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Naughty Dog / Sony

Vor einigen Wochen wurde angekündigt, dass es neue Teile der erfolgreichen ‘Uncharted’-Spielereihe geben wird. Aber nicht vom bisherigen Entwickler Naughty Dog. Damit kann ich aber leben, für mich ist Uncharted in gewisser Hinsicht abgeschlossen. Klar, man kann neue Teile rausbringen, aber das Konzept bleibt das gleiche und die Charaktere wurden auch ausgereizt. Will man also nicht Lara Croft ist Grab folgen, muss man sich nach neuen Projekten umsehen.

Für Naughty Dog ist dies The Last of Us. Man spielt den Antihelden Joel, der mit dem 14-jährigen Mädchen Ellie durch eine postapokalyptische Welt ums Überleben kämpft. Verfolgt vom Auslöser der Apokalypse, fungus-mutierten Zombies, müssen sich aber auch gegen andere Menschen, die sie ohne Zögern für ihre Lebensmittel umbringen würden, behaupten. Vergleiche mit I am Legend, Children of Men, 28 Days Later, The Walking Dead, usw. sind durchaus angebracht und von Naughty Dog auch willkommen geheißen und als Inspiration angegeben worden.

Der erste Trailer überraschte die Kritiker und Spielegemeinschaft, immerhin war zuvor kaum etwas nach außen gedrungen. Lediglich Virals mit Photos von (mit dem real existierenden Virus) infizierten Insekten tauchten auf. Schnell stieg das Interesse und es kamen neue Videos. In diesen sieht Ellie auch nicht mehr aus wie Ellen Page, sondern wurde deutlich verjüngt. Angeblich um den Schutzinstinkt von Joel / den Spielern zu erhöhen, aber ich befürchte, dass man Angst vor irgendwelchen Kritikern hatte, die da Creepiness unterstellen wollten.

Das Spiel räumte ebenfalls bei den Game Critics AwarDs 2012 voll ab. Wieso sieht man unter anderem in diesem Clip, der uns zeigt, wie hart und fies diese Welt ist.

“Wir werden Multiplayer in The Last of Us unterstützen. Wir sind jedoch noch nicht bereit über Details zu reden, wie der Mehrspielermodus implementiert werden wird. Jedoch können wir sagen, dass sich dabei nicht um einen Koop-Modus innerhalb der Hauptkampagne handeln wird.“, sagte Game Director Neil Druckmann

Neben dem geplanten Multiplayer will man bei Naughty Dog vor allem mit der Kampagne überzeugen, die zwar eine brutale Du-oder-ich-Mentalität aufweist, aber vor allem in der emotionalen Bindung zwischen Joel und Ellie überzeugen will. Dazu hat man Unterstützung bei Gustavo Santaolalla angefragt, der für Brokeback Mountain und Babel die Soundtrack komponierte und zwei Oscars erhielt.

Trotzdem wird Naughty Dogs neuer Titel überraschend brutal, wie das Gameplay-Footage von der E3 beweist. Es sind zwei unterschiedliche Sachen, Gegner von weitem zu erschießen oder andere Menschen direkt im Nahkampf erledigen zu müssen, nur um zu überleben. Da ist eine psychologische Komponente dabei, die ganz interessant sein dürfte.

Es gibt auch schon eine der vielen Cutszenen online einzusehen, die uns beweisen, dass Joel und Ellie nicht alleine in der postapokalyptischen Welt unterwegs sind.

