PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Comic-Con! In der berühmt-berüchtigten Hall H des San Diego Convention Centers gab es übers Wochenende wieder viel Hype um neue Filme und Serien. Hier ein kleiner Überblick über das, was ich grundlegend interessant finde.

Fangen wir doch mit Stranger Things an. Ich habe zu der Serie ein wohl dokumentiertes, eher gespaltenes Verhältnis und will sie eigentlich mögen. Doch die leeren Referenzen und der pathologische Achtzigerjahre-Eskapismus stören mich sehr. Die zweite Staffel steht der ersten in scheinbar nichts nach. Die Kinder retten verkleidet als Ghostbusters erneut ihr Dorf und wohl auch ihre Freundin Eleven. Mir soll’s recht sein.

Es sollte mich nicht mehr überraschen, aber es ist immer wieder erstaunlich wie viel diese großen Superheldenfilme in den letzten Jahren auf den Bildschirm zaubern und wie egal mir das gleichzeitig ist. Dabei hätte ich eigentlich großes Interesse an einem ernsteren Film, der sich den existenziellen Qualen von Superhelden widmet. Das ist aber vorbei, das DCEU kann nämlich auch witzig sein. Teilweise erkennt man hier schon eine Dichotomie in der Regiearbeit, wahrscheinlich ausgelöst durch die Übernahme von Joss Whedon.

Dass der Bösewicht bisher kaum in Erscheinung tritt, wird wohl bestimmt nichts damit zu tun haben, dass interessante Aspekte bis zum Kinostart geheim gehalten werden sollen. Stattdessen fokussiert sich der Film erneut darauf, dass die Figuren zusammenfinden müssen, ihre Unterschiede überwinden und dann alle einmal draufhauen dürfen. Naja. Auf der einen Seite entspricht das dem ausdrücklichen und fairen Wunsch vieler Fanboys, die ihre Helden einmal versammelt auf der Leinwand sehen wollen. Auf der anderen Seite verspricht das eher einen flachen Film. (weiterlesen…)

Pizza Arrival

24 Jul, 2017 · Sascha · Pizza · Comments

Poorly Drawn Cats

23 Jul, 2017 · Sascha · Cats · Comments

Mit Abstand das lustigste Projekt der letzten Monate im Internet: Poorly Drawn Cats.

Wie schlimm sind Spoiler wirklich? Kann man Spoiler überhaupt kategorisieren und unterscheiden? Sollte es einen Spoiler-Knigge geben, der uns zeigt, wie man sich im Internet am besten verhält? Und wenn ja, was steht drin? Nach der letzten Podcastaufnahme ließen René und Sascha die Mikros einfach laufen und unterhielten sich lose über Spoiler. Ihr dürft gerne in den Kommentaren mitdiskutieren und einige Regeln mit uns aufstellen.

Shownotes:

Mr. Diabetes
Kleinstadtgedanken
Blogger in Dresden
Studie: Spoiler sind cool

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast-spoiler.mp3 (58MB)
Soundcloud: Wowcast Afterdark: Wie schlimm sind Spoiler?
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

Die Disney D23 Expo ist eine Fanmesse für die kommenden Filme des Mäuseunternehmens, die alle zwei Jahre stattfindet. Bei der Bandbreite und dem Aufgebot, das scheinbar von Jahr zu Jahr wächst, könnte man aber wohl bald auf einen jährlichen Rhythmus umschalten. Es gab viele Videos, Trailer und Neuigkeiten. Let’s jump right in.

Das Highlight war natürlich das jährliche Star Wars Behind-the-Scenes Video. Die bisherigen Videos, insbesondere das zu The Force Awakens, waren sehr erfolgreich und halfen einen Mythos um die Filmproduktion zu kreieren, während sich hinter den Kulissen eigentlich die Probleme häuften. Pewfreund Matthias hat auf Moviepilot eigentlich alles perfekt zusammengefasst, was man zu dem Video sagen könnte. Da ich neugierig war und bereits über ein paar Story Leaks Bescheid weiß, hat das Video für mich einen faden Beigeschmack; scheint es doch einige Gerüchte, von denen ich nicht unbedingt ein Fan bin, zu zementieren. Ich schließe weiterhin nicht aus, dass mich Rian Johnson mit The Last Jedi überraschen kann, aber ich sehe langsam rot was diese Trilogie angeht. Mal abwarten bis Dezember. (weiterlesen…)

Jack Johnson war mein Lieblingskünstler der Nullerjahre. Daran besteht kein Zweifel und mein Fandom ist im Blog wohl dokumentiert. In den letzten Jahren wurde es jedoch etwas stiller um Jack, er konzentrierte sich mehr auf Familie, soziale Projekte oder Dokumentationen. Das 2010 erschiene Album To The Sea hinterließ bei mir trotz drei/vier Knallersongs keinen bleibenden Eindruck, im Unterschied zu den früheren Alben, bei denen ich jeden Song mitsingen kann. Das kompliziert betitelte Folgealbum From Here To Now To You (bei mir im Kopf als From Here Now To You steckengeblieben) kaufte ich mir nicht einmal mehr für die Sammlung. Bis auf die wunderschöne Singleauskopplung I Got You blieb mir auch nichts im Gedächtnis.

