Film - PewPewPew

Größenvergleich in Mittelerde

02 Jan, 2019 · Sascha · Film · 0 comments

Wer hat den Größten in Mittelerde? In diesem Video werden alle wichtigen Orte, Charaktere und Gegenstände miteinander verglichen, vom Einen Ring bis zum Schicksalsberg, der ihn schuf.

Nennt mich einen herzlosen Spielverderber, aber nach den raving reviews hatte ich irgendwie etwas … Besseres erwartet. Mich lässt das sehr kalt und von der Marke Pixar verspreche ich mir kreativere Ansätze. Das Charakterdesign missfällt mir eigentlich am meisten. Die Animation, insbesondere aber der Look des Essens, ist aber schon 1A.

In “Bao,” an aging Chinese mom suffering from empty nest syndrome gets another chance at motherhood when one of her dumplings springs to life as a lively, giggly dumpling boy.

Wirklich tolle Komposition aus Taxi Driver und dem Titeltrack “A Different Age” des neuen Albums von Current Joys, was mir an regnerischen Herbsttagen besonders gefiel.

Erster Trailer zum Playmobil-Film

14 Dec, 2018 · Sascha · Film,Toys · 0 comments

Eigentlich nur eine Frage der Zeit angesichts der allgemeinen Ideenlosigkeit, aber doch irgendwie überraschend: Playmobil bekommt einen Film und der erste Trailer ist ziemlich schrecklich. Während The LEGO Movie – wie auch das Spielzeug selbst – ein Produkt für junge und alte Fans erstellte und der hochkommerziellen Unternehmen Seele einhauchte, konzentriert sich Playmobil schon immer fast exklusiv auf eine junge Zielgruppe, was unverweigerlich bereits im Trailer jegliches Interesse meinerseits killt.

Dazu ist die Playability der Playmobil-Welt eher gering und die damit verbundenen Erzählmöglichkeiten sowie kreativen Einfälle stark eingeschränkt. Das größte Problem liegt für mich jedoch im gewöhnlichen CGI-Look des Films. Sicherlich existieren Playmobil-Fanfilme, mir ist jedoch noch nie einer von ihnen unter die Augen gekommen, noch ist mir ein virales Video mit Playmobil-Figuren bewusst. Playmobil besitzt schlicht keine Schlagkraft im Internet.

Lord & Miller hingegen konnten den seit Jahren vertrauten Look der LEGO-Fanfilme kopieren, verfeinern und ästhetisch erhöhen. The LEGO Movie sah so aus, wie wir uns Fanfilme in unseren Herzen seit jeher vorstellten. Das wird Playmobil nicht gelingen.

Movie Trailer Mashup 2018

11 Dec, 2018 · Sascha · Film · 0 comments

Nettes Mashup aller Filmtrailer des vergangenen Jahres von Sleepy Skunk, das ein paar synergetische Momente hat.

Vergangen ist die Eleganz und destruktive Schönheit des ersten Trailers, Godzilla: King of Monsters wird stattdessen ein absolutes Kaiju-Bashing der feinsten Sorte – und ihr könnt euer Geld darauf verwetten, dass die Titanen auch dieses Mal in ihrer ganzen Pracht kämpfen werden. Das Sequel wird größer, bietet mehr und strotzt vor ikonischen Duellen.

Das will uns zumindest das Marketing mit diesem neuen Trailer verkaufen und ich bin kein großer Fan davon. Ich vermisse die Trägheit Godzillas und der anderen Kaijus, die ihre Schwerkraft und Präsenz spürbar machte, ebenso fehlt eine feste menschliche Perspektive in Form von POV-Shots, die der Zerstörung eine verständliche Dimension verliehen.

Im neuen Trailer sehen wir jede Menge Kämpfe und Zerstörung aus der Luft, am Boden zerstört ein Flügelschlaf Ghodirahs bereits ganze Städte. Toho-Fans werden das abfeiern. Als großer Verteidiger des ersten Teils ist meine Vorfreude nun etwas gedämpft. Ich vermisse Gareth Edwards. Was macht der eigentlich im Moment?

