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iphone4s

Ich hatte in meinem Leben bisher drei Handys.

Das erste war ein Nokia 3310. Snake auf dem Schulhof spielen. “Willst du mit mir gehen?”-SMS schreiben. Mama anrufen, ob sie mich abholen kann. Unzerstörbare Kommunikationsmacht. Das war irgendwann Mitte 2001.

Dann schenkte mein Papa mir eines dieser Klapptelefone, die sie sogar bis vor Kurzem noch in Filmen immer wieder verwendet wurden, weil sie einfach so cinematisch aussehen und dramatisch zuklappbar sind. Einfach cooler als dieses öde Touchen. Ich weiß nicht mehr genau wie das Modell hieß, aber ich konnte nicht viel damit anfangen. Überteuerte Pixelgames über T-Mobile kaufen, schlechte Fotos mit der drehbaren 180° schießen und sie keinem verschicken können, weil MMS nicht in meinem Vertrag enthalten waren.

Ich war nie ohnehin eine Handyperson. Ich verspürte nie wirklich das Verlangen danach ständig mit Leuten verbunden zu sein. SMS-Schreiben fand ich doof, weil man in einem Telefonat binnen 30 Sekunden mehr Informationen austauschen konnte als in 10 SMS. Außerdem musste man damals noch pro SMS bezahlen, weshalb dann diese eine Nachricht schon einen Wert besitzen musste.

Das ging mir so bis ich das iPhone zum ersten Mal sah, als Steve Jobs dort vor geladenen Gästen Mitte 2007 dieses neue Gerät vorstellte, dass E-Mail, Internet und Telefonie so verbinden sollte, wie man sich das schon immer wünschte. Es war der Beginn der Revolution. Das merkte man schon daran, dass die Journalisten bereits bei der Vorstellung der Swipe-Funktion verdutzt raunten.

Und auch um mich war es geschehen. Es sollte noch ein bisschen dauern, aber Anfang 2008 hielt auch ich dann das neue Handy Smartphone in meiner Hand. Es sollte viel verändern. Wie ich mit Leuten in Kontakt bleibe. Wie schnell und woher ich meine Nachrichten erhalte. Wie ich mich in kurzen Momenten unterhalte.

Ich war schlichtweg überzeugt. Und so ging es allen, die mich damit sahen. Ich war Early-Adopter auf Missionierung. Erst zwei Jahre später, mit dem Launch des iPhone 4 bemerkte ich, dass auch nun eine breitere Masse in Deutschland das iPhone besaß und benutzte. Ich war überzeugt. Nicht nur vom iPhone, bald folgte auch die Umstellung meiner gesamten Elektronik auf Apple OS. Ein Macbook folgte, der Freundin schwatzte ich ein iPad auf. Letzteres ging schon bald in die Brüche. Unerklärlich, für Apple-Doktoren nicht zu reparieren. Die neue Version wäre ja ohnehin viel besser.

Mich enttäuschte das noch nicht. Ich war zwar kein Jünger, aber Apple passte zu mir und die Produkte waren fantastisch designt und funktionierten einfach. Alles wurde einfacher und schneller. iPhone 1. iPhone 3GS. iPhone 4S. Ein iPhone 6 sollte jetzt im Herbst folgen.

Doch nun ist mein iPhone kaputt. Also, nicht wirklich. Alles funktioniert, bis auf meine Wlan-Verbindung. Ich habe dieses Problem. Nachdem ich alle Anweisungen befolgte, habe ich mich bei Apple selbst gemeldet. Das Problem trat in Folge der Installation dieses Sicherheitsupdates von vor zwei Wochen auf. Eine Sicherheitslücke? Kein Problem, Apple richtet das schon. Immerhin funktionierte ja immer alles. Einmal berühren und schon geht es weiter. Sicher. Schnell.

Pustekuchen. Nun habe ich ein Hardwareproblem. Ausgelöst durch das Sicherheitsupdate. Das sagt man mir so. Das Problem sei bekannt. Mein Garantieanspruch ist aber bereits abgelaufen, weshalb nur eine Reparatur in Frage kommt, die teurer als ein mögliches Upgrade meines Vertrages mit neuerem Modell wäre.

Ich will nicht sagen “Tja, Apple, das war’s dann.”, weil ich nach wie vor von iOS überzeugt bin und auch so mein iPhone ohne Wlan funktioniert und zu bedienen ist. Nur halt umständlicher. Es ärgert mich einfach wie mit einem jahrelangen Kunden umgegangen wird, der nun durch Fremdverschuldung mit einem gekrüppelten Gerät leben muss. Zum ersten Mal bin ich am überlegen, ob ich vielleicht ein viertes Handy holen soll. Ein anderes Handy. Obwohl ich das gar nicht will.

