Film - PewPewPew

AI-generated Terraformed Mars

02 Jul, 2019 · Sascha · Film · 0 comments

SHI Weili hat basierend auf Satellitenbildern und topografischen Daten neurale Netzwerke gelehrt, den Mars wie die Erde aussehen zu lassen. Sehr beeindruckendes Ergebnis, genau wie seine marsianische Erde, das zum Nachdenken anregt.

What I present here is planet Mars in a visual style that resembles our own planet. For this project, I have trained an artificial neural network with topographical data and satellite imagery of Earth so that it can learn the relation between them. The trained model was then applied to topographical data of Mars to generate images that resemble satellite imagery of Earth. Terra Mars suggests a new approach to creative applications of artificial intelligence—using its capability of remapping to broaden the domain of artistic imagination.

Ein neuer Dokumentarfilm von den Machern hinter Last Man on the Moon versucht das Leben des ersten Menschen auf dem Mond zu schildern. First Man ging im letzten Jahr der Frage nach, wie es sich angefühlt haben muss, am weitesten von der Erde entfernt zu sein wie noch nie ein Mensch zuvor. Spannenderweise fand der introspektive Film die Antwort im Blick zurück. Auch Armstrong wirft einen Blick zurück auf Armstrongs Leben, wird aber durch Talking Heads (u.a. sein Sohn Mark Armstrong) das gesamte Leben abdecken. Sieht spannend aus und stammt vom Produzenten von Last Man on the Moon, der hier nun den Regisseur vom leider unterschätzten bzw. nicht gesehenen Dokumentarfilm Mission Control (ist auf Netflix) finanziert.

Dramatic, moving and insightful, ARMSTRONG tells the definitive life story of Neil Armstrong: from his childhood in rural Ohio, through aerial combat in Korea, to his first steps on the Moon – and the unwanted celebrity status that ensued. It is the story of a quiet determined man who became an aviator, astronaut, husband, father and reluctant hero. Made with the full support of his surviving family, it includes previously unseen home-movie footage shot by Armstrong himself. Neil’s own words provide the narration based on his rare interviews, writings and speeches, which are delivered by renowned actor and aviation enthusiast Harrison Ford. The film includes major interviews with his family, an exceptional cast of fellow astronauts and aviators, those who knew him in his youth and later life, together with newly filmed sequences at some of the key locations from his life story.

Armstrong ist vorbestellbar auf iTunes.

Keine Ahnung wieso, aber Lucasfilm filmt aktuell kleine Portraits über Mitarbeiter. Die Clips sind zu kurz um wirklich interessant zu sein, aber sie schildern die aufregenden Jobs ganz gut. Wahrscheinlich muss man als Unternehmen heute auf allen sozialen Kanälen aktiv sein, deshalb existiert wohl diese Videoreihe. Oben erzählt Leland Chee, dessen offizielle Berufsbezeichnung “Keeper of the Holocron” ist, über seinen Job, mehr über Star Wars zu wissen als jeder andere. Hier noch zwei mehr. (weiterlesen…)

Danny Boyle verriet dem Independent während der Promotour für Yesterday, dass er zusammen mit Alex Garland an einem dritten Teil ihres Zombie-Kultklassikers arbeiten.

“Alex Garland and I have a wonderful idea for the third part. It’s properly good. The original film led to a bit of a resurgence in the zombie drama and it doesn’t reference any of that. It doesn’t feel stale at all. He’s concentrating on directing his own work at the moment, so it’s stood in abeyance really, but it’s a you-never-know.”

Boyles und Garlands gemeinsame Arbeiten haben einen besonderen Platz in meinem Herzen (Sunshine ist vielleicht mein Lieblingsfilm?) und diese Nachricht füllt mich mit Vorfreude, Erwartungen und Hoffnungen. In unserem Zombie-Podcast hatten Rajko und ich bereits auf die Bedeutung von 28 Days Later im Genre hingewiesen. Ein dritter Teil könnte den festgefahrenen Zombiefilm ebenso wie das Original vor fast 20 Jahren wiederbeleben. Nach der eintönigen Dominanz des Walking Dead-Jahrzehnts wäre das auch inzwischen bitter nötig.

