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Auf der offiziellen Walking Dead Seite hat man nun frisch von der Toy Fair in New York die dritte Reihe an Comic-Figuren vorgestellt und ich muss sagen: McFarlane hat ganze Arbeit geleistet. Ho-lee-shiiit, sehen Andrea und Rick badassmäßig aus. Genau, wie man sie aus dem Comic kennt. Dazu gibt es noch einen Punk Zombie, der es zu zweifelhafter Berühmtheit brachte. Auf dem Photo nicht abgebildet ist Dwight, der ebenfalls eine Figur bekommt. Nach den eher enttäuschenden Comic-Figuren gibt es nun neben dem genialen Negan endlich gute Actionfiguren für die Hauptcharaktere. Bald kann man ja ganze Diorama nach aktuellen Ausgaben des Comics nachbauen. Geil!

The Walking Dead CGC .5

Jemand hatte die erste Ausgabe von The Walking Dead jahrelang auf dem Rücksitz im Auto liegen bis ein Kollege mal meinte: “Ey, Zombies, Alter! Dat is total viel wert!”. Dann senden sie es ein und lassen es von der CGC graden – und bekommen mit 0,5 das schlechteste Rating aller Zeiten. Das Ding geht trotz oder wahrscheinlich gerade wegen seinem trashigen Charme und der süßen Geschichte bei eBay für rund 300 Dollar weg und die Berichterstattung fängt erst an. Dürfte also doch die üblichen vierstelligen Bereiche noch erreichen. Hey, I’d buy that for a dollar. (via)

walkingdeadvol19Der Krieg ist unausweislich. Wir wissen dies nicht nur dank der seit über 30 Ausgaben herrlich ausgearbeiteten Atmosphäre seitens Kirkman, sondern auch auf Grund der bereits während der Veröffentlichung dieses Volumes angelaufenen Pressemachinerie für den kommenden Sondersammelband All Out War. Bevor dieser jedoch beginnen kann, müssen finale Linien in den Sand gezogen werden und March To War erledigt nicht nur dies, sondern unterstreicht erneut sowohl die Bedrohung durch Negan und die Brisanz der Situation als auch Ricks größte Schwächen.

In der sich bildenden Allianz ist die Hilltop weiterhin die unsichere Konstante. Ohne Gregorys Wissen bildet Jesus eine kleine Gruppe von Freiwilligen, die sich der übergeordneten Armee anschließen können. Dies kann nur schiefgehen. Gregory als Wildcard dürfte ebenfalls im späteren Verlauf noch interessant werden; zunächst aber muss Jesus seine Eingeweihten selbst unter Kontrolle halten. So versucht nämlich einer seiner Wächter, Kal, die Saviors zu warnen.

Wir erfahren, dass es fest instanzierte Meldepunkte gibt und Negans System wirklich beeindruckend funktioniert. Es ist ja weiterhin fraglich wie Ricks Leute und Alexandria so lange unbemerkt bleiben konnten, aber da die Abstände nie näher spezifiziert werden, geht das schon in Ordnung so. Immerhin kann Jesus die Situation schnell beruhigen ohne Verdacht zu schöpfen und das alleine untermalt erneut die Ignoranz der Savior.

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Am anderen Ende von D.C. treffen Rick und Co. zum ersten Mal auf Ezekiel. Michonne und Shiva haben ein kurzes Standoff, aber nach ein paar Seiten hat sich alles beruhigt. Die Gruppenanführer können sich alle ein Bild vom beeindruckenden “Königreich” machen, aber nach wie vor scheint nichts Alexandria an Komfort überbieten zu können. Ein weiterer Grund für die Siedlung zu kämpfen. Die Strukturen im Königreich selbst sind ebenfalls höchst interessant und nach dem theatralischen Eingang von Ezekiel in den Comic fällt seine Maske verhältnismäßig schnell.

