Alles sonst so - PewPewPew

Ethan Hunt und Thomas Hobbes

05 Aug, 2018 · Sascha · Film,Politik · 0 comments

Sehr schöner Beitrag von Wolle Smith über die konservative Politik hinter Ethan Hunt.

Diese Aufnahmen von NASAs Mars Reconnaissance Orbiter zeigen deutlich, wie enorm der aktuelle, globale Sandsturm das Anlitz des roten Planeten verändert hat.

The view from May shows Valles Marineris chasms (left), Meridiani center, an autumn dust storm in Acidalia (top) and the early spring south polar cap (bottom). The view from July shows the same regions, but most of the surface was obscured by the planet-encircling dust cloud and haze.

Seit rund einem Monat tobt der Sandsturm schon global, wobei das wahrscheinlich keine gute Wortwahl ist. Die im Vergleich zur Erde geringe Schwerkraft macht es dem Wind wesentlich leichter, Sedimente durch die Luft zu wirbeln. Daher müssen unsere Rover sich auch nicht anketten, doch ganz verschont bleiben sie bisher nicht. Curiosity hat mit seinem atomaren Antrieb keine Probleme, Opportunity meldet sich jedoch seit geraumer Zeit nicht mehr. Vielleicht müssen wir nur warten bis die Solarzellen wieder von Sand befreit sind, aber im Kampf gegen einen riesigen Sturm zu sterben wäre ein passendes Ende für die fünfzehnjährige Reise dieses so robusten Rovers.

Wissenschaftler haben übrigens noch keine Erklärung die für Entstehung dieser globalen Stürme, die alle sechs bis acht Erdjahre auftreten, weil es bei uns eben keine ähnlichen Phänomene gibt.

The very fact that you can start with something that’s a local storm, no bigger than a small [US] state, and then trigger something that raises more dust and produces a haze that covers almost the entire planet is remarkable. (via)

Mich lässt das Ganze ja an Mission To Mars denken, den so unterschätzten De Palama-Klassiker.

Wieder mal ein super Video von Beyond The Brick, in dem der Moderator des ständig herumreisenden YouTube-Kanals Jacky Chans (sic) LEGO Dinosaurier begutachtet. Die Teile sind definitiv keine direkten Nachbauten der Mechs aus Horizon Zero Dawn, sehen aber so aus und das finde ich eigentlich noch beeindruckender.

Die eigentlichen Dinos gibt es natürlich schon, teilweise sogar zum Nachbauen mit Anleitung. Natürlich inoffiziell.

In den USA sterben jährlich Zehntausende Menschen durch Waffengewalt. In Kirchen, in Schulen, in Diskotheken, auf Konzerten, in Supermärkten, in ihren Büroräumen. Täglich. Kein anderes, westliches Land hat dieses Problem, doch die starke Waffenlobby verhindert seit Jahrzehnten vernünftige und notwendige Reformen. Währenddessen sterben weiterhin die Leute und selbst Präsident Trump hat vor einigen Monaten wieder das längst geklärte Thema der Killerspiele ausgegraben.

Joseph Delappe dachte sich – in Zusammenarbeit mit Albert Elwin (übernahm das Coding) und James Wood (Berater) -, dass man die beiden Themen verbinden kann. In einer selbst spielenden Version von GTA stellt er die alltäglichen Tötungen dar, während die Kamera langsam durch die Leichen und Blutlachen fährt und eine Liebesbekundung an Amerika zum Klagelied einer lethargischen Nation wird. (via HerrKaschke)

From the mountains
To the prairies
To the oceans
White with foam
God bless America
My home sweet home

Dabei entstehen ganz eindrucksvolle Szenen, in denen sich unbescholtene NPCs teilnahmslos durch den Berg an Leichen bewegen und keine Reaktion zeigen, bevor sie selbst zum Opfer werden.

Das Spiel läuft seit dem 1. Januar 2018 und resettet sich jede Nacht um Mitternacht. An jedem Tag werden dann die bisherigen Toten, der Zähler aktualisiert sich zum realen Äquivalent stetig, dargestellt. Powerful stuff.

2001: A SPACE ODYSSEY by Raid71

10 Jul, 2018 · Sascha · Kunst · 0 comments


Bottleneck Gallery

Die Bottleneck Gallery hat mit Raid71 zusammengearbeitet, um diesen sehr hübschen 2001 Print zu kreieren. Mir gefällt die Detail-Arbeit im Teaser ganz besonders, weniger jedoch die Schriftzüge, auf dich ich hier verzichtet hätte. Raid71 ist ein ziemlich unterschätzter Künstler. Seine Werke funktionieren zwar nur für bestimmte Motive und Projekte, aber wenn es funkt, dass kommen solch poppige Resulte heraus. Ganz besonders mag ich wie Bowman hier in den Monolith fällt und dass diese Edition auf Folie gedruckt wird, sodass das Silber und einige Highlights das Licht reflektieren und dabei selbst ganz interessante Farbspiele kreieren werden.

Das ist ein ganz besonderer Print. Ich warte mal Bilder der gedruckten Endresultate ab und jage dann auf eBay nach dem Teil, wenn es mir zusagt. Wer schon jetzt überzeugt ist, sollte heute um 18 Uhr deutscher Zeit auf der Webseite die Kreditkarte bereithalten.


Bottleneck Gallery

Hier ein paar Prints aus den vergangenen Wochen.