28 Weeks Later stellt für mich dazu einen sehr wichtigen Wendepunkt in meiner cineastischen Auseinandersetzung dar. Irgendwie gab der Film mir einen Knacks, sowohl im privaten als auch blog-technischen Bereich. Ohne 28 Weeks Later gäbe es PewPewPew bestimmt nicht. Dazu führte das Opening dazu, dass ich jede alltägliche Situation und jedes betretene Gebäude nach kreativen Möglichkeiten fast schon obsessiv abklopfte, sowohl um eigene Geschichten zu erzählen als auch im “Was, wenn jetzt die Zombies kommen?”-Sinne. It was weird.

Dazu steht der zweite Teil nicht nur auf völlig eigenen Beinen, sondern kann sich gegenüber Boyles Werk behaupten. Die starken Parallelen zum Irakkrieg und der scheiternden Demokratisierung des Nahen Ostens durch das Bush-Regime ließen den Film sogar wichtiger als das Original werden. Um es mit Boyles Worten zu sagen: It is properly good!

Auch wenn die Comics und eine globale Ausbreitung dieser schnellen Zombies (Ja, es sind Zombies, Schluss damit endlich!) verheißungsvoll klingen, endete dieser großartige Zweiteiler für mich sehr befriedigend. Ich liebe diese Filme. Garland und Boyle haben mich jedoch noch nie wirklich enttäuscht, so fucking go for it, finally!

Einige Filme von Studio Ghibli Filme feiern gerade ihre Erstaufführungen in China und die Poster für My Neighbor Totoro (Huang Hai) und Spirited Away (Zao Dao) sind einfach gnadenlos gut. Mit Abstand die besten Poster für die jeweiligen Filme und vielleicht die Top-Prints der letzten beiden Jahre.

Diese wunderschönen Arbeiten finden sich bereits auf eBay, aber es handelt sich dabei leider nicht um richtige Screenprints. Huang Hais atemberaubend schöner Totoro-Print muss jedoch irgendwann in meinen Besitz überwechseln, am besten ohne den Credits-Block und das Ghibli-Logo. Deshalb bin ich für alle Tipps offen. Es handelt sich um die wahrscheinlich beste konzeptuelle Arbeit seit den Star Wars Prints von Olly Moss.

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Ich bin ein enormer Fan des einzigartigen Youtubers EC Henry, der sein Star Wars-Fandom mit exzellenten 3D-Raumschiffmodellen zu verrückt informativen Videos verknotet. In bisher zwei Videos hat er sich der Rebellenflotte aus Return of the Jedi angenommen und Schiffe im Hintergrund analysiert – soweit das überhaupt geht, da einige Modelle bis heute unbekannt sind und nie kanonisiert wurden. Dabei handelt es sich um äußerst schwammige Aufnahme von kitgebashten Modellen, die Henry jedoch (mit etwas kreativer Freiheit) in höchst detaillierte 3D-Modelle verwandeln kann und dabei noch die jeweiligen Funktionen (weil design follows function, ne?) reflektiert. Großartige Arbeiten!

Galaxy of Adventures, Lucasfilms animiertes Werbeprojekt für die YouTube-Generation, bleibt spannend, wenngleich sich der Sinn dieser Dinger weiterhin nicht wirklich erschließt. In dieser Ausgabe kämpfen Jedi gegen die Sith durch die gesamte Saga (wobei technisch gesehen Kylo Ren und Snoke keine Sith sind, aber mal abwarten was Episode IX daraus macht; Palpatines Involvierung deutet schließlich auf einen Retcon sondergleichen hin), wobei jedoch die großartige Match Cuts die größten Helden sind. Fans lieben diese Videos und mein Gespür sagt mir, dass Lucasfilm neue Geschichten in diesem Stil planen sollte.

Wusste ich bisher nichts davon, aber als geneigter Eric Andrew Show Zuschauer eine positive Überraschung: Der Comedian ohne Scheu tobt mit einem Kinofilm namens Bad Trip der Jackass-Produzentenin in einem neuen Medium aus, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das funktionieren wird. Der nihilistische und dekonstruktive Vibe der TV-Show lässt kaum auf ein Langform-Narrativ strecken und dazu fehlt die wichtigste Zutat: Hannibal Buress als Straight Man! Dazu sind die Pranks ohnehin der schwächste Teil der Show und im Jahr 2019, wenn YouTuber wegen irgendwelcher Aktionen tatsächlich ins Gefängnis wandern auch irgendwie lahm. Ich glaube jedoch mich zu erinnern, dass ich Bad Grandpa eigentlich ganz gut fand. Abwarten.