Film - PewPewPew

Ich werde gar nicht den Versuch starten (wie andere), einen Sinn aus dem Wordsalat zu spinnen, den Kojima seine Regisseur- und Schauspieler-Buddies im Spiel sagen lässt. Dagegen steht für mich eher das Gameplay im Vordergrund, dessen ruhige Erkundungs- und Wandersegmente mich bereits im E3-Trailer begeisterten.

Das Setting eines nicht nur postapokalyptischen, sondern auch scheinbar irreversibl zerstörten Amerikas bietet fantastische Landschaften, durch die wie bereits in Phantom Pain keine lineare Wanderwege existieren, sondern in denen die Spieler sich selbst ihren Weg suchen müssen. Dabei werden Höhen und Tiefen überwunden, wobei eine unglaublich lange Leiter und Abseilequipment zum Einsatz kommen. Das wirkt alles sehr mühsam, verbindet aber auch den Spieler auf einzigartige Weise mit Figur und Spielewelt. Leider werden auch entgegen früherer Aussagen im Trailer Schusswaffen gebraucht, vielleicht existiert aber dennoch ein pazifistischer Weg, die Welt wieder zusammenzuflicken.

Besonders lustig empfinde ich den Punkt im Trailer, an dem die Gegner Norman Reedus umzingeln und dem Spieler keine andere Option übrigbleibt, als davonzurennen. Sehr Ulkigg, aber gleichzeitig verstärkt diese Hoffnungslosigkeit in einem brenzligen Moment natürlich die Atmosphäre. Und dazu gibt es noch diese komischen Geister, die zwar mit “BT” inzwischen einen Namen besitzen, aber weiterhin als übermächtige Gegner über allem thronen.

Je mehr Death Stranding die Tore öffnet, desto mehr Unsicherheit ist bei den Reaktionen zu spüren, selbst im hartgesottenen Kojima-Fandom. Liegt das an der schier immensen Originalität dieses Produkts? Oder sind das erste Anzeichen, dass Kojima Productions doch nicht die buchstäbliche Rückkehr Gottes auf die Playse bringen wird? Am 8. November 2019 wissen wir mehr.

Wir hier bei PewPewPew sind verifizierte Haifilmexperten und ähnlich gesinnte Pew-Freunden sollten sich jetzt schon 47 Meters Down: Pause für Heavy-Metal-GitarrenriffUNCAGED auf die Watchlist packen. Genau wie bei Alienfilmen stemmt meine Faszination nämlich aus einer gewissen Angst vor dem potenziell gefährlichen Fremden, was konsumentenfreundlich und ungefährlich im Kino konfrontiert werden kann. Dazu vereint das Sequel neben Klaustrophobie und Haien eine Angst vor großen Objekten im Wasser zu meinem ganz persönlichen Alptraum. The Descent mit Haien und unter Wasser! Was für ein geiles Szenario!

Riley Stearns (Faults, Ex-Mann von Mary Elisabeth Winstead) könnte mit seinem zweiten Film ein Kultklassiker gelingen. Sieht auf jeden Fall extrem abgefahren und sehr aufregend aus.

A dark comedy set in the world of karate. The film centers on Casey (Jesse Eisenberg), who is attacked at random on the street and enlists in a local dojo led by a charismatic and mysterious Sensei (Alessandro Nivola), in an effort to learn how to defend himself. What he uncovers is a sinister world of fraternity, violence and hypermasculinity and a woman (Imogen Poots) fighting for her place in it. Casey undertakes a journey, both frightening and darkly funny, that will place him squarely in the sights of his enigmatic new mentor.

Cannes hat aktuell keine Rosen mehr für Quentin Tarantino übrig, doch der meisterhafte DJ-Regisseur wird sich mit seinem neuem Streifen sicher auch in mein Herz spielen. Once Upon A Time In… Hollywood erzählt von dem fiktiven Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), der zusammen mit seinem Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt) im Nachbarhaus von Sharon Tate (Margot Robbie) wohnt.

Quentin Tarantino’s ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD visits 1969 Los Angeles, where everything is changing, as TV star Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) and his longtime stunt double Cliff Booth (Brad Pitt) make their way around an industry they hardly recognize anymore. The ninth film from the writer-director features a large ensemble cast and multiple storylines in a tribute to the final moments of Hollywood’s golden age.

Once Upon A Time In… Hollywood startet bei uns am 15. August 2019 in den Kinos und natürlich bereits zwei Fake-Poster, wie man das inzwischen von Tarantinos Marketing kennt.

