November 2011 - Page 3 of 5 - PewPewPew - PewPewPew

8-Bit Superhelden von J. Castaneda

18 Nov, 2011 · Sascha · Kunst · Comments

Viele mehr (Batman, Wolverine, usw.) bei Geek-Art

‘Brave’ Trailer

17 Nov, 2011 · Sascha · Film · Comments

So leicht geht es. Da unterbricht Pixar seine Qualitätsserie mit Cars 2

in diesem Jahr zum ersten Mal in 15 Jahren und irgendwie ist einiges an gefühlter Glaubwürdigkeit auf der Strecke geblieben. Der Schein trügt und ja, Pixar ist immer noch Pixar, aber Cars 2 hinterließ einen verdammt bitteren Nachgeschmack in meinem Mund. Brave (in Deutschland: Merida, Name der Protagonistin) sollte daher eine Rückkehr zu gekonnter Form werden.

Doch irgendwie will sich die Freude bei mir nicht so richtig einstimmen. Der Trailer zeigt zwar angeblich nur Szenen aus dem ersten Akt, bevor die Story wirklich anfängt, aber trotzdem hat Brave irgendwo eine Ähnlichkeit mit DreamWorksfilmen, so wie ‘How to train your Dragon’. Ja, mal eine weibliche Heldin als Vorbild für die kleinen Mädchen ist riesig, die Animation von Meridas Haaren alleine wird fantastisch sein und ansonsten wird es auch vom Ton und Humor her hoffentlich besser sein als im Trailer, aber irgendwie lose ich nicht mehr meinen Shit beim Namen Pixar. Danke, Cars 2.


via FirstShowing

USA, Neuseeland 2011
Originaltitel: The Adventures of Tintin
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Stephen Moffat, Edgar Wright & Joe Cornish
Darsteller: Jamie Bell, Andy Serkis, Daniel Craig, Simon Pegg und Nick Frost
Länge: 107 Minuten
FSK: ab 6 Jahre
Start: 27. Oktober 2011

Jahrelang haben Steven Spielberg und Peter Jackson an einer Verfilmung der “Tim und Struppi” Comic-Bücher von Hergé gearbeitet, sich Talente wie Edgar Wright und Joe Cornish zusätzlich zu Stephen Moffat an Bord geholt, die Charaktere fantastisch besetzt, Studiowechsel durchmachen und Tim umbesetzen müssen. Es ist dabei fast schon bemerkenswert, wie leichtfüßig und unbeschwert Tim und Struppi als Projekt dann doch daherkommt. Nichts ist zu spüren von all dem Stress der Produktion, der Film ist rasant, witzig, atemberaubend und eine Umsetzung, die man sich als Fan des Originals nur wünschen kann.

Das beginnt natürlich mit der Besetzung und Auswahl der Comics. Auch wenn es keine direkte Adaption ist, sondern eine Vermischung von drei Comics aus den 40ern, sind zumindest die Charaktere bis in die Poren genauestens umgesetzt. Die Animation ist nahezu perfekt und die Sorge um den “Uncanny Valley”-Effekt verflüchtigt sich nach wenigen Minuten. Dazu schaffen es die Schauspieler, insbesondere Andy Serkis als Kapitän Haddock, die Charaktere so zu beleben, wie man das aus Kindertagen noch in Erinnerung hat.

Das ist ein glücklicher Umstand, denn viel Zeit bleibt den Schauspieler nicht, ihren Charakteren prägnante Fassaden zu verleihen, denn das Drehbuch peitscht die Geschichte von einem Setpiece zum Anderen. Da befinden wir uns einmal im einer schönen belgischen Villa, dann auf Haddocks Schiff, dann im Mittelmeer, nur um dann mit einem Flugzeug in der Sahara abzustürzen. Von einem kurzen Flashback und genialst choregraphierten Kampf zweier Schiffe im offenen Ozean springt das Drehbuch zu einer der besten Szenen in CGI-Filmen überhaupt hin ins nasse Frankreich. Und all das in gerade einmal 107 Minuten.

