Blockbuster gemeint sind, hinten denen aber einzelne Personen stecken. Wenn diese Menschen uns verlassen, dann geht mit ihnen auch diese Art von Film. Es gibt viele Filme, die positiv als lynchian beschrieben werden, aber es wird nie wieder einen neuen Film von David Lynch geben.
Genau so fühle ich nun auch bei Drew Struzan, einem der wohl einflussreichsten und prägendsten Popkünstler der letzten 50 Jahre überhaupt. Das Kinoposter definitiert die erste Beziehung zwischen Sehenden und Film und natürlich auch darüber hinaus als nostalgische Traum des Gesehenen. Genau im Aufbau dieser Beziehung war Struzans Kunst legendär und ziert nicht ohne Grund die Wände von Filmsfans seit Generationen. Sie inspirierte Künstler wie Paul Shipper, ihm nachzueifern.
Struzans Poster waren aber mehr als nur bloße Vermarktung. Noch lange vor dem Erscheinen eines neuen Star Wars Films zu Prequel-Zeiten studierte ich das Poster an meiner Kinderzimmertür genauestens nach neuen Charakteren oder verheißungsvollen Momenten, die überdimensional groß hier präsentiert wurden. Es war mehr als nur Vermarktung, denn es war ein Bild mit einem Versprechen, das der Film all dies auch einhalten und auf dem großen Leinwand abliefern würde. Dabei ging es nie um besondere plot points oder character reveals, wie das heute bei Kinovermarktung Gang und Gäbe ist, sondern um schon eine Nostalgie für das Gefühl des Films, noch bevor der eigentlich gesehen wurde. Struzans Kunst war Kino als ein Ort der Sehnsucht.
Drew Struzan was probably best known for his movie posters, but we will always cherish his many, many contributions to our bookshelves – a master, and an inspiration. ✨#DrewStruzan #StarWarsLegends pic.twitter.com/uCzXpd4pea
— Legacy Expo (@Legacy_Expo) October 14, 2025
Als immenser Star Wars Fans fand ich es auch genial, dass Struzan weit über die Filme hinaus die Buchcover des Expanded Universes verantwortlichte und so den Look dieses Universums weiterhin prägte. Deshalb fand ich es auch immer schwer nachvollziehbar, wieso man bei Disney nicht auf ihn zukam für die Sequel-Trilogie – eine verpasste Chance, die schmerzt. Drew Struzan wird fehlen.
16 Oct, 2025 · Sascha · Film · 0 comments
LOST meets Misery im Trailer zu Sam Raimis neuem Film Send Help. Mutet zuerst an wie eine Romcom und driftet dann spätestens mit “From Sam Raimi” in ganz schräge Gewässer ab. Freut mich mega, dass da wieder etwas kommt und die Chemie von McAdams und O’Brien wirkt sehr stimmig sowohl on screen als auch bezüglich der realweltlichen Dynamik, die der Film aufgreift. Kinostart im Januar erstmal nicht so prickelnd, aber für Horror durchaus einiges möglich und natürlich #InRaimiWeTrust.

Jurassic World Rebirth oder doch nur Regurgitation? Gelingt es dem erfolgreichsten Film des Sommers, das Dino-Franchise im siebten Teil auch mit neuem Leben zu füllen oder wärmt Gareth Edwards nur Steven Spielbergs chilean sea bass für die Kinokasse auf? Nach vielen PewCasts über die Animationsserien geht es mit Conrad endlich wieder um einen Jurassic-Film auf der großen Leinwand und erneut stößt Jenny vom Wollmilchcast hinzu, die uns schon bei unserer Jubiliäumsfeier großartig ergänzte. (Mehr unten in den Shownotes.)
Einig sind wir uns im Grunde schon: Es war keine Vollkatastrophe wie Dominion, aber die Meinungen gehen dennoch recht weit auseinander. Nachdem ich mir den Podcast nochmal jetzt im Schnitt angehört habe, hätte man – wie wir uns das dann auch selbst im Nachgespräch selbst bewiesen haben – noch eine gute halbe Stunde länger über den Film reden können. Es wird sich aber sicher bald wieder eine Möglichkeit ergeben, dieses Gespräch fortzuführen.
Für Feedback oder Fragen verfasst ihr einen Kommentar unter diesem Post, eine Mail an mail@pewpewpew.de oder einen Tweet @PewPewPewBlog bzw. @reeft. Wenn ihr den Podcast unterstützen wollt, dann hinterlasst doch gerne eine Bewertung auf iTunes oder Spotify.
Shownotes:
Bildquellen: © Universal Studios Germany
PewCast 057: Jurassic World: Camp Cretaceous
PewCast 070: Jurassic World: Camp Cretaceous Staffel 2
PewCast 071: Jurassic World: Camp Cretaceous Staffel 3 und Dominion Hype
PewCast 087: Jurassic World: Camp Cretaceous Staffel 4 und Franchise-Talk
PewCast 125: Jurassic World: Camp Cretaceous Staffel 5 und Jurassic World Dominion Extended Edition
PewCast 124: Jurassic World Dominion mit Conrad Mildner
PewCast 143: 30 Jahre Jurassic Park
PewCast 155: Jurassic World: Chaos Theory – Staffel 1
Wollmilchcast: Jurassic Park
Podcarsten: Conrad hat zusammen mit Sebastian Moitzheim einen neuen Filmpodcast!
Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast171.mp3 (84 MB)
Soundcloud: PewCast 171: Jurassic World Rebirth
iTunes: PewCast
Spotify: PewCast
Podcast-Feed: https://feeds.feedburner.com/pewcast