“So … old-fashioned.”
X-Posting von Equilibrium: Er. Ist. Da. Der International Trailer zu Skyfall, Bond 23. Für einige wohl viel zu voll mit Spoilern (Javier Bardem ist auch endlich zu sehen), aber für die, die es wie ich kaum erwarten können, eine Offenbarung. Und auch der US Trailer – etwas anders geschnitten – ist nun da!
31 Jul, 2012 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Können wir alle mal kurz festhalten, wie unglaublich genial Danny Boyle ist? Inmitten der Neunziger gibt der Mann dem britischen Kino neuen Aufwind, heutigen Stars eine Chance zum Scheinen, DiCaprio ein markantes Image nach dem Titanic-Bubi-Ding und jetzt inszenierte er die atemberaubende und besonders britische Eröffnungsfeier der olympischen Spiele in London 2012. Davor revolutionierte und wiederbelebte er das Zombiegenre im Alleingang, lieferte den besten Hard-Sci-Fi-Film des vergangenen Jahrzehnts ab (Keine Sorge, Alfonso, ‘Children of Men’ ist immer noch mein Liebling insgesamt), brachte Bollywood mit sensationellem Erfolg in den Hollywood-Mainstream und gibt den besten Ein-Mann-Film ab, den das Subgenre jemals sehen wird. Danny Boyles Filme sind abwechlungsreich, total verschieden und der Kerl scheint sich nach jeder Herausforderung direkt eine neue zu suchen. Das Beste? Boyle ist gerade einmal 56 und wird uns noch mit vielen, vielen Filmen bescheren. Ich liebe den Kerl einfach. Das musste mal raus. So.
Der US Trailer zu ‘Taken 2’ rockt gewaltig, auch wenn er nicht allzu viel Neues zeigt. Hierzulande wird ‘Taken 2′ übrigens unter dem Titel ’96 Hours – Taken 2’ vermarktet. Damit hat das Titelraten ein Ende und ‘192 Hours’ ist raus. Sascha dürfte das nur bedingt interessieren, denn er war ja bereits vom ersten Trailer nur mäßig begeistert. Ist mir aber egal, denn ich zitiere: “Du darfst posten, was Du willst.” Wie ich sagte: Rockt. Fett.
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Stefan bloggt normalerweise drüben bei Equilibrium und wird PEWPEWPEW als Urlaubsvertretung in den nächsten Wochen etwas mit Cat-Content versorgen.

Auch wenn ich selbst nicht viel posten kann momentan, bin ich immer noch aktuell, was Filmnews angeht. In den letzten Tagen, eigentlich seit der Comic-Con, gab es das Gerücht, dass Peter Jackson einen dritten Hobbit-Film drehen will. Es gäbe genug Material, die Sets stehen, es gibt Kameras, die Schauspieler sind noch da, alles steht noch bereit. Wieso also nicht? Das dachte sich Peter auch und gab jetzt auf seiner Facebook-Page bekannt, dass es noch einen dritten Film geben wird. Finde ich gut. Wenn Peter glaubt, dass es noch eine Geschichte zu erzählen gibt, dann steht dem Unternehmen doch nichts im Weg. Wenn jemand Mittelerde verstanden hat, dann ja wohl er.
An unexpected journey
by Peter Jackson on Monday, July 30, 2012 at 9:30am ·It is only at the end of a shoot that you finally get the chance to sit down and have a look at the film you have made. Recently Fran, Phil and I did just this when we watched for the first time an early cut of the first movie – and a large chunk of the second. We were really pleased with the way the story was coming together, in particular, the strength of the characters and the cast who have brought them to life. All of which gave rise to a simple question: do we take this chance to tell more of the tale? And the answer from our perspective as the filmmakers, and as fans, was an unreserved ‘yes.’
We know how much of the story of Bilbo Baggins, the Wizard Gandalf, the Dwarves of Erebor, the rise of the Necromancer, and the Battle of Dol Guldur will remain untold if we do not take this chance. The richness of the story of The Hobbit, as well as some of the related material in the appendices of The Lord of the Rings, allows us to tell the full story of the adventures of Bilbo Baggins and the part he played in the sometimes dangerous, but at all times exciting, history of Middle-earth.
So, without further ado and on behalf of New Line Cinema, Warner Bros. Pictures, Metro-Goldwyn-Mayer, Wingnut Films, and the entire cast and crew of “The Hobbit” films, I’d like to announce that two films will become three.
It has been an unexpected journey indeed, and in the words of Professor Tolkien himself, “a tale that grew in the telling.”