Da schaffen es wenige Figuren, darunter auch leider Tim, nicht eindimensional zu wirken. Aber das kennen wir ja schon aus den Comics. Tim ist eher der Erzähler und Träger / Medium für die Geschichte, während Haddock der Charakter ist, mit dem und dessen Fehlern wir sympathisieren. Struppi ist ebenfalls toll und stiehlt jede Szene, in der er agieren darf. Darunter fällt auch jene Verfolgungsszene durch ein Dorf am Hang in Marokko, die atemberaubend inszeniert ist. Spielberg zeigt ganz ähnlich wie Brad Bird in der Verfolgungsszene von “The Incredibles”, dass es in Animationsfilmen keinerlei Beschränkungen für die Kamera gibt. Teilweise wirklich lange, fast schon im “Children of Men”-Stil von Alfonso verfolgt die Kamera Tim, Struppi, Haddock und den Roten Rackham durch das Dorf, das durch eine Wasserflut und einen Panzer langsam in sich zusammenfällt. Alleine für diese Szene lohnt sich das Kinoticket, besonders in 3D.

Spielbergs “Tim und Struppi” ist ein Animationsfilm, der an eine Achterbahnfahrt erinnert. Er baut langsam auf um dann ohne Rücksicht auf Verluste durchzubrettern bis zum Schluss. Das mag so manchen vielleicht zu schnell sein, aber am Ende muss man feststellen, dass man eine Menge Spaß hatte und am liebsten gleich sitzen bleiben würde für Runde zwei, die Peter Jackson dank erfolgreichen Einspielergebnissen nach ‘The Hobbit’ für 2014 inszenieren wird.

9/10

Poster zu Titanic in 3D

16 Nov, 2011 · Sascha · Film · Comments


via FirstShowing

Was muss man dazu noch viel sagen? Finde das Poster hätte auch ohne allen Schnickschnack funktioniert, nur mit Releasedatum und “in 3D” – aber so geht’s auch. Am 6. April läuft die laut Gerüchten wirklich gute Post-Konvertierung in den Kinos an. Morgen gibt’s den Trailer.

‘Real Steel’ Review

15 Nov, 2011 · Sascha · Film,Review · Comments

USA, Indien 2011
Regie: Shawn Levy
Drehbuch: John Gatins
Darsteller: Hugh Jackman, Evangeline Lilly, Dakota Goyo, Kevin Durand & Anthony Mackie
Länge: 127 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Start: 3. November 2011

Obwohl ‘Real Steel’ nach allen Regeln der Kunst ‘Rocky’ und ähnlichen Vorgängern folgt, ohne dabei selbst originell zu sein, kann ich trotz coolen Momente und einer Menge Spaß im letzten Drittel, dem Film nicht viel abgewinnen. Das beginnt schon kurz nach dem eher stimmungsvollen und passenden Opening, als Hugh Jackmans Roboter gegen einen Stier kämpft. Was erst letztes Jahr, nach Jahrhunderten der Tierquälerei, in Katalonien endlich verboten wurde, ist wohl im Bible Belt in 10 Jahren Alltag.

Aber man sollte der Geschichte Zeit geben, denn in der Mitte des zweiten Aktes haben weitere Impulse ein realitätsnahes und abschreckendes Amerika 2020 gezeichnet. In bankrott gegangen Zoos haben sich Gangs eingenistet, die illegale Kämpfe mit Robotern veranstalten, ganz dem großen Vorbild, der Robot Boxing League, nachempfunden. Laut Jackmans Charlie, einem ehemaligen Profiboxer, wollte die Gesellschaft immer mehr Blut und rohere Kämpfe sehen, bis man irgendwann ganz auf Roboter umstieg – ein perfektes Metallgemetzel bis zum Versagen des letzten Stromkreises.

Diese unterschwellige Thematik wird aber nur dieses eine Mal angesprochen und ansonsten nur sporadisch visuell aufgegriffen und vom Zuschauer gefunden, wenn er denn danach sucht. Was er natürlich nicht tut, denn das Zielpublikum ist jung und will Roboter kämpfen sehen. Davon gibt es natürlich eine Menge und das ist stets gut choreographiert und toll inszeniert, da ist der Film dem visuellen Jumpcut-Müllberg namens Transformers um Längen voraus. Aber das war’s dann auch schon an guten Impulsen.

