Personal - PewPewPew

Pünktlich zum 17. Jahrestag der Terroranschläge von New York, Washington D.C. und Shanksville am 11. September 2001 erschien vor ein paar Tagen dieses Footage von CBS-Kameramann Mark LaGanga, dessen Aufnahmen u.a. auch in bekannten Dokumentationen wie 102 Minutes That Changed America gefeaturet wurde. Mich hat der 11. September stark geprägt, vielleicht auch traumatisiert. Ich saß stundenlang alleine vor dem Fernseher und blieb noch spät bis in die Nacht auf; ich wollte einfach alles wissen. Diese Wissbegierigkeit, die Twitter entstehen ließ.

LaGangas Material ist mir bekannt, doch die Verbesserung von Audio und Video lassen die bekannten Bilder noch einmal neu wirken; und die Wut kocht wieder in mir hervor. Wenn er inmitten des Staubs umherwandert, kurz nach dem Einsturz des Südtowers, die Menschen seelenlos umherirren und die Sonne nur als vage, orange Lichtquelle erscheint, während der Boden und die Pflanzen mit Staub und Papierfetzen bedeckt sind, dann denke ich mir: Das ist die Hölle, so muss es aussehen. 17 Jahre und die Bilder haben nichts an ihrer Kraft verloren. Der Tag, der Amerika und die Welt veränderte. Der Tag, der die Neunziger enden ließ und den Forever War startete. Viel Kritik wäre angebracht, aktuell vor allem durch die Opa-isierung des ach so schrulligen Dubyas im Vergleich mit dem Monster Trump. Dieses Material lässt mich aber immer wieder nur an den Tag zurückkehren. Als wären wir hier alle immer noch psychisch gefangen, was an den Reaktionen zu heutigen Anschlägen oft noch sichtbar wird. Wahrscheinlich ist es so. Hier stehen aber für mich die Menschen im Vordergrund. Alles, was folgen sollte, wirkt wie ausgeblendet. Stattdessen glänzen unschuldige Menschen, die ihre Angst überwinden und helfen. Das bringt mich jedes Mal zum Weinen.

#NeverForget

Der russische Filmemacher Sergey Vasiliev arbeitet bereits seit 2015 an seinem Filmdebüt namens PewPewPew (echt jetzt, mit imdb-Eintrag etc.) und der Film hat was mit ruhmsüchtigen Teenies auf Social Media und PewDiePie zu tun.

I feel attacked. (Send me a screener, Sergey!)

Tree of Life Deleted Scene

28 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 0 comments

Zu meinen Jugendzeiten waren CS-Videos total der heiße Scheiß und Michael Weicker aka kaLa war der Schnitt-König schlechthin. Seine Videos waren die besten des Genres und ich wollte nichts mehr, als endlich in einem seiner Video auftauchen. Leider war ich kein wirklich guter Counter-Strike-Spieler. Sicherlich nicht schlecht, aber meine Talente lagen eher auf den Schlachtfeldern von Battlefield. Dafür fanden meine eigenen CS-Videos großen Erfolg.

Eigene Clips mit coolen Kills hatte ich auch, doch sie waren nie gut genug für die Königsklasse von kaLa und seinen Pros. Mein bester Freund Philipp aka visuaL, haarscharf an einer Profikarriere vorbeigeschrammt, schaffte es jedoch in den letzten restOck-Teil, was er mir bis heute vorhält.

In meinem Geburtstagspost habe ich scheinbar negativer geklungen als ich mich eigentlich fühle. Teilweise kamen sogar Nachrichten, dass ich bitte nicht aufhören soll. Daran ist gar nicht zu denken; besonders nicht, wenn mir dieses Internet, wenn auch etwas verzögert, kleine Träume wahr erfüllt. Ich habe es nämlich mit einem Killer-Clip aus PlayerUnknown’s Battlegrounds in eines solcher Videos namens “Epic & Lucky Moments” geschafft (Mein Moment war klar episch, 0 Luck), kurz nach einem Clip von shroud höchstpersönlich. Eine besondere Leistung ist das angesichts der Schwemme an Videos von PUBG TV nicht und der Squad Wipe ist auch eher so bleh, aber mir bedeutet das trotzdem viel und es macht mich glücklich.

Ich habe den Clip auch in etwas längerer Form auf meinem YouTube-Kanal.

