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Eine meiner großen Leidenschaften, neben Filmen natürlich, sind Comics. Seit Jahren probiert man meinen Lieblingscomic Y – The Last Man, in dem von einem Moment auf den anderen alle, bis auf unseren Helden Yorrick und sein Äffchen Ampersand, männlichen Säugetiere sterben, für die große Leinwand zu adaptieren. Das hielt und halte ich immer noch für eine schlechte Idee. Vor Jahren war einmal das Gerücht aktuell, dass D.J. Caruso Y mit Shia Labeouf verfilmen will, als die beiden gerade das Remake Disturbia in die Kinos brachten. Die Idee war damals eine ganze Trilogie zu machen. Das würde ich noch in Ordnung finden, immerhin kann nichts unter drei Filmen der 60-teiligen Comicserie gerecht werden. Shia würde auch in Ordnung gehen, auch wenn Zachary Levi die perfekte Wahl wäre.

Aber bereits damals wie heute gilt: Es ist ein episodischer Comic mit vielen Themen, Figuren und einer Reise rund um die Welt – also sollte es eine TV-Serie werden und nichts anderes. Erfolgreiche Comics wie The Walking Dead haben es vorgemacht. Die Zeit ist also reif. Stattdessen hat das Kinoprojekt aber ein neues Zuhause beim Studio New Line sowie neue Produzenten gefunden. Matthew Federman und Stephen Scaia sollen ganz von vorne beginnen, die Geschichte komplett neu für das Kino definieren; Caruso scheint damit raus. Die Beiden waren zuvor bei der TV-Serie Jericho, die die Geschichte einer Stadt in Kansas erzählt, nachdem in allen Hauptstädten der USA Atombomben explodiert sind. Jericho war gut und vom Ton her würde das sehr zu Y passen. Dann haben die Zwei aber auch Human Target, Warehouse 13 und zuletzt Charlie’s Angels ins Fernsehen gebracht – kein wirklich gutes Zeichen.

Wie auch immer das enden wird, lasst euch eins gesagt sein: Das gehört ins TV.

Über was ich bisher gar nicht geschrieben habe, obwohl ich ja ansonsten alles über ‘The Walking Dead’ blogge, ist das kommende Videospiel von Telltale Games. Kommt wohl daher, dass ich nach Telltales bisherige Markenveröffentlichungen wie die Spiele zu ‘Zurück in die Zukunft’ und ‘Jurassic Park’ ziemlich schlecht finde. Vom Gameplay her sah man auch bisher kaum etwas, lediglich der Grafikstil blieb firmentypisch cartoonisch. Das ist aber okay, immerhin will man sich Charlie Adlards Stil annähernd, was ich nett und teilweise durchaus gelungen finde. Das Spiel orientiert sich am Comic-Universum und man wird auf Glenn, Dale, Hershel und Co. den frühen Tagen der Apokalypse treffen. Spielen tut man Lee Everett, einen entflohenen Sträfling, der sich mit einem kleinen Mädchen zusammentut. Es wird insgesamt fünf Folgen geben. Das Marketing war bisher ziemlich interessant, so hatte man die gut produzierte Show Playing Dead ins Leben gerufen, die einen Einblick hinter die Kulissen bei Telltale bietet. Die dritte Folge (Part II, Part I) ist nun draußen und niemand Geringeres als Robert Kirkman selbst stellt sich den Fragen der Fans. In der zweiten Hälfte gibt es zwei Gameplaymomente zu sehen, die ganz nett sind, aber leider wohl die typischen Telltale-Probleme (Press X to Not Die) aufweisen werden.

Wenn man, wie ich, ‘The Walking Dead’ vorbestellt, was man noch bis zum Releasedatum am 24. April tun kann, hat man die Chance Teil des Spiels zu werden. So wird Telltale den glücklichen (oder auch unglücklichen) Gewinner ins Spiel modellieren, sterben lassen, als Zombie auferstehen lassen, nur um erneut getötet zu werden. Die anderen vier Gewinner werden als Untote in einer Horde zu sehen sein. Ziemlich cooles Gimmick, wenn ihr mich fragt.

Paul Dano spielt einen Autor, der sich in seine real gewordene Hauptfigur Ruby Sparks verliebt. Gespielt wird Ruby von Zoe Kazan, die sowohl das Drehbuch geschrieben hat als auch im wahren Leben mit Dano zusammen ist. Dies sieht man auch, ihre Chemie ist schon im Trailer nahezu perfekt. Regie führte das Duo hinter ‘Little Miss Sunshine’ und in weiteren Rollen werden Antonio Banderas, Annette Bening, Steve Coogan, Elliott Gould und Chris Messina zu sehen sein. Hört sich alles toll an, auch wenn die Idee ein wenig an ‘Stranger Than Fiction’ angelehnt ist, was aber natürlich nicht schaden muss, immerhin ist das ein grandioser Film.


via /Film

In den USA läuft er am 25. Juli an. Ein deutscher Kinostart steht noch aus.

The Walking Dead #100 Cover

20 Apr, 2012 · Sascha · Comics,Featured · Comments

 

Ich habe gerade Issue 96 von Robert Kirkmans ‘The Walking Dead’ gelesen, welches der Abschluss des 16. Story-Arcs (‘A Larger World’) ist. Und heilige Scheiße, ging das ab. TWD hatte ja seit dem großen Kampf um Alexandria Anfang der 80er Issues einige Pacing-Probleme, wenn man viele Fans fragt (auch wenn ich da widersprechen würde, immerhin brauchen wir auch mal ein wenig Ruhe), aber jetzt kann man wirklich nichts mehr meckern. Die Zombies sind in den letzten Büchern immer mehr zu lästigen Nebensächlichkeiten geworden, die von Michonne schnell behandelt werden können, doch was sich jetzt anbahnt, wird alles verändern.

