PewCast 176: The Last Of Us – Staffel 2
PewCast 170: 28 Years Later
PewCast 167: Andor – 1 BBY
17 Apr, 2019 · Sascha · Tech · 0 comments
Boston Dynamics‘ Roboter Spot wird nun am Band herstellt und bald zum Kauf angeboten. Daher zeigt die Firma aktuell in tollen Clips, was Spot so drauf hat und welche Anwendungsmöglichkeiten ein ganzes Rudel bietet. Ich freue mich schon jetzt auf das Video, in dem Spot mit einer modifizierten M16 rumläuft und (noch ferngesteuert) Kugeln verschießt. #CharlieBrookerWarnedUs (via)
24 Sep, 2017 · Sascha · Fernsehen,Literatur,Tech · 0 comments
Charlie Brooker hat die Black Mirror-Bücher jetzt offiziell angekündigt. (via BoingBoing)
Die Stories in der ersten Ausgabe der Anthologie-Reihe kommen von Cory Doctorow, Claire North (The First Fifteen Lives of Harry August) und Sylvain Neuvel (Sleeping Giants), das Teil erscheint im Februar 2018, zwei weitere Teile sind geplant.
Ich bin nicht unbedingt der größte Fan dieser Idee (und überhaupt weiteren Episoden/Erzählungen). Black Mirror funktioniert nach meinem Empfinden nur begrenzt und je mehr die Idee verwässert wird, desto beliebiger wirken die früher sehr bissigen Kommentare.
Dazu fehlt mir bei einem Buch halt auch einfach das visuelle Element. Natürlich kreiere ich in meinem Kopf die beschriebenen Gadgets selbst, aber bei einem Buch sieht halt jeder etwas anderes und gerade die Inszenierung von Technologien der nahen Zukunft war bei Black Mirror für mich immer ein besonderer Reiz.
17 Sep, 2017 · Sascha · Fernsehen,Tech · 3 comments
Will McAvoy ist tot. Will McAvoy war die Hauptfigur, gespielt von Jeff Daniels, in HBOs The Newsroom, einer Serie von Aaron Sorkin über die fiktive Nachrichtenzentrale des Fernsehsenders Atlantis Cable News. Daniels wurde für die Rolle mit dem Emmy ausgezeichnet. Obwohl die Serie wegen ihres revisionistischen Ansatzes, alte Nachrichten mit einer hinterher-ist-man-immer-klüger-Methode neu und in einer besseren Weise zu verpacken, als es live geschah, heftig kritisiert wurde, blieb etwas von der Figur doch auch nach Serienende haften. Im Wowcast zum Beispiel lobten wir den lebhaften Spirit der Figuren, der trotz den teilweise problematischen Plots doch bitte nachhallen möge. Und dazu blieb uns McAvoy in Form eines Parodie-Twitteracounts erhalten. Sogar bis in die Trump-Ära.
Ich bin nicht unbedingt der größte Fan dieser Fanaccounts. Die Qualität ihrer Tweets ist oft miserabel. Selten passt das Medium zu Figur und sowieso ist das Theater oft eher von kurzer Dauer. Der Autor des McAvoy-Accounts jedoch hatte einen Nerv getroffen. McAvoy würde natürlich twittern, selbstverständlich über neue Nachrichten berichten sowie aktuelle Ereignisse kommentieren. Es passte einfach, genauso wie der perfekt geklonte Schreibstil von Aaron Sorkin.
Nun hat der Schreiberling jedoch festgestellt, dass er die Kunstfigur nicht mehr weiterführen möchte. Er hört auf. Zur großen Freude vieler Hater aus der coolen Weird-Twitter-Ecke, deren ironischer Ansatz Dinge zu kommentieren ohnehin konträr zu Sorkins moralisch aufrichtigem Ton stand. Ich mochte den Account und finde das Ende schade. Ich denke aber auch, dass die Aktion, die länger lief als die Serie ausgestrahlt wurde, ihren Reiz inzwischen verloren hatte.
And now some personal news:
I will be ending this account tonight.
It’s been a long, sometimes fun road, but it’s time to come to an end.
— Will McAvoy (@WillMcAvoyACN) September 14, 2017
Ich war ein ausgesprochener Fan von The Newsroom, trotz oder oft wegen der vorgeworfenen Mängel der Show, und bin gerade etwas traurig.
