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Vor ein paar Tagen biss ein nackter Mann in Florida einen anderen ins Gesicht und aß das Fleisch. Er fraß sogar nach einem Schuss der Polizei weiter und ist erst nach weiteren Schüssen von dem Mann abgesprungen und an seinen Verletzungen gestorben. Das ist kein Witz. Das ist wirklich passiert. In den letzten Tagen tauchten mehrere Vorfälle dieser Art auf, sogar fast ausschließlich in Florida, und das kann nur eines bedeuten: Die Zombies kommen! Die Apokalypse steht kurz bevor. Gawker hat die Story schön zusammengefasst. Die einzelnen Links stehen unten, ich bin derweil mal in den Baumarkt ein paar Brechstangen kaufen und wir treffen uns dann im Winchester, alles klar?

5/16: McArthur High School HazMat Situation
Students, Teachers Decontaminated After Breaking Out In Rash
http://www.huffingtonpost.com/2012/05/16/mcarthur-high-school-contamination_n_1521764.html

5/19: No confirmation on chemical at Fort Lauderdale International Airport
http://www.wptv.com/dpp/news/terminal-2-evacuated-at-fort-lauderdale-airport-in-hazmat-scare

5/21: Police: Man bites woman in Westchester http://www.mysuburbanlife.com/westchester/newsnow/x639948018/Police-Man-bites-woman-in-Westchester

5/23: I-285 reopens after hazmat incident
http://www.wesh.com/r/31112110/detail.html

5/23: Man Bites Cousin’s Nose Off
http://www.nbcsandiego.com/news/local/Man-Bites-Cousins-Nose-Off-153100125.html

5/24: Second Broward school reports mystery rash http://www.miamiherald.com/2012/05/24/2815003/second-broward-school-reports.html

5/25: Hazmat Called After Kids Exposed To Pesticide On Bus: Hazmat, EMS Respond To Lake County, FL School
http://www.wesh.com/r/31112110/detail.html

5/25: ‘Disoriented’ passenger subdued on flight in Miami http://www.foxnews.com/us/2012/05/25/passenger-restrained-on-flight-to-miami-arrested/

5/26: Naked Man Allegedly Eating Victim’s Face Shot And Killed By Miami Police
http://www.huffingtonpost.com/2012/05/26/naked-man-eating-victims-face-killed-miami_n_1548359.html

5/26: Florida Doctor Spits Blood at Highway Patrolmen After DUI Arrest http://abcnews.go.com/US/florida-doctor-spits-blood-troopers-face-dui-arrest/story?id=16436402

via

DISCO! PROMETHEUS! PARTY!

30 May, 2012 · Sascha · Alles sonst so · Comments

Ich sehe heute Prometheus im Kino in 3D. Grund genug für eine Party! Wooohooo!!!

Ich verehre Sofia Coppola ja sehr und ihr neuer Film ‘The Bling Ring’ scheint komplett abseits ihrer bisherigen Filmographie zu sein: Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film die Raubzüge von Nicki und ihrer Gruppe von Freundinnen, die in die Häuser von reichen Schauspielern einbrechen und Sachen stehlen. Emma Watson, Leslie Mann, Taissa Farmiga, Israel Broussard, Katie Chang, Claire Pfister, Carlos Miranda und Georgia Rock werden die Rollen übernehmen. Hört sich ganz nett an, nun gibt es erste offizielle Photos (via /Film), nachdem es bereits ein paar inoffizielle gab, unter anderem Emma Watson mit einem Arschgeweih. Für sie ist es ja eine Chance sich als etwas anderes als die Streberin aus Harry Potter zu profilieren. Hoffentlich hat der Film Erfolg und es klappt, auch für Coppola, die nach Somewhere und Marie Antoinette wieder mal einen wirklich starken Film braucht.

Supercut: Will Smith’s Best Zings

29 May, 2012 · Sascha · Film · Comments

via /Film

‘The Grey’ Review

29 May, 2012 · Sascha · Film,Review · Comments

Vereinigte Staaten, 2011
Regie: Joe Carnahan
Drehbuch: Joe Carnahan, Ian MacKenzie Jeffers
Darsteller: Liam Neeson, Dallas Roberts, Frank Grillo, James Badge Dale
Länge: 117 Minuten
FSK: 16
Rating: ★★★★½

Ottway (Liam Neeson) ist Jäger und ist bei einer Ölfirma in Alaska angestellt um die Arbeiter vor Angriffen von Wölfen im Freien zu schützen. Er kennt die Tiere, er respektiert sie und tut seinen notwendigen Job nur ungern. Als er und eine Gruppe von Arbeitern auf dem Heimweg über der alaskischen Wildnis mit ihrem Flugzeug abstürzen, müssen sich die ungleichen Köpfe zusammenraufen um gegen die bittere Kälte und die hungrigen Wölfe zu kämpfen.