Dafür gibt es einiges an negativen Aspekten. Der Fokus auf das Geld und der gesamte Plot um Kevin Durands Charakter hätten – insbesondere da dies ein Film ist, der auf Kinder abzielt – dramatisch heruntergespielt bzw. weggelassen werden müssen. Weiterhin erzählt der Film die falsche Geschichte. Der Junge findet den Roboter und hat einige nette Momente mit ihm, die andeuten, dass unter der Hülle mehr abgeht als ein paar Prozesse. All dies wird komplett liegen gelassen, damit Jackmans Charakter gegen Ende seinem Sohn mit Schattenboxen helfen kann zu gewinnen.

Stattdessen hätte der Film aber bereits damit beginnen müssen, Jackmans Charlie nicht als kompletten Arsch zu charakterisieren. Charlie kämpft gegen Bullen, interessiert sich NULL(!) für sein Kind, verkauft es auch noch und ist nur auf Geld aus. Das ändert sich erst – und dann auch nur minimalst – als Atom, der Roboter des Jungen, Erfolg hat und Geld einspielt. Durch Jackmans Hilfe wird der Roboter besser. Nie wird die Beziehung zwischen Charlie und seinem Sohn vertieft, alles bleibt beim alten – bis auf den Erfolg der Roboter.

Hier hätte eine archetypische Mythenkreation mit einem klassischen Helden wesentlich besser funktioniert. Charlie ist am Boden und hat kein Glück. Trotz seiner finanziell schlechten Situation nimmt er seinen Jungen auf, der dann den Roboter findet. Zusammen arbeiten sie, um den Roboter zu verfeinern und zu trainieren und wachsen dadurch stärker zusammen. Am Ende darf ruhig das klischeebehaftete “Dad” statt “Charlie” fallen, das man im Film irgendwie vermisste. Als Atoms Steuerung zum Schluss defekt ist, übernimmt er selbst und das Produkt ihrer Vater-Sohn-Beziehung überkommt den Bösen. Das ist zwar jetzt nicht all zu weit vom eigentlichen Film entfernt; dennoch hätten diese wenigen Nuancen und Impulse einen wesentlich besseren Film abgegeben.

Alles in allen ist Shawn Levys ‘Real Steel’ einer dieser Filme nach denen man nach Hause geht und Roboter bauen will – wenn man 8 Jahre alt ist. Die Problematik erschließt sich aber eben nicht nur dadurch, dass ich inzwischen dreimal so alt bin, sondern dass der Film auch kein wirklich guter Kinderfilm ist und eben die falsche Geschichte erzählt.

6/10

‘The Hunger Games’ Trailer

14 Nov, 2011 · Sascha · Film,Literatur · Comments

Dass Gary Ross Regie führte als auch das Drehbuch schrieb, scheint sich auszuzahlen. Der Trailer verspricht eine konsequente Umsetzung des Buches. Der Trailer ist voll mit guter Musik von Danny Elfman, die Charaktere wirken toll adaptiert (besonders Stanley Tucci, wie der ausschaut – lol!) und bis auf wenige Ausnahmen im Kontext gar nicht mehr so alt (I’m looking at you, Liam Hemsworth) und auch insgesamt schaut einfach alles wunderbar aus: Distrikt 12 kommt schön dystopisch daher, die Kostüme und Darstellung der Hauptstädter sind schön over the top wie sie sein sollte und der Countdown am Ende dürfte das Herz jedes Fans hö her schlagen lassen.


via First Showing

Ich will noch einmal betonen: Das ist kein Rip-Off von Battle-Royale. Es hat im ersten Buch/Film natürlich Ähnlichkeiten, doch es entwickelt sich sehr schnell zu etwas komplett anderem und besonders im letzten Teil dampft die Scheiße – ich weiß nicht wie sie das bei dem Alter ihrer Zielgruppe adäquat umsetzen wollen…Aber darüber machen wir uns in ein paar Jahren Gedanken. Jetzt haben wir diesen Trailer und der ist gut. Sehr gut. Ich bin wirklich erleichtert.