Be good.
17 Sep, 2017 · Sascha · Tech · 4 comments
“Is anybody still reading this?” So endet eine schön schaurige Horrorgeschichte von Jacques Mattheij über eine mögliche Zukunft des Webs. (via Eay) Wenn man sich die aktuelle Entwicklung anschaut, ist seine Idee von einer bipolaren Aufteilung des Internets in Google und Facebook gar nicht so unrealistisch.
Johnny Häuslers Weckruf, das Netz zurückzuerobern, scheiterte bisher. Braucht ein Podcast heute noch eine Webseite oder doch lieber gleich nur einen Twitteraccount registrieren? Diese Frage stellte sich uns gerade beim Kulturindustrie-Podcast und wir entschieden uns für Letzteres.
Mir macht das alles ziemlich Angst. Nicht nur, weil ich nicht mit dieser Version des Netzes aufgewachsen bin und für mich eine Präsenz im Web ohne zentrale Anlaufstelle in Form einer eigenen Webseite fremd wirkt, sondern auch weil die große Freiheit des Netzes wieder eingeschränkt wird. Sollte ich 2050 noch am Leben sein, wird PewPewPew natürlich weiterhin online sein. Und sei es im Darknet.
If you’re reading this page it means that you are accessing a ‘darknet’ web page. Darknets used to refer to places where illicit drugs and pornography were traded, these days it refers to lonely servers without any inbound links languishing away in dusty server rooms that people have all but forgotten about. Refusing to submit to either one of two remaining overlords these servers sit traffic less and mostly idle (load average: 0.00) except for when the daily automated back-up time rolls around. Waiting for a renaissance heralded by the arrival of a packet on port 80 or 443 of the WWW as it once was known, a place where websites freely linked to each other. Following a link felt a bit like biting into a chocolate bon-bon, you never quite knew whether you were going to like it or be disgusted by it but it would never cease to surprise you.
05 Nov, 2016 · Sascha · Tech · 0 comments
Brian Kane hat sein Amazon Echo in einen dieser singenden Fische gebaut. Das Resultat ist super creepy. You went too far, Brian! Wobei der erwartungsvolle Blick des Fisches bei der Anrede wiederum zum Schreien komisch ist.
10 Sep, 2016 · Sascha · Tech · 5 comments
Ich bin kein Techblogger, aber habe genug Ahnung, um mich über die negativen Rückmeldungen bezüglich Apples Ankündigung, die Kopfhörerbuchse zu entfernen, zu wundern. Das soll jetzt gar kein Thinkpiece werden, aber diese Fortschrittsfeindlichkeit nach derartigen Keynotes finde ich immer sehr befremdlich. Natürlich ist das aktuelle Design der Apple-Stöpsel fürchterlich und sie fallen insbesondere beim Sport ständig aus dem Ohr (oder habe ich nur eine schlechte Gehörgangsform?). Ich werde Apples AirPods auch selbst nicht kaufen. Zumindest nicht die erste Generation.
Wichtig ist jedoch: Dieser Schritt ist natürlich revolutionär. Und jetzt werden Apple-Feinde wie Tech-Geeks sagen, “Neee, das gab es alles vorher schon, Apple macht nur wieder nach!” – ohne natürlich den springenden Punkt zu betrachten.
Das Revolutionäre an Apples Schritt ist nicht die Technologie selbst, sondern dass eine breite Masse an Kunden mit ihr vertraut gemacht wird. Diese Kopfhörer werden sich natürlich in den nächsten Jahren zu kleinen Computern entwickeln werden, die weitaus mehr als nur Töne anspielen können. Das geht ja bereits jetzt schon mit Siri usw. etc. pp.
Ich würde gerne das Motto des Techniktagebuchs zitieren und leicht anpassen: “Ja, jetzt ist das langweilignervig. Aber in zwanzig Jahren!”. Und ich bin mir sicher, dass es weniger als zwanzig Jahre dauern wird, bis zumindest dieser Aspekt aus Spike Jonzes Her Realität wird. Und bis dahin gibt es auch angenehme AirPods oder Hearables von anderen Herstellern. Die eingeschlagene Richtung ist aber jedoch der wichtige Punkt. Manchmal braucht Fortschritt einen kleinen Stupser. Danke, Apple.