Cheers,
Peter J
X-Posting von Equilibrium: Auf Twitter hat es gestern Abend für großes Amüsement gesorgt: 007 Daniel Craig springt samt der Queen aus dem Heli, der direkt über der Eröffnungsfeier kreist. Die Union-Jack-Fallschirme öffnen sich, wenige Sekunden später steht die Queen auf der Ehrentribüne und wird vom Publikum gefeiert. Das hat Regisseur Danny Boyle geschickt eingefädelt, auch wenn es leider keine Szene aus dem neuen Bond ist. Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele in London wurde aber tatsächlich neues Material aus ‘Skyfall’ gezeigt, nämlich ein TV Spot, der viele neue Szenen offenbart – und die sehen nach einem geilen action set piece nach dem anderen aus! Ich halte es kaum noch aus!
(Via /Film)
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Vereinigte Staaten, 2012
Regie: Sir Ridley Scott
Drehbuch: Jon Spaihts, Damon Lindelof
Darsteller: Noomi Rapace, Charlize Theron, Michael Fassbender, Idris Elba, Guy Pearce, Logan Marshall-Green
Länge: 117 Minuten
FSK: 16
Rating: 




“Big things have small beginnings.”
Ridley Scotts Prometheus wie jeden anderen Film wie jeden anderen Film zu reviewen, bringt einen nicht weiter. Denn es kommen Erwartungen und Vorurteile gegenüber Regisseur und Drehbuchautor zusammen, dazu Hoffnungen und allerhand Emotionen und 30 Jahre Filmgeschichte. Heute kann sich jeder eine Bühne bauen um einen Film zu reviewen und das ist eine verdammt gute Sache, aber das ist auch er Grund, weshalb so viel Müll dort draußen zu finden ist und weshalb viele in der Blogosphäre meine Sympathie verloren haben.
Man geht mit Erwartungen an einen Film, das ist anders gar nicht möglich. Diese Erwartungen werden erfüllt – oder nicht. Aber das ist kein Grund zu sagen: Das will ich, und wenn ich das nicht kriege, bin ich wütend. Das ist kindisch. Trotz enttäuschten Fans und Schutz meinerseits ist Ridley Scotts Rückkehr zum Sci-Fi dennoch nicht ganz unproblematisch, aber der große Fehlschlag, für den ihn manche Outlets abtun, ist er bei Weitem nicht.
Die Prometheus ist auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit. An Bord ist Dr. Elizabeth Shaw (Noomie Rapace), die zusammen mit ihrem Freund und Wissenschaftler Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) überall auf der Welt Höhlengemälde gefunden, die den Weg zum Planeten LV232 zeigen. Mit an Bord ist David 8 (Michael Fassbender), der persönliche Android von Firmengründer Weyland, der die Mission finanziert, sowie Missionsleiterin Meredith Vickers, gespielt von Charlize Theron, und der Rest der Crew, eine gemischte Gruppe von Waffenspezialisten und Wissenschaftlern. Auf dem Planeten angekommen entdecken sie Überbleibsel einer ausgestorbenen Zivilisation und Hinweise darauf, dass sie die Menschheit erschaffen hat. Darüber hinaus viel erschreckender: Kurz bevor ein Event sie alle tötete, waren sie auf dem Weg zur Erde um ihre Kreation auszulöschen.
Ohje, was wollten die Leute das Alien-Prequel! Da hieß es plötzlich, dass ‘Prometheus’ ein doch sehr eigenständiger Film sein wird und alle machten sich vor Freude in die Hosen und dann kam die große Enttäuschung. Ja, ‘Prometheus’ funktioniert in seinen wenigen Sekunden, in den es die Brücke zur Alien-Quadrilogy schließt, als Prequel, aber das ist sowas von überhaupt nicht das, woran Scott und Lindelof interessiert sind. Beide Filme haben ein Raumschiff mit einer Crew im Weltall, doch die Filme sind thematisch und tonal so unterschiedlich, dass ein Vergleich einfach nur unfair ist.
Die Ähnlichkeiten hören jedoch zum Beispiel bei den Raumschiffen auf. Die Prometheus und die Nostromo teilen keine Gemeinsamkeiten, weder im äußeren Design noch in ihrem opposen Innenleben, was Puristen des Alien-Universums momentan auf die Palme bringt. Dabei ist die Lösung dieses Ärgernisses einfach und bereits im Prolog gegeben. Die Prometheus ist ein State-of-the-Art-Erkundungsschiff, ausgerüstet mit den neuesten, wissenschaftlichen Instrumenten, wohingegen die Nostromo ein abgewrackter Schlepper ist, der schon einige Lichtjahre auf dem Buckel hat. Dadurch lässt sich auch die 1970er Technologie an Bord der Nostromo erklären, obwohl diese knapp 30 Jahre nach der Prometheus durchs Weltall schippert.
