Wissenschaft - PewPewPew

Update! InSight ist sicher gelandet und beginnt bald mit der Arbeit. Yay!

Heute ab 20 Uhr deutscher Zeit kann man Landung von NASAs neuer Marssonde InSight verfolgen, die das Innere des roten Planeten untersuchen und die Beschaffenheit des Kerns erforschen soll. Unter anderem gibt uns das Aufschlüsse über mögliches Leben im Marsboden und das fehlende Magnetfeld des Mars.

Bis dahin könnt ihr euch noch die Zeit mit diesen zwei Videos vertreiben. Chefingenieur Rob Manning vom Jet Propulsion Laboratory erklärt im ersten Video die unglaublich komplexe Landung, inklusive den berühmten “7 Minutes of Terror”, die die Signale von der Marsoberfläche bis zur Erde brauchen und Gewissheit über den Erfolg oder das Scheitern der Landung herrscht. Darunter ein genaueres Video über InSights Aufgabenliste und Features. (weiterlesen…)

The Voyage of the Moons

04 Nov, 2018 · Sascha · Wissenschaft · 0 comments

In the first part of the video, Io and Europa drift gracefully in front of Jupiter’s Great Red Spot. In the second part, the moon Titan passes over Saturn’s rings, in an edge-on perspective. And in case you’re wondering, the video is an assemblage of still images. So the Great Red Spot and other clouds on Jupiter show very little activity. (via)

Atemberaubend. Es ist aber wichtig zu vermerken, dass es sich hier um eine Komposition aus einzelnen Aufnahmen der Cassini-Sonde handelt, nicht um eine Videoaufnahme. Deshalb zeigt auch der Große Rote Fleck keine Aktivität. Fans solcher Aufnahmen sollten Kevin Gill folgen, da er häufiger alte NASA-Aufnahmen schick verpackt, wie hier das Europa-Flyover.

Juna Kollmeier at Carnegie Observatories in Pasadena, California, and Sean Raymond at the University of Bordeaux, France calculated whether a moon orbiting a planet could have a moon of its own.

A moon of a moon has no formal name, perhaps because we have never spotted one, but both submoon and moonmoon have been suggested. (via)

Melodysheep begleitet den Blog schon seit den Anfangstagen und ich freue mich jedes Mal, wenn es einen neuen Track aus seinem Science-Mixer gibt. Ich sah gerade sogar, dass ich schon vor mehr als 10 Jahren mal einen Kommentar (“This is truly amazing”) unter Melodysheeps erstem Hit hinterließ. Solche digitalen Internetartefakte finde ich immer aufregend, sowas macht mich … neugierig. Womit wir beim Themen wären, der große Richard Feynman sinniert über Neugierde zu coolen Beats. Der Schnitt und die Effekte sind dieses Mal echt flashy geworden, weitaus besser als der Track selbst, was definitiv ein neues Level für Melodysheep ist.

Ich finde aber die kurzlebige Feynman Series von Reid Gower besser. Klar, anderer Ansatz, aber trotzdem. Besonders die erste Folge schaue ich mir alle paar Monate immer wieder an, weil es meine Weltanschauung bestätigt und dafür sind wir ja schließlich alle im Internet unterwegs.

Großer Tag heute im Weltall: Hayabusa2 ist erfolgreich auf dem Asteroid Ryugu gelandet und sammelt dort nun Proben, um sie wieder nach Hause zu bringen. Die Japaner hatten bereits mit Hayabusa vor knapp zehn Jahren zum ersten Mal eine Sonde auf einem Asteroiden landen und Proben mit zur Erde bringen können. Freut mich, dass es erneut geklappt hat. Die JAXA hat Fotos von der Oberfläche.

Weiterhin wird Alexander Gerst heute auf den Tag der deutschen Einheit der erste deutsche Captain eines Raumschiffs. Das Event gibt es im Livestream ab 13:30 Uhr.

Professor Paul Olsen bewertet Filmdinosaurier und erklärt uns, wieso so ziemlich alles, was wir über Dinos wissen, falsch ist. Solche Videos gab es häufiger in letzter Zeit und das nervt mich inzwischen ein wenig, auch wenn Prof. Paul, wie ihn seine Freunde nennen dürfen, eine coole Socke ist.

Bereits im ersten Jurassic Park Teil erklärt Mr. D.N.A. doch schon, dass die Dinosaurier in Hammonds Park genetisch nicht identisch mit den echten Exemplaren sind und Henry Wu geht in Jurassic World ja noch weiter und erklärt, wie Crichton schon im Roman anmerkte, dass es nie um eine authentische Nachbildungen ging, sondern um designte Alpträume, die dem Vorwissen der Besucher entsprechen. Also Dinos ohne Federn und mit vielen scharfen Zähnen.

Diese Aufnahmen von NASAs Mars Reconnaissance Orbiter zeigen deutlich, wie enorm der aktuelle, globale Sandsturm das Anlitz des roten Planeten verändert hat.

The view from May shows Valles Marineris chasms (left), Meridiani center, an autumn dust storm in Acidalia (top) and the early spring south polar cap (bottom). The view from July shows the same regions, but most of the surface was obscured by the planet-encircling dust cloud and haze.

Seit rund einem Monat tobt der Sandsturm schon global, wobei das wahrscheinlich keine gute Wortwahl ist. Die im Vergleich zur Erde geringe Schwerkraft macht es dem Wind wesentlich leichter, Sedimente durch die Luft zu wirbeln. Daher müssen unsere Rover sich auch nicht anketten, doch ganz verschont bleiben sie bisher nicht. Curiosity hat mit seinem atomaren Antrieb keine Probleme, Opportunity meldet sich jedoch seit geraumer Zeit nicht mehr. Vielleicht müssen wir nur warten bis die Solarzellen wieder von Sand befreit sind, aber im Kampf gegen einen riesigen Sturm zu sterben wäre ein passendes Ende für die fünfzehnjährige Reise dieses so robusten Rovers.

Wissenschaftler haben übrigens noch keine Erklärung die für Entstehung dieser globalen Stürme, die alle sechs bis acht Erdjahre auftreten, weil es bei uns eben keine ähnlichen Phänomene gibt.

The very fact that you can start with something that’s a local storm, no bigger than a small [US] state, and then trigger something that raises more dust and produces a haze that covers almost the entire planet is remarkable. (via)

Mich lässt das Ganze ja an Mission To Mars denken, den so unterschätzten De Palama-Klassiker.

Natürlich alles Quatsch, weil die Deflektorschilde und Repulsor Fields die Aerodynamik der Raumschiffe bestimmen. Trotzdem ist diese Frage nach der Schnittigkeit der Star Wars Raumschiffe natürlich höchst interessant, weil die Schilde auch mal ausfallen oder kaputt geschossen werden können.