Red Letter Media - PewPewPew

“Now this is the power of math!”
“Science, fuck yeah!”

I can’t believe this level of production was put into a shitpost. That’s why RLM rules.

LOL: Star Wars geht unter

11 Feb, 2019 · Sascha · Toys · Comments

RedLetterMedia-Mike versenkt 2387 Vintage Star Wars Figuren in Nagellackentferner (speaking of toxic Fandom!) als therapeutische Maßnahme, um seinen Pathetic-Man-Child-Frust abzubauen. Die graue, zersetze Masse wird dann in eine seelenlose Form gepresst.
Ich nenne es Kunst.

Erinnert mich an den (verheirateten!) Typen, der eine Stunde lang Rose Tico Figuren zerstörte.

Mr. Plinkett’s The Last Jedi Review

28 Aug, 2018 · Sascha · Film · Comments

Mike und die Crew von RedLetterMedia haben es endlich geschafft: Mr. Plinketts The Last Jedi Review ist fertig und im Gegensatz zu The Force Awakens fokussiert, fair und kritisch. Ich kann so ziemlich alles unterschreiben, auch die positiven Punkte, und habe mich noch nie so verstanden gefühlt. An einigen Momenten ziehen die typischen Plinkett-Momente und Schitt-Spielereien die Kritik leider ein wenig runter, aber im Vergleich zu vorangegangenen Werken ist das ein echter Schritt nach oben. Danke.

Über The Last Jedi und darüber hinaus habe ich mit Tobias im Blue Milk BluesPodcast gesprochen. Irgendwann kommt da aber nochmal mehr. Bis dahin weine ich weiterhin auf Twitter. Folgt mir doch!

Fast sechs Jahre sind seit der letzten Star Wars Review von Mr. Plinkett vergangen. In der Zwischenzeit ist einiges passiert, nicht nur hinsichtlich des Film-Franchises. Deshalb wadet Mike Stoklasa als Mr. Plinkett in seinem neuen Video, das nicht umsonst “The Star Wars Awakens Review” und nicht “The Force Awakens Review” heißt, durch etliche Neuerung und Konversationen der letzten Jahre. Und daher argmuentiert er gegen die Anhänger der Star Wars Ring Theory und die Prequel Fan Renaissance bevor er sich endlich mit The Force Awakens auseinandersetzt, den er ja eigentlich recht toll fand.

Dies ist punktuell durchaus unterhaltend und man erhält ein gutes Gefühl, weil man die eigene Meinung vorgetragen bekommt, aber das ist zu großen Teilen auch sehr langweilig oder zumindest langatmig, da die Theorien und Internetphänomene erst erklärt werden müssen, bevor Mike sie auseinandernimmt. Wer sich damit seit Längerem beschäftigt, findet hier wenig Neues.

Dann aber gibt es in dem letzten Drittel des neuen Videos von Red Letter Media endlich die Review zu Episode VII. Mike ist inzwischen wie viele der zunächst begeisterten Fans etwas desillusioniert (da TFA spätestens beim zweiten Viewing seine Schwächen brutal offenbart), aber immer noch recht positiv. Er wiederholt viele bekannte Talking Points aus dem Netz und stört sich im Unterschied zu mir zum Beispiel wenig an der Mystery Boxification des Franchises. Stattdessen bietet er seine eigene Version des Films, da dieser laut ihm hauptsächlich an verpassten Chancen leidet. Den einzigen wirklich interessanten Punkt, den ich so kaum bisher irgendwo sah, ist die Sache mit dem sterilen Storytelling. Ja, das wurde sicherlich bereits mehrfach an Abrams’ Arbeit kritisiert, aber an der Entsexualisierung des Films hat das so kaum bisher einer festgemacht.

