Medien - PewPewPew

TRON Legacy x Beat It

28 Jul, 2009 · Sascha · Featured,Film,Medien,Musik · 0 comments

Ich halte ja von Mashups nicht unbedingt viel, da nur sehr, sehr selten etwas wirklich gutes rauskommt wie zum Beispiel der Mashup von Nirvana mit Rick Astley. Frisch, überrascht, passt und überhaupt: Fucking Rick Astley!

Aber ansonsten finde ich, geht immer etwas verloren, sicher, es entsteht was eigenes und manchmal auch tolles, aber naja, nicht wirklich meine Welt. Aber das hier, das sprengt wirklich den Rahmen. Ich meine das buchstäblich. Den fantastischen Graphicstest zu Tr2n bzw. Tron Legacy gibt es jetzt seit der Comic Con in San Diego am vergangenen Wochenende im HD im Netz.

Da hat sich anscheinend offenbar jemand zufällig das angeschaut und im Hintergrund Michael Jackson mit “Beat It” angehabt. Das ist das fantastische Resultat.


(Direct80sRevival, via nerdcore)

40 Jahre Mondlandung

20 Jul, 2009 · Sascha · Medien,Politik · 0 comments

Heute vor genau 40 Jahren landeten Neil Armstrong und “Buzz” Aldrin als erste Menschen auf dem Mond, während Michael Collins einsam den Mond mit Paranoia an Bord umkreiste.

Die Verschwörungstheoretiker ließen sich nie wirklich ü berzeugen durch Fakten und revidierten immer ihren Standpunkt. Am Ende hieß es bei solchen Diskussionen immer “Dann schickt doch ‘ne Sonde hoch oder photographiert das mit Hubble!”. Tja, genau das hat die NASA jetzt tatsächlich gemacht. Wunderbare Photos zum 40-jährigen Jubiläum auf SpOn. Fantastisch!

We Choose the Moon!

17 Jul, 2009 · Sascha · Medien,Politik · 1 comment

Ich liebe das Internet. Da soll mal noch einer sagen, dass das Internet missbraucht wird für Porn, Computerspiele und Glücksspiel, naja, sind wir ehrlich…Es gibt alle drei. Aber die gibt es auch im normalen Leben. Sogesehen spiegelt das Internet nur unsere Realität wieder. Und entgegen vieler Meinungen, sind wir in dieser Realität vor fast genau 40 Jahren auf unserem Erdtrabanten, dem Mond, gelandet. Neil Armstrong war der erste von insgesamt 12 Menschen, allesamt US-Amerikaner, die als einzige jemals Fuß darauf gesetzt haben. Nun, so weit, so gut. Das sind die Basics, die jeder kennt. Wirklich fantastisch jedoch ist das Leben jedoch manchmal, ebenso das Internet, wenn jemand eine so tolle Idee hat, die wunderbar unterhält und zugleich informativ ist, sodass man durch das Entertainment gezwungen wird was zu lernen. Wow!

Das ist gerade der Fall bei der grandiosen Webseite “We choose the moon“. Die Seite bietet wunderbare Photos und Infos über die Apollo 11 Mission, aber jedoch viel wichtiger und toller: Eine auf den Punkt genaue Rekonstruktion des Fluges von Apollo 11 – live! Die Funksprüche sind dort live mitzuhören, die Astronauten “twittern” und man ist einfach mittendrin, statt nur dabei.

Die Mission geht live weiter bis zur Heimkehr der Astronauten. Mitschauen und stolz sein! Das ist ein Befehl.

We choose the moon (via nerdcore)

Penn & Teller sind in Deutschland weniger bekannt, leider vor allem auch ihre geniale Show “Bullshit!“. In ihrer neuesten Episode dreht es sich um die Killerspieldiskussion, nur halt in Amerika. Dort geht es ebenfalls um das Verhindern von Schulmassakern wie in Columbine und vor allem um den Erhalt des guten, amerikanischen Wertesystems.

In dieser Folge wird das Ganze auf’s Korn genommen. So wird der selbst ernannte “Schlimmste Traum der Videospieleindustrie” Jack Thompson, der Grand Theft Auto mit Polio vergleicht, nach Strich und Faden demontiert, ein ziemlich alter Geek auf einer Konvention begleitet und ein 9-Jähriger darf mit einer Waffe schießen. Zusammenfassend, es ist ziemlich lustig. Nach all den sarkastischen und ironischen Kommentaren jedoch, konfrontieren auch Penn & Teller in einem bewegenden Monolog den letzten Kritiker mit der traurigen Wahrheit. Prädikat: Sehenswert.