Verdammt schickes Poster zur dritten Staffel ‘The Walking Dead’, die am 16. Oktober in den USA anläuft. Bei uns dann eine Woche später im PayTV. Rick Grimes steht auf einem umgestürzten Bus, hinter ihm das Gefängnis, das wir am Ende der zweiten Staffel gesehen haben und der längste Schauplatz in den Comics war. Wir dürfen uns also auf ein Zombiefest sondergleichen freuen. Ricks Waffe ist jedoch nicht auf das zombieüberlaufende Gefängnis gerichtet, sondern gegen Woodbury, die Stadt nahe dem Gefängnis, in der der Governor thront, der ein Auge auf Ricks Zuflucht geworfen hat. Daher passt auch die Tagline so schön: “Fight the dead. Fear the living.” Die Serie ist im Begriff ihren Ton radikal zu ändern und das wird ihr gut tun. Außerdem kommt das den Comics und dem momentanen Trend, die Zombies eher zur Hintergrundmusik verkommen zu lassen, nahe.

Außerdem gibt es drei neue Trailer, die ich mir mit meinem Hamster-Internet hier in Montana nicht anschauen kann. Aber das ist mir sowieso lieber. Ich weiß ja ohnehin schon was passiert (dank den Comics), also kann die Visualisierung ruhig eine kleine Überraschung werden im Oktober.

Regisseure sind interessant. Sie führen uns an neue Orte und erzählen Geschichten auf immer neue Weisen. Neben den Filmen dienen Interviews zur Aufklärung bei: Was inspirierte X zu Y? Wieso wurde Z Filmemacher? Wieso ist Tarantino Gott? Bei den Antworten merkt man dann auch schnell, dass das immer unterschiedliche Köpfe sind.

Während Christopher Nolan, zum Beispiel, nur mit ausgewählten Mitgliedern der Presse spricht und Onlinemedien komplett ignoriert, erklärt JJ Abrams öffentlich das Geheimnis seines Erfolges und seine Faszination mit Mysterien in einem TED Talk. Die Wachowskis, die interessantesten und markantesten Regisseure der letzten 20 Jahre, sind dagegen stumm. Schon bevor Matrix zum weltweiten Erfolg wurde, hatten sie eine No-Press-Klausel in ihrem Vertrag stehen.

Das hat sich in den letzten Monaten geändert. Zuerst gab es eine Einführung mit Tom Tywker für den Trailer von ‘Cloud Atlas’ (Bild oben) und nun der Megaknaller: Der New Yorker hat ein extensives Profil über ihren Kampf zur Finanzierung von ‘Cloud Atlas’ geschrieben. Aber es geht um wesentlich mehr. So geht es um Lanas Geschlechtswandel, ihre Inspiration Filmemacher zu werden, Familiengeschichte und, und, und! Es ist mit Abstand das interessantes und beste Regisseurprofil seitdem Quint von AICN Spielberg interviewt hat.

Lana initially hated “2001,” and was perplexed by the mysterious presence of the black monolith. “That’s a symbol,” Ron [ihr Vater] explained. Lana told me, “That simple sentence went into my brain and rearranged things in such an unbelievable way that I don’t think I’ve been the same since. Something clicked inside. ‘2001’ is one of the reasons I’m a filmmaker.”

Hier gibt es die ganze Story. via /Film

Clara schreibt mir:

guten tag sascha,
ich hätte eine bitte an dich, könntest du diesen offenen brief an die öffentlich-rechtlichen tv-sender auf deinen blog posten? […]

Clara ist noch Schülerin der 10. Klasse, was diesen Brief noch wichtiger macht, weil sie noch mehr “Zukunft ist” als ich oder viele Leser des Blogs. Außerdem bin ich Lehrer und wenn Schüler sich mit solchen Themen bereits derart progressiv beschäftigen und tolle Produkte wie diesen Brief fabrizieren, bin ich natürlich gewillt dafür zu werben. Ich stimme dem Brief in jedem Wort zu. Deutschland kann Qualitätsfernsehen machen, aber die Frage ist, ob die Verantwortlichen das auch wollen.