Ich bin ein bisschen aus dem Fandom gefallen. Das möchte ich ändern. Glücklicherweise kommt am 8. September 2017 Jacks inzwischen siebtes Studioalbum auf den Markt und es trägt den umständlichen Namen All the Light Above It Too. Auch die erste Singleveröffentlichung finde ich von der Melodie jetzt nicht umwerfend und es wird kein Klassiker des Sängers werden. Dafür wurde das Video aber wieder umweltfreundlich von ihm und mit Hilfe seiner Kinder im Eigenheim gedreht. Darin kritisiert er Trump und reißt Mauer ein. Kann man machen.

Mit seiner Kritik an Trump und dem Klima-Aktivismus ist er wohl noch weit nicht am Ende, seine Leidenschaft definiert das Album viel mehr. Dem Rolling sagte er:

“This album shares what has been on my mind during the past year or so,” Johnson said of the record. “A year in which I sailed through the North Atlantic Gyre for a documentary about plastic pollution in the ocean. A year in which Trump was elected as the President of the United States. A year in which I camped, surfed, got stitches, explored, dreamed, shared time and endless conversations with my family and friends … all of which inspired these songs. I usually make sketches of the songs first then set up a time to actually record the album. This time around the original sketches became the final versions. I didn’t want to lose any of the spirit that a song has in its rawest form.”

Ich bin sehr gespannt. Der politische Jack Johnson ist in den letzten Jahren viel mehr im wahren Leben auftreten, weniger in seinen Songs. Nach der Aussage verspreche ich mir vom neuen Album sehr viel. Aktuell ist Jack auf Tour in Nordamerika. Im Jahr 2014 folgte auf den Release von To The Sea im Vorjahr eine Weltournee. Ich gehe davon aus, dass Jack auch im nächsten Jahr bei uns in Europa zu sehen sein wird. Das wäre dann genau zehn Jahre nachdem ich ihn das letzte Mal live spielen gesehen habe. Wäre geil.


Valar Morghulis, liebe Hörer. René und Sascha reden in der neuen Werewolves on Wheels Ausgabe über die größte Serie links des Mondes: Game of Thrones. Bevor wir jedoch zur neuen Folge “Dragonstone” Stellung nehmen, sprechen wir in neuen Segmenten über Hörerfeedback und Neugikeiten im Themenfeld des Podcasts.

Das Intro sowie die großartigen neuen Bumper wurden uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen.

Shownotes:

Feedback (05:00)
Ein Plädoyer für faire Filmkritik
Ein Pläydoer für unfaire Filmkritik
Ist Filmkritik subjektiv? Ein Filmanalyse-Spezial
News (14:20)
Emmy Nominierungen
Der 13. Doctor
Solidarity at an All-Female Screening of ‘Wonder Woman’
Review (26:00)
The true meaning behind Ed Sheeran’s “new” song on ‘Game of Thrones’

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast89.mp3 (169MB)
Soundcloud: Wowcast 89: Game of Thrones S07E01 – Dragonstone
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast
Bildquellen © HBO

A24 hat einen ersten Teaser Trailer zu The Disaster Artist veröffentlicht. Die gleichnamige Buchvorlage von Schauspieler Greg Sestero schildert die ulkigen Umstände beim Dreh der Filmlegende The Room. Ich bin mir sicher, dass Rogen, Franco und Co. aufrichtige Leidenschaft mitgebracht haben, um den Stoff in einen schönen Film zu verwandeln, aber hier sieht man es noch irgendwie nicht. Bei James Fancos Performance bin ich mir auch noch etwas unsicher. Trotzdem sind die ersten Reviews bisher aber voll des Lobes für den Film und so wie wir die bisherigen Projekte der Freunde kennen, wird es sicherlich eine herzenserwärmende Geschichte über schwierige Männerfreundschaften werden, die in einer liebevollen Umarmung enden.

Für mein Empfinden ist das ironische Abfeiern dieses Films inzwischen ein totes Meme, aber Rogen, Franco und Co. dürften da schon etwas Eigenständiges gemacht haben.