Personal - PewPewPew

Ihr habt es natürlich alle mitbekommen: Die BBC hat 177 Kritiker gebeten, die besten Filme des neuen Jahrtausends zu wählen. Jeder durfte zehn Titel einsenden und seit der Veröffentlichung stellen auch alle anderen ihre Top 10 Listen online. Dieses Blogstöckchen lässt sich PäffPäffPäff selbstverständlich nicht entgehen. Und hier sind sie, die ZEHN BESTEN FILME des neuen 21. Jahrhunderts! (weiterlesen…)

Das Ende der Galaxien

22 Jul, 2016 · Sascha · Featured,Games,Personal · 0 comments

Dieser Artikel erschien zuerst in der 9. Ausgabe des WASD-Magazins.

divbar

In jedem Game stirbt man tausend Tode, aber nur einen davon wirklich. 

Das Ende eines MMORPGs ist eine gleichsam seltsame und tieftraurige Angelegenheit. Man müsste meinen, die meisten Videospiele seien für die Ewigkeit gemacht. Habe ich Lust auf Super Mario World, schließe ich mein über zwanzig Jahre altes Super Nintendo Entertainment System an und lege los. Vielleicht brauche ich noch einen Adapter, weil ich mir einen neuen Fernseher gekauft habe, der die alten NTSC/Pal-Signale in HD umwandeln muss, aber ansonsten steht dem Spielvergnügen nichts im Weg. Bei einem MMO ist das jedoch anders. Sobald die Verbindung unterbrochen wird, sobald die offiziellen Server heruntergefahren werden, ist die Show vorbei. Für immer.

Man konnte im Verlauf der Jahre spüren, dass *Star Wars Galaxies leerer wurde. Städte verschwanden von der Flugroutenkarte. Ehemals von Jedi, Rebellen, Space-Piraten, Sith und Stormtroopern bevölkerte Siedlungen liegen im Staub und es ist ein unglaublich trauriges Gefühl, wenn man auf seinem Speederbike schon aus weiter Entfernung die zerstörten Stadtplanungen erkennt.

Wo einstmals Politiker – was tatsächlich ein Beruf mit Skill Points im Spiel war – in einem der vielleicht besten Sandkasten-MMORPGs aller Zeiten mit virtueller Stadtplanung und geschickt verlaufenden Straßen für nahezu lebendige  und eigenständige Metropolen im Star Wars Universum sorgten, stehen heute verlassene Häuser von lange deaktivierten Spieleraccounts. Im Star Wars-Film-Universum wären sie längst von den Sanddünen Tatooines verschlungen worden.

Die Entvölkerung der virtuellen Star Wars Galaxis nahm schließlich solche Ausmaße an, dass Sony einen „Leerstehendes Haus“-Alarm für die Verbleibenden einbaute. Diese wurden dann mit einem „Luftangriff des Imperiums“ ausradiert. Und als wäre das schon nicht traurig genug, erhielten besonders fleißige Spieler dafür sogar eine Auszeichnung.

Die Freundesliste wurde ebenfalls immer kleiner. Ging man früher in der Woche abends online, erstrahlte eine Ansammlung von illustren Namen in gelber Schrift. Später laß man  dann nur noch die immer gleichen fünf Namen. Hardcorespieler, die ihre Dungeons nur verließen, um ihren Loot zu verkaufen, und jene, die bis zum bitteren Ende Gäste in ihrer Cantina bewirtschaften wollteb. Dabei war oft die Anzahl der Bandmitglieder höher als die Anzahl der Gäste. Man wusste eigentlich, dass es vorbei war. (weiterlesen…)

7 Jahre PewPewPew

02 Jul, 2016 · Sascha · Personal · 24 comments

Dieser Geburtstag hat mich überrascht.