Sehr geehrte Verantwortliche der Öffenttlich-Rechtlichen Sender,

“Denken Sie daran einen deutschen Ableger ihres Senders HBO ins Leben zu rufen?”, wurde der Chef eben dieses amerikanischen Erfolgssenders gefragt. Seine Antwort darauf war: “Wieso sollte ich, wenn die ARD und das ZDF kein ordentliches Fernsehen machen, ist es euer Problem.”¹
In dem Artikel der TV Spielfilm², der mich auf die Idee gebracht hat, diesen Brief zu schreiben, stand auch, dass Deutschland die Chance auf eigenes hochkarätiges Fernsehen hat, ähnlich dem, welches HBO oder auch die BBC produzieren. Zusätzlich wurden drei Sender genannt, die sich zu einem deutschen HBO mausern könnten. Denn ein Erfolgsgeheimnis für gutes und anspruchsvolles Fernsehen liegt darin, nicht von Quoten abhängig zu sein und dementsprechend auch Experimente wagen zu können.
Diese Vorraussetzung erfüllen in Deutschland, neben Sky, die Öffentlich-Rechtlichen. Es ist eine Freiheit, die Ihnen unglaubliche Möglichkeiten bietet und sie außerdem privilegiert. Dieses Privileg sollten Sie nutzen allein schon in Ihrem eigenen Interesse, denn Ihre Daseinsberechtigung besteht nur noch darin, dass Sie die Tagesschau produzieren, zur Belustigung der Senioren beitragen und hin und wieder mal einen guten Tatort liefern.
Wenn Sie also wieder als bedeutende Fernsehsender gelten wollen, die zu Recht die Plätze eins und zwei auf unseren Fernbedienungen belegen und das nicht nur in den Altersheimen der Republik, dann seien Sie mutig!
Sie haben den Freiraum, um großartige Serien und Filme zu produzieren und ich bin sicher, dass es genügend kreative, junge Drehbuchautoren, Regisseure und Schauspieler gibt, die sich riesig über die Chance freuen würden, gutes Fernsehen machen zu können! Auch bin ich mir sicher, dass niemand, der heute die GEZ-Gebühren bezahlt, sich darüber aufregen wird, dass Sie neue Pfade beschreiten, selbst wenn es kein Erfolg werden sollte.
Und wenn Sie diese Pfade beschreiten, dann machen Sie auch darauf aufmerksam!
Zeigen Sie, was Sie haben und zwar nicht zu undankbaren Zeiten (Anm.: Beispiel 1 und 2), sondern zur Primetime und nicht auf einem der kleinen Ableger, sondern im Hauptprogramm! Und wenn Sie diese Highlights in Ihrem eigenen Programm ankündigen, dann bitte auch im Geiste der Sendung und nicht wie den neuen Rosemunde-Pilcher-Film, denn damit haben Sie schon potentielle Zuschauer verloren und falsche Erwartungen bei Ihren Zuschauern geweckt.
Bitte tun Sie sich und uns den Gefallen, endlich gutes Fernsehen genießen zu können, ohne extra dafür bezahlen zu müssen und geben Sie uns die Hoffnung in das deutsche Fernsehen wieder, das gefühlt nur noch der akuten Volksverdummung oder als Schlafmittel für die über 60-Jährigen dient. Lasst uns nicht mehr in dem Glauben, nur die Amerikaner und Briten können hochkarätiges Fernsehen machen und zeigen Sie, dass Ihnen nicht nur die alte Generation wichtig ist, sondern auch die Hoffnung auf eine Zukunft Ihnen etwas bedeutet!

Mit freundlichen Grüßen,
Clara Siepmann

¹ Bezug auf ”Fernsehen für Profis” von Rüdiger Meyer, erschienen in der TV Spielfilm XXL 18/12, Seiten 8-9.
² Rüdiger Meyer, aaO.

Ich habe Clara gefragt, ob Sie damit einverstanden ist, wenn ich ihre Mail-Adresse veröffentliche und sie hat zugestimmt und um Feedback gebeten. Dann mal auf. Kommentare gehen natürlich auch. Und einen Blog sollte sie sich auch anschaffen, wenn es nach mir geht.

