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Media Monday #53

02 Jul, 2012 · Sascha · Film,Personal · Comments

1. Val Kilmer gefiel mir am besten in Der Mann ohne Namen (The Saint).

2. Jason Reitman hat mit Juno seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich ihn am meisten mag. Kein genauer Grund, Reitman hat eine ziemlich solide und gleichgute Filmographie bisher.

3. Helen Hunt gefiel mir am besten in As Good as it gets / Twister, obwohl sie dort die ganze Zeit am Schreien ist, die blöde Ziege.

4. Der letzte Film, von dem ich mir nichts versprochen habe und der dann letztlich richtig gut balls-to-the-wall-awesome-sauce war, war The Cabin in the Woods.

5. Explizite Gewalt in Filmen darf nicht verboten werden. Ganz abgesehen davon, ob das einem gefällt oder nicht, sollte jeder, der es will, einen Hostel drehen dürfen und jeder, der sich so etwas angucken möchte, soll es sich angucken können. Persönlich muss ich das nicht haben, aber ich finde, dass Filme wie Hostel oder Saw die Kinder nicht verderben, sondern ohnehin schon eher die niedrigen IQ-Schichten ansprechen. Futter für die Massen!

6. Filme nachträglich in 3D zu konvertieren ist der Teufel.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist die zweite Staffel von Louie und die war fantastisch, weil Louis C.K. der lustigste Stand-Up-Comedian der Welt ist mit einem Timing, das genauer ist als das einer Atomuhr.

Wunderbarer Zusammenschnitt von Neil deGrasse Tysons leidenschaftlicher Rede vor dem Kongress am 7. März diesen Jahres (Hier die ganze Rede), wo er sich für mehr (einen lächerlich niedrigen Anteil) Geld für die NASA ausspricht, unterlegt zu Clint Mansells ‘Leaving Earth’ Track vom Mass Effect 3 Soundtrack. Gänsehaut.

Sundance-Hit: ‘Robot and Frank’

01 Jul, 2012 · Sascha · Film · Comments

Hier der Trailer zum Sundance-Hit mit Frank Langella, Susan Sarandon, James Marsden und Liv Tyler, in dem sich Tochter und Sohn Sorgen um ihren alternden Vater machen und ihm einen Roboter zur Seite stellen, der sich um ihn kümmert. Frank lehnt ihn zunächst ab, findet dann aber doch Gefallen an seinem Gehilfen, der ihm bei der Renaissance seines Gaunerlebens helfen kann. Der Trailer verrät ein bisschen zu viel für meinen Geschmack, insbesondere der Gaunerplot wäre eine nette Überraschung gewesen. Dennoch sieht das alles verdammt schrullig, komisch und cool aus.


via First Showing

via

“They’ll never get the blu-ray of the Star Wars that they used to know.”

Du bist kein Fan.

28 Jun, 2012 · Sascha · Film · Comments

Gestern ging das obige Bild im Netz rum. Verbreitete sich dank Reblog-, Retweet- und Share-Button schnell im ganzen Internet. Heute die große Ernüchterung: Marty McFly kommt eigentlich im zweiten Teil der ‘Zurück in die Zukunft’-Reihe erst am 21. Oktober 2015 in der Zukunft an. Wir müssen uns also noch ein paar Jahre gedulden.

Ich hatte heute auch eine Diskussion mit Bekannten um die Frage, wie diese Verwechslung überhaupt entstehen kann. Kein großer Deal, meinten die meisten. Das ist Blödsinn, es geht hier schließlich um ein Datum in einem Film. Das ist serious business. Klar, das Datum hat so gut wie niemand direkt parat, aber wie kann man, wenn man sich als Fan der Filmreihe proklamiert, die Jahreszahl nicht wissen? Es sind immer 30 Jahre: 1955 – 1985 – 2015, mit der Ausnahme von 1885, aber das ist ja wieder ein anderes Thema.

Die Zukunftsversion ist mit Abstand der ikonischste Teil der ganzen Reihe. 23 Jahre nach der Veröffentlichung des Films wollen die Leute immer noch wissen, ob sie bald Hoverboards oder Nike Powerlaces haben können. Ikonischer könnten Filmrequisiten nicht werden. Es sind Produkte, die festen Bestand in unserer Popkultur haben – die höchste Ehrung für einen Film.

Erst letztes Jahr verkaufte Nike eine limitierte Version der Mags auf eBay für einen guten Zwekck. Kurz davor machte Doc Brown Werbung für einen argentinischen Elektromarkt. Zurück in die Zukunft ist immer noch aktuell, es ist überall und es ist cool. Wie kommt es also, dass den meisten Leuten der Fehler nicht auffiel?

