2012 - Page 42 of 85 - PewPewPew - PewPewPew

Schaut super beschissen aus, wer hätte es gedacht. Ich hätte es auch eigentlich nicht gebloggt, aber die Reaktion von YouTuberin NuttyMadame ist mal wieder zu gut, als dass ich es mir nicht ins Blog hauen könnte. Warnung: Tränen laufen bereits vor dem ersten Durchlauf. Also, durchatmen und genießen (Beste Stellen ab 7:20):

Hier der erste Trailer zu ‘Monsters University’, dem ersten Pixar-Prequel überhaupt. Da die ersten Kritiken zu ‘Brave‘ eher mittelmäßig bis ganz gut sind und den Film eher als typische Disney-Klamotte abstempeln, und Pixar seit ‘Cars 2’ sowieso wieder einige Dinge ins rechte Licht rücken muss, habe ich riesige Erwartungen an den Sulley und Mike. Der erste Trailer weiß immerhin mal zu überzeugen.


via Blogbusters

Es sind harte Zeiten für Alexandria. Rick und Gruppe haben gerade einen Putschversuch abgewehrt, doch der wirkliche Gegner naht schon am Horizont. Der bevorstehende Winter in Verbindung mit der Nahrungsmittelknappheit droht Einige, wenn nicht die ganze Gruppe dahinzuraffen. Während Rick Carl zu Bette bringt, beobachtet eine vermummte Person aus der Ferne Alexandria durch ein Fernglas.

The Walking Dead hat seine Höhen und Tiefen, das weiß jeder, der die Comics auch nur ein paar Ausgaben verfolgt hat. Doch insbesondere die Ruhe in “We Find Ourselves” nach dem Knall in Volume 14 war einigen Lesern ein Dorn im Auge. Alles zu ruhig. Kirkman lasse alles dahinplätschern, während der Hauptfokus auf der TV-Serie liegt. Dass dies nicht so ist und Kirkman noch lange nicht ideenlos ist, beweist “A Larger World”.

(Spoilers!) Wir treffen auf Jesus, einen Typen, der schwört, dass er auf der Suche nach anderen Gruppen von Überlebenden ist. Er wird von seiner eigenen Gruppe weggeschickt und soll Handelsverbindungen eingehen. Ein verlockendes Angebot, doch die Zeiten haben ihre Narben in Ricks emotionalem Kompass hinterlassen. Er weiß zwar, dass sie die Lebensmittel gut gebrauchen könnten, doch kann er Jesus trauen?

Sie nehmen Jesus gefangen und wissen nicht, was sie mit ihm tun sollen. Er kann die Wahrheit sagen, aber auch die Position der Siedlung an seine Leute, eventuell gefährliche Hunde, weitergeben. Es ist eine nette Parallele zur TV-Serie, die jeodch konträr zur Serie ausgeht, denn schlussendlich überwiegen einfach die möglichen Vorteile das Risiko und Rick, Carl, Andrea, Glenn und Michonne begleiten Jesus zu seinen Leuten. Auf der Fahrt stellt sich heraus, dass Jesus ein Entfesselungsexperte ist und sich die ganze Zeit hätte befreien, sie im Schlaf töten können, was er nicht tat. Eine gute Basis für gegenseitiges Vertrauen.

Jesus führt sie zu auf einer Anhöhe gelegenen und passend benannten Siedlung namens “Hilltop”, der es an nichts wirklich mangelt. Mehr als 200 Bewohner leben dort relativ idyllisch zusammen, lediglich Schusswaffen fehlen. Nach einem Vorfall stellt sich heraus, dass die Siedlung unter der Tyrannie eines Außenstehenden namens Negan leidet, der Lebensmittel erhält und im Gegenzug nicht die Siedlung plattmacht. Es ist ein Rückblick in ein paralleles Universum, in dem Rick vor dem Governor eingeknickt wäre. Die Verhandlungen mit dem Anführer und Rick sind schnell: Rick hat nichts zum Tauschen. Doch das mag nicht so ganz stimmen, denn die Bewohner haben gesehen, wozu Rick und Co. fähig sind. Sie sollen sie von Negan befreien und erhalten im Gegenzug Lebensmittel.

Kirkman beweist, dass in seiner Geschichte noch schier unendliches Potential steckt. Klar, die Rivalrie zwischen der Hilltop und Negan erinnert an den Woodbury-plot um den Governor aber diese Konflikte sind nun nicht unwahrscheinlich in der Apokalypse. Außerdem gewinnt die Konstellation durch Ricks Gruppe einen interessanten Twist. Wir bewegen uns nun auf der Zielgeraden zu Issue 100, bei dem laut Kirkman die Scheiße dampfen wird. Ich kann mir also vorstellen, dass die Prämisse von “The Larger World”, dass dort draußen mehr ist als nur Zombies (die ohnehin in den letzten Ausgaben nur zu lästigen Nebensächlichkeiten reduziert wurden) noch interessant und wegbereitet sein wird für die Zukunft des Comics. Doch so idyllisch wie gerade alles wirkt, wird es nicht lange bleiben, insbesondere wenn das nächste Volume “Something to Fear” heißt.