Kinderserien

02 Jul, 2009 · Sascha · Film,Medien · 0 comments

Ich bin ein sehr nostalgischer Mensch. Nostalgie ist allgemein beliebt und akzeptiert. Man redet über schöne Sachen von früher und früher war ja sowieso alles besser, auch der e-Sport, liebe 07-Accounts. Sobald man aber ein besonderes Thema anspricht, überraschen mich immer wieder die Reaktionen – ich meine Kinderserien. Ich mochte Kinderserien wie wahrscheinlich jedes Kind, sagt ja eben der Name. Und ja, ich war auch mal ein Kind und man munkelt ich bin es immer noch in dieser Hinsicht. Aber da finde ich nichts schlimmes daran. Wieso denn auch? Jeder von uns ist mit dem Medium Fernsehen aufgewachsen und bekam natürlich auch für sein Alter gerechtes Fernsehen geboten. Also Kinderserien. Heute natürlich alle mit tollen Namen wie Magi-Nation oder Storm Hawk, weil Angliszismen immer besser ankommen. So wurde auch aus Horst dem Hausmeister der Facility Manager und Tanja, die den Kaffee kocht, die second personal manager assistent. Dann kriegt auch ein Kartenspiel seine eigene Show, wo man dann Figuren zusehen kann wie sie sich mit Kartenfiguren bekämpfen – der Traum jedes Magicnerds. Meine Lieblingsserien hatten immerhin noch Werte, die man mir näher brachte. Sei es „Als die Tiere den Wald verließen“ oder „Die Raccoons“, man lernte als Kind den Umweltschutz. Oder sei es „Die tollen Fußballstars“, man lernte den Zusammenhalt und den fairen Umgang mit Anderen im Sport oder bei Pokémon Tiere als Begleiter zu schätzen. Oder sei es Ghostbusters, man lernte… man lernte Geistern in den Arsch zu treten! Alles löbliche Werte, die man heute nur schwer mittags auf RTLII findet, wenn man mal reinzappt. Ich mochte Pokémon früher sehr und damals ging mir schon dieses brutale, aufzwingende Schema der Episoden auf den Sack, aber ich hab’s trotzdem geguckt. Dieses Schema fiel meinen Freunden nie auf. Darauf bin ich sehr stolz.

Doch wenn man dieses Thema anspricht wird man immer direkt als Kind diffamiert. Man sei doch Erwachsen und man darf so was nicht mögen und/oder auch gar nicht erwähnen. Das wird totgeschwiegen. Wie Familienstreit an Weihnachten. Man wird dann angegriffen und ausgelacht, nur weil man es traurig fand, als Pikachu um Ash geweint hat und die Tränen der Pokémon Ash entsteinigt haben und wieder zum Leben erweckt haben – DER Moment damals im Film. Sowas ist traurig. Ich meine, ich sage nicht, dass ich heute weinen würde, aber damals fand ich das traurig und das ist auch in Ordnung.

Aber scheiß drauf, es gibt auch Sachen wofür man sich selbst heute nicht schämen muss. Auch nicht, wenn man jedes kleine Detail verrät wie im Kindergarten aus Duplo-Bausteinen die Ghostbusterskanone nachzubauen und auf Geisterjagd zu… ich schweife ab. Aber Ghostbusters ist ein guter Punkt. Ghostbusters ist einer dieser Filme, die heute nicht auf so eine negative Resonanz stoßen. Jeder wollte so cool sein wie Peter und Egon immer runtermachen, weil er die Sache so wissenschaftlich angeht – man wollte einfach den Geister in den Arsch treten! Bald hat man auch die Möglichkeit dazu im Ghostbustersspiel… aber das ist nebensächlich. Worauf ich hinaus will ist, dass Ghostbusters einer dieser Filme ist, die heute auch noch cool sind und einem nicht peinlich sein müssen, denn jeder mag die Filme heute auch noch, außerdem sind die Ghostbusters Gott wie Pokémon. Da sagt keiner was darüber, sonst auf’s Maul. In diese Reihe reiht sich zum Beispiel Jurassic Park ein. Ich wollte schon mit 6 Jahren rein… ja… durfte nicht, obwohl ich mich erfolgreich als 7-Jähriger ausgegeben habe. Habe ihn erst dann mit 8 Jahren auf Video gesehen und immer Angst gehabt bei der Szene mit dem Saurier, der Dennis Nedry anspuckt und auffrisst – ABER DAS WAR’S WERT!

Aber worauf will ich hinaus, was will ich hiermit bezwecken? Nicht viel, eigentlich. Ich finde nur, dass es schön ist in solchen Erinnerungen zu schwelgen und an die schöne sorgenfreie Zeit zu denken und ermutige euch dazu zu stehen, was ihr einmal toll fandet. Nur weil ein paar Querulanten meinen, dass man heute Erwachsen ist und das nicht mögen und schon gar nicht drüber reden darf, müsst ihr das nicht auch tun. Akzeptiert euch und euren Geschmack und auch einmal Reinzappen darf man. Außerdem ist doch alles in Ordnung, solange man nicht so rumläuft…

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Und welche waren eure Lieblingsserien?

