2012 - Page 7 of 85 - PewPewPew - PewPewPew

Kerri und Chris von RoosterTeeth sind riesige Fans von Herr der Ringe und haben bei der Suche nach den Orten der Filmsets festgestellt, dass die Drehorte vom Auenland und Mount Ngauruhoe, der im Film für den Schicksalsberg herhielt, gar nicht so weit entfernt sind. Gerade einmal 200 Kilometer. So, one could simply walk into Mordor. Also haben sich Kerri und Chris einen kleinen Traum erfüllt und wandern die Strecke von Frodo und Sam selbst nach. Da ich das Wandern für mich in diesem Jahr entdeckt habe, finde ich diese Reise spannend und bin ganz neidisch. Wieder eine tolle Webserie von den RT-Jungs, die ich gerne verfolgen werde.

Der leider letzte Teil der Valtari-Videoreihe. Dafür ganz, ganz groß. Und “Varúð” ist ohnehin so ein klasse Song, definitiv in meinen Top 5 Songs des Jahres.

Ich wollte so ein Mashup-Video seit Jahren machen. Jedes Jahr sah ich und postete ich gegen Ende diese tollen Videos und ärgerte mich, weil ich wusste, dass ich das auch könnte und es nicht tat. Das lag meistens daran, dass ich mir nie richtige Software besorgte und ich eben keine halben Sachen mache – normalerweise. Doch dieses Jahr hatte mich ein wenig die Wut gepackt und ich habe das obige Video in 6 Stunden mit der Probeversion von Adobe Premiere geschnitten. Nächstes Jahr wird es dann besser, länger und epischer. Versprochen. Alleine schon, weil ich nicht eine lange Zeit in den USA ohne vernünftigen PC und Internet verbringen werde. Ausschlaggebend für die Auswahl war der US-Release. Meine richtige Top 20 Filmliste sieht ein wenig anders aus.

Hier der erste Trailer zu Guillermo del Toros ‘Pacifim Rim’, in dem riesige Monster aus den Ozeanen namens Kaiju uns Menschen angreifen und wir riesige Roboter bauen, um uns zu verteidigen. Mitspielen tun Edris Elba, Charlie Hunnam, Ron Pearlman und Charlie Day. Kaum zu glauben, aber es sind bald 5 Jahre vergangen, dass del Toro bei einem Film das letzte Mal Regie führte. Es gab ja schon einige Viral Videos, aber die sind nicht mehr so mein Ding.

Hm, nunja. Irgendwo zwischen “Woah.” und “What?” einzuordnen. Der Trailer haut mich jetzt nicht um. Die Effekte sind definitiv noch nicht fertig, wirken aber ein wenig befremdlich auf mich, ebenso wie das epische Konzept. Das Design ist durchaus nett, aber die Story ist genauso lächerlich wie sie interessant. Wüsste ich als normaler Zuschauer nicht, wer del Toro ist, wäre mein Interesse jetzt nicht unbedingt geweckt. Gefährliche Sache, insbesondere bei einem so unglaublich unhandlichen Titel.

Klar, ich spreche nur basierend auf dem Trailer, aber ich hatte gehofft, dass das ganze Unternehmen ein wenig subtiler angegangen wird. Wüsste ich es nicht besser, würde ich vermuten, dass es sich um einen Asylum Film mit bekannten Schauspielern und besseren Effekten handelt. Versteht mich nicht falsch, ich will den Film mögen, lieben sogar, aber ich kann mit dem vielen CGI-Rumgehaue so gar nichts anfangen gerade.

Aber hey, immerhin frische, neue Ideen und ich werde diese Vermutungen wahrscheinlich ohnehin bereuen, sobald ich die Awesomeness auf der großen Leinwand gesehen habe. Es sieht definitiv nach einer Menge Spaß aus.

Offizielle Synopsis:

When legions of monstrous creatures, known as Kaiju, started rising from the sea, a war began that would take millions of lives and consume humanity’s resources for years on end. To combat the giant Kaiju, a special type of weapon was devised: massive robots, called Jaegers, which are controlled simultaneously by two pilots whose minds are locked in a neural bridge. But even the Jaegers are proving nearly defenseless in the face of the relentless Kaiju. On the verge of defeat, the forces defending mankind have no choice but to turn to two unlikely heroes—a washed up former pilot (Charlie Hunnam) and an untested trainee (Rinko Kikuchi)—who are teamed to drive a legendary but seemingly obsolete Jaeger from the past. Together, they stand as mankind’s last hope against the mounting apocalypse.

PS: GLaDOS, bist du das?

‘Argo’ Review

12 Dec, 2012 · Sascha · Film,Review · Comments

Vereinigte Staaten 2012
Regie: Ben Affleck
Drehbuch: Chris Terrio
Darsteller: Ben Affleck, Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman
Länge: 120 Minuten
Rating: ★★★½☆

“Argo fuck yourself!”

Ben Affleck hat sich wirklich gemacht. Trotz früher Erfolge drohte seine Karriere anfang der Jahrtausendwende durch Pfeifen wie ‘Dare Devil’ oder ‘Pearl Harbor’ in die Mittelmäßigkeit abzurutschen. Doch Affleck zog sich zurück, machte kritisch erfolgreiche Ausflüge in die Regie mit ‘Gone Baby Gone’ und bewies mit ‘The Town’, dass er keine Eintagsfliege ist. ‘Argo’ ist zweifellos Afflecks beste Regieleistung bis dato, was zwar den Film zu einem unterhaltsamen Thriller und berechtigten Oscarkandidaten macht, aber auch dunkle Einblicke in die amerikanische Psyche offenbart.