Er offenbart Rick die Probleme seiner Siedlung und mit Michonne hat er sowas wie ein kleines Date auf dem Dach der Schule, wo wir seine Entstehungsgeschichte (inklusive wie und warum der Typ einen Tiger hat!) erfahren und die beiden sich näher kommen. Sie lächelt und scheint in Ezekiel tatsächlich die Erleichterung zu finden, die sie schon seit Ewigkeiten sucht. Basierend auf den bisherigen Entwicklungen und Kirkmans Vorliebe für dunkle Enden kann dies nichts Gutes für Michonne bedeuten.

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Dwight befindet sich ebenfalls dort und scheint eine Meuterei bei den Savior vorzubereiten. Alles scheint zu funktionieren, doch dann erscheint Negan unerwartet am Tor von Alexandria. Er will seine Anteile etwas früher haben und wartet auf die Rückkehr von Rick. Eine erneute Suche nach Lebensmitteln wird vorgeschoben, sodass die Abwesenheit nicht verdächtig ist. Interessanterweise jedoch wird diese Abwesenheit durch Spencer genutzt, der Rick verrät und sich als möglicher Nachfolger vorschlägt, sofern Negan ihn zum Anführer ernennen und Rick erledigen würde. Holy cow! Und selbst Negan gefällt dies überhaupt nicht. Er ersticht Spencer kurzerhand und beendet somit diese nervige Storyline.

Spannenderweise begründet er dies durch seine persönliche Ablehnung für Verrat. Erneut betont# Negan also die Möglichkeit, dass, sofern seinem System – ganz egal wie unfair und brutal es auf den ersten Blick erscheint – Folge geleistet wird, eine friedliche Herrschaft und Koexistenz möglich ist. Und hier gelingt Kirkman eben mit dieser Figur der Geniestreich. So unberechenbar Negan auch in seinen Interaktionen scheinen mag und so brutal sein Eingang im Comic auch war, er folgt einem inneren Kodex. Ganz im Gegenteil zu der psychopatischen Episode des Governors.

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Rick ist dies jedoch egal. Er hat gesehen wozu die Savior fähig sind und will nach dem Aufkeimen seiner Hoffnung in den Ausgaben vor #100 nicht von seiner Vision abhalten. Negan muss sterben und er sieht eine Möglichkeit dazu als dieser in einem Van davonfährt. Sein Anschlag geht so schief wie nur möglich und sogar Andreas Schicksal scheint kurzzeitig besiegelt zu sein. Nur in letzter Sekunde kann der erneut exzellent vorbereitete Negan durch eine Befreiungsaktion der neu geformten Allianz vertrieben werden. Der Krieg hat begonnen.

Dummerweise hat Rick erneut durch seinen Übermut den Überraschungseffekt verspielt, was aber durchaus positive Auswirkungen auf den gesamten Konflikt haben wird. Rick hat außerdem erfahren, dass Negans Gruppe zahlenmäßig gar nicht mehr so enorm überlegen ist nach den letzten Angriffen und zum momentanen Zeitpunkt sehr verletztlich ist. Außerdem wird er taktisch unkonventioneller denken müssen als der bisher dominierende Aggressor. Genau hier wird der kampferfahrene Rick womöglich überlegen sein durch seine Konflikte mit dem Governor. Vielleicht hat er etwas dazugelernt.

Amazon-Partnerlink: The Walking Dead Vol. 19: March To War

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Autor: Christophe Bec
Illustration: Christophe Bec & Stefano Raffaele
Verlag: Splitter
Erschienen: 10/2013
ISBN: 978-3-86869-644-8
Amazon, Splitter
Seitenzahl: 48 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Bilder © Splitter

Es musste ja so kommen. Nach der grandiosen Steigerung der letzten Episode muss wieder ein Durchatmer kommen, bevor sich die Spannung dann schlussendlich zur Invasion hochsteigert. Die Folge Nekromanteion führt jedoch nervige Konzepte ein, die bereits vergessen schienen, und schafft es kaum mit neuen Standorten die Geschichte weiter zu befüttern. Eine kleine Enttäuschung.