The Phantom Menace 20 Years Later

27 May, 2019 · Sascha · Film · 0 comments

Sehr schöner Zusammenschnitt mit neutralen Kommentator zum 20. Geburtstag von The Phantom Menace und den Einfluss des Internets, der Plinkett-Reviews, Fanedits, das Spielzeuggeschäft, usw. Wesentlich unaufgeregter als The People vs. George Lucas. Fans werden nichts Neues erfahren, aber die Zusammenstellung der alten Aufnahmen, Fernsehausschnitte und Behind-The-Scenes Material kreiert eine umfassende Reise in die Vergangenheit.

Today is May 19th, the Phantom Menace is now 20 years old. Star Wars fans have had mix feelings for this film since its release in 1999. This documentary covers the film’s journey in the Star Wars fandom over the past 20 years. How do fans look at The Phantom Menace 20 years later?

Wenn es um das Terminator-Franchise geht, fühle ich mich bei Diskussionen jeglicher Art immer fremd. Ich mag die Filme nämlich alle. Ja, wirklich alle. Natürlich halte auch ich The Terminator und T-2 für bessere Filme als zum Beispiel Genisys, aber jeder der Filme (und besonders Teil 3) hat mir irgendwie zugesagt. Die Welt der Filme und die fluide Timeline sind einfach zu verlockend als dass ich da nörgeln würde. Deshalb finde ich es irgendwie doof, dass mit Camerons offizieller Rückkehr zum Franchise Dark Fate nun alles bis auf die Filme des Meisters ignorieren wird. Da missfällt mir dieses canon-hopping doch sehr, auch wenn es wahrscheinlich im Narrativ einen spannenden Grund dafür geben wir (The internet is dark and full of leaks!).

Die Rückkehr von Gott-Arnie ist safe, aber Linda Hamilton ist schon ein knallhartes Argument für diesen Film. Tim Miller als Regisseur ist mir etwas beliebig, aber dennoch kompetent genug, um aus dem Stoff mit Camerons Einfluss einen schicken Film zu drehen. Die Newcomer finde ich allesamt passend. Mackenzie Davis als zärtliche Terminator/Marcus-Version sieht schick aus und Gabriel Luna sieht als Glibber-T-2000-oder-so richtig fies und angsteinflößend aus. Schade, dass Edward Furlong nicht mitmachen wird, um das Legasequel zu perfektionieren.

Happy 20th Episode I

19 May, 2019 · Sascha · Film · 1 comment

Ich fand dich nie scheiße. Ich sah dich vier Mal im Kino. Einmal sogar in 3D. Ich liebte deine Spielsachen und Videospiele. Über “Duel of the Fates” hielt ich in der Schule ein schlechtes Referat. Mama findet Jar Jar lustig. Ich auch. Du hattest die besten Poster. Du wurdest noch auf Film gedreht und bist der schönste unter deinen Geschwistern. Gleichzeitig bist du aber auch der Unnötigste. Du bist kein guter Film, aber hast Star Wars dennoch nachhaltig bereichert. Du hast das coolste Design der Prequels. Vielleicht hattest du von allem ein bisschen zu viel, aber du warst ein mutiger Schuss ins Blaue. Dein deutscher Name war cooler als der Originaltitel. Seit ein paar Jahren mögen dich jetzt auch wieder die Leute. Dank den Memes. Aber fühl dich nicht verletzt, zwischen all der Ironie steckt echte Liebe, wahre Verbundenheit. Ich möchte ich dich nicht missen. Danke, George.

Natürlich sah ich auch wie jeder andere Fan in dieser diesen Star Wars Fanfilm, der das Duell von Obi-Wan Kenobi und Darth Vader auf dem Todesstern neu interpretiert und um einige aufregendere Kampfmomente ergänzt. Jedoch kann ich nun nicht wirklich jubeln, auch wenn mir der Teaser zunächst zusagte. Irgendwie geht hier nämlich die Magie des Duells verloren. Klar, im Kontext der Prequel-Duelle macht das Schildkrötenduell aus A New Hope wenig Sinn, vor allem da Vader auch später gegen Luke andere Geschütze auffahren kann.

Doch diese actionreiche Duell verprasst die Mystik des originalen Kampfes binnen den ersten Sekunden. Sobald Obi-Wan und Vader hier aufeinanderprallen, verpufft sofort jeder Hauch eines “zivilisierteren Zeitalters”. Somit ist dieses “Reimagining” eine hübsche Idee für Fans, aber es wird schnell klar, dass Lucas bereits vor über 40 Jahren alles richtig gemacht hatte.