Es sind kleine Dinge wie diesen, an denen sich die Leute aufreiben. Dabei hat der Film wirkliche Gründe zur Kritik. Angeblich fehlen 20-30 Minuten und die sind mit Sicherheit gegen Ende des zweiten Aktes entnommen worden, wo der Film schnelle Wendungen nimmt und Charaktere scheinbar aus dem Nichts Entscheidungen treffen, die konträr ihrer bisherigen getroffenen Charakterisierung sind. Aber das stimmt aber auch nur wieder so halb. ‘Prometheus’ ist nicht nur vom Konzept, sondern auch in der Charakterisierung seiner Figuren Smart-Sci-Fi und legt viel Tiefe in einen Blick oder einen heruntergezogenen Mundwinkel.
Der zentrale Charakter in dieser Hinsicht ist der des David, grandios verkörpert von Michael Fassbender. David wird von seinen Crewmitgliedern gemobbt, dass er keine Seele hat und nicht viel wert ist. Was verständlich und, no pun intended, menschlich ist. Da steht einem eine Maschine gegenüber, die in jeglicher Hinsicht besser ist, als man selbst. Das letzte, was einem bleibt, was einen von der Maschine abhebt, ist die Seele. Dies treibt David an. Er hat definitiv eine Agenda, ob sie seine eigene oder die eines Chefs ist, soll offen gelassen werden; doch katastrophale Folgen sind sicher.
David findet in Meredith Vickers seine Gegenspielerin. Charlize Theron spielt die pragmatische Mitarbeiterin von Weyland, die mit an Bord ist, aber entgegen David absolut keinerlei Interesse an dieser Mission hat. Diese Dynamik in den Figuren spiegelt sich in vielen Duos wider. So findet Hauptcharakterin Elizabeth Shaw mit ihren tiefgehenden Fragen bei ihrem realitisch-denkenden Freund Charlie kein Gehör. Dann wären da noch der Kapitän und sein Schiff, zwei Co-Piloten und eine Wette, sowie zwei Wissenschaftler, die sich nicht stets wie Wissenschaftler benehmen, was fatale Folgen hat.
Ja, einige der Charaktere sind eindimensional. Welch Schock. Das ist heute nichtsbedeutend und Schlagwort von halbgebildeten Internettrolls geworden. Ein Drehbuch wie dieses, ein Film wie dieser über ein Schiff mit 17 Crewmitgliedern, braucht eindimensionale Charaktere. Charaktere, deren Namen und Funktion wir wissen um kurz darauf ins Gras beißen zu dürfen, um uns über die Gefahren zu informieren, die unseren Helden, an die wir uns wahrhaftig binden, bevorstehen.
Und diese Gefahren sind real. Die ‘Prometheus’ ist auf der Suche nach dem Ursprung menschlichen Lebens und nichts Geringeres wird sie finden. Und nur weil man das findet, wonach man sucht, heißt das noch lange nicht, dass das eine gute Sache ist. Soviel sei gesagt. Diese existenzielle Suche ist thematisch leitend. Ridley Scott und Drehbuchautor Lindelof, der nach eigenen Angaben in enger Kollaboration mit Scott das Drehbuch in nur zwei Wochen schrieb, bewegen sich thematisch mit dem Film viel näher an ‘Blade Runner’, einem Film, den beide wohl in Kongruenz mit der Filmgemeinschaft höher schätzen als Alien selbst.
Die Kreation, die nach mehr Leben verlangt, kommt auch in ‘Prometheus’ vor. Die Beziehungen zwischen Schöpfer und Schöpfung sind so interessant und vielseitig. Wieso erschaffen wir etwas? Weil wir es können. Bei den meisten Dingen gibt es keinen tieferen Sinn. ‘Prometheus’ ist der Film, nach dem man noch stundenlang nach dem Verlassen des Kinosaals mit seinen Freunden debattieren kann – und das ist gut. Diese Sorte Film gibt es nicht mehr oft.
Probleme hin oder her, visuell ist Ridley Scotts neuester Film zweifellos und unbestreitbar ein Meisterwerk. Sogar das 3D funktioniert, man verspürt es nach gewisser Zeit gar nicht mehr, es gibt keine billigen Tricks. Mit vielleicht das beste 3D, das ich bisher in einem Kinosaal außerhalb des Animationsgenres bestaunen durfte.
Positiv herauszuheben ist auch Marc Streitenfeld, dessen Score genau weiß, wann er pompös und abenteuerlich klingen muss und wann geheimnisvoll, mystisch und gefährlich.
