06 May, 2011 · Sascha · Featured,Musik · 2 comments
K-SWISS, die Übermeister des kalifornischen Tennis-Chic, lancieren ein neues Ding namens GONZOWORLD, das so wichtige Themen abdeckt, wie zum Beispiel „Wie wird man richtig ins Gesicht geschlagen“. Das VICE Team hat sich mit ihnen angefreundet, um Sachen für ihr neues Magazin und die Webseite: GONZOWORLD zu gestalten. Dabei kam beispielsweise dieses Musik-Video raus: Bang On! spuckt unfassbar schnelle, witzige und wütende Reime über alles von Peter Andre bis hin zu Terrakotta-Terassen aus und seinen Namen hat er gewählt, da Bang On! einfach besser klingt als “Gunman Big D*ck”. Absolut krankes Video voll mit Krassen Ideen wie einer Queen Elisabeth II. als tatsächliche Gitarrenqueen und dem Papst als Schlagzeuger.
Hier wie auch auf WWW.GONZOWORLD.COM könnt ihr das neue Video sehen, das wir mit ihm und Pulse Films gedreht haben. Das Video ist für einen Track namens “Got it” und stammt von seinem Debütalbum, dass noch in diesem Jahr auf Big Dada erscheinen soll.
VICE hat auch ein wie immer sehr lockeres und geniales Interview mit Bang On! gemacht, daraus hier ein paar Highlights.
Gehst du viel auf Dubstep-Partys?
Yeah. Ich habe viel Donk, Scouse-House und all diese Sachen geho?rt. Als ich mich dann aber mehr mit Dubstep bescha?ftigte, war klar: „Verdammt, das passt!“ In dieser Musik liegt eine Aggressivita?t, die meinem Style sehr a?hnlich ist. HipHop langweilte mich eh schon eine Weile, und so schaute ich mich nach neuen Sachen um. Außerdem find ich es toll, mal einen typisch englischen Sound zu ho?ren – der nicht von irgendeinem neuen Autotune-Mist aus Amerika beeinflusst ist.
Wer schneidet dir eigentlich die Haare?
Das mache ich selber. Fru?her hat es mein Vater gemacht, aber der hat’s an den Seiten nicht hinbekommen. Jetzt mach ich’s also selbst mit einer Haarschneidemaschine. Hat doch keinen Sinn, einen Friseur zu bezahlen, nur damit er dir den Kopf rasiert, oder?
Warst du auch fru?her schon ein cooler Typ?
Ja, das glaube ich zumindest. Als Kind war ich allerdings ein wenig fett. Also dachte ich zwar, dass ich cool wa?re, war aber wahrscheinlich einfach nur ein u?bergewichtiger Schwachkopf. Heute motiviert mich das irgendwie.
Volles Interview mit Bang On! auf VICE. Weiterhin hat GONZOWORLD ziemlich geniale und witzig geschrieben Lebensratschläge, z.B. the guide to dates:
“For God’s sakes, don’t ever go on a Goddamned date!
Don’t ever talk about ‘dates’. Really. Don’t even say the word ‘date’, even if you’re referring to a particular day of the month. It will only encourage your intended squeeze into exactly the mode you’re trying desperately to avoid. Once a girl realises you want to go on a date, she will be in date mode. She will think in date terms. Nothing you ever do will be right, or enough, because subconsciously she has gotten out her marker pen and is putting big red crosses next to all the impossible categories that you have failed to reach. That’s when who you are does matter. You want the opposite. You want this girl to wake up one day and have no idea as to why she’s with you.”
Und Jungs, wir wissen, wie richtig das ist…
Mindblowingly amazing! Seit Jahren liege ich einer Freundin, großer HP-Fan, in den Ohren: “Maaaaaan, kann da nich ma wer sterben oder die Action zumindestens glaubhaft gefährlich werden? Das ist in den Büchern viel besser! Scheiß FSK12 und PG-13!” Sieht so aus als werde ich im Juli nicht enttäuscht. Holy shit ist das ein guter Trailer!