Die einfachste Lösung: Sie wissen es nicht besser oder scheren sich nicht genug drum. Aber das geht tiefer. Es liegt einerseits an der Kommunikationsstruktur unserer Kultur und der soziale Medien. Hey, dieses Bild hat sich schon tausendfach verbreitet, wird wohl richtig sein.

Andererseits liegt es an der “Fach-Schulisierung” der Universitäten und der gesamten Bildungskultur. Studenten oder geschweigedenn Schüler werden kaum noch dazu animiert selbst nachzuforschen, selbstständig zu werden, in die Bib zu gehen, zu recherchieren oder schlicht und einfach etwas zu hinterfragen. Heute kommt alles von oben in die Köpfe rein. Wird schon stimmen, man kriegt es ja von der Autorität reingeschoben. Das macht mich wüted.

Eine einfache Google-Suche hätte das Datum direkt hervorgebracht und das Photo als Fake entlarvt. Bereits vor zwei Jahren machte der gleiche Schwindel die Runde durch das Netz. Weiterhin gibt es eine eigenständige Seite, die Martys Ankunft ankündigt. Und wenn alles sonst fehlschlägt, findet man die Szene auf YouTube.

Aber insbesondere das Gespräch mit sogenannten Fans heute entfachte meinen Nerdrage. Die Sachlage ist klar: Wenn du nicht weißt, dass Marty in 2015 ankommt, bist du kein Fan. So einfach ist das.

Ich bin heute morgen bei Twitter über die obige Figur gestolpert. Es ist Bishop aus ‘Aliens’, der eine coole Sonnenbrille trägt, keine Haare, sondern irgendwelches Computerzeug am Kopf hat und dazu noch mit einer Gatling Gun schießt, die immerhin wahre Action und Sound verspricht. Hört sich gut an, oder? Nein, tut es nicht, denn Bishop sah weder so aus, noch passt eine Gatling Gun zu seinem Charakter. Schauen wir uns Michael Biehns Bishop noch einmal an.

Jap, passt überhaupt nicht. Und sowas störte mich bereits als Kind. Ganz extremst. Noch bevor ich zum wirklichen Star Wars Geek mutierte, war Jurassic Park das Herz und die Seele meiner Verspieltheit. Ich war 6 als der Film rauskam und Dinosaurier waren gerade so wirklich mein Ding als Knirps. Mein Vater meinte es gut als er versuchte für mich und ihn Kinokarten zu kaufen für “diesen Film mit den Dinosauriern”. Er machte mich sogar ein Jahr älter als ich wirklich war, ganze 7 war ich schon für die Kassiererin. Aber es half nichts, ich musste Jurassic Park erst Jahre später auf VHS gucken. Aus heutiger Sicht wohl ein glücklicher Umstand, denn ich wusste erst so mit 12, dank vorgehaltener Hände, wie Dennis Nedry starb. Apropos Dennis Nedry: Trotz meiner Unkenntnis von des Films hielt mich nichts davon ab mit meinen unzähligen Star Wars Spielzeugen herumzuspielen und bereits als Kind ärgerte mich es, dass Nedrys Figur absolut nicht dem entsprach, was im Film zu sehen war. Zur Erinnerung: Nedry wurde von Seinfeld-Star Wayne Knight gespielt, der so aussah…

…und seine Actionfigur so.

Nicht fett, mit einer Waffe, ohne Computer, Ärger! Das verstand ich schon als Kind nicht. Lag es an den Formen, dass man einen Charakter nicht dicklich wirken lassen kann? Bis heute ägert mich es, wenn ich das durchsehe. Dazu sieht man oben die Sammelkarten, die eine Szene zeigen, die so nie geschossen wurde. Vielleicht ein Concept-Art aus der Pre-Produktion des Films? Viele dieser Karten von den anderen Figuren zeigen ebenfalls nichts, was im Film zu sehen ist. Vielleicht scanne ich die mal ein und zeig sie euch. Aber bis dahin:

Kennt ihr auch solche Figuren, die nicht ihrem Filmäquivalent entsprechen, und regte euch das auch auf?

Super geniale Preview zum neuen Song von Matt and Kim, deren neues Album im Herbst kommt. Doch das Highlight ist aber Ballhandler Pat The Roc, der zeigt, wie man mit Bällen umgeht. Wow, einfach wow. Unbedingt schnell angucken bevor die GEMA es geofickt.


via LikeCool

Cool, aber nur bis man darüber nachdenkt.