“But what makes her special is just how human she is.” Genau da muss ich Co-Regisseurin Anna Boden zunächst noch widersprechen. Captain Marvel wirkt in den ersten beiden Trailern für den ersten Marvel-MCU-Film mit einer weiblichen Heldin in der Hauptrolle sehr … langweilig. Das liegt hauptsächlich an Brie Larson, die es schon immer schaffte, selbst in den spannendsten Rollen nicht nur gelangweilt auszusehen, sondern auch so zu klingen. Ihr Filmsohn Jacob Tremblay aus Room genießt nicht ohne Grund bereits seit ein paar Jahren eine beachtliche Kinderkarriere in Hollywood, spielte er sie doch buchstäblich gegen die Wand. Einzig und allein in Short Term 12 konnte sie mich überzeugen, wo ihr jedoch die Filmrolle genau diese Unentschiedenheit abverlangte.

Captain Marvel steht für mich also zunächst unter einem schlechten Stern, zumal die “hier kommt jetzt die Rettung für die Avengers in Form eines Origin-Films” sehr nervt. Viel eher würde ich sehen, wie Tony und der Rest sich in ihrer misslichen Lage mit Kühnheit und Zusammenarbeit selbst helfen. Ohnehin weiß ich als Laie basierend auf dem Trailer gar nicht, wie Carol Danvers helfen wird und wie sich ihre Kräfte definieren lasssen. Sie sei nur das bisher stärkste Wesen des MCUs, hört man häufig von Seiten der Kreativen. Sie kann fliegen, Laser von ihren Händen schießen und kämpfen. Für mich alles noch sehr vage. Auch der auf der Erde ausgetragene Krieg zwischen zwei außerirdischen Rassen interessiert mich zunächst einmal nicht. Diese gesamte Mythologie und Alienästhetik erinnern mich inklusive der scheinbaren Origin-Story sehr stark an Green Lantern, inklusive dem CGI-Kostüm.

Da vermisse ich insgesamt eine starke Stimme wie die von James Gunn, dessen Guardians of the Galaxy in der Presse immer viel Skepsis erfuhr (“Ein laufender Baum, ein sprechender Waschbär!”), während bereits nach dem ersten Trailer klar war, dass Marvel mit dem Film ein Geniestreich gelungen war. Captain Marvel wirkt ein paar Jahre nach dem endgültigen Durchbruch dieser Blockbuster wie ein Selbstläufer, aber aktuell schläfert mich der Trailer ein. Schade, denn nach dem famosen Infinity War hatte ich durchaus wieder Lust auf Comic-Helden.

Apropos Kostüme: Marvel-Filme leiden unter einer Vielzahl an Problemen, u.a. den Kostümen, die zwar immer häufiger treu dem Comic-Vorbild gleichen, aber an der billigen CGI-Umsetzung scheitern.

Filmkritiker David Ehrlich hat es wieder geschafft und einen super schönen Videorückblick des vergangenen Kinojahres geschnitten – also den eines Filmkritikers, denn ich habe gefühlt nur ein Fünftel bisher gesehen. Den Rest verpasse ich leider oft auf Grund der Indie-Unterversorgung auf dem Land oder den verzögerten Startdaten der Filme hierzulande. Deshalb empfinde ich doppelten Neid, denn auch ich würde gerne so einen Rückblick schneiden. Leider sah ich dieses Jahr jedoch so wenig Filme wie selten zuvor und viel Gutes war auch nicht unbedingt dabei. Außerdem schulde ich ja ohnehin noch Top-Listen aus dem letzten Jahr. Ohje nee nee nee. Quo vadis, PewPewPew?

Anyway, Ehrlich schrieb auf einer Heimatplattform IndieWire noch einen Artikel zu den einzelnen Picks.