Seit Monaten ist in den Letter Hacks, der Abschlussteil der Comics in denen Kirkman Fanmail beantwortet, zu lesen, dass Issue 100 einen riesigen Meilenstein in der Geschichte darstellen wird. Drohend auch der Titel des Arcs: ‘Something to Fear’. Ich freu mich wie ein Schnitzel, werde aber spoilerfrei bleiben. Ähnlich wie das obige Variant-Cover für Issue 100 von Marc Silvestri. Das eigentliche Cover von Hauptzeichner Charlie Adlard habe ich unten angehangen, da es sehr, sehr viel spoilt, wenn man die Comics nicht gelesen hat.

Hier die Pressemitteilung von Image Comics:

THE WALKING DEAD #100
story ROBERT KIRKMAN
art CHARLIE ADLARD & CLIFF RATHBURN
cover a CHARLIE ADLARD
cover b MARC SILVESTRI
cover c FRANK QUITELY
cover d TODD McFARLANE
cover e SEAN PHILLIPS
cover f BRYAN HITCH
cover g RYAN OTTLEY
cover h CHARLIE ADLARD WRAP-AROUND
JULY 11
40 PAGES / BW / M
$3.99
“SOMETHING TO FEAR” CONTINUES!
This extra-sized chapter contains one of the darkest moments in Rick Grimes’ life, and one of the most violent and brutal things to happen within the pages of this series. 100 issues later, this series remains just as relentless as the debut issue. Do not miss the monumental 100th issue of THE WALKING DEAD!

THE WALKING DEAD #100 CHROMIUM EDITION
story ROBERT KIRKMAN
art CHARLIE ADLARD & CLIFF RATHBURN
cover CHARLIE ADLARD chromium wraparound
JULY 11
40 PAGES / BW / M
$9.99

THE WALKING DEAD #100 POSTER
art CHARLIE ADLARD & CLIFF RATHBURN
The epic cover for THE WALKING DEAD #100 cover is now available as a poster! No fan should be without this undead wall candy.
JULY 11
24×36
$9.99
via ComicBookResources

(weiterlesen…)


via F5

“A man is a man.” Haha, zu gut. Ich will ihn einfach nur umarmen.

Robert Pattinson spielt einen jungen, erfolgreichen Wall Street Banker, der in die OWS Proteste gerät. Von seinem problemlosen Leben in Saus und Braus gelangweilt, sucht er Abenteuer, Gefahr und wilden Sex. Das ist zu mindestens das, was ich aus dem Trailer ziehe und ich werde sicherlich nicht so naiv sein und mir die offizielle Zusammenfassung durchlesen, wenn es denn überhaupt eine detaillierte gibt. Es ist Cronenberg und da geht man ins Kino – egal, worum es geht. Der Trailer schaut aber schon mal gut aus und Pattinson sowie der Supporting Cast machen eine gute Figur. Es soll der erste Film über unser neues Jahrtausend werden; nach den Festspielen von Cannes, wo der Film seine Premiere feiern wird, werden wir wissen, ob das stimmt.


via Rajko

Media Monday #42 (verspätet)

18 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · Comments

1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich Lovely Bones. Dunkle Rolle, toll gespielt.

2. Roland Emmerich hat mit 2012 seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit die beste Desasterpornoshow aller Zeiten abgelegt hat.

3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich Amelie. Duh!

4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss?

TV ist das neue Kino. Nur logisch, dass gute Schauspieler tolle Rollen und gute Drehbücher wollen. Diese findet man zur Zeit nur im Fernsehen.

5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat, sind großartig, weil man den Film sofort erneut schauen will um zu sehen, wo es Hinweise gab, die man vorher nicht gesehen hat. Also, Shyamalan is God!

6. Im Grunde ist Adam Sandler einer meiner liebsten Schauspieler, aber fast jeder Film mit ihm war in den letzten Jahren wirklich enttäuschend, denn er kann eigentlich richtig gut spielen. (Punch, Drunk, Love., Funny People, Reign Over Me.) Und seine Komödien waren auch mal besser.

7. Mein zuletzt gesehener Film war A-Team und der war ganz in Ordnung, weil ich nichts anderes als einen großen, dummen, albernen over-the-top Actionfilm erwartete.

Coming of Age with Star Wars

18 Apr, 2012 · Sascha · Featured,Film · Comments

“For everyone else movies are something to do when you’re tired of real life, to you, real life is something to do when you’re tired of watching movies…”
Habe zwar noch nie davon gehört, aber Patrick Read Johnson hat Anfang des Jahrtausends im Jahr 2004 einen Coming of Age Film gedreht, in dem es um nichts anderes als Star Wars geht. Hört sich nach einer interessanten Drama-Alternative zur eher durchschnittlichen Komödie ‘Fanboys’ an. Die Hauptrolle übernimmt John Francis Dailey (aus ‘Freaks und Geeks’, ja genau, der Oh-Hi-Cindy-Junge). Er spielt Pat Johnson, einen Geek in einer typischen Kleinstadt, der versucht alle Jugendlichen davon zu überzeugen, wie toll Star Wars ist, sodass er nicht mehr der alleinige Geek in der Stadt ist und Freunde gewinnt.


via First Showing

Lange lag der Film auf Eis und drohte in den Regalen zu vergammeln, aber vorgestern getwitterte Regisseur Patrick Read Johnson Folgendes:

“On 5-25-12, a 1975 Ford Pinto will depart Wadsworth, Illinois to deliver a precious cargo to 3 very important people.”

Sogar aufs Datum genau kommt der Film in die Kinos. Toll. Hoffentlich kriegen wir hier auch einen Release oder wenigstens eine schnelle Home-Video-Veröffentlichung.