Wissenschaft - PewPewPew

Ein neues Modell hat das Fermi Paradox “gelöst”:

One can answer [the Fermi Paradox] by saying intelligence is very rare, but then it needs to be tremendously rare. Another possibility is that intelligence doesn’t last very long, but it is enough that one civilization survives for it to become visible. Attempts at explaining it by having all intelligences acting in the same way (staying quiet, avoiding contact with us, transcending) fail since they require every individual belonging to every society in every civilization to behave in the same way, the strongest sociological claim ever. Claiming long-range settlement or communication are impossible requires assuming a surprisingly low technology ceiling. Whatever the answer is, it more or less has to be strange.”

Sprich: Die Menschheit ist wahrscheinlich die einzige intelligente Spezies in der Milchstraße. Das macht unsere Existenz noch ein Stück mehr besonders und die Eroberung anderer Himmelskörper in unseren Sonnensystem ist noch dringlicher geworden, sodass wir ein Extinction Level Event überstehen können. Ernüchternd, aber auch auch ermutigend. Niemand wird uns helfen, also müssen wir unsere Probleme selbst bewältigen. Auf Hilfe von außen ist kein Verlass.

In the end, the team’s conclusions do not mean that humanity is alone in the Universe, or that the odds of finding evidence of extra-terrestrial civilizations (both past and present) is unlikely. Instead, it simply means that we can say with greater confidence – based on what we know – that humanity is most likely the only intelligent species in the Milky Way Galaxy at present.

And of course, this all comes down to the uncertainties we currently have to contend with when it comes to SETI and the Drake Equation. In that respect, the study conducted by Sanberg, Drexler and Ord is an indication that much more needs to be learned before we can attempt to determine just how likely ETI is out there.

RIP Alan Bean

27 May, 2018 · Sascha · Kunst,Wissenschaft · 0 comments

Astronaut Alan Bean ist gestern im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war der vierte Mensch auf dem Mond und einer der wenigen Raumfahrer, die ihre Erfahrung künstlerisch ausdrückten. Er wurde später nämlich hauptberuflich Maler und seine Werke sind unter Weltallenthusiasten sehr beliebt. Die NASA hat ihm hier ein schönes Profil gewidmet.

Twitter-User landru79 hat Bilder der Rosetta Mission aus den Archiven der ESA zu diesem unglaublichen Gif kombiniert, das an eine Weihnachtsszene aus einem Stummfilm der Zwanzigerjahre erinnert. Die Schneeflocken sind aber in Wahrheit Sterne im Hintergrund bzw. Staub und Eis im Vordergrund.

Phil Plait hat die nerdigeren Bits dieses Gifs auf SyfyWire zusammengefasst.

Astronaut Chris Hadfield filmte etliche Edutainment-Videos während seiner letzten Expedition zur ISS und stellte sie auf YouTube. Der krönende Abschluss seiner Serie war ein Cover von David Bowies legendärem Song “Space Oddity“, das als erstes Musikvideo überhaupt im Weltall (Low-Earth-Orbit, aber das lassen wir mal gelten) gedreht wurde. In etwas mehr als einem Monat feiert Chris Hadfields Video seinen fünften Geburtstag, weshalb er über die Schwierigkeiten eines Videodrehs im Weltall sowie Bowies Reaktion erzählt und wieso seine YouTube-Videos so wichtig und erfolgreich waren.

Elon Musk’s Starman

09 Feb, 2018 · Sascha · Wissenschaft · 0 comments

Last pic of Starman in Roadster enroute to Mars orbit and then the Asteroid Belt

Ein Beitrag geteilt von Elon Musk (@elonmusk) am

Fantastisches Projekt von Elon Musk, das als bester Marketingstunt in die Geschichte eingehen und Leute für das Weltall und Musks Plan für die Kolonialisierung des Mars’ begeistern könnte. Das geht übrigens beides. Gleichzeitig. Muss man leider betonen, angesichts der extrem dümmlichen Thinkpieces, die es dazu gab.

Neil deGrasse Tyson bestätigte bereits vorgestern, dass die großartige und preisgekrönte Wiederauflage von Carl Sagans’ Cosmos zurückkehren wird und nun gibt es bereits einen ersten Teaser zur zweiten Staffel, die den vielversprechenden Untertitel Possible Worlds trägt.

Die erste Staffel beschäftigte sich hauptsächlich mit der Entstehung des Sonnenystems und des Lebens bzw. der Entwicklung des Lebens auf der Erde. Ob das Raumschiff der Vorstellungskraft wohl nun zu diversen Kepler-Kandidaten fliegen und dort die möglichen Bedingungen für außerirdisches Leben untersuchen wird? Erst in mehr als einem Jahr werden wir die Antwort herausfinden, dann kehrt Cosmos auf FOX und National Geographic zurück.

RIP John Young

07 Jan, 2018 · Sascha · Wissenschaft · 0 comments

Astronautenlegende John Young ist im stolzen Alter von 87 Jahren verstorben. Young war der neunte Mensch auf dem Mond und ist bisher der einzige Astronaut, der vier Raumschiffe gesteuert hat (Gemini, Apollo-Kommandokapsel, Mondlandefähre und Space Shuttle). Godspeed, Captain.

Das Szenario erinnert an Arthur C. Clarkes Klassiker Rendezvous with Rama: Ein interstellarer Besucher rast mit hoher Geschwindigkeit in unser Sonnensystem und schrammt an der Sonne vorbei, die den schnellen Körper nicht in ihr Orbit fangen kann. Nun ist A/2017 U1 leider kein immenses Raumschiff einer womöglich ausgestorbenen außerirdischen Rasse, sondern nur ein Asteroid – aber eben der erste von Menschen registrierte Besucher, der uns von einem anderen Sonnensystem erreicht. Der Besuch ist kurz. A/2017 U1 ist bereits wieder auf dem Weg hinaus in die unendlichen Weiten und dabei dreifach so schnell wie die New Horizons Sonde der NASA.

Now it’s moving away at about 25 miles per second, he said, and will exit the solar system at about 16 miles per second. That is faster than the current velocity of the Voyager 1 spacecraft, which became the first spacecraft from Earth to enter interstellar space in August 2012. Scientists around the world are watching its journey, hoping to glean as much information as they can before it gets too far away.

“We are just scrambling right now to secure big telescope time, prepare our observations and download the data,” said Karen Meech, an astronomer at the University of Hawaii Institute for Astronomy. Because the object came from outside our solar system, it may be made up of completely different material than the asteroids and comets that we have studied. She and other astronomers think that in the next few weeks they will have more insight into the composition and size of A/2017 U1, and in time, where exactly it came from. via NYT

Nebenbei hat sich auch der Tod von Laika, dem ersten irdischen Lebewesen im Weltall, zum 60. Mal gejährt. Der New Yorker hat dem traurigen Tod der Pionierin ein Profil gewidmet.