Nachdem ich nun alles ein wenig habe ruhen lassen (ich sah den Film am 30. Mai und dann im Juli ein weiteres Mal), kann ich einige der Enttäuschungen und Beschwerden nachvollziehen, aber die Art wie die Leute bisher reagierten verblüfft mich immer noch. Ich kann verstehen, wenn einige Leute alles andere als begeistert waren, aber das ist nicht der Fehler des Films, sonder viel mehr der Personen, die sich so sehr haben hypen lassen. Und für die Leute, die sagen, dass es nicht so spannend gespenstig war wie ‘Alien’: Ja, richtig, aber wie schon gesagt geht der Film gar nicht in diese Richtung. Die Bandbreite des Films ist wesentlich größer: Die Geschichte spielt nicht auf einem Fracht-, sondern auf einem riesigen Expeditionsschiff und in einem außeriridischen Militärschiff.
Die außerirdischen Lebensformen schauen auch in Ordnung aus; während man dort sitzt, sagt man sich: Komm schon, raus mit den Aliens, aber dann wiederum weiß man, dass das einfach zu billig wäre und nicht passt. Die Verbindung zu ‘Alien’ passt auch. Einige Leute müssen nur mal runterkommen. Ich meine, wenn ich etwas nicht mag, werde ich nicht wütend darauf und diskutiere in dieser Art und Weise. Scott ist wahrscheinlich immens zufrieden, wieviel Diskussion der Film hervorgerufen hat. Es ist ein guter Film, nicht sein bester, aber im Moment würde ich wesentlich lieber ein ‘Prometheus’ Sequel sehen als einen Blade Runner 2.
Ang Lee hat Yann Martels Roman ‘Life of Pi’ verfilmt und einen ersten Trailer präsentiert, der mir egaler kaum sein könnte. Entweder bin ich zu zynisch oder zu erwachsen für so etwas, ich weiß es nicht. Deutscher Start von ‘Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger’ (sic!) ist am 26. Dezember.
The story of an Indian boy named Pi, a zookeeper’s son who finds himself in the company of a hyena, zebra, orangutan, and a Bengal tiger after a shipwreck sets them adrift in the Pacific Ocean.
(Via FirstShowing.net)
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Stefan bloggt normalerweise drüben bei Equilibrium und wird PEWPEWPEW als Urlaubsvertretung in den nächsten Wochen etwas mit Cat-Content versorgen.

So, ich lebe immer noch. Bin inzwischen an meinem Zielort, dem Glacier National Park, angelangt. Untergekommen bin ich im Glacier Park Lodge, einem 100 Jahre alten Gebäude, das mich nicht ohne Grund an ‘The Shining’ erinnert – schließlich filmte Kubrick den Film teilweise hier im Park und aktuell suchen die hier per Ausschreiben schon nach einem Winter-Caretaker! Aber zurück zu mir: Bin jetzt angestellt im Housekeeping. Ein eigentlich ganz guter Job, den man mal gemacht haben sollte. Einfach so zu persönlichen Reifezwecken.
Mein Dorm Room war zunächst ein kleiner Schock, denn der ist für 4 Leute wirklich zu klein und dazu haben wir keine Heizung und die Decken, die uns man hier bekommt, sind sehr klein. Daher bin ich dankbar, dass ich mir noch einen Schlafsack kaufen konnte und inzwischen auch nur noch mit Ross, der coolsten Sau unter der Sonne, das Zimmer teile. Ansonsten war das bisher nur das typische Einleben, man lernt Leute kennen, die Gegend, und so weiter.
Wirkliche Ausflüge stehen erst am Wochenende an und vielleicht direkt schon ein richtig großer: Kanada! Glacier Park Inc. hat da ein weiteres Lodge namens “Prince of Wales” und dort soll es wunderschön sein (immerhin stammt daher auch das Bild aus den Featured Posts). Das Internet ist wesentlich besser als befürchtet, natürlich reicht es nicht aus für Videos zu gucken oder wirklich zu surfen, aber ich kann Bilder hochladen und E-Mails verschicken und bloggen. Ich bin glücklich.


Stray Observations:
Es wird niemals nicht lustig, wenn jemand sagt, dass er “DAS INTERNET” auf seinem Computer hat. (“Oh yeah! I have the internet on my computer!”)
In Montana angekommen muss ich sagen: Doch, der Amerikaner ist der glücklichste und freundlichste Mensch, den ich bisher traf. Wohl aber nur in bestimmten Gegenden.
Wäschewaschen ist in den USA sehr einfach, es gibt nämlich nicht einmal eine Anzeige. Man muss nur die Farbe der zu waschenden Kleider einstellen. Wir können noch soviel lernen…