17 Apr, 2011 · Sascha · Featured,Film · 0 comments
Ich muss in Gesprächen leider immer wieder zugeben, dass ich aus Lars von Triers Filmographie bisher nur Antichrist gesehen habe. Obwohl ich den verdammt gut fand, hat mich bisher noch nichts dazu bewegt, tiefer in das Werk des Regisseurs einzutauchen. Mit seinem neuen Werk “Melancholia” wird sich das wohl ändern, denn das Sci-Fi Konzept spricht mich sehr an und wer kann sich denn ernsthaft einer nackten Kirsten Dunst entziehen? Mit Melancholia wird von Trier die Apokalypsenpornos von Emmerich auf den Kopf drehen und mit dem Ende beginnen: die Erde wird von Planet X, oder auch der Legende nach “Nibiru“, einem Planeten, der sich auf einer Bahn quer durch unser Sonnensystem bewegt, “verschluckt”. Dann geht er dem menschlichen Drama auf den Grund, denn es is nicht wichtig was passiert, sondern wie:
In ‘Melancholia’ I start with the end. Because what is interesting is not what happens but how it happens! So we begin by seeing the world being crushed, then we can tell the story afterwards… In this way you don’t have to sit and form theories about what will happen, but can delve down into some other levels and become interested in the pictures and the universe – that’s what I imagine. (via)
Interessant finde ich auch den neuerlichen Trend von profilierten Regisseuren, sich in das Sci-Fi-Genre vorwagen: So hat neben von Trier auch Terrence Malicks neuer Film “Tree of Life” große astrophilosophische Anteile und Alfonso Cuarons neuer Film Gravity spielt im Weltall, dessen erster Shot ungeschnitten und ganze 20 Minuten lang werden soll. Ein Trend, der mich als Fan des Genres natürlich sehr erfreut.
As you can see in the trailer, Melancholia, [which is the name of] the planet, is kind of ten times bigger than the Earth, and I liked the idea of being ‘swallowed’ by Melancholia. I thought that was quite nice. And then I read today that that’s actually one of the virtues of romanticism – willingly being purified by dying. In fact, the film contains maybe more of the original idea of romanticism. I’m just saying that a lot of films today, their interpretation of romanticism is… quite boring, I think. (via)
13 Apr, 2011 · Sascha · Featured,Film · 0 comments
Schön gemachter Kurzfilm über die bewegende Geschichte des FC Panyee, einem Fußballverein, gegründet auf der puren Sehnsucht nach dem Fußballerlebnis. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber habt ihr schon einmal in einer Doku diese schwimmenden Städte in Südostasien gesehen? Ja? Da lässt nicht allzugut Fußball drauf spielen, oder? Falsch gedacht.
Directed by: Matt Devine of The Glue Society,
D.O.P: Geoffrey Simpson, Producer: Alice Grant,
Production Company: Revolver Film.
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Das Video wurde von der TMB Bank in Auftrag gegeben und auch wenn ich die Message “Make THE Difference” in Verbindung mit der Geschichte des FC Panyee wirklich toll finde, kann trotzdem nicht über den bitteren Beigeschmack hinwegsehen, dass es von einer Bank kommt. Banks are evil, kids.
TMB bank have launched a new brand vision “Make THE Difference” by making a film to inspire people to start thinking differently. With a hope that they will start to Make THE Difference to their own world. It doesn’t have to be big, but a little can create positive changes. This film is based on a true story. In 1986 a football team that lived on a little island in the south of Thailand called “Koh Panyee”. It’s a floating village in the middle of the sea that has not an inch of soil. The kids here loved to watch football but had nowhere to play or practice. But they didn’t let that stop them. They challenged the norm and have become a great inspiration for new generations on the island.
Die Geschichte des Panyee FC – oder wie spielt man Fußball auf dem Wasser
12 Apr, 2011 · Sascha · Featured,Fernsehen,Internetgold · 1 comment
Eigentlich ein gut gemachter Werbespot für MyVideo mit David Hasselhoff. Das Konzept ist gut umgesetzt, die Gegner sind nah am Original, technisch stimmt alles; inhaltlich ist das natürlich großer Müll. Hasselhoff als Gesicht einer Werbekampagne ist aus marketingstrategischer Hinsicht an sich ja schon schwer nachzuvollziehen, aber dass The Hoff hier zwischen schlechtem und gutem Entertainment unterscheiden soll, ist Blödsinn.
