Ich mag Clint Eastwood. Sehr. Klasse Typ, fantastischer Regisseur, legendärer Schauspieler. Die Coolness in Person – immerhin ist er bestens mit einem Eichhörnchen befreundet. Aber das war nichts. Was auch immer sich Romneys Schergen mit dem Überraschungsauftritt bei der Republican National Convention erhofft hatten, es hat nicht nur nicht funktioniert, sondern Eastwood verlor seine Coolness. Damn!
Clint Eastwood trat dort zur besten Sendezeit am letzten, wichtigsten Tag der Convention nämlich auf und improvisierte einen Dialog mit einem imaginären Obama. Clint Eastwood sprach also mit einem leeren Stuhl. Danke, Mitt. Das kriege ich nie wieder aus meinem Kopf. Welch ein bizarres, planloses Schauspiel. Sogar die Romney-Leute hinter der Kulisse zuckten zusammen.
Dass Clint Eastwoods politische Natur nicht halb so cool ist wie sein Filmimage, ist unlängst dank Filmen wie Firefox und ähnlichen Granaten bekannt. Doch im letzten Jahrzehnt vernahm, zumindest ich, eine Wandlung vom reaktionören, amerikanischen Rebell. Er schien offener. Immer noch große Klappe, aber immerhin gegen die Richtigen.
In ‘Gran Torino’, seinem eigentlichen letzten Auftritt als Schauspieler bis zum bald erscheinenden ‘Trouble with the Curve’, bei dessen TV-Spots es mir kalt den Rücken runterläuft, spielte Eastwood für mich eine gewisse Wandlung an. Nicht umsonst sollte es ja sein letzter Film als Schauspieler sein. Das hat doch Bedeutung.
Eastwood war schon einmal Bürgermeister der Stadt Carmel, CA. Dass er also auf einem RNC auftauchen könnte, war keine komplette Überraschung. Sogar Bush Senior dachte mal über die Möglichkeit nach, ihn als VP zu nominieren (Kein Scheiß.). Aber sein Auftritt in einem Chevy-Werbespot beim Superbowl vermachte bei mir den Eindruck, dass er mit Obama zufrieden ist. Immerhin sprach er von “Halbzeit in Amerika”. Nicht nur beim Football. Ich vernahm dabei eine Aufforderung für vier weitere Jahre Barry-Love.
Wie auch immer man das jetzt sehen mag, eine gute Sache ist dabei heraus gekommen. Es gibt jetzt ein neues Meme: Clint Eastwooding. Obamas Reaktion über Twitter kann man übrigens hier sehen – Kommentar? “This seat’s taken.”
Sehr altes Bild, über das ich mich früher gerne amüsierte, das aber nach ‘Cars 2’ und ‘How To Train Your Dragon’ nicht mehr so wirklich stimmt. Aber es ist trotzdem lustig. Sascha vor 2 Jahren lacht sich gerade darüber kaputt, weil es wahr war. Aber Zeiten können sich ändern.
26 Aug, 2012 · Sascha · Wissenschaft · Comments
Treffende Worte vom Schöpfer der Sagan Series, die genau das aussagen, was ich momentan in tiefer Trauer nicht in Worte fassen kann:
He will be mourned by his families and friends; he will be mourned by his nation; he will be mourned by the people of the world; he will be mourned by a Mother Earth that dared send one of her sons into the unknown.
In his exploration, he stirred the people of the world to feel as one; in his death, he binds more tightly the brotherhood of man. In ancient days, men looked at stars and saw their
heroes in the constellations. In modern times, we do much the same, but our heroes are epic men of flesh and blood.Others will follow, and surely find their way home. Man’s search will not be denied. But he was the first, and he will remain the foremost in our hearts. For every human being who looks up at the moon in the nights to come will know that there is some corner of another world that is forever mankind.
Neil deGrasse Tyson fasst zusammen, weshalb ein lautes “Nein!” nach dem Lesen der Schlagzeile aus mir herausbrach:
Neil Armstrong was not entirely human. He was the spiritual repository of our spacefaring dreams & ambitions. In death, a little bit of us all dies with him. Farewell my friend. And now, perhaps more than ever, I bid you godspeed.