Story

Wir beginnen diesen Teil mit der Einführung des Nekromanteion in Griechenland. Primär ist dieser Standort lediglich ein Plot Device, was sehr schade ist und sich mit fortschreitenden Ausgaben der Serie immer mehr zu häufen droht. Es gibt zwar wiederum eine nette Vermischung zwischen Realität und Legende, doch schlussendlich dient dieser Rückblick in Hassans Vergangenheit nur der Flucht zurück in die richtige Welt für die Gestrandeten in Providence. Und diese Geschichte wird dann noch insofern in die Länge gezogen, dass man die Reise nicht einmal komplett durchführt – stattdessen gibt es noch mehr Luftaufnahmen dieser zerstörten Parallelwelt, die wir nun schon seit 5 Ausgaben kennen.

Der weitere Verlauf ist ebenfalls nur Exposition oder der Transport von Figuren von A nach B. Am interessantesten ist dann zur Abwechslung wirklich einmal mehr die nächste Aktion, die um 13:13 passiert: Die Pioneer-10 Sonde stürzt in Washington D.C. ab – und auf der angebrachten Plakette zur Findung der Erde wurden die Zeichnungen von Mann und Frau entfernt. Die Drohung der kommenden Invasion kann also nicht mehr deutlicher sein. Sie sind da oben und warten.

NASA-Chef Spraudling befindet sich immer noch bei seinem Freund in der abgelegenen Hütte und der schlägt vor, erneut ein Signal der Art von Arecibo ins All zu schicken – weil sie eben da sind. Ich bin mir aber nicht sicher, ob er damit Kontakt zu den Invasoren oder einer womöglich zweiten Rasse herstellen möchte. Es klang für mich nach Letzterem, das wäre auch die spannendere Möglichkeit, aber auch eine, die von der Physik nicht zugelassen wird.

Der Präsident verliert währenddessen völlig die Kontrolle. Aber statt dass man diese Situation ausnutzt, begibt sich Spraudling zu dem mysterösen Würfel, der angeblich heilende Kräfte besitzt. Seine kranke Frau ist ihm also wichtiger als die drohende Invasion. Emotional nachvollziehbar, aber nicht unbedingt logisch. Gutes Drama.

Die gesamte Situation um Project Blue Book sowie die Machenschaften der eingesperrten Astronauten in Alaska macht für mich weiterhin keinen Sinn, aber das ergibt sich vielleicht demnächst.

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Illustration

Es gibt erneut nichts zu bemängeln. Raffaele und Bec bringen kräftige Farben ins Spiel und lassen viele Szenen in dunklen Räumen oder bei Nacht spielen, während es nur eine oder wenige Lichtquellen gibt. Das ist sehr atmosphärisch gestaltet und beeindruckend. Die Figurenzeichnung bleibt erneut durchwachsen, insbesondere die kaum unterscheidbaren Frauen (vielleicht hätten auch bei der ein oder anderen einfach mal blonde Haare besser funktioniert?) bleiben ein Ärgernis.

Weiterhin gelingt der großartige Wechsel zwischen zwischenmenschlichen Gesprächen und dem großen Schauspiel. Der Crash der Sonde, das Projekt HAARP oder das leergefegte Rom von oben bieten allesamt tolle Möglichkeiten sich auszutoben und die beiden Zeichner nutzen sie. Dazu erzählen oftmals ganze Seiten die Geschichte ohne Dialog. Auf der einen Seite unterstützt dies den Eindruck vom Geschick der Macher, andererseits verlässt einen nicht das Gefühl, dass man hier hätte kürzer erzählen können und man lediglich weiter rausgezögert hat.

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Fazit

Leider kommt nach dem Hoch in der letzten Ausgabe nun wieder eine Füllepisode, die notwendig ist, aber wiederum auch sehr in die Länge gezogen wird um sich die Augenschmäuse wieder für eine einzelne Folge aufzuheben. Schade.