Ein wenig ärgerlich bei diesem Volume sind die uneinheitlichen Cover. Die Cover bei TWD sind ja meist ohnehin nur Marketingspaß und werden Wochen im voraus entworfen, lange bevor die Skripte fertig sind, sodass es oft inhaltliche Diskrepanzen gibt. Aber dieses Mal sind sie wirklich durcheinander und uneinheitlich. Insbesondere der Schriftzug gefällt mir gar nicht. Die Vorschau auf die kommenden Ausgaben zeigt, dass man wohl weiterhin mit dem Volumetitel auf den einzelnen Ausgaben weitermachen möchte. Finde ich ein wenig blöd, aber was will man machen.

Bestellen kann man Volume 16 hier (Amazon-Partnerlink).

Eines meiner Highlights als Kind war die Modelleisenbahn und der Aufbau der kleinen Modellwelt drumherum mit meinem Opa. Hätte ich damals gewusst, dass man Modellbauer werden kann, ich wäre es geworden. Stattdessen wollte ich Architekt werden, was ja auch etwas damit entfernt zu tun hatte und mindestens genauso ambitioniert war. Ich wurde weder das eine noch das andere, aber trotzdem glücklich. Dennoch finde ich es immer wieder super interessant, wenn jemand Modellbau in professionellen Rahmen nutzt. So zum Beispiel geschehen bei Photoshootings für Essenswerbung bei McDonald’s. Wer Kunde bei dem Fast-Food-Unternehmen war, weiß, dass das fertige Produkt nicht unbedingt aussieht wie auf den Plakaten angepriesen, was unterschiedliche Gründe hat und sich auch von Restaurant zu Restaurant extremst unterscheidet, wie ich festgestellt habe. Dennoch, diese Burger so hinzukriegen, dass sie besser aussehen als der pinke Schleim, der sie eigentlich sind, ist große Kunst und hier zeigt McDonald’s selbst wie das vonstatten geht.


via Devour; PS: Jaja, ich weiß, bei der Überschrift war ich etwas zu kreativ, aber nun steht sie da und ich werde sie nicht wieder ändern. Some men just want to see the world burn!

Hier der zweite Teaser zum neuen Film von Paul Thomas Anderson, der insgeheim total fies zu Scientology ist. Hui, und der Teaser schaut immer noch prima aus, dieses Mal liegt der Fokus auf Philip Seymour Hoffmanns Charakter. Schaut immer noch fantastisch aus, angeblich schneidet PTA die Teaser selbst, dazu diese penetrante Musik – glaube wir haben hier ein neues Meisterwerk vom Chef. Aber irgendwann wird man wohl noch einen richtigen Trailer machen müssen, um der breiten Masse zu zeigen, worüber der Film denn nun eigentlich ist.


via First Showing

Freddie Sutton (Phoenix) ist ein Rumtreiber und Trinker, der in Kontakt mit Lancaster Dodd (Philip Seymour Hoffmann) kommt, dem “Master”, einem charasmatischen Führer einer Religion / Sekte, der nach dem zweiten Weltkrieg einen Weg sucht seine schrecklichen Erfahrungen zu verarbeiten. Eigentlich sollte der Film über Scientology sein, was er auch insgeheim total ist, aber natürlich öffentlich versucht die in den USA sicher scheinende Kontroverse zu vermeiden. So gab es angeblich bereits geheime Screenings für bekannte Hollywood-Scientologen wie Tom Cruise, der ein paar Probleme mit dem Film hatte. Gut so, hoffentlich hatte er das, der alte Couchhüpfer. Und hoffentlich pfeilt PTA keine der Ecken des Films wegen denen ab.

via F5

Hier ist es mal, bisher berichten nur wenige Seiten darüber, aber ich wollt’s euch nicht vorenthalten. Regie führt trotz vorher gegenteiligen Aussagen wieder Michael Bay, die Story soll ich dieses mal mehr oder fast ausschließlich ausf die Roboter beziehen und wird keinen der alten Charakteren wie Sam Witwicky zeigen. Angeblich wird auch das Transformers-Design komplett überarbeitet, die sollen tatsächlich mal so aussehen als ob das vorher Autos warnen. Ich bleibe skeptisch, Optimus Prime schaut auf dem Poster auch aus wie in den drei Filmen vorher. Soll angeblich für die Comic-Con jetzt aufgetaucht sein, würde mich aber nicht wundern, wenn es sich um einen Fake handelt.