Vorher auf PEWPEWPEW:
FanFilm: The Hunger Games
‘The Hunger Games’ Cast Photo
‘The Hunger Games’ Character Posters
Erster Teaser Trailer zu ‘The Hunger Games’
First Look: Peeta and Gale in ‘The Hunger Games’
The Hunger Games’ Anime Trailer
‘The Hunger Games’ First Look: Jennifer Lawrence as Katniss Everdeen

“You’re a plain-spoken man.” – “I’m a father.”

Wow. Endlich. Das ist sie, die Folge, die die Maßstäbe setzen sollen. Zu mindestens in Sachen Drama und Ablauf. Ich weiß, dass ich da wahrscheinlich ziemlich allein auf weiter Flur stehen werde, aber die Wartezeit zahlt sich endlich aus, die Figuren beginnen zu atmen, zu leben und wirken authentisch. Ich brauche keine Zombies (jeder, der sich jetzt schon über das Fehlen oder geringer Anzahl selbiger beschwert, soll mal spätere Handlungsorte abwarten) damit Spannung aufkommt – das hier ist genau das, was ich von The Walking Dead erwarte. Und ich sage euch auch warum.

Es ist das Abschließen von Geschichtssträngen bei gleichzeitiger Fortführung und Errichtung anderer. Die Serie mag noch so lahmarschig voranschreiten (immerhin sind nur grob 2 Wochen vergangen seit Rick aufgewacht ist, während im Comic bereits der Winter beim Erreichen der Farm Einzug gehalten hat), solange die Seitenstränge mindestens rudimentär abgeschlossen werden, ist das eine gute Sache. So sind endlich alle auf der Farm, Carl ist über den Berg, T-Dog ist geheilt und Otis bekam eine symbolische Bestattung. Lediglich Sophia ist immer noch verschwunden, was aber nicht nervt, sondern uns den vielleicht schönsten Moment der Serie, der weiterhin der Folge ihren Namen verleiht, zwischen Daryl und Carol schenkt. Weiterhin werden neue Plots eingeführt: Dürfen Rick und seine Gruppe auf der Farm bleiben und was genau verheimlicht Hershel auf seiner Farm? Beziehungen zwischen nahezu allen Charakteren werden weitergeführt und teilweise intensiv. Maggie und Glenns Beziehung beginnt aufzuflammen, Lauri will, dass Shane bleibt und ihre Schwangerschaft wird in die Serie eingeführt und natürlich gibt es noch ominöse Shots der Farm und Blicke zwischen Maggie und Hershel, die dem Normalzuschauer kaum auffallen dürften, den Fans des Originals wissende Hinweise gibt, die sagen wollen: We’ll get there.

Also ist alles gut im Zombieland? Wenn es nach mir geht, inzwischen ja. Das Farmgelände wird langsam eingeführt und man muss inzwischen sich einfach damit abfinden, dass man viele geliebte Setpieces und Charaktere erst in kommenden Staffeln zu sehen sein werden, die aber bei den momentanen Einschaltquoten als gesichert gelten dürften.

Die Serie hat ein ähnliches Maß an Exposition wie ‘Breaking Bad’. Erinnert sich jemand an die tollen Momente aus Episode 403? Nein. Aber jeder hat auch noch nach Wochen die finalen Momente der letzten Folgen vor dem Auge. Man darf nur hoffen, dass es bei The Walking Dead ähnlich verlaufen wird und die erste Staffel durch ihre kurze Episodenzahl nicht wirklich ihr Potential entfalten konnte. Spätestens ab Folge 6 herum wird man sich dem Scheunenmysterium nähern und dann kann man erst abschätzen, wohin es mit der Serie geht und ob am Ende endlich mal die Scheiße den Ventilator trifft, wie man im Englischen so schön sagt.