Denn er kämpft im Video gegen das vermeintlich schlechte Entertainment vom Streaming-Monopolisten YouTube, personifiziert durch seine bekanntesten Stars: Chris Crocker, Tay “Chocolate Rain” Zonday, The Dramatic Chipmunk, das Star Wars Kid und der Sneezing Panda stehen hier für schlechtes Entertainment. Und The Hoff soll dabei die bessere Alternative von MyVideo darstellen? Dass ich nicht lache. Es gibt einen Grund, weshalb MyVideo Hasselhoff hier ins Rennen schickt: Es hat selbst keine Viral Video Stars.
Ganz im Gegenteil. Sucht man dort nach den Videos mit den meisten Hits, so sind es meist Reuploads von fremden Streamingsites und auch die im Video dargestellten YouTube-Stars lassen sich dort finden. Das liegt vor allem daran, dass MyVideo von ProSieben gekauft wurde und, ähnlich wie clipfish von RTL, danach seine Seele verlor. YouTube ist und bleibt der Treffpunkt für Videos im Internet; daran wird auch dieser Werbespot nichts ändern. Vor allem auch, weil MyVideo deutsch ist. Viral Videos haben ihren Namen nicht von ungefähr. Sie verbreiten sich nunmal rasend schnell, weil sie für jeden verständlich sind, aber eine leicht zugängliche Plattform als zu Hause haben. Wer will da schon eine deutsche Seite?
Aber ja, der “Chocolate Pain”-Joke ist gut; dass muss man ihnen lassen. Und wenn wir gerade bei Viral Video Stars sind: Dem Star Wars Kid geht es übrigens wieder gut. Nach psychatrischer Behandlung kann er ein normales Leben führen und wird demnächst auch Anwalt. Yeah!
He and his family sued the kids who leaked the video for $250,000, settled, and that seemed to be the end of it. Now, however, Ghyslain just became the president of the Patrimoine Trois-Rivières, a heritage society dedicated to conserving his hometown in Quebec. He’s also working on law degree at McGill in Montreal.
29 Mar, 2011 · Sascha · Featured,Film · 0 comments
27 Mar, 2011 · Sascha · Alles sonst so,Featured,Film · 5 comments
Ich kann nicht sagen wie sehr ich diese Videos liebe. Für Sprachstudenten wie mich ist das hier reinster Porno. Gustav Johansson hat für Education First vier wunderbare Stadt- und Sprachprofile von Barcelona, Paris, Beijing und London gemacht. Neben wunderschön photographierten Städten und einer sich sofort ins Ohr wurmenden Musik, die immer leicht ans Stadtprofil angepasst ist, sticht hierbei die sensationelle Typographie hervor. Magische Videos, ich kann gar keinen Favoriten auswä hlen, daher hier alle vier. Ich bin perplex. Wunderschön werden Kulturschock, Abenteuer, Spaß und Liebe präsentiert, sodass man direkt Fernseh hat. Atemberaubend!
“Hello, my name is Blinky and I just want to be your friend. Will you be my friend?”
Vergisst iPad und Nintendo Wii! In der Zukunft wünscht sich das Kind nicht mehr einen Welpen, sondern Blinky zu Weihnachten. Blinky ist dein bester Freund und hilft im Haushalt. Max Records, bekannt geworden durch seine Rolle in Spike Jonzes “Where The Wild Things Are”, spielt einen Jungen, der unter dem Streit seiner Eltern sehr leidet und sich einen Freund wünscht. Und obwohl Blinky es schafft, jegliche Aufgabe physikalischer Art zu erledigen, kann er dem Jungen nicht dabei helfen seine Eltern wieder zusammenzuführen. Der darauf resultierende Hass auf Blinky initiiert etwas in ihm. Etwas dunkles. (via)
Blinky™ is the creation of Irish filmmaker Ruairi Robinson, an up-and-coming director with a few shorts in his filmography, including the Oscar nominated Fifty Percent Grey. Robinson wrote and directed this as his feature debut.