‘Into The Abyss’ Review

19 Jun, 2012 · Sascha · Film,Review · Comments

USA, 2011
Regie: Werner Herzog
Länge: 107 Minuten
FSK: 16
Rating: ★★★★★

‘Into The Abyss’ ist mit Sicherheit der traurigste Film, den ich jemals gesehen habe. Wer Herzog kennt, wird überrascht sein, wie er sich selbst zurücknimmt. Er bleibt stets Off-Screen, führt Interviews und weiß die Kamera durch das Leid des Lebens zu führen.

Vor rund 10 Jahren beschlossen die jungen Teenager Jason Burkett und Michael Perry, dass sie den roten Camaro eines Schulfreundes fahren wollen. Im Haus angekommen, töten sie die Mutter, bringen den Körper weg, müssen aber danach wieder in die Gated Community rein und töten daher ihren Schulfreund und dessen Freund beim Eingangstor. Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei endet ihre Fahrt an einer Hauswand, sie können noch einige Meter entkommen, müssen sich aber angeschossen ergeben.

Wer Herzog kennt, weiß, wie schnell er hier sein eigenes Urteil in den Mittelpunkt stellen könnte, doch das tut er nicht. In einer Dokumentation über ein so unnötiges Verbrechen, die Dunkelheit im Menschen und die Todesstrafe, äußert er sich nicht einmal direkt zu den zentralen Themen, auch wenn man zwischen den Zeilen natürlich eine klare Botschaft erkennen kann. Herzog ist gegen die Todesstrafe. Er verachtet, was Michael Perry und Jason Burkett getan haben, das sagt er Perry direkt bei ihrem ersten und einzigen Treffen, zehn Tage vor dessen Hinrichtung. Doch Perry ist ein menschliches Wesen und als solches gebührt ihm laut Herzog Respekt, den er ihm entgegenbringt – doch das heißt noch lange nicht, dass er ihn mögen muss.

Herzog interviewt Mutter, Vater, Freunde, Brüder, Schwester und Bekannte, neu Angetraute, sogar die schwangere Freundin von Burkett (der keinen Kontakt zu ihr hatte, weshalb die Schwangerschaft ein Mysterium bleibt) und dabei vergrößert er immer weiter den Kreis um die zentrale Tat und das Leid wächst und wächst. Wie eine so dumme Tat die Leben von so vielen Menschen für immer beeinflusst ist erschütternd, die visuell eingefangene Traurigkeit ist so bedrückend, dass ich nicht glaube, dass ich den Film jemals wieder ansehen will. Die Trauer endet auch nicht bei Captain Fred Allen, der bei über 100 Exekutionen leitender Verantwortlicher war. Er hat nichts direkt mit dem Fall zu tun und ist dennoch zentrales Herzstück in Herzogs Dokumentation. Herzog richtet sich hier ganz zentral im Höhepunkt der Dokumentation an den Zuschauer: Ganz egal, ob man für oder gegen die Todesstrafe ist, sollte niemand dafür verantwortlich sein, diese Exekutionen durchführen zu müssen. Alleine deshalb sei die Todesstrafe abzuschaffen.

Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Hoffnung nach all der Trauer ist immer ein Neubeginn. Meist in der Form eines neues Lebens. Burketts schwangere Frau bringt dieses buchstäblich bald zur Welt, doch die Hoffnung erstickt bereits im Keim. Nicht umsonst widmet Herzog einen Großteil den zweiten Akts dem Vater von Jason Burkett, der selbst im Gefängnis sitzt und bereits während der Kindheit seines Sohnes eingeschlossen war. Wie kann dieses Kind eine gute Zukunft vor sich haben? Wird sich die Geschichte wiederholen? ‘Into The Abyss’ ist wirklich eine dieser seltenen Dokumentationen, die so einnehmend sind, dass man noch tagelang danach über den Stoff nachdenkt, man den Glauben an alles verliert und sich fragt: “Und das alles wegen einer Spritztour in einem roten Auto?”

Your Face Looks Tasty

19 Jun, 2012 · Sascha · Alles sonst so · Comments


via Devour

MC Chris mischt die Zombie-Badesalz-Sache mit Call Me Maybe von Carly Rae Jepsen zu Bildern aus ‘Dawn of the Dead’. Passt, denn der Song verbreitet sich wie eine Infektion. Auf seiner Bandcampseite kann man den Track für 1$ runterladen, was man tun sollte, denn der Track ist super und alle Umsätze gehen an die American Cancer Society.