Junge, junge, das hört sich vielleicht einfach gestrickt an. Und dabei kann das gar nicht weiter entfernt von der Wahrheit sein. Ja, ‘The Grey’ ist ein typischer Film dieser Art. Es heißt Mann gegen Natur und es gibt eine Reise zur erhofften Rettung. Leute sterben oder werden getötet. Und so weiter. Auch Regisseur Joe Carnahan, der zuletzt bei der Serienadaption vom ‘A-Team’ Regie führte, ist auf den ersten Blick kein Indikator für einen tiefgehenden Genrebeitrag. Und doch schafft es der Film einen zu packen, visuell zu beeindrucken und emotional durchzuschütteln.

Das gelingt vor allem auf Grund der gnadenlosen Realität des Films, der locker den Titel “No Bullshit – The Movie” tragen könnte. Die Welt kann so grausam und herzlos sein. Das fängt bei einer der besten Umsetzungen eines Flugzeugsabsturzes aus subjektiver Perspektive an, geht weiter bei Interaktion mit tödlich Verwundeten und endet bei der grausamen Unbarmherzigkeit der Wölfe, die die Männer kurz nach dem Absturz angreifen. Ottway mutmaßt, dass sie im Jagdgebiet der Wölfe abgestürzt sind und sie sich deshalb fortbewegen müssen. Finden würden die wenigen Hilfseinheiten, die für Ex-Knackis und harte Kerle gesendet werden, sie ohnehin nicht schnell genug. Vorher findet sie eher der Tod.

Also beginnt die Reise. Die Schauplätze wechseln, es gibt nette Set-Pieces und nette Wendungen. Die Charaktere sind auf den ersten Blick eindimensionale Pappaufsteller, doch der Absturz reißt ihnen die stereotypischen Masken vom Gesicht und offenbart ihre wahren Gesichter. Natürlich gibt es die für das Genre typischen Dynamiken, die innerhalb der Gruppe Streit auslösen. Doch das intelligente Drehbuch von Carnahan und Jeffers weiß durch einen Zwischenfall hier einen Riegel vorzusetzen, sodass sogar die härtesten Kerle auf ihre Menschlichkeit reduziert werden. Hervorzuheben ist wie, wie sollte es anders sein, Liam Neeson, der Ottway wie von ihm aus den letzten Rollen (96 Hours) gewohnt stoisch spielt, aber durch visuell ansprechende Rückblenden eine emotionale Zerbrechlichkeit hinzufügen kann, sodass man sich fragt, wie lange er dieser Gruppe noch Mut zusprechen und sie anführen kann.

‘The Grey’ ist traditionelles Man vs. Nature Kino, das dank starker Performances (Neeson und Roberts) und einem guten und abwechslungsreichen Drehbuch begeistern kann. Die Geschichte ist konsequent und erbarmungslos und man sollte sich die Credits ganz anschauen, weil noch etwas kommt. Nicht, dass man ohne auch schon genug bedient wäre…

‘Dark Shadows’ Review

28 May, 2012 · Sascha · Film,Review · Comments

Vereinigte Staaten, 2012
Regie: Tim Burton
Drehbuch: Seth Grahame-Smith (Story: Grahame-Smith mit John August)
Darsteller: Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Eva Green, Michelle Pfeiffer, Chloe Moretz
Länge: 113 Minuten
FSK: 12
Rating: ★½☆☆☆

Barnabus Collins (Johnny Depp) emigriert mit seinen Eltern von Liverpool nach Maine. Sein Vater ist ein reicher Unternehmer und errichtet ein erfolgreiches Fischerunternehmer in der schon bald nach ihm benannten Hafenstadt Collinsport. Auf einer Anhöhe errichtet er das prachtvolle Anwesen Collinwood, in dem der junge Barnabus die Herzen aller Putzmädchen bricht bis er auf die Undercoverhexe Angelique (Evan Green) trifft, die die Frau seines Lebens in den Tod treibt und ihn in einen Vampir verwandelt, der von den Dorfbewohnern eingekerkert und lebend unter die Erde gebracht wird. Knapp 200 Jahre später wird er bei Bauarbeiten wieder gefunden und kehrt zurück auf sein heruntergekommenes Anwesen, in dem die letzten, verstrittenen Überbleibsel der Collins hausen. Barnabus muss die Familie wieder zusammenführen und dem Fischerunternehmen zu altem Glanz verhelfen, das inzwischen von der Konkurrenz, Angeliques Firma, vom Markt verdrängt wurde.

‘Dark Shadows’ ist das neueste Produkt von Johnny Depp und Tim Burton, das auf einer amerikanischen Seifenoper aus den 60ern beruht. Ich sage Produkt, weil nichts mehr an diesem Film von einem künstlerischen Drang herrührt, sondern es wieder eine typische Burton-Produktion ist, die einem nicht wirklich geheimen Schema folgt. Es ist die filmische Version von Malen nach Zahlen. Ja, das Art-Design ist wie immer hübsch, wenn man auf den Stil steht und die Schauspieler können in den wenigen Momenten, die ihnen gegeben werden, glänzen, aber Dark Shadows krankt an seinem schlendernden Drehbuch. Nichts macht wirklich Sinn, es gibt keine Konsequenzen, keine Risiken, keine Ziele.