Iran, 1979, Revolution. Die US-Botschaft wird gestürmt, Diplomate werden zu Geiseln, sechs Mitarbeiter können entkommen und verstecken sich im Haus des kanadischen Botschafters. Ben Affleck spielt einen CIA-Agenten, der auf Extraktionsmissionen spezialisiert ist, eine falsche Hollywoodfirma aufzieht und den Iraner vorgaukelt, einen Science Fiction Film drehen zu wollen, um so die sechs Landsleute zu befreien. Soweit der Plan.

Als Politikstudent und jemand, der ein wenig Ahnung von Iran und seiner Geschichte im vergangenen Jahrhundert hat, war ich natürlich sehr interessant Ben Afflecks neuen Film zu sehen. Und meine Erwartungen wurden vollends erfüllt. ‘Argo’ ist ein typischer Politthriller der alten Schule mit guten Darbietungen (insbesondere Arkin und Goodman als Hollywoodleute) und Spannung bis zur letzten Minuten. Doch bei allem gebührenden Lob blieb ein bitterer Beigeschmack übrig, der, umso mehr ich über den Film nachdenke, auffälliger wird.

Da ist Affleck doch ein ansonsten ausgesprochen progressiv-liberaler Mensch, der sich abseits der Schauspielerei politisch engagiert, und trotzdem ist Argo voller Hurrapatriotismus und Xenophobie. Die Iraner werden meist als schreiende, wütende Monster wahrgenommen, die den Amerikaner an den Leib wollen. Untertitel werden nicht angezeigt und die Hintergründe für diese Wut werden auch nicht tiefer ergründet. Man geht den einfachen Weg des Stereotyps, was besonders bitter ist, weil Affleck es besser weiß.

Eine Szene sticht besonders heraus, als die “Filmcrew” sich mit iranischen Offiziellen den Marktplatz als möglichen Drehort sichten will. Es kommt zu einem Missverständnis und ein Iraner brüllt eine zaghafte, junge Amerikanerin an. Es kommt zur Massenbildung. Afflecks Bilder sind dunkel, die verwinkelten Gassen des Marktes unheimlich und die Kamera nah an den Personen. Die Iraner werden schlicht als “die Anderen” zum Antagonist stilisiert, ohne zu erklären, wieso diese Menschen so wütend sind. Die Opulenz und Folter des Schahs werden erwähnt, aber nie wird darauf eingegangen, weshalb jetzt religiös-fundamentelle Iraner an der Macht sind oder wie die Menschen unter dem Schah litten.

Affleck selektiert und zeigt uns wütende, radikal-islamische Revolutionsmitglieder. Es ist wohl typisch, dass den Amerikanern in ihrer Kunst, dem Comic, die Vorgeschichte des Irans zu Beginn des Films erklärt wird. Im Comic ist die Welt nämlich noch in Ordnung, es gibt klare Linien. Sie sind die Helden, die Iraner die Bösen, komplexer kann oder vielleicht darf der Film auch nicht sein. Im Abspann zeigt uns Affleck Echtaufnahmen der Geiselnahme und Befreiung, die Bildern aus dem Film gegenübergestellt werden. Die detailgetreue Umsetzung der Kostüme und Sets ist respektabel, wäre aber wohl besser im Drehbuch aufgehoben gewesen.

felixbaumgartner

2012 war gut, für mich sowie die Welt. Ich habe viel erlebt, schöne Erfahrungen gemacht, viel gereist und neue Freundschaften fürs Leben geschlossen und ansonsten viele Dinge umgesetzt, die ich seit Jahren mal machen wollte. Wissenschaftlich wurde dieses Jahr auch Einiges erreicht und sportlich ging es auch zur Sache. Politisch gesehen war es zwar turbulenter, aber das ist eigentlich gut. Es geht vorwärts. Obama wurde wiedergewählt und wird wohl jetzt bald hoffentlich die Demokratiebewegungen im Nahen Osten besser unterstützen. 2012 haben wir so viele gute Leute verloren wie schon lange nicht mehr und das macht mich sehr traurig. Falls die Welt jetzt doch untergehen sollte, wäre es ein gutes Abschiedsspiel von mir und allen anderen gewesen.

Naja, Google fasst das alles wesentlich effektvoller in diesem Video zusammen.

prometheusreviewfeatured

In Kürze gibt es hier eine Liste meiner Lieblingsfilme des vergangen Jahres und Prometheus wird sich da mit absoluter Sicherheit in den oberen Rängen befinden. Ich habe mich davon selbst erneut überzeugen wollen und mir vor ein paar Tagen die Blu-Ray gekauft und ich muss sagen: Der Film ist einmalig, auch daheim. Dazu gibt es echt super viele Extras, unter anderem Infos zu geschnittenen Szenen, die die ein oder andere Sache im Film nicht ganz so unerklärlich macht, wie das alle Kritiker gerne hätten. Ich hoffe ja noch auf einen Director’s Cut in den nächsten Jahren.

prometheuseffects

prometheusrrating
___________________________________________________________________________________________________________________________________________
Hierbei handelt es sich um ein Sponsored Posting

Filmography 2012 by Gen Ip

12 Dec, 2012 · Sascha · Film · Comments

Gen Ip ist neben Kees eine der Filmfans weltweit, zu denen man Ende des Jahres blicken sollte, weil von diesen talentierten Schnittkünstlern dann fantastsiche Jahresrückblicke rauskommen, die mich vor Neid erblassen lassen. Ich bin ja gerade selbst an sowas dran, 90 Sekunden lang, mit meinen Lieblingsfilmen des Jahres und ich kann euch sagen: Probiert das mal selbst, dann wisst ihr erst, wie gut das hier ist.