RIP Michael Clarke Duncan

04 Sep, 2012 · Sascha · Film,Personal · Comments

Michael Clarke Duncan ist gestern im Alter von 54 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

‘Chronicle’ Review

04 Sep, 2012 · Sascha · Film,Review · Comments

Vereinigte Staaten, 2012
Regie: Josh Trank
Drehbuch: Max Landis
Darsteller: Dane DeHaan, Michael B. Jordan, Alex Russell, Michael Kelly
Länge: 83 Minuten
FSK: 12
Kaufen: Chronicle ist hier erhältlich. (Amazon-Partnerlink)

Auf dem Papier ist ‘Chronicle’ Standardware aus Hollywood, wie wir sie aus den Nullerjahren gewohnt sind. Teenager, Superkräfte, Love Interest. Alles da, alles dutzende Male gesehen. Doch dank Max Landis’ gutem Drehbuch und Tranks leidenschaftlicher Umsetzung des Found-Footage-Ansatzes gelingt dem Film das, was vielen Superheldenfilmen fehlt: echter Tiefgang.

Andrew hat es nicht leicht: In der Schule gilt er als Loser, sein einziger Freund Matt gibt sich nur mit ihm ab, weil er mit ihm verwandt ist. Dazu ist seine Mutter ist todkrank und sein Vater, überfordert mit der Krankheit seiner Frau und seinem entfremdeten Sohn, wendet sich dem Alkohol zu. Andrew beginnt sich zu wehren und kauft sich eine Kamera um die Misshandlungen seines Vaters an ihm aufzuzeichnen. Als er, Matt und Schulsprecher Steve eine Höhle nahe einer Party im Wald finden, verändert sich das Leben der drei radikal. Die Tagline ‘Boys will be boys’ könnte nicht treffender sein, denn Andrew, Matt und Steve benutzen ihre neugewonnen Superkräfte nicht für die Verbrechensbekämpfung, sondern zum Spaß im Supermarkt.

Insbesondere Andrew ist anders als andere Superhelden. Er will weder den Tod seiner Eltern rächen, noch das Mädchen von nebenan gewinnen. Er will eigentlich nur ein normales Leben. Und das erhält er durch seine Fähigkeiten. Doch auch wenn sein Leben sich durch neue Schulfreunde und Klamauk im Supermarkt kurzzeitig verbessert, bleibt sein soziales Umfeld konstant. Sein Vater schlägt ihn weiterhin, in der Schule wird er weiterhin gemobbt – auch wenn er sich jetzt brutal und schockierend wehren kann – und bei den Mädels blamiert er sich, wofür ihn sogar seine engsten Freund schikanieren, was ihn noch weiter an den sozialen Rand treibt.

Während sich ‘We Need To Talk About Kevin’ eindrucksvoll mit der Frage beschäftigt, wieso ein Kind zum Amokläufer wird – ohne eine Antwort zu geben – zeigt uns Landis nachvollziehbare Faktoren, die auf Andrew einwirken und das Fass zum Überlaufen bringen. Es fehlt oft nur die Kraft dazu. Oder die Waffe. Mit großer Kraft kommt große Verantwortung, weiß Peter Parker dank Onkel Ben. Andrew hatte nie eine Leitfigur oder Vaterfigur, zu der er aufblicken kann. Er ist emotional instabil, launisch und, erschreckenderweise, empathisch. Man versteht, wieso Andrew nicht mehr kann und wieso er rebelliert. Dank seiner Kräfte ist er losgelöst. Als Mobbingopfer will man einfach mal laut schreien und auf den Tisch hauen, sich alles nicht mehr bieten lassen – genau das tut Andrew.