Insgesamt aber muss man als langjähriger Fan dieser Videos enttäuscht sein. Ich schaue mir die Prequel Reviews bestimmt einmal im Jahr an, weil es unglaublich unterhaltsame und lustige Videos sind. Nicht, weil ich dabei meine Jar Jar Binks Voodoo Puppe in einem Ritual quäle. Diese Review passt eigentlich zur gesamten neue Flut an Star Wars Filmen, die jetzt nicht mehr abebben wird. Es geht weniger um die vielen Probleme an The Force Awakens, als um die generelle Müdigkeit des Fan-Seins, die sich seit der Disney’schen Wiedergeburt bei vielen älteren Anhängern der Filmreihe eingebürgert hat. Das war wohl notwendig und das kann ich verstehen. Ironischerweise verwandelt Stoklasa sein Video damit jedoch zu einer verpassten Chance.

Mike und Jay von RedLetterMedia erklären in einem neuen Video die – drücken wir es mal nett aus – konfuse Timeline des Terminator Franchises. Ich habe Genisys bereits letzte Woche gesehen und fand, dass der Film schwer in Ordnung ist. Dass das Franchise, das nie eins sein wollte (und sollte) nach drei zusammenhangslosen Sequels keinen Sinn mehr ergibt, kann man natürlich wie die Beiden auf humoristische Weise aufzeigen.

Oder man zieht sich einfach den Stock aus dem Hintern und genießt den Film, der den ganzen Zeitreisenaspekt des Franchises eigentlich sehr charmant ad absurdum führt. Dass Kanon-Debatten nun dank der Comicbookisierung Hollywoods in den Mainstream gewandert sind, ist nämlich wie in diesem Fall einer wibbly wobbly timey wimey Timeline mal auch für Nerds nicht wirklich von Vorteil.

Supercut: All Trailers Are The Same

29 Apr, 2015 · Sascha · Film · Comments

Schöner Supercut von RedLetterMedia, aber man muss natürlich auch erwähnen, dass es sich hier um Blockbustertrailer handelt. Es gibt auch gute Trailer, wie meine Top 10 aus den vergangenen Jahren (2014, 2013, 2012, 2011, 2010) beweisen.

As the summer movie season approaches and you see many trailers in the theater. Remember, secretly they are all the same.

RedLetterMedia, die Jungs hinter den epischen Star Wars Prequels Plinkett Reviews, haben für uns alle ein besonderes Weihnachtsgeschenk im Rahmen ihrer Best Of The Worst Show: eine lange von Fans geforderte Review des Star Wars Holiday Specials, von dem George Lucas persönlich sagte, dass er gerne selbst mit einem Hammer bewaffnet jede einzelne Kopie finden und zerstören würde. Hat natürlich nicht geklappt und spätestens mit dem Internet ist der Zug endgültig abgefahren.

Jay, Mike, Rich und Jack erörtern in ihrer Review, wieso das Special überhaupt existiert, wer die Idee dazu hatte, wieso Mark Hamill wie ein Mannequin aussieht, wieso diese ganze Veranstaltung eigentlich so bizarr geworden ist und wann der genaue Moment war, als Harrison Ford aufhörte sich beim Schauspielen Mühe zu geben.

Ich persönlich fand das Holiday Special schon immer halb so schlimm. So schrecklich die Inszenierung auch ist, es gab uns einen kleinen Einblick in die Kultur der Wookiees, eine erste Version von Boba Fett, dazu den Life Day und einen Weg, um herauszufinden, wie wichtig George Lucas’ Vision für Star Wars selbst war. Das vergessen viele verstoßene Fans immer gerne wieder. Ich mag das Ende des Specials übrigens sehr. Meine ich komplett unironisch.

Vor drei Jahren hat RedLetterMedia bereits schon einmal einen Spaß mit George Lucas und dem Holiday Special getrieben. Damals lief Crewmitglied Rich Evans als Lucas verkleidet über eine Convention, stets auf der Suche nach Kopien des Holiday Specials.

Natürlich…

#fullcircle