Rating: ★★½☆☆

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Laut einem Insider bei BadassDigest soll AMC gerade an einer Pilotfolge für Preacher arbeiten. Dass AMC mit dem Abgang von Breaking Bad und bald Mad Men (sowie der Übergabe von The Killing an Netflix) momentan ein Serienproblem hat und nach dem Comic-Erfolg im FSK 18 Bereich mit The Walking Dead keine Scheu mehr vor dem Material haben dürfte, lassen mich dieser Meldung Glauben schenken. An einer Adaption wird seit Jahren gearbeitet und jedes Mal wurden Fans enttäuscht. Dieses Mal können wir aber Glück haben.

Sources tell me that the network has ordered a pilot based on the classic Vertigo comic by Garth Ennis and Steve Dillon. In the comic Jesse Custer is a small town preacher who is torn by booze and sin and who finds himself the vessel for a strange entity – the child of a mating between an angel and a demon. Filled with immense power, including The Word of God, which makes anyone do whatever he says, Jesse goes hunting for the Lord Almighty, who has abandoned creation. He aims to make him pay for leaving his children behind. Joining Jesse on his journey is his ex-girlfriend Tulip, who is now a hit woman, and a hundred year old Irish vampire named Cassidy. Along the way they battle secret religious commandoes, the retarded descendent of Christ, a guy who fucks meat and even each other.

Update: Seth Rogen twitterte nach der Veröffentlichung des Artikels Namen der Figuren aus dem Comic und Folgendes:

Wow!

Calvin and Hobbes Dancing

31 Oct, 2013 · Sascha · Comics · 0 comments


via Interview3000

Ich habe keine Ahnung, wieso mich jetzt genau dieses Video so glücklich macht, aber ich habe gerade das breiteste Grinsen im Gesicht seit Tagen. Yeah! Hoffen wir, dass es online bleibt. Die sind da ja sehr rigeros, wenn auch äußerst freundlich. Die Chancen stehen aber gar nicht so schlecht. Animateur Trickzeichner Adam Brown zitiert nämlich Watterson selbst aus einem Interview:

It is my belief that Bill Watterson is open to fan fic and remakes of his works as long as there’s no profit from it. He recently said in an interview, “Every artist learns through imitation, but I rather doubt the aim of these things is artistic development. I assume they’re either homages or satiric riffs, and are not intended to be taken too seriously as works in their own right. Otherwise I should be talking to a copyright lawyer.”

This is meant as an homage, but it’s also about the artistic development of animation. I don’t think it should be taken too seriously as a work in its own right, but I like how it turned out and I want to share it with people! The frames referenced work as animation keys, even if they weren’t intended to be. I don’t think it detracts from the original to see them in motion.

Der tolle Track heißt “April Showers“, stammt vom französischen Künstler ProleteR und gehört zum “Electro Swing” Genre. Man lernt nie aus.

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Zwei Stunden mit Charlie Adlard und seinem Lebenswerk – Panel Borders: 100 issues of The Walking Dead. (via)

Starting a month of shows on horror and fantasy comics, Alex Fitch talks to artist Charlie Adlard about drawing 100 issues of The Walking Dead. Alex and Charlie discuss the various storylines the artist has rendered since 2004, coming up with new character designs for humans and zombies alike, how the TV show compliments and diverges from the original comic, and drawing variant covers for the title to help support his local comic book shop.

Sehr schöner Einblick in Robert Kirkmans Geschichte bei Image Comics und die Realisation von The Walking Dead zum 10. Geburtstag des Comics. Man erhält Einblicke in den Arbeitsprozess von Zeichner Charlie Adlard und Kirkman, den popkulturellen Einfluss der Marke und wie der Comic-Erfolg zunächst auf den Fernseher und später auf die Konsolen übertragen wurde. Geht mir dann gegen Ende doch nicht genug um den Comic, den man hier ja feiert, aber der Rest gehört halt eben alles dazu.