Die finalen, viel kritisierten zehn Minuten sind fuer mich mit die interessantesten des Kinojahres. Als es zum Konflikt zwischen Matt und Andrew kommt, nimmt Regisseur Josh Trank sich Kameras von Zeitzeugen und Überwachungsanlagen an. Ein kluger Schachzug, denn Andrew ist zu beschäftigt, um eine Kamera zu halten. Früh im Film stellt Cousin Matt die Frage, weshalb Andrew alles aufzeichnet. Eine existenzielle Frage für jeden FF-Film; es muss einen Grund geben, weshalb man aufzeichnet. Andrew sagt, dass es ihm einfach wichtig ist, alles zu dokumentieren. Doch in Wahrheit bildet die Kamera sein Schutzschild. Sie bietet Distanz zur Außenwelt, zu der sich Andrew dennoch Kontakt wünscht.

Viel interessanter ist jedoch die Frage, wer sich dieses Material ansehen könnte und wieso es von Interesse sein könnte. ‘Cloverfield’ eröffnet mit kurzen, verschlüsselten Meldungen darüber, dass das folgende Material Eigentum des Departments of Defense ist. In ‘Chronicle’ wurde ebenso jedes verfügbare Material zusammengesetzt, um sich ein Bild über die Geschichte dieser Figuren zu machen.

Es ist daher im FF-Genre minder wichtig zu fragen, wieso jemand aufzeichnet, sondern wichtiger zu fragen, für wen das Footage interessant sein könnte. Sehr meta, aber nachvollziehbar: Wenn zwei Figuren eine Viertelstunde lang durch Seattle springen, dabei Hochhäuser zerstören und Busse durch die Luft wirbeln, wird das die Aufmerksamkeit der Welt und insbesondere des Militärs auf sich gezogen haben, weshalb wir auch einen Charakter gegen Ende des Films am Ende der Welt wiederfinden.

Laut ersten Meldungen soll sich Max Landis dieser Ansicht fuer das Sequel annehmen, das durchaus interessant sein dürfte und als erster Film wirklich die Frage behandeln dürfte, wie die Welt mit Superhelden Gone Wild umgehen würde.

Nerds Unite! 5-25-77 braucht Geld

03 Sep, 2012 · Sascha · Film · Comments

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Was war das für eine Debatte und ein Gezanke. Krebsgeschichte rein oder doch nicht? Am Ende spielte es keine Rolle, denn Kyle Newmans ‘Fanboys’ war nichts mehr als eine generische Anbiederung an den gemeinen Star Wars Kenner, nicht den Fan. Es ging mehr um Cameos und Referenzen für das gemeine Publikum, statt darum, wieso die Leute immer noch Star Wars lieben. Star Wars spricht uns Fans an, tief innen drin, gibt uns ein Gefühl verstanden zu werden und motiviert uns, selbst kreativ zu werden. Es gibt noch einen weiteren Grund mit einer Kamera und Lichtschwerter in den Wald zu gehen, außer, dass es Spaß macht.

Diese filmische Lücke über die wahren Fans versucht ‘5-25-77’ zu schließen. Der Film ist bereits seit etlichen Jahren abgedreht und versauerte dann im Regal. Doch dann: Eine Neue Hoffnung! Der Film sollte doch endlich in die Kinos kommen. Jetzt sieht das weniger positiv wieder aus, denn die Produktion braucht Geld. Und nicht nur für den Film selbst, denn Regisseur Patrick Johnson versucht gerade einfluss(reiche) Leute davon überzeugen, ihm die letzten 500.000$ zu finanzieren, die er braucht um den Film fertig zu kriegen. Für diesen Roadtrip braucht er 30,000$. Das scheint viel, aber man beachte: Er wird von den Machern von ‘The Shark is still Working’ begleitet, deren ‘Jaws’-Doku so gut ist, dass sie auf die offizielle Blu-Ray darf. Sie dokumentieren Johnsons Tortur in ‘Heart of Dorkness’. Genialer Titel.

Geld spenden könnt ihr hier und wieso ihr das tun sollt, sagt euch Regisseur Patrick Johnson am besten selbst:

On 5-25-12, the 35th Anniversary of the opening day of “Star Wars,” I departed Wadsworth, Illinois, in my 1975 Ford Pinto, on a 30-day, cross-country, road-trip Kickstarter campaign to finally bring “5-25-77” (Yes, THAT’S the title again and FOREVER!) to the screen.

