
von Owley Samter, via Owley.ch
Es ist zweifellos die Nachricht der letzten Monaten, wenn nicht sogar des gesamten Jahres für Filmfans rund um den Globus: Disney kauft Lucasfilm und plant weitere Star Wars Filme und Serien, Episode VII soll bereits 2015 in die Kinos kommen.
Meine erste Reaktion glich der eines jeden Fans: W.T.F. Jemand hat gerade Lucasfilm gekauft? Und nicht irgendwer, sondern Disney. Was? Angeblich gab es ja bereits Anfang des Jahres Insidergerüchte über einen möglichen Deal, aber die nahm man doch nicht wirklich ernst; zumal Disney da noch nicht den Geldsegen von den Avengers innehatte, deren Sequel und Merchandising den Kauf von Lucasfilm wohl alleine rausholen werden.
Nein, glücklich war ich mit dieser Meldung nicht. Ich habe es in den letzten Jahren hier auf dem Blog gepredigt: Ich mag kein weiteres Star Wars mehr. Expanded Universe? Wunderschön, von mir aus auch den tolerierbaren Quatsch, den sie drüben bei Clone Wars machen, aber doch bitte keine Star Wars Filme mehr. Die Prequels waren schrecklich genug.
Diesem Wunsch konnte ich mir auch sicher sein. Immerhin hatte der Meister selbst sich mehrfach in den letzten Jahren dazu geäußert, dass er keine Lust mehr hat. Lucas war müde. Und ein weiteres Star Wars unter ihm wäre eine Katastrophe gewesen.
Wir, die die Prequels nicht unbedingt mochten, die Special Edition verschmähen und wissen, dass Han zuerst schoss, konnten uns immerhin gewiss sein, dass Star Wars nicht weiter verschändet wird und wir uns unsere alten VHS sicher sein konnen. Wir hatten unsere kleine Ecke, in der noch alles gut war.
Die werden wir auch weiterhin haben. Und daher gibt es keinen Grund Star Wars nicht mehr toll zu finden oder es zu verfluchen. Vielmehr beginnt jetzt eine neue, spannende Zeit ohne George Lucas am Steuer, wie ich es mir seit Jahren wünsche.
Doch die Unsicherheit vor dem, was da jetzt kommt, ist groß. Doch muss alles wirklich so schlimm sein? Ich meine, kann man Star Wars wirklich noch ruinieren? Nicht wirklich. Es gibt neue Hoffnung!
Ich schlief eine Nacht darüber und bin inzwischen eigentlich ziemlich sicher, dass Episode VII ein ganz großer Hit werden kann. Es wird mehr geben von dem Universum und den Geschichten, in die wir uns als Kinder verliebt haben.
Wie komme ich zu dieser Ansicht? Nahezu jeder heute arbeitende junge Regisseur wuchs mit Star Wars auf und ist ein Nerd. Alle sahen die Prequels mit anderen Augen und verstehen, auch wenn sie vielleicht nicht so scharfe Kritik wie manche Fans üben, die Fehler, die die Filme plagen. Sie wissen besser. Sie werden auch bessere Arbeit ableisten – sofern sich denn einer traut, den unfair hohen Erwartungen zu stellen. Es ist immerhin Star Wars. Aber dann wiederum: Es ist fucking Star Wars. Wer auch immer es am Ende wird, er kann seinen Job nicht wirklich schlechter machen als Lucas in Episode III. Ein kompletter Neuanfang wäre voll am Besten, dann ist der Druck nicht so immens.
Während an anderer Stelle bereits über mögliche Regisseure (meine Wahl wäre Andrew Stanton oder Brad Bird) und Neubesetzungen gesprochen wird, halte ich eine komplett neue Trilogie mit einem Cameo des alten Casts und Mark Hamill als Luke, der als Obi-Wan für eine neue Generation dient, gar nicht mal so schlecht. Das wird auch immer wahrscheinlicher. Gegen 23 Uhr deutscher Zeit soll Mark Hamill nämlich sich zu dem Disney-Deal und seiner Involvierung äußern.