Die ersten 15 Minuten sind wirklich gut und sehr atmosphärisch. Burton versteht es den Ton aufzubauen und Figuren in Szene zu setzen. Doch genau das folgt dann auch: Nur Szenen, keine wirklichen Sequenzen. Figuren kommen, Figuren gehen, Sachen passieren, alles bleibt beim Alten. Insbesondere Helena Bonham Carters Charakter, der vielleicht 10 Minuten Screentime hat, wirkt deplatziert (wohl bewusst, es wird offen ein Sequel aufgebaut. Ärgerlich). Zwischendurch tötet Johnny Depp 10 Bauarbeiter, 9 Hippies und soll dann der sich um seine Familie sorgende Romantiker aus dem 18. Jahrhundert sein. Es funktioniert nicht.

Es funktioniert so vieles nicht: Barnabus hat Sex mit Angelique, damit diese seinem neuen Love-Interest nichts antut. Es hat keine Konsequenzen jeglicher Art. It just happens. Helena Bonham Carters Charakter gibt Barnabus einen Blowjob – augenscheinlich grundlos? Eine der merkwürdigsten Szenen der letzten Jahre. Am Ende ist dann plötzlich Chloe Moretz (Spoiler, schätze ich mal…) ein Werwolf und faucht ihrer verblüfften Mutter ein “Yeah, I’m a werewolf, get over it” zu; wohl auch an das Publikum gerichtet, das, sofern bis zu diesem Zeitpunkt noch geistig dabei, wohl endgültig den Stecker ziehen wird. Es gibt kein Set-up, kein Pay-off, es passiert einfach.

An diesem Punkt sollte man sich auch einmal die Frage stellen, was außer der Kohle und der Bequemlichkeit die Beiden dazu animiert ihre Projekte umzusetzen. Es gab wunderschöne Produktionen von Depp und Burton, die die zwei zu verdientem Ruhm führte, doch inzwischen ist der kreative Drang doch eingeschlafen. Burton hat schon seit langem, mit der Ausnahme von Sweeney Todd, nichts mehr wirklich Originelles getan. Wieso mal nicht mal etwas tun, das niemand von einem erwartet? Wieso immer etwas Traditionelles mit einem Twist? Wieso immer Depp? Kann Depp eigentlich noch eine Rolle in einem ernsthaften Drama als Familienvater spielen? Kann Burton noch ohne seinen Baukasten arbeiten?

Es kommt bei Burton ja schlussendlich immer zu einer Dichotomie: Entweder man mag es oder eben nicht. Bei ‘Dark Shadows’ ist das anders. Das Drehbuch ist objektiv beliebig und wahllos, überfüllt mit Charakteren und unterentwickelten Subplots. Aber Johnny Depp hat Schminke im Gesicht. Dem normalen Kinogänger wird es wohl egal sein.

Während wir auf den ersten Trailer warten, der in den USA vor ‘Prometheus’ laufen wird, bekommen wir immerhin schon einen etwas besseren Einblick in den Stil in Tarantinos neuem Film ‘Django Unchained’ mit Jamie Foxx, Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio, der als fieser Sklavenhändler die Zeit seines Lebens zu haben scheint und auch in den in Cannes gezeigten Aufnahmen grandios sein muss. Ich bin inzwischen froh, dass Jamie Foxx die Rolle des Django bekommen hat, und nicht Will Smith, dessen Cowboy-Outfit in Wild Wild West immer noch schreckliche Alpträume in mir hervorruft.

via Tarantino.info

Media Monday #48

28 May, 2012 · Sascha · Film,Personal · Comments

1. Der beste Film mit Chevy Chase ist für mich Schöne Bescherung. Ist so ‘ne persönliche Sache.

2. Christopher Smith hat mit Triangle seine beste Regiearbeit abgelegt, weil alles, was ein wenig LOST-Hauch versprüht meiner Seele gut tut. Aber funktioniert auch so sehr toll als Mindfuckfilm.

3. Der beste Film mit Diane Kruger ist für mich Mr. Nobody.

4. Der Sommer scheint endlich und wirklich Einzug gehalten zu haben in unseren Breitengraden. Wirkt sich das (und wenn ja wie) auf euren Filmkonsum aus?

Ja, denn dann ist im Kino weniger los. Juhu!

5. Mit Filmen über Lehrer, die ihre sozial schlecht gestellten Schüler aus dem Ghetto zu großartigen Taten führen, kann man mich nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Nicht notwendige, aber häufig treffende Schnittmenge: Tanzfilme.

6. Drogen-Komödien im weiteren Sinne oder auch Kiffer-Komödien im engeren Sinne finde ich großartig, wenn der Film über mehr ist, als die Drogen selbst und jene nur Rahmenhandlung sind für ihre Figuren wie zum Beispiel der großartige Lammbock.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist The Future und der war anstrengend, weil Mirandy Julys Charaktere schwer zugänglich sind, keine Motivation oder Ziele verfolgen und ihr Art House so experimentell ist, dass es selbst mich als erfahrenen Kinogänger anstrengte. Mehr dazu in der bald kommenden Review.