Eine weiteres Ereignis erfreute mich ebenfalls sehr. Vor einigen Monaten habe ich mich mit Tobias vom Blue Milk Blues Podcast über den Zustand und die Zukunft von Star Wars unterhalten (PewPewPew berichtete) und der Podcast wurde auch auf StarWars-Union beworben – einer Seite, die ich seit 2000 täglich konsumiere. Ich war natürlich jahrelang in den Foren und Kommentarsektionen tätig, aber wurde nie namentlich in einer Nachricht erwähnt. Wieso auch? Es war nie mein Traum, dort als Nachricht aufzutauchen, aber jetzt stehe ich da und ich finde das irgendwie sehr cool.

Internet! Yay!

#crushablesummah

10 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 0 comments

Klettermaxe

07 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 0 comments

9 Jahre PewPewPew

02 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 3 comments

Das neunte Jahr war scheiße.

Ich bin angesichts der sonst ausschweifenden und emotionalen Beiträge zum Bloggeburtstag gereizt, das einfach so stehen zu lassen, aber so mutig bin ich auch wieder nicht.

Nun denn, wo soll ich anfangen? Es gab so viele Tiefschläge im vergangenen Jahr in Sachen Internet und Blogging, dass ich so viel ansprechen kann. Die DSGVO wird jetzt nicht so heiß gegessen (bisher), wie sie gekocht wurde. Trotzdem kosteten die (durchaus wichtigen und richtigen) Anpassungen ein paar Tage Kraft hinter den Kulissen. Immerhin hat diese Arbeit das Layout und den Blog allgemein etwas entschlackt und verbessert.

Dann gingen zwei Podcasts zu Grunde. Ein langjähriges Projekt lähmte den kreativen Output über Monate hinweg und endete schließlich sehr schmerzhaft (Wenn auch mit einer letzten Episode, auf die ich immer noch sehr stolz bin). Ein lang angelegtes Projekt endete dagegen viel zu früh und hat mich generell bezüglich dem Medium misstrauisch gemacht.

Zwischendurch gab es Vermischungen von Berufs- und Privatleben, auf die ich gerne verzichten würde und die auch nicht motivierend waren.

Irgendwo im Jahr war auch eine Abmahnung eingetrudelt und seit The Last Jedi macht mir das Internet irgendwie keinen Spaß mehr. Das liegt gar nicht am Film, sondern eher an der Art, wie die Debatten im Internet geführt werden und wo bzw. wie sie meist enden. Ich fühle mich oft missverstanden und habe darüber ausgiebig mit Tobias gesprochen. Außerdem plagt mich natürlich wie jeden anderen die allgemeine, politische Situation und aus beruflichen Gründen kann ich sie auch nicht einfach ignorieren. (Sollte man aber ja sowieso nicht. Kämpfen!)

Im Laufe des Jahres habe ich gemerkt, dass ich aus diesem Trott rauskommen muss und habe mir dann einen “Repewt” zurechtgeschrieben. Cooler Titel, mittelmäßiger Erfolg. Die Postingfrequenz ist gering, die Klickzahlen sinken und das Internet wird insgesamt ungemütlicher. So ein Geburtstagsposting ist bei mir immer Bestandsaufnahme und im Onlinebereich war dieses Jahr leider nur zum Jammern. Man verzeihe es mir.

Nach wie vor gibt es Blockaden unterschiedlichster Art. Aber ich finde die Worte von Marcel zum Bloggen im Jahr 2018 sehr inspirierend. Einfach machen, einfach raushauen. Im Laufe des nächsten Monats werde ich auf jeden Fall zwei kleine, neue Projekte starten, auf die ich mich sehr freue. Immerhin. Hoffentlich blicke ich nächstes Jahr nur auf das verflixte, neunte Jahr und ansonsten neun ganz tolle Jahre zurück. Dann feiern wir groß.

Wegen der DSGVO gibt es in diesem Jahr kein Gewinnspiel. Ich weiß nicht, ob das noch möglich ist und ich bin auch zu faul mich zu informieren.

Ich hoffe, ihr haltet mir die Stange.

So long and thanks for all the fish!

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Credits:

Buch: Sascha Brittner und René Walter
Schnitt: Sascha Brittner
Musik: Matthias Hopf und 3typen
Zusätzliche Stimmen: HerrKaschke
Zusätzliche Soundeffekte CC-BY-NC 3.0: debroidehenrique85n, robinhood76, straget

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast100.mp3 (103 MB)
Soundcloud: Wowcast 100: Vor dem Blackout
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast