PewCast 176: The Last Of Us – Staffel 2
PewCast 170: 28 Years Later
PewCast 167: Andor – 1 BBY
Hier ist mal “for the future”, meine eigene sozusagen, bis Mittwoch Pause. Ich glaube, ihr kommt auch ohne mich klar.

Im vierten Produktiosvideoblog von ‘The Hobbit’ geht es dieses Mal ausnahmslos um 3D und seine Auswirkungen auf die gesamte Produktion. Auch für Leute, die jetzt nicht sehnsüchtig auf Peter Jacksons Prequels, der im übrigen alle 3D-Kameras nach Familienmitgliedern, Freunden, Haustieren und den Beatles benannt hat, zu ‘Der Herr der Ringe’ (gibt es da überhaupt jemanden?) warten, ist das ganz interessant, denn es wird auch für den größten Laien ganz verständlich erklä rt, wie 3D funktioniert und wie man das anstellt.
Äußerst interessant, insbesondere auch, dass sich das natürlich bis ins kleinste Detail von Produktionen auswirkt: Zum Beispiel muss jemand viel intensiver rot geschminkt werden, da das 3D Bild so abgedunkelt ist. Genauso spielt das Kostüm eine Rolle und wie zum Beispiel kleine Punkte im Muster später störend werden. Ja sogar bei den Concept Arts spielt es eine Rolle, daher werden diese sogar zweifach angefertigt, sodass ein dreidimensionales Bild entstehen kann. Wenn ihr eine 3D-Brille habt (eine mit rot-blau, nicht die aus dem Kino), dann müsstet ihr das hier sehen können. Toll, oder?
via Peter Jackson
“Maybe this isn’t a world for children anymore.”
Es geht weiter und es ist immer noch kein Erzähltempo vorhanden. Stunde für Stunde, Schritt für Schritt wird penibel erzählt, fast ähnlich wie bei 24. Was ich in den ersten zwei Folgen als negativ sah, empfinde ich inzwischen gar nicht mehr so schlimm, denn es gibt einige positive Veränderungen, die das Tempo inzwischen rechtfertigen. So ist zum einen diese Folge weniger Rick-zentriert, was endlich anderen Figuren langersehnten Platz gibt sich zu entfalten. So kriegt auch mal Serienherz Glenn seit einer gefühlten Ewigkeit eine kurze Szene mit Maggie, die, das muss man zugeben, einfach perfekt besetzt ist.
Aber auch andere Figuren haben kleine Momente, die sie endlich besser definieren. Nahezu alle Gespräche drehen sich, wie könnte es anders sein, um den Tod. Ob Daryl von sich als verlorenem Kind im Wald, Andrea über ihren neu erwachenden Lebensmut, Maggie über Gott oder Dale über seine Schuldgefühle gegenüber Andrea erzählt – alles ist verdammt gut und wirkt natürlich. Höhepunkt ist die Diskussion von Lori und Rick, in der Lori vorschlägt, Carl einfach sterben zu lassen, um ihm das Leid und den Schrecken in dieser Welt zu ersparen, was ihrem Charakter eine ganz neue Facette verleiht.
Das langsame Erzähltempo hat noch eine weitere Facette: Realismus. Dadurch, dass jeder Schritt, jeder Akt selbst erledigt werden muss und den Charakteren nichts in die Hände fällt, wirkt alles sehr realistisch. Man hat sich entschieden teilweise tiefer zu gehen als der Comic, was inzwischen durchaus positiv zu bewerten ist. Doch dann wirft man dieses neu geschaffene Potential teilweise wieder über den Haufen.
Während sich letzte Woche das Gitter öffnete und Otis und Shane in der Falle saßen, beginnt diese Folge mit ihnen in einem Schulgang, rennend. Wie haben sie sich Zugang verschafft? Spielt keine Rolle. Später sind sie plötzlich auf einer Tribüne, 4 Meter hoch über dem Boden und die Zombies unter ihnen. Wie sind sie dorthin gelangt? Wird nicht erklärt. Dann müssen sie entkommen und Otis lenkt die Zombies ab, rennt zu einer Tür in die Umkleidekabine, sodass Shane sich aus einem Fenster schleichen und 6 Meter tief auf den Boden springen kann. Wieso rennen sie nicht beide in die Umkleidekabinen? Sowohl Otis als Shane verletzen sich bei ihren Sprüngen und müssen nachher von den – für meinen Geschmack ein bisschen zu schnellen Zombies – retten.
Danach trifft Shane alleine an der Farm mit den Medikamenten und Werkzeugen ein. Bereits aus der Eröffnungsszene wissen wir, dass Shane diese Episode überleben wird und sein verrückter Blick in den Spiegel lässt erahnen, dass etwas mit Otis passiert ist. Der Twist kommt am Ende der Episode kommt daher nicht überraschend. Ich halte ihn aber für nicht angebracht. Die Schreiberlinge meinen wohl, dass sie aus Shane einen gewissen Antagonisten machen müssen, damit sein eventueller Tod gerechtfertigt sein wird. Doch gerade das halte ich für gefährlich. Shane war in den Comics kein guter bester Freund, aber auch kein komplettes Arschloch. Ja, kurz vor seinem Tod drehte er durch und der Mord an ihm war wohl gerechtfertigt in dieser Situation, aber die Serie stilisiert ihn zu einem Superarschloch, das Menschenleben gegeneinander abwiegt. Das schafft Realismus, wirft aber das Vorbild irgendwo über den Haufen.
Aber vielleicht ist in dieser verkehrten Welt, in der Otis stirbt und Shane lebt, an der Zeit die Vergleiche mit dem Comic völlig über den Haufen zu werfen. Das finde ich schade, aber es befreit auch und gibt der Serie Luft zum Atmen. Mal sehen, was sie damit macht.
Vorher auf PEWPEWPEW:
The Walking Dead S02E02 – “Bloodletting”
The Walking Dead S02E01 – “What Lies Ahead”
04 Nov, 2011 · Sascha · Fernsehen,Internetgold · Comments
Beim Schauen des Piloten der neuen Walking Dead Staffel habe ich mir genau dasselbe gedacht, wie der Typ hinter dem Video.
Der zweite Teil zu “Escape from City 17” von den Purchase Brothers war nach ihrem fantastischen Debut im Half-Life Universum einer der heiß erwartesten Fanfilme der letzten Jahre. Ich halte ja trotz tiefsitzenden Wünschen in der Fangemeinde nichts von Verfilmungen von Valves Spielen, aber solche Kurzfilme finde ich immer sehr sympathisch.
Escape From City 17 Part 2
A story about the connection that grows between two people during the battle for city 17. Made in the same gritty guerrilla style as the original, it was made on a $250 budget, previously owned/donated software, time, and an HVX200 camera.
Dan Trachtenberg hat mit seiner BlackBox-TV Folge (Sehr tolles Teil mit genialem Twist) und seinem Portal-Kurzfilm einige Köpfe in Hollywod auf sich aufmerksam gemacht.
Er wird wohl vielleicht bald ein Feature machen. Bis dahin gibt es dieses Portal-Filmchen, das ich irgendwie nicht so toll finde wie der Rest des Internets, aber es ist ziemlich nett.
Portal: No Escape
A woman wakes up in a room with no memory of who she is or how she got there…
This is a short set in the world of the Portal video games created by Valve Software.
Heute wurden endlich handfeste Details über den 23. Bondfilm auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Ich habe ja nichts über die jahrelange Preproduktions- und Gerüchtephase gebloggt, da ich erstmal harte Fakten abwarten wollte. Hier sie sind also:
Ein beachtlicher Cast.
via /Film
03 Nov, 2011 · Sascha · Featured,Kurzfilm,Photographie · Comments
Klara Harden war im April für einige Zeit, und zum Teil ganz alleine, in abgelegenen Gebieten auf Island unterwegs und hat dabei ihre Tour gefilmt. Herausgekommen ist dabei ein wunderschönerer Kurzfilm, der für Fernwehanfällige nur mit Vorsicht zu genießen ist. Fantastische Szenerien, die grüner nicht sein könnten, Verzweiflung, Verwirrung, Tod, Freunde, Tiere, Glückseligkeit und Gletscher begleiteten sie auf ihrer Reise, die sie auch auf Flickr festgehalten hat.
Dazu passend hier vier Bilder aus Axel Sigurðarsons “Iceland From Above“-Reihe, die ich schon länger posten wollte und nun einen passenden Grund habe. Majestätische Bilder. Grandios.