14 Jan, 2014 · Sascha · Games · 0 comments
Leser des Comics von Faith Erin Hicks werden sie schon kennen: Unsere Lieblingskickassheldin Ellie bekommt Gesellschaft von ihrer abenteuerlichen Freundin Riley. Diese hört sich zwar ein wenig zu alt für ihr Alter an, aber das passt ja, denn wie im Comic wird der Naseweis Ellie im kommenden DLC bestimmt in jege Menge Ärger und Gefahr bringen. Diese Singleplayererweiterung heißt ganz dramatisch Left Behind, ist ein Prequel und wird, das darf man nach dem Ende des Hauptspiels erahnen, die Geschichte hinter Ellies Bisswunde zeigen. Spielen wird man in der Position von Ellie. Wann dies jedoch möglich sein wird, ist noch nicht sicher, denn ein Releasedatum hat Naughty Dog bisher nicht angekündigt. Bis dahin muss uns diese erste Cutscene reichen.
Vor einigen Wochen wurde zudem das DLC mit einem schönen Teaser angekündigt, der uns zeigt, wohin es die beiden auf ihrem nächtlichen Abenteuer verschlägt.
08 Jan, 2014 · Sascha · Games · 2 comments
Na das sieht doch mal nach einer vernünftigen Adaption aus! Die Alien-Filmreihe war schon seit jeher ambivalent, das war ja das schöne an ihr. Die Videospiele nahmen sich jedoch allesamt James Camerons zweifellos grandiosen Actioner zum Vorbild. Das ist cool, wird aber auf Dauer langweilig und letztes Jahr krönte dann Aliens: Colonial Marines diese Sparte an generischen Shooteradoptionen mit einem der schlechtesten Spiele des Jahres.
Doch die Spielgemeinschaft und ihre Devs haben sich weiterentwickelt. Dank Spielen wie Slender, Amnesia oder zuletzt Outcast sind Survival-Horror-Spiele wieder voll im Trend. Dann reicht auch genau ein Alien und nicht Horde um Horde, die den Mythos der Filmfigur nur zerstören, um dem Spieler Angst einzujagen. Nein, in Alien: Isolation wird man ganz alleine gegen einen einzigen Xenomorph an Bord der Raumstation Sevastopol kämpfen müssen.
Man spielt als Amanda Ripley, Tochter von Ellen und auf der Suche nach ihrer verschollenen Mutter, 15 Jahre nach dem ersten Film. Diesem folgt auch die Atmosphäre im neuen Spiel. Es gibt kein HUD, so gut wie keine Waffen und die Fortbewegung sollte möglichst ohne Geräusche stattfinden, sofern einen das Alien nicht schnappen soll, das auf der Station sein Unwesen treibt. Minimalismus pur. Genau das, was eine gute Adaption dieser Reihe nötig hat.
(via)
Hier noch acht schnieke Screenshots von der offiziellen Seite des Spiels. Alien: Isolation wird für für PC, Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 und Xbox One erscheinen. Einen Termin gibt es noch nicht.
30 Dec, 2013 · Sascha · Games,Personal · 4 comments
Was kaum einer weiß: PewPewPew fing ja eigentlich als Gamingblog an. An den ersten Beiträgen sieht man noch, dass das mehr kolumnenlastig werden sollte zu bestimmten Gamingthemen. Das entwickelte sich aber schnell zu dem heutigen Format, bei dem alles mir schmeckende und geektastische den Weg ins Blog findet. Trotzdem bin ich immer noch Gamer im Herzen und habe auch erneut wieder viel gezockt das Jahr hier. Bevor ich meine eigenen Favoriten aufzähle, hier mal ein schöner Videorückblick auf das Gamingjahr 2013, das verdammt cool war. Ich habe noch das ein oder andere nachzuholen, aber hier ist meine Liste, mit der ich eigentlich sehr zufrieden bin.

10. Battlefield 4
Sicherlich eine kontroverse Auswahl. Sogar ein Blogkollege von einem der größten Gamingblogs Deutschlands (Huhu, Daniel! <3), der meine Liste vorab lesen durfte, meinte so: “Echt jetzt?” Und er hatte das Spiel noch nicht einmal angezockt. Ja, Battlefield 4 ist mit Bugs, Glitches und Problemen nur so behaftet. Doch die Community stört sich daran nicht, sie jagt lieber riesige Haie und Dinosaurier.