Die moderne Technik erlaubt es uns schließlich, Jahres- und Geburtstage fast schon zu vergessen. Wir kriegen eine digitale Erinnerung, dass soundso bald oder heute Geburtstag hat und dann wird je nach Freundschaft oder Beziehung eine kurze Nachricht verschickt oder etwas Größeres geplant. Mit eigenen Daten ist das etwas anders. Mich muss schließlich niemand an meinen eigenen Geburtstag erinnern. Aber den Geburtstag des Blogs, dem sonst immer eine Woche – mindestens! – vorher entgegengefiebert wurde, hätte ich dieses Jahr fast vergessen. Ich war im letzten Monat extrem abgelenkt von wichtigem RL-Kack und somit kam der Geburtstag super überraschend.

Ganz entrüstet habe ich desahlb mitten in der gestrigen Nacht festgestellt, dass heute ja der zweite Juli ist und damit PewPewPew nun offiziell sieben Jahre alt sein wird. Also schreibe ich jetzt in Windeseile diesen Beitrag; ein überstürzter Start in das achte Jahr. Na toll. Immerhin war das angeblich verflixte Jahr gar nicht so schlimm wie der Volksmund immer behauptet.

Im Gegenteil sogar. Zahlenmäßig floriert der Blog weiterhin (langsam, aber stetig), ebenso wie die durch den Blog entstandenen Freundschaften (viel wichtiger als Klickzahlen). Mit René läuft der Wowcast (jetzt sogar mit eigener Webseite) inzwischen richtig rund, ich blogge nicht mehr jeden Scheiß wegen vermeintlich tollen Klicks, sondern nur noch nach meinem wirklichen Geschmack und insgesamt habe ich in den vergangenen 365 Tagen die besten Beiträge des Blogs geschrieben.

Weiterhin bin ich in der aktuellen WASD vertreten, ich verfasse nach zehn Jahren Pause wieder Gaming-Reviews, auf Moviepilot schreibe ich regelmäßig Kritiken, ich habe im Radio was über Fantheorien erzählt und – das Wichtigste – hier wird immer noch mitgelesen und oft kommentiert. Das ist nach sieben Jahren keine Selbstverständlichkeit. Dafür mein aufrichtiger Dank.

Der Blog ist 2009 nach langem Hin und Her mit dem Wunsch entstanden, die eigene Internetpräsenz zu Präsentationszwecken auf einem einzigartigen Produkt zu bündeln. Das ist mir gelungen. 2009 war ich jedoch noch Student und allgemein war vieles anders. Gerade wegen einiger Veränderungen im Berufsleben bin ich daher nach dem vergangenen Jahr so erfreut, dass ich das nun kommende achte Jahr mit der Erkenntnis beginne, dass sich das alles hier noch eine ganze Weile problemlos so weiterbetreiben wird. Zeitlich gesehen.

Hinsichtlich der Motivation bestanden nie Zweifel. Ich weiß nicht so wirklich, was einem die Passion am Bloggen nimmt, einige Blogs verschwinden mit der Zeit einfach oder werden nicht mehr betrieben. Das wird bei PewPewPew nie so geschehen. Die Geburtstagsansprachen in den letzten Jahren waren immer von großem Dank gezeichnet und das möchte auch in diesem Jahr nicht ändern. Hinzukommen soll dieses Mal jedoch auch ein bisschen Stolz.

Dieser Geburtstag hat mich nicht nur terminlich überrascht, sondern ich habe auch nicht erwartet, dass der Blog in 2016 so einen wichtigen Teil meines Lebens ausmachen würde. Ich habe es immer gehofft (und auch nicht für unmöglich gehalten), aber man weiß ja nie.

Und da ich vor allem stolz darauf bin, so tolle Leser zu haben, wird es wie in jedem Jahr etwas zu gewinnen geben. Da wir jetzt gerade Halbzeit haben, was 2016 betrifft, verlose ich je mein Lieblingsspiel und -film des bisherigen Jahres.

Firewatch

Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlässt ihr mir einen beliebigen Kommentar (inklusive eurer Wahl für Firewatch oder The Lobster) bis Dienstag, 5. Juli 2016 (23:59 Uhr) mit gültiger Email-Adresse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, usw., blabla. Gerne dürft ihr mir auch Feedback hinterlassen und sagen, was ihr cool findet und was man besser machen kann.