Vorher auf PEWPEWPEW:
The Walking Dead S02E03 – “Save the Last One”
The Walking Dead S02E02 – “Bloodletting”
The Walking Dead S02E01 – “What Lies Ahead”

‘Apollo 18’ Review

12 Nov, 2011 · Sascha · Featured,Film,Review · Comments

USA, Kanada 2011
Regie: Gonzalo López-Gallego
Drehbuch: Brian Miller
Darsteller: Warren Christie, Lloyd Owen, Ryan Robbins
Länge: 86 Minuten
FSK: ab 16
Start: 13. Oktober 2011

Found Footage Filme brauchen einen Leap of Faith des Zuschauers um zu funktionieren. Ob es nun Dämonen in ‘Paranormal Activity’ sind, die Menschen heimsuchen, ein Seemonster, das in ‘Cloverfield’ Man hatt

an klein stampft, oder ob eine Gruppe von jungen Menschen sich in einem Wald verwirrt und unter mysteriösen Umständen in ‘Blair Witch Project’ sterben, das Found Footage Genre braucht einen Zuschauer mit dem richtigen Mindset um überhaupt seriös wahrgenommen zu werden. Daher wird der Zuschauer, der sich schon vorher im Klaren ist, was ihn erwartet, seinen Spaß finden, während uninformierte Kinobesucher, also der normale deutsche Kinogänger, womöglich seine Probleme haben wird, den Film in seiner Gänze zu genießen. Da ist Apollo 18 natürlich keine Ausnahme – mit einer geheimen Mondmission der NASA, Russen auf dem Mond und, oh, ja… Aliens.

Apollo 18 eröffnet daher auch mit einem für das Genre typischen Schriftzug, der uns weis machen will, dass dies wirklich total authentitsches, gefundenes Material der NASA ist. In seine Geschichte steigt der Film mit einem unnötigen Prolog auf der Erde. Wir lernen die Astronauten kennen und erfahren welche Missionsziele Apollo 18 verfolgt. Die Irrelevanz des Versuchs der ansätzlichen Charakterisierung der Figuren wird erst im späteren Teil des Films richtig schmerzhaft, wenn die Astronauten versuchen nach Hause zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt bedürfen die Charaktere aber keinerlei innerer Motive mehr den Mond verlassen zu wollen, da um sie offenbar nicht mehr die einzigen Lebewesen auf dem Mond sind und somit externe, existenzielle Gründe größere Plottreiber den Film pushen.

Aber das ist alles halb so schlimm. Der Film vergeudet keine weitere seiner passenden 86 Minuten, ist strikt und rasend erzählt, und sein Low-Budget merkt man ihm keine Sekunde an. Wodurch Apollo 18 jedoch wirklich überzeugt, ist seine atmosphärische Dichte und Ausstattung. Die Bilder der über den Mond hüpfenden Astronauten sind so ins Kollektive Gedächtnis impregniert, dass man sehr schnell dank der so authentischen Cinematophie und Ausstattung im Film versinkt und die Geschehnisse im Film nicht mehr hinterfragt – das Hauptziel des Genres. Die Cinematographie ist allgemein äußerst überzeugend, insbesondere in den “Kratzer-Szenen” wird so interessant mit Licht, Dunkelheit und Jump Scares gespielt, sodass man sich wünscht, dass Apollo 18 mehr Außenszenen gehabt hätten.

Apollo 18 war ein Film, der auf PEWPEWPEW extensiv gecovert wurde in der Hoffnung, dass der Film ein Fanfavorite wird oder vielleicht am Ende nicht ganz enttäuschen würde, was er auch nicht völlig tut. Dennoch verbleibt ein bitter-leerer Nachgeschmack, dass hier nicht das gesamte Potential genutzt wurde, ohne aber wirklich genau aufzuzeigen, wo genau. Vielleicht erwartet man von einem solchen Film auch irgendwie eine tiefere Nachricht, die er natürlich nicht hat. Für Fans der Wissenschaftsfiktion ist dies zweifelsohne ein Film, den man schauen kann, aber eben nicht muss. Trotzdem dürfte die dichte Atmosphäre, die wirklich guten Außenszenen und die letzten, intensiven 10 Minuten des Films Fans des Found-Footage-Genres erfreuen.

7/10

Vorher auf PEWPEWPEW:
ROFL: NASA wants you to know that ‘Apollo 18? is a work of fiction
Finaler Trailer zu Apollo 18
Apollo 18 Trailer #2
Russisches Apollo 18 Poster
Apollo 18 – Trailer
Apollo 18 Teaser Poster

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