#firstworldproblems

Na? Bei wievielen Leveln habt ihr drei Sterne, ihr Noobs? Und jetzt nur nicht lügen, denn die NSA weiß Bescheid und kann euch überführen. Das ist aber nicht alles, denn durch die Apps sammelt die NSA inzwischen Alter, Ort und sogar die sexuelle Orientierung der Nutzer, wie der Guardian jetzt basierend auf neuen Snowden Leaks berichtet. Na klasse.

Depending on what profile information a user had supplied, the documents suggested, the agency would be able to collect almost every key detail of a user’s life: including home country, current location (through geolocation), age, gender, zip code, martial status – options included “single”, “married”, “divorced”, “swinger” and more – income, ethnicity, sexual orientation, education level, and number of children.

Guardian: Angry Birds and ‘leaky’ phone apps targeted by NSA and GCHQ for user data.

Amazon Chef Jeff Bezos stellte Charlie Rose bei 60 Minutes die Zukunft der Lieferfirma vor: Dronen werden schon in vier bis fünf Jahren Pakete von bis zu 2,5kg in 30 Minuten an Kunden liefern, sofern die Luftsicherungsbehörden dem zustimmen (was relativ unwahrscheinlich ist, wenn man sich mal erste Reaktionen von Experten anhört). Klingt ziemlich fantastisch, irgendwo beängstigend, aber Dronen werden eben von Dauer sein und benutzt werden. Dann lieber für so etwas, denn laut Bezos sind sie durch ihren elektronischen Antrieb umweltfreundlicher als Trucks.

Variety: Flying robots could deliver Amazon orders in four to five years, CEO Bezos estimates.

Pixelfy your photo with this app

19 Nov, 2013 · Sascha · Tech · 0 comments

I Pixel U ist eine klasse App mit der man einen Pixel-Effekt auf Photos legen kann. Es gibt eine Autogesichtserkennung, aber man kann dann auch selbst noch an den Feinheiten rumfummeln.

After opening the app, you simply choose between take a photo or pick a photo from gallery. After recognize the face automatically from photos, It shows up with the guidelines. If not, you can manually fix it. Please adjust the picture to accurately position the eye in the green cross mark. Next, check the mask of body guideline. And that’s all. Watch the result that were pixelated. If you want to fix, please edit the mask shape.

Macht Spaß, scheint aber nur bei hellen Photos mit viel abwechslungereichen Kleiderfarben schöne Resultate zu geben. Ich habe mal hier was mit Gravity probiert und das sieht recht cool aus. Für 89 Cent eine nette Spielerei. (via)


via Digitale Leinwand

Was habe ich mich hier lange und breit darüber aufgeregt, wie Brad Pitts Plan B und Marc Forster das letzte Stück Ehre des Zombiegenres in den Dreck ziehen – und dann sah ich den Film. Kann man Marketing eigentlich als Fail abstempeln, selbst wenn der Film ein Kassenerfolg wird? Ich glaube ja, denn der ganze Bad Buzz der Produktion hätte sich bei einem doch eher überdurchschnittlich guten Sommerblockbuster auch auf die Trailerübertragen müssen und genau dort verfehlten Paramount und Plan B natürlich das Ziel mit gehörigem Abstand. Man sah Zombiewellen und Pyramiden und da wurde vielen Leuten schnell schlecht.

Im fertigen Film sah das am Ende nicht viel anders aus, wurde dafür aber dann mit einer gehörigen Portion zombie science erklärt und mythologisiert. Visuell sah es ja ohnehin schon immer recht merkwürdig und ungewöhnlich aus, aber dass dahinter einiges an CGI-Experise steckt, merkte man bereits den Trailern an. Die VFX-Schmiede MPC steckt dahinter und ihr kleines Featurette für WIRED schaut schon sehr nett aus.

RIP Aaron Schwartz

13 Jan, 2013 · Sascha · Tech · 0 comments

“Aaron’s insatiable curiosity, creativity, and brilliance; his reflexive empathy and capacity for selfless, boundless love; his refusal to accept injustice as inevitable — these gifts made the world, and our lives, far brighter,” they said in a statement. “We’re grateful for our time with him, to those who loved him and stood with him, and to all of those who continue his work for a better world.”

Aaron Schwartz, Co-Gründer, RSS-Entwickler und großer Verfechter eines freien Internets (er gründete DemandProgress.org gegen SOPA/PIPA), hat sich vorgestern mit gerade einmal 26 Jahren das Leben genommen. Er litt unter großen Depressionen und wurde von der US-Regierung gerade zu gemobbt.

Internet prodigy, activist Aaron Swartz commits suicide


via LikeCool

Cool, aber nur bis man darüber nachdenkt.