Spaß beiseite, Battlefield 4 kriegt den Platz nur vor anderen äußerst ausgereifteren Spielen (wie z.B. Tomb Raider), weil ich ein Spieler der Stunde Null bin, mir es immer noch sehr viel Spaß bereitet und die Richtung, die mit der Levolution eingeschlagen wurde, für innovativ und richtig halte. Kann auch gerne als Motivation für Dice gesehen, das Spiel zu fixen. Also, bitte.

9. BioShock Infinite
Definitiv überhypt, trotzdem gut genug um auf die Liste zu kommen. Der Appeal des Settings ist nicht mehr ganz so stark wie noch unter dem Meer bei Rapture, aber die Stadt über den Wolken weiß auf eigene Art und Weise zu bezaubern und wenn das Spiel die erste unglaubliche starke halbe Stunde auf die gesamte Spielzeit hätte ausweiten können, wäre es sicherlich mein Spiel des Jahres geworden. Stattdessen war das Gameplay dann dort arg repetetiv, unausgewogen und gar nicht so offen, wie man das in den vergangenen Trailern noch erahnen konnte. Die Geschichte selbst ist ansprechend, ihre Präsentation ist jedoch schlussendlich viel interessanter als der vermeintlich tiefe Kommentar zum eigenen Genre. (weiterlesen…)
Manuel Camia hat mit seinen Freunden zusammen zum ersten Mal einen Film gedreht. Dafür sieht das als Fanfilm zu The Last of Us angelegte Unternehmen aber verdammt gut und vor allem aufwendig aus. Mir gefallen ja generell Fanfilme dieser Art nie wirklich, da die Schauspieler nie 100%ig an die Vision ihrer digitalen Vorbilder heranreichen. Das Gleiche gilt auch für Filmadaptionen aus Hollywood. Es will einfach nicht so wirklich funktionieren. Dann doch lieber eine Version, die zwar im gleichen Universum spielt, die Spielmechaniken und Eigenschaften übernimmt, dafür aber eine eigene Geschichte mit originalen Figuren erzählt, wie zum Beispiel City 17 von den Purchase Brothers. Aber der Trailer schaut schon ziemlich gut aus, da kann man das mal verschmerzen. Mal schauen, ob er an die Qualität des letzten Fanfilms heranreichen wird.
13 Dec, 2013 · Sascha · Games · 5 comments
Ich habe eingeschränkte Begeisterung für die Videospieladaption meines Lieblingscomics bereits des Öfteren hier im Blog ausgedrückt und mit Daniel von Zockwork Orange ausführlich im ZwOcast darüber besprochen. Aber ich will mir es nicht nehmen lassen, erneut ein paar Punkte anzuführen, wieso meine Vorfreude auf die neue Staffel etwas gehemmt ist.
Schlussendlich hatte sich wohl niemand viel von diesem Spiel erhofft; selbst Telltale hatte den Ansturm und sogar die Awards am wenigstens erwartet. Und gerade deshalb meine ich immer noch, dass viele dieses Point & Click Adventure ein wenig überbewerten. Zurecht wurden die menschlichen Dialoge und Charakterzeichnungen gelobt, aber der Hype um den Choose-Your-Own-Adventure-Stil war völlig fehl am Platz.
Trotz der Illusion des Einflusses starben am Ende immer die Figuren, die das Spiel über den Jordan schicken wollte. Nur eben eine Szene später oder früher. Ein echte Freiheit bestand nie, vielmehr war es eine im Videospielnarrative als Flussdiagramm. Wenn die Brückenepisode als Indikator dafür dienen kann, in welche Richtung die Autoren mit der zweiten Staffel gehen, sollte man sich keine Hoffnung auf einen befreienden Paukenschlag machen.
Weiterhin funktionierte der Gegner, den man in der fünften Folge plötzlich aus dem Hut zauberte, überhaupt nicht; ebensowenig wie die Auswahlmöglichkeiten mit ihm umzugehen. Aber da spielte all das schon keine Rolle mehr, denn den meisten Spielern standen dort schon genügend Tränen in den Augen, sodass sie ohnehin nichts mehr sehen konnten.
War die Beziehung von Clementine und Lee zu Beginn noch authentisch umgesetzt, wurde sie in späteren Episoden nur noch genutzt um den moralischen Verfall der Hauptfigur zu reflektieren. Der väterliche Schutzinstinkt der hauptsächlich männlichen Spieler wird schon reichen, um über die Konstruiertheit des Ausgangs der ersten Staffel zu übertünchen. So schien die Devise. Die Awards geben ihn recht.