Hey Sascha, du hast noch gar nichts zum Trailer zu Battlefield 1 geschrieben.
Hi, ja, das stimmt.
Wieso denn das? Magst du die Videospielereihe nicht mehr?
Doch, eigentlich schon. Battlefield begleitete mich eigentlich seit dem Release des ersten Teils stetig.
Ach, stimmt ja. Du hast das ja auch mal sogar professionell gespielt. So mit Training, einem Team und Geld. Das hast du zumindest ein paar Mal prahlerisch in deinem Blog erwähnt.
Ja, Battlefield 2 und 2142.
Oh wow, 2142 war auch mein Lieblingsspiel der Reihe. Da gab es so viele neue, coole Ideen, wie zum Beispiel den Titan Mode… und jetzt redet da keiner mehr darüber.
Ich weiß ja auch nicht wieso. Ich gebe dir aber völlig Recht, sehr schade auf jeden Fall.
Ja, und jetzt Battlefield 1 oder was?
Na 2143 wäre mir auch lieber gewesen.
Jaja, aber… Battlefield 1, was sagste? (weiterlesen…)

Die neue Ausgabe der WASD – das beste Gaming-Magazin der Welt – ist draußen! Ich bin super stolz, dieses Mal auch einen Beitrag über das apokalyptische Ende meines geliebten Star Wars Galaxies beigesteuert zu haben und zur Feier des Tages verlose ich eine Ausgabe hier im Blog.

Um teilzunehmen, hinterlässt du mir einen Kommentar mit deiner Lieblingsgeschichte in Videospielform sowie einer Begründung unter diesem Post bis zum kommenden Sonntag (12. Juni 2016, 24 Uhr). Den Gewinner zieht wie immer random.org.

Schlüpfrige Fanfiction, berühmte Computerspielerzähler, abgedroschene Story-Klischees und – natürlich! – elaborierte Betrachtungen zum Trendgenre der „Bonsai-Simulatoren“: Das alles erwartet Euch in Ausgabe Nr. 9. Wir streiten über Zwischensequenzen, beschweren uns über das Niveau vieler Computerspielgeschichten, machen aus Klassikern der Weltliteratur die Spieleblockbuster der Zukunft und halten das alles zusammen mit viel Wahnsinn und dem schönsten Layout aller Spielemagazine.

WASD 09 – Once Upon A Game: Über das Geschichtenerzählen in Computerspielen

I felt this needed to be made…

fear the walking dead poster

Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, ob diese Wolkenformation auf dem Poster zur zweiten Staffel von Fear The Walking Dead jetzt einen Atompilz, einen Totenkopf oder ein Strahlenwarnzeichen darstellen soll. Wahrscheinlich ist alles richtig. Deshalb habe ich mich jetzt nachträglich doch noch entschieden, mein alternatives Ende zum Finale der ersten Staffel, das ich im Oktober letzten Jahres aus Spaß verfasst hatte, zu veröffentlichen. Im Gegensatz zum fürchterlichen Ende der sechsten Staffel der Schwesterserie, endete “The Good Man” sehr versöhnlich – eine Spur zu versöhnlich. Deshalb dachte ich, dass es da noch einen kleinen punch am Ende geben könnte. Naja. ¯\_(ツ)_/¯

alternative ending fear the walking dead

pluto15

Ich weiß nicht, wie es euch erging, aber 2015 war für mich eher so 2014S. Kein wirkliches Upgrade, viel Zeug aus 2014 noch mit ins neues Jahr geschleppt und alles irgendwie beim Altem. Ich hatte kein wirklich gutes Jahr. Ich habe zwar relativ viele neue Freundschaften machen können, 365 Filme gucken können, viele Serien geguckt und Podcast gemacht. Aber beruflich war das Jahr so anstrengend und stressig wie nie und auch sonst hätte ich gerne auf einige Dinge verzichtet. 2016 wird alles besser. Frohes neues Jahr von uns allen hier bei PewPewPew!

Meine Top 20 Filme 2015
Meine Top 20 Poster 2015
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Die besten Filmmomente 2015