Doch für einen Hardcorefan wie mich zählt zunächst einmal nur eine Sache: Die Geschichte. Wenn ich oben sagte, dass ich nicht will, dass Star Wars weitergeht, dann meinte ich das ausschließlich bezogen aufs Kinoformat. Ich wäre einer Realserie, die jetzt eher unwahrscheinlich erscheint, auch nicht abgeneigt gewesen. Comics und Bücher lese ich seit meiner Kindheit bis heute mit großem Vergnügen und was da teilweise im Expanded Universe gemacht wurde (Legacy-Reihe, New Jedi Order) ist ganz großes Kino. Wenn man jetzt als Hardcorefan Episode VII hört, denkt man natürlich sofort an die Thrawn-Trilogie, die es definitiv nicht werden soll.
“Es ist eine komplett neue Geschichte,” erzählte mir eine Quelle bei LucasFilm.
In anderen Worten, vergesst die “Star Wars”-Romane. Vergesst die Comics. Vergesst alles, was ihr darüber zu wissen glaubt, was mit Luke Skywalker passiert. Meinen Quellen zufolge wird Episode 7 tatsächlich nichts sein, was ihr schon vom “Star Wars”-Universum gesehen oder gelesen habt.
Und das bricht mir trotz aller inzwischen angesammelter Vorfreude und positiver Einstellung das Herz. Ich habe mich schon immer gefragt, wann einer der “Drei Großen”, also Han, Leia und Luke, in den Büchern ins Gras beißen wird und vor allem wie – und ein Kinoabschied von Luke (MIT MARK HAMILL!!!) wäre der Rolle nur würdig -, aber dass man gleichzeitig das EU komplett vergessen soll, finde ich unmöglich. Es gibt kaum ein Unternehmen wie Lucasfilm, dass sein EU so hegt, pflegt und katalogisiert. Das wäre einfach verdammt schade.
Abschließend bin ich nicht schlauer wie vorher. Ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben. Dieser Eintrag steckt voller Spekulation. Die Nachricht ist nicht einmal 24 Stunden alt und Fakten sind kurz und rar. Wie auch immer es jetzt weitergeht, es gibt bei aller Angst auch Grund zur Hoffnung. Es kann nämlich wieder gutes Star Wars geben. Und das ist verdammt viel wert.
31 Oct, 2012 · Sascha · Alles sonst so · Comments
via AV Club
Patton Oswalts Halloweenkostüm (inklusive Tochter als Spider-Girl), das ihm Adam Savage von den Mythbusters gebaut hat. Genial und supersüß. Schlägt fast das Baby-Aliens-Caterpillar-P-5000-Work-Loader. Fast.
Halloween-Special von den Red Letter Media Jungens mit jeder Menge Inside-Jokes, die nur Fanboys wie ich verstehen werde.
Kurze Zwischendurchsage, die bei dem Star Wars Lärm nicht untergehen darf: Bryan Singer ist nicht länger nur Produzent, sondern führt erneut Regie bei dem neuen X-Men-Teil Days of Future Past, der zeitlich nach der originalen Trilogie spielen wird, aber trotzdem ein Sequel zu dem letztjährigen Prequel First Class sein wird. Sentinels soll es auch endlich geben. Verwirrt? Die Timeline auch.
Aber das macht nichts, denn immerhin ist Mark Millar Fox’ neues Comicfilm-Superhirn und das wird schon alles Sinn machen am Ende. Hoffentlich. Der neue Teil beginnt in der Zukunft, in der fast alle Mutanten umgebracht wurden. Kitty Pryde reist zurück in die Vergangenheit um so die Zukunft zu retten. Singers Beteiligung kann nur Gutes bedeuten, in jeglicher Hinsicht, und außerdem steigt mit seiner Beteiligung auch die Chance, dass der alte Cast um Patrick Stewart und Ian McKellen mitmacht. Und Ellen Page auch. Ohja, Ellen! ![]()
via First Showing
Mir fehlen gerade die Worte: Disney kauft Lucasfilm für 4 Milliarden Dollar und plant Star Wars: Episode 7 für 2015. George Lucas ist nur noch kreativer Berater. Hier ein Ausschnitt von der Presseveröffentlichung:
Kathleen Kennedy, current Co-Chairman of Lucasfilm, will become President of Lucasfilm, reporting to Walt Disney Studios Chairman Alan Horn. Additionally she will serve as the brand manager for Star Wars, working directly with Disney’s global lines of business to build, further integrate, and maximize the value of this global franchise. Ms. Kennedy will serve as executive producer on new Star Wars feature films, with George Lucas serving as creative consultant. Star Wars Episode 7 is targeted for release in 2015, with more feature films expected to continue the Star Wars saga and grow the franchise well into the future.
Ich bin grad viel zu sehr verwirrt und verdutzt um geordnete Gedanken zu formulieren, aber diese Meldung deute ich nach einem ersten Schock mal vorsichtig positiv. Ich war ja eher dafür Star Wars kinomäßig ruhen zu lassen, aber unter neuer Führung und mit einem ganzen Universum an Comics, Büchern und sonstigen Geschichten könnte das echt was werden. Indy gehört damit jetzt übrigens auch zu Disney, nicht vergessen!
Angeblich soll dann alle zwei bis drei Jahre ein neuer Star Wars Film in die Kinos kommen.
Update: Video mit Lucas und Kennedy, die über die Zukunft von Star Wars sprechen und wieso Disney ein gutes, neues Zuhause ist.
I’m doing this so that the films will have a longer life. So more people and fans can enjoy the films in the future. It’s a very big universe I’ve created. A lot of stories that are sitting in there.
Vereinigte Staaten, 2012
Regie: Stephen Chbosky
Drehbuch: Stephen Chbosky
Darsteller: Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller, Paul Rudd
Länge: 104 Minuten
Rating: 




“Right now we are alive and in this moment I swear we are infinite.”
Wer Jugendbuchliteratur angelsächsischer Autoren kennt, der kennt ‘The Perks of Being a Wallflower’. Wer Jugendbuchliteratur angelsächsischer Autoren liebt, der liebt ‘The Perks of Being a Wallflower’. Ja, meiner Ansicht nach geht in dem inzwischen mächtig gewachsenen Feld von “Young Adult Literature” nichts um Stephen Chboskys modernen Klassiker herum. Gerade deshalb ist eine Filmadaption eine schwierige Sache, immerhin kann die wahre Vision eines Autoren nie wahrhaftig auf die Leinwand transportiert werden, richtig? Falsch, denn Chbosky, der seit der Veröffentlichung seines Briefromans auch als Drehbuchautor in Hollywood gearbeitet hat, schrieb nicht nur das Drehbuch für die Adaption, sondern führte auch dazu noch Regie. Gute Nachricht für alle Fans: Mit Erfolg.
Charlie (Logan Lerman) hat nach dem Selbstmord seines besten Freundes eine schwierige Zeit hinter sich. Doch eine Möglichkeit zum Neuanfang lauert in Form dem Beginn der Highschool am Horizont. Schnell lernt er jedoch, dass er es als introvertierte Leseratte nicht leicht hat. Noch am ersten Tag beginnt er die Tage bis zum Abschluss zu zählen um dieser Hölle zu entkommen. Doch das ändert sich als er die Stiefgeschwister Sam (Emma Watson) und Patrick (Ezra Miller) kennenlernt, die ihm eine neue, unendliche Seite des Lebens aufzeigen. Doch trotz neuer Freunde und genialer Partys schlummert tief in Charlie eine tiefe Traurigkeit, wie eine tickende Zeitbombe.
Es gibt da eine Szene relativ am Anfang des Films. Nach einer Party fahren Sam, Patrick und Charlie in einem Pick-up-Truck durch einen Tunnel in einer nicht näher zu erkennenden Stadt (es wird suggeriert: es könnte Deine sein) und es läuft David Bowies “Heroes” im Radio. Sie erkennen den Song nicht, doch das spielt keine Rolle. Es fühlt sich richtig an. Sam begibt sich auf die Ladefläche, breitet ihre Arme auf und genießt den Fahrtwind und die Musik, kurz: den Moment. Sam, träumerisch und verliebt, himmelt sie an, bis er realisiert: Alles passt, trotz meiner Probleme. Es sind diese magischen Momente im Leben in denen wir alles vergessen und sich alles gut anfühlt. Als ob uns nichts etwas anhaben könnte und wir niemals sterben. Wir fühlen uns unendlich. Wofür Chbosky in seinem Roman Seiten braucht, schafft er hier visuell und musikalisch untermalt in wenigen Sekunden.
‘The Perks of Being a Wallflower’ ist ein Roman, der von seinen Figuren lebt und daher war das Casting ein essentieller Teil auf dem Weg zur erfolgreichen Adaption. Wenn jemand die Figuren besser kennt als jeder andere, dann Chbosky, der ein glückliches Händchen bei seiner Auswahl besaß. Logan Lerman zeigt die ganze Breite seines Talents und empfiehlt sich mit dieser Rolle auch für weitere Dramen abseits seines bisherigen Spektrums mit einer Performance, die die zaghafte Unsicherheit, beginnende Freude und dennoch tiefe Traurigkeit seines Charakters zu zeigen und kontrollieren weiß. Ezra Miller überrascht nach der kongenialen Rolle als amoklaufender Teenager in ‘We Need To Speak About Kevin’ mit seinem überschwänglich sympathischen Patrick und Emma Watson macht in einer reifen Darstellung der Sam, soviel wie ihr Manic Pixie Dream Girl hergibt.
Chboskys Regiearbeit ist nicht phänomenal. Trotzdem liefert er eine solide Arbeit ohne große Überraschungen und Firlefanz ab, die insbesondere dank Andrew Dunns Photographie im Gedächtnis bleibt; fängt sie doch visuell dank Grobkörnigkeit und leichten Farben einen gewissen unverwechselbaren Look der frühen 1990er ein. Viel mehr Lob gebührt Chboskys Vermögen mehrere Fäden der Geschichte wesentlich besser über die Laufzeit des Films anzudeuten und langsam zu verbinden und in Sequenzen vor allem musikalisch zu untermalen. Hier sind die Szenen zu finden, in der der Film über seine Vorlage dank des Mediums hinauswächst.
Jeder hat seine Geheimnisse und Probleme. Charlies Probleme sind größer als die der meisten Teenager. Ebenso wie die der anderen Figuren. Ein angelsächsischer Kritiker bemängelte, dass der Film suggeriert, nur wer misshandelt, gemobbt oder verprügelt wird, eine richtige oder intensive Jugenderfahrung hat. Das ist natürlich Quatsch. Der Film erzählt eine Geschichte und so krass die Probleme der Figuren auch sein mögen, man fühlt mich ihnen.
‘The Perks of Being a Wallflower’ ist eine liebevolle Adaption eines modernen Klassikers. Die Geschichte, ihre Figuren und deren Probleme sind zeitlos. Die schwierige Adaption des Briefromans klappt dank Regisseur, Cast und Soundtrack.

Joseph Gordon-Levitt spielt den Jurastudenten Wilee, der das schnelle Leben als Fahrradkurier zu sehr liebt um sich um seine Abschlussprüfung zu kümmern. Als ihm eine heiße Ladung unterkommt, für der spielsüchtige und manische Polizeikommissar Monday (Michael Shannon) bereit ist zu töten, entfacht eine rasante Verfolgungsjagd durch Manhattan.
Gordon-Levitt ist sympathisch und trägt den Film, Michael Shannon channelt seinen korrupten Cop aus Boardwalk Empire perfekt und David Koepps Aufnahmen vom urbanen Manhattan sprießen nur so vor kinetischer Energie. Die Stuntaufnahmen mit echten Fahrradprofis sind atemberaubend und auch der Hauptdarsteller musste nach einem Unfall mit 30 Stichen genäht werden. Besonders herausstechend sind die Szenen, in denen Wilee einem Objekt ausweichen muss und er blitzschnell mehrere mögliche Pfade erkennt und sie im Kopf, für uns aber visuell, durchspielt.
Drehbuchautor Koepp hat mit seinem Regiedebut definitives Talent hinter der Kamera bewiesen, doch seine sonstigen Geschichten sind packender und dichter. Premium Rushs seichte Story ist zwar erfrischend kurz und bündig im überfüllten und komplizierten Sequelkinosommer, aber streckenweise zu dünn und einfach um völlig zu überzeugen.
Rating: 





Das indirekte Sequel zu 2 Days in Paris. Delpy ist mit ihrem Vater zurück, der dieses Mal zu ihr nach New York kommt – samt ihrer Schwester und Chaosfreund. Kulturchaos ohne Ende. Der Vater versucht kiloweise Wurst und Käse durch den Zoll zu schmuggeln und weigert sich dann zu duschen. Urkomisch.
Doch nicht alles bleibt beim Alten: Delpys Charakter ist inzwischen mit Chris Rock zusammen, der überraschenderweise überzeugt, und das in einer eher seriöseren Rolle. Während alle anderen Charaktere Stereotypen und Vorurteile überspitzt ausspielen, ist Rock auffällig ruhig und zeigt andere, ungewohnte Seiten auf.
Wer auf Feel-Good-Filme, am besten noch aus Frankreich und mit Alles-ist-und-wird-gut-Voice-Over am Ende, steht, wird hier vollends befriedigt. Der Rest kann den Film gerne für ein Date aufheben, bei dem der Film nicht im Vordergrund steht.
Rating: 




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Ja, große Lücke hatte ich das als Blogger, Netzfreund und Filmefan, aber sie wurde geschlossen. Pirates of Silicon Valley ist ein Made-for-TV-Film vom Amisender TNT und das sieht man dem Film kontinuierlich an. Aber das heißt nichts Schlimmes. Seine eher mäßige, visuelle Qualität fügt dem ohnehin schlecht gealterten Film eine gewisse Retroqualität hinzu, die sich positiv auf die gesamte Geschichte um Gates und Jobs auswirkt.
Noah Wyle verkörpert Steve Jobs so gut, dass der ihn später einmal bei einer Keynote noch einmal seine Rolle aufleben ließ. Die restlichen Darstellungen sind leider nur Karikaturen ihrer Vorbilder; insbesondere Michael Anthony Hall als nerdiger Bill Gates gefiel mir überhaupt nicht. Die Geschichte ist nett, wenn auch nicht detailliert genug um die wahren Begebenheiten aufzuzeigen. Der metadokumentarische Ansatz gefiel aber sehr.
Rating: 





Brave war zwar in keiner Weise ein Make-or-Break-Moment für Pixar, aber man war schon gespannt, wie Pixar sich nach dem Totalausfall namens Cars 2 zurückmelden würde. Leider ist Brave keiner der originalen und frischen Hits, mit denen Pixar uns seit Mitte der Neunziger in andere Welten versetzte und träumen ließ, sondern eine bereits oftmals rezitierte Disney-Story, die einer Prinzessin auf dem Weg zu wahrer Erkenntnis folgt. Die Animation ist pixarüblich atemberaubend, insbesondere Meridas Haare, für die ein komplett neues Programm geschaffen wurde, stehlen die Show. Doch die Charaktere und Geschichte sind zu flach, einiges wird nicht mehr aufgegriffen und andere Ideen finde ich teilweise zu krass.
Alleinstehend ist Brave sicherlich ein solider Animationsfilm für Kinder. Im Kontext seiner Macher jedoch kann er nicht an die Magie früherer Werke anschließen. Die Einführung einer weiblichen Protagonistin ist nett, aber sie bleibt in der Geschichtsstruktur der archaischen Disney-Tradition gefangen.
Rating: 




30 Oct, 2012 · Sascha · Internetgold · Comments
Ich kann es nicht erklären, aber ich lache Tränen.