Und nun kommt nach der Brückenepisode 400 Days die zweite Staffel. Diese sieht grafisch wesentlich besser aus. Die Animationen wirken flüssiger. Der Gewinn geht also wieder in das Unternehmen, was vorbildlich ist. Man setzt ebenfalls emotional und narrativ an der ersten Staffel an. Etwas Zeit ist vergangen, aber Clementine, Omid und Chrissa sind noch mit dabei und Lee wirft einen langen Schatten über die Ereignisse in Episode 6, für die erneut Gary Whitta Feder führte (After Earth, TWD: Episode 4).
Es fällt mir wirklich schwer das Spiel zu kritisieren, insbesondere wenn sich man die Adaption offensichtlich so zu Herzen nimmt bei Telltale und im Unterschied zu den Fernsehproduzenten Robert Kirkmans Comic wirklich verstanden hat. Aber in einem Jahr, in dem Journey veröffentlicht wurde und insbesondere der DayZ-Mod von Arma II bewies, wozu ein Zombiesurvivalspiel in der Lage ist, durfte dieses – wenn auch liebevoll produzierte – interaktive Comic-Adventure nicht so viele Preise gewinnen.
I am a bitter man. Aber die zweite Staffel werde ich trotzdem spielen. Is’ klar, ne?
12 Dec, 2013 · Sascha · Games · 2 comments
Sehr coole Parodie von Brian Anderson, der auch schon das LEGO Breaking Bad Video fabriziert hat. Unbedingt anschauen, eine Trophäe ist zum Wegschmeißen und das Ende ist ein Teaser sondergleichen. Ich will das spielen! Ich will aber generell mehr von The Last of Us spielen, ich vermisse es.
15 Nov, 2013 · Sascha · Games · 7 comments
Heute ist der offizielle Verkaufsstart der PlayStation 4 in den USA. Wir müssen uns noch zwei Wochen gedulden, doch die Spieleentwickler lassen uns bereits jetzt das Wasser im Mund zusammenlaufen mit einem Teaser für das Action-Adventure Spiel überhaupt, Uncharted. Im Teaser spricht wohl laut ersten Vermutungen ein Pirat und der soll eine Piratenstadt aufgebaut haben, über deren Existenz sich die Geschichtswissenschaftler bis heute streiten. Hört sich genau nach dem MacGuffin eines Uncharted-Spiels an. Wohlgemerkt spricht der Spot von Uncharted ohne Nummerierung. Also alles auf Null mit der neuen Generation?
Doch bevor sich Uncharted-Entwickler Naughty Dog gänzlich der neuen Generation zuwendet, werden sie ihr Generationshighlight und mein persönliches Spiel des Jahres, The Last of Us, mit ein wenig DLC befüttern. Der herunterladbare Inhalt trägt den Namen “Left Behind” und wird Ellie und ihrer Freundin Riley folgen. Man wird im Unterschied zum Hauptspiel auch dieses Mal Ellie als Hauptcharakter steuern, während sie und Riley die Gegend erkunden.
Ellies Hintergrundgeschichte wurde bereits im kurzweiligen Comic American Dreams von Faith Erin Hicks erkundet. Dies plante Naughty Dog auch laut Interviews bereits für das eigentliche Spiel, aber man entschied sich ultmativ dagegen. Schön, dass diese kleinen Momente nun doch noch den Weg an die Öffentlichkeit finden. Vielleicht zeigen sie ja auch, wie Ellie zu ihrer Bisswunde kam. Ein Verkaufsdatum gibt es noch nicht, aber “coming soon” heißt wohl noch vor Jahresende.
14 Nov, 2013 · Sascha · Games · 0 comments
“Oh, hi Cindy!” Die Beste Schulserie aller Zeiten bekommt von den FineBros ein interaktives YouTube-Abenteuer geschenkt. Werdet ihr Cindys neuer Freund oder erkennt ihr schnell, dass Sam niemals mit ihr glücklich werden kann? Findet es heraus.
Freaks & Geeks: The Game is an interactive choose your own adventure game, where you take control of Sam Weir as he tries to find himself in high school. You can also play as Lindsay Weir in the FREAKS version of the game.
Man kann übrigens auch als Freaks spielen.