Die Familie von Armstrong hat nur eine Bitte an alle Trauernden, die ihm Ehre erweisen wollen:
„For those who may ask what they can do to honor Neil, we have a simple request. Honor his example of service, accomplishment and modesty, and the next time you walk outside on a clear night and see the moon smiling down at you, think of Neil Armstrong and give him a wink.“

Freunde, ich bin euch untreu gewesen. Während mein Blog im Juni geschriebene Posts zu ‘Prometheus’ raushaut (damit hier nicht kompletter Stillstand ist), habe ich einige Höhen und Tiefen erlebt – war also viel wandern. Außer Abenteuern in der Natur gab es noch die gute Arbeit und ich habe viele neue Leute kennengelernt – rundherum habe ich einfach eine schöne Zeit gehabt. Darüber werde ich ein wenig demnächst schreiben, das ist einfach zu viel (und zu schade) für einen einzigen Post.
In meiner Abwesenheit stieg der Blog übrigens durch den starken Vormonat Juli in den “Charts” auf Rang 3, was ich ziemlich dufte finde und wofür ich auch allen danken möchte (auch wenn das weder ein Maßstab ist, noch irgendeine Bedeutung hat). Trotzdem: in Momenten der Trennung weiß man einige Dinge mehr zu schätzen als sonst und ich schätze jeden, der hier meinen Kram liest – auch wenn ich nicht über tagesaktuellen Shit bloggen kann. Das musste mal raus.
“When adults say, “Teenagers think they are invincible” with that sly, stupid smile on their faces, they don’t know how right they are. We need never be hopeless, because we can never be irreparably broken. We think that we are invincible because we are. We cannot be born, and we cannot die. Like all energy, we can only change shapes and sizes and manifestations. They forget that when they get old. They get scared of losing and failing. But that part of us greater than the sum of our parts cannot begin and cannot end, and so it cannot fail.”
Ich liebe dieses Zitat. Es stammt von einem meiner Lieblingsautoren John Green (Looking for Alaska). Junge Leute haben Ziele, Ideen – und Energie, diese umzusetzen, aber selten Macht, dies zu tun. In meinem kleinen Städtchen regieren alte Leute für alte Leute. Das habe ich in jungen Jahren selbst in der Politik miterlebt, als man ein geplantes Entertainmentzentrum nicht umsetzte, weil es in der Nähe vom Stadtteil lag, in dem die Hauptwählerschaft der regierenden Partei sitzt.
Junge Leute sind in der Hinsicht ziemlich machtlos. Deshalb sollte man immer hinhören und dankbar sein, wenn man die Chance erhält, sich einmischen und mitreden zu können. Dies kann man jetzt in Berlin tun.
Wim Wenders leitet das Projekt ‘Recreate Berlin’, bei dem sich junge, kreative Menschen neue Gedanken über diese Stadt machen können. Die kreativen Arbeiten des Workshops werden regelmäßig aktualisiert und die finalen Ergebnisse am 29.08. ab 21 Uhr enthüllt.
Innerhalb des GALAXY NOTE LAB in Berlin erhalten die 12 Young Talents am ersten Tag eine Master Class von renommierten Künstlern wie Volker Motsch (Design), Fabian Fenk (Bodi Bill) und Lars Borges (Fotografie/Film), die den Teilnehmer helfen wird ihre Kreativität in den nächsten Tagen zu fokussieren und ihre Visionen umzusetzen. Zudem lernen sie die vielfältigen Funktionen des Samsung Galaxy Notes 10.1 kennen.
Ist natürlich klar, dass solche Projekte selten ohne corporate sponsoring usw. durchgedrückt werden können, weshalb ich das mit dem Galaxy Notes nicht so schlimm finde. Ist definitiv ein cooles Projekt. Episode I könnt ihr oben angucken, für mehr Klarheit sorgt noch ein Video mit Wim Wenders selbst.
Hierbei handelt es sich um einen Sponsored Post.
OSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAROSCAR
via Daily Telegraph
‘Prometheus’ ist nun seit fast zwei Wochen raus, wenn ihr ihn noch nicht geguckt habt:
1. Achtung, hier folgt nun ein Spoiler
2. Was machst du mit deinem Leben?
3. Runter vom Blog! (Just kidding, aber ab ins Kino!)
Wer wissen will, wieso ein 15-jähriger Australier einen Krampfanfall erlitten hat, darf weiterlesen.
(weiterlesen…)
‘Prometheus’ ist seiner einer Woche draußen und ihr wart ihn sicher alle schon gucken, wenn jedoch nicht: Achtung, riesiger Spoiler. (weiterlesen…)