Killerspiele – Elternumfrage

02 Jul, 2009 · Sascha · Film,Medien · 0 comments

Vor einiger Zeit sorgte eine Studie namens „What they play“ für Aufregung, die auch mich zutiefst verärgert und ich deshalb darüber schreiben möchte. Die Studie befragte insgesamt 1.650 Eltern, was ihnen im Hinblick auf ihre Sprösslinge Ängste bereitet. Ob die 1.650 befragten Eltern überhaupt repräsentativ sind, das sei einmal dahin gestellt, aber ich gehe einfach aufgrund der vorliegenden Daten aus, dass sie es sind. Natürlich kamen die Klassiker – pauschal gesagt: Kiffen, saufen, zu früh f*****. Ich bin erschüttert. Was bemerkenswert ist, ist nicht, dass das Thema Killerspiele überhaupt als Bedrohung der Kinder genannt wurde, sondern in seinem Verhältnis zu den anderen Themen. So ist ganz klar auf Platz 1 der illegale Marihuana-Konsum – ungefähr die Hälfte gab das an.

Okay, damit kann ich leben. Dann wären da allerdings noch die Computerspiele mit Inhalt von Gewaltanwendung, 19% finden das als ernsthafte Bedrohung. Doch jetzt kommt es: Dagegen würden es nur 16% der Eltern als Gefahr sehen, wenn ihre Kinder Alkohol konsumieren und 14%, wenn sich ihre Kinder Filme mit pornographischem Inhalt ansehen. Überspitzt gesagt, anstatt ihre Kinder vor dem PC sitzen zu lassen, würden diese Eltern wahrscheinlich noch eher ihre Kinder zum Dorffest zum nächsten Rausch befördern, wonach sie später bei einem Freund den Schlümpfen im Fetisch-Hentai beim Poppen zugucken. Nun, das ist wirklich überspitzt. Dennoch zeigt diese Studie eine für uns Zocker komische Entwicklung. Zocken ist für uns etwas Normales, es ist im Leben integriert seit einiger Zeit und es schaffen auch fast alle, zumindest im FPS Bereich (ich lasse WoW bewusst außer Acht), ihr Leben normal weiter zu führen.

Was aber bewegt diese Eltern zu solch einem Abstimmungsverhalten? Es ist Angst. Der Mensch neigt dazu sich vor allem zu fürchten, was er nicht kennt. Licht an oder aus, kurz gefasst. Die meisten von uns und wahrscheinlich auch jeder Erwachsene hat Kontakt mit Alkohol gehabt und empfindet dies nicht als schlimm. Die meisten Eltern, deren Kinder inzwischen Teenager sind, dürften mit der Computerspielewelt nicht viel am Hut gehabt haben. Und jetzt sagt mir keiner, ein Commodore 64-Spiel wäre vergleichbar mit einem Call of Duty 4. Nein, das ist es nicht. Da die Eltern auch nur Desinteresse zeigen, wenn es sich um das Beschäftigen mit dem Spieleinhalt geht, wird dem 9-jährigen Kind GTA IV eben zu Weihnachten gekauft (weil an Weihnachten ja kein Streit sein darf) oder es wird dem Kind komplett verboten. Nur die wenigsten zeigen Geduld und Aufgeschlossenheit, sich mit den neuen Medien zu beschäftigen und wenn einmal, dann kann ich aus eigener Erfahrung nur über positive und überraschte Äußerungen berichten. Wie kann man das jetzt nun ändern? Unsere Generation hat keine Lobby – noch jedoch nicht.

Viele Communities, allen voran die ESL, setzen auf viel Aufklärungsarbeit. So war z.B. der Oberbürgermeister von Köln zu Gast bei den EPS Finals XII und äußerte sich ebenfalls überrascht über die „normalen“ Leuten. Was müssen diese Leute eigentlich vorher über uns gedacht haben? Nur weil zwei Menschen in Deutschland aufgrund ihrer verfehlten Sozialisation Amok laufen, und das in 30 Jahren Videospielgeschichte, ist das kein Grund für ein Verbot. Auch die Gesetze sind die schärfsten in Europa und bedürfen keiner Anpassung. Man kann nur hoffen, dass die Zeit vergeht und sich langsam die Zocker selbst zu Eltern entwickeln und das neue Medium Computerspiele in der Gesellschaft normal akzeptiert wird und auch in der Politik keinen Missfallen findet. Wobei Verantwortung ja so eine Sache ist… vielleicht schlummert in jedem von uns ein Spießer. Ich wäre nicht überrascht. Und ja, ich mag Katzen.