Universal | Mondo

Das definitive Highlight: Mondo hat zusammen mit Jason Edmiston Roger Kastels gestohlenen Jaws-Print rekreiert, der für das berühmteste Filmposter aller Zeiten hergehalten hat (ursprünglich erschien die Zeichnung bereits auf der Rückseite der Buchvorlage).

Newsweek hat ein Video, in dem Edmistons detailgetreue Arbeit im Zeitraffer abläuft. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Mondo hat das schon mal mit Struzans Poster für The Thing gemacht und ich würde mir wünschen, dass es solche Aktionen öfter geben würde. Das bleibt aber wohl ein nur Traum, da das wohl ein Lizenzalptraum wäre.

Edmistons Print geht morgen online, pünktlich zum Fourth of July Feiertag der USA, neuerdings jetzt auch als “Jaws-Day” bekannt, weil jeder Kultklassiker jetzt einen Feiertag braucht. Was ich von diesem Blödsinn halte, habe ich hier bereits festgehalten.

An Thatgamecompanys legendärem Indie-Hit Journey haben sich schon mehrere Künstler versucht, insbesondere die Landschaftsexperten Mark Englert und JC Richard konnten hier beeindruckende Ergebnisse abliefern, ließen jedoch immer die Kinetik und den Überraschungsmoment des Spiels vermissen.

Ich hatte Journey damals ohne großes Vorwissen gespielt und war völlig verblüfft, dass dort plötzlich eine andere Figur auftaucht, die von einem Spieler gesteuert wird und mit der ich aber interagieren, aber nicht wirklich kommunizieren kann. Dann bleibt einem die Wahl: Entweder man beschreitet dann die Reise zum heiligen Berg und der Erleuchtung gemeinsam oder verlässt sich eher auf die eigenen Instinkte. Die meisten Spieler entscheiden sich für diese magische Gefühl, mit einem anderen unbekannten Spieler diese einzigartige Erfahrung zu teilen. Wahrscheinlich eine der besten Multiplayer-Ideen aller Zeiten.

Tomislav Jagnjic fängt für mich diese anfängliche Verwunderung, dieses kleine Spielewunder, perfekt ein. Leider ist das Ding kein Art Print geworden. Stattdessen turnen mich die Logos und besonders die Kinoplakatgröße dieses Tiels dann doch zu sehr ab. Trotzdem sehr schick.


Mondo

Ich mag Claire Hummels Twitter-Account sehr. Vor zwei Jahren übernahm sie Olly Moss’ Job bei Campo Santo als Art Director bei In The Valley of the Gods, dem Nachfolger zum Erfolgshit Firewatch. Ich mochte ihren Stil schon immer sehr und freue mich, dass sie hier mit Mondo und Jurassic Park ihren Durchbruch in der Printszene hat. Definitiv eine ungewohnte und ungewöhnliche Perspektive, die aber durchaus ihren Reiz hat. Das kleine Format (18×24 inches) macht das zu einer runden Sache.


Mondo

Ebenfalls schick sind diese Prints zu Solaris, wobei ich mir diese beiden Varianten mal vorknüpfe um ein Phänomen festzuhalten, das ich häufiger finde: Besonders visuell beeindruckende Filme haben häufig eher nicht so tolle Prints. Also, die hier sind zweifellos an sich gut, aber sie schreien jetzt für mich nicht nach Tarkowskis Meisterwerk.


Mondo | Bottleneck Gallery

Natürlich alles Quatsch, weil die Deflektorschilde und Repulsor Fields die Aerodynamik der Raumschiffe bestimmen. Trotzdem ist diese Frage nach der Schnittigkeit der Star Wars Raumschiffe natürlich höchst interessant, weil die Schilde auch mal ausfallen oder kaputt geschossen werden können.

Ein neues Modell hat das Fermi Paradox “gelöst”:

One can answer [the Fermi Paradox] by saying intelligence is very rare, but then it needs to be tremendously rare. Another possibility is that intelligence doesn’t last very long, but it is enough that one civilization survives for it to become visible. Attempts at explaining it by having all intelligences acting in the same way (staying quiet, avoiding contact with us, transcending) fail since they require every individual belonging to every society in every civilization to behave in the same way, the strongest sociological claim ever. Claiming long-range settlement or communication are impossible requires assuming a surprisingly low technology ceiling. Whatever the answer is, it more or less has to be strange.”

Sprich: Die Menschheit ist wahrscheinlich die einzige intelligente Spezies in der Milchstraße. Das macht unsere Existenz noch ein Stück mehr besonders und die Eroberung anderer Himmelskörper in unseren Sonnensystem ist noch dringlicher geworden, sodass wir ein Extinction Level Event überstehen können. Ernüchternd, aber auch auch ermutigend. Niemand wird uns helfen, also müssen wir unsere Probleme selbst bewältigen. Auf Hilfe von außen ist kein Verlass.

In the end, the team’s conclusions do not mean that humanity is alone in the Universe, or that the odds of finding evidence of extra-terrestrial civilizations (both past and present) is unlikely. Instead, it simply means that we can say with greater confidence – based on what we know – that humanity is most likely the only intelligent species in the Milky Way Galaxy at present.

And of course, this all comes down to the uncertainties we currently have to contend with when it comes to SETI and the Drake Equation. In that respect, the study conducted by Sanberg, Drexler and Ord is an indication that much more needs to be learned before we can attempt to determine just how likely ETI is out there.