As crazy as that sounds– the CRAZIER thing is that a group of talented young filmmakers, which includes James Gelet, co-creator of the amazing documentary “The Shark is Still Working”, (to be released on the upcoming Blu-Ray release of “JAWS”), has decided to accompany me on my journey. The 7-member crew plans to follow my expedition in an RV/Mobile editing room and small support/camera car to document both the highway adventure AND explore the long and winding road that my movie has traveled, in a film they’re calling “Hearts of Dorkness: A Filmmaker’s Oddyssey.”

There are distributors who have said they’d be happy to release “5-25-77”, as long as THEY didn’t have to pay to finish it. My goal is to raise the 500K needed to do the final post-production work on “5-25-77” by asking the film’s intended audience to help me.

So– For 30 days, I’ll drive from Wadsworth, Illinois to Hollywood (and certain points North…), visiting places that have inspired the dreams of sci-fi fans and filmmakers alike. Devil’s Tower, Wyoming– Meteor Crater, Arizona– Roswell, New Mexico– are just a few of the stops on the road-side attraction route. Along the way, I will test screen the film in small-town theaters, drive-ins, and even fans’ backyards– building awareness and gathering publicity with the help of influential media personalities who are ALREADY supporters of the film. (At least ONE of whom is actually IN the film!) If all goes according to plan– and maybe ESPECIALLY if it DOESN’T– by the end of the journey, we will hopefully have caught the attention of 3 very important people that I intend to visit and gift with copies of the film they inspired.

These 3 meetings will, in one way or another, bring emotional and artistic closure to a dream that started 35 years ago. And ONE meeting, in particular, will maybe– just MAYBE– finally help put “5-25-77” in theaters everywhere.

All of this will be documented and made available, daily, by the filmmakers– (AND promoted by the many bloggers and sites that have shown support for us over the years) for viewing by anyone whowants to watch– or better yet, INTERCEPT OUR COURSE, join the caravan, or otherwise participate in my journey to Hollywood and Beyond the Infinite– with the best (and WORST) moments of the adventure finally condensed into “Hearts of Dorkness”.

Kickstarter campaigns based on IDEAS are generating THOUSANDS of times the money they seek, because independent thinkers are waking up to the idea that they can CHOOSE what they want to see or play or wear or read, rather than have these things chosen for them by people who could care less about anything but making the product as seemingly risk-free as possible.

“5-25-77” isn’t just an IDEA. It’s a nearly finished, already award-winning feature film that Kickstarter contributors along our route can actually SEE and appraise for themselves. Given the consistent and supportive interest by fans, from around the world, in seeing “5-25-77” finally come to the screen, I believe, that with your help to jumpstart the trip– I can finally put “5-25-77” where it belongs– In front of an audience.

$30,000 will cover the gas, food, camping, RV, support car, equipment rentals, and supplies for the documentary team’s 30-day, 7500-mile journey.

In exchange for your help, you’ll get bragging rights, the standard “warm fuzzy feeling”, a slim hope that I’ll eventually SHUT UP about this project, AND– Every donation to the documentary filmmaker’s “Hearts of Dorkness” FundRazr™ campaign will buy you an equal value premium in MY film’s Kickstarter campaign!

So, please– Help ME help THEM to help ME help the FANS to help ME show YOU “5-25-77”!

Get more information, including a look at the trailer– HERE: http://www.heartsofdorkness.com/dorkheart/Blog/Blog.html

Ich habe 20$ gegeben. Let’s make this happen!

Der Sommer, der keiner war, neigt sich dem Ende zu. Zeit Revue passieren zu lassen und sich die besten Bauchklatscher des Internets anzusehen, passend unterlegt zu Tchaikovskys 1812 Overture.