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Dieses Jahr wird es neben The Mandalorian and Grogu recht ruhig zugehen im Star Wars-Universum. Die Rückkehr des Franchises auf die Kinoleinwand kann momentan nur wenige in meinen Augen begeistern und ähnlich ist es auch mit der neuen Animationsserie Maul: Shadow Lord. Die Serie wurde auf der Star Wars Celebration Japan angekündigt, für Fans vor Ort gab es dazu auch einen Teaser Trailer, der jetzt leicht erweitert endlich online erschienen ist. Die Serie startet am 6. April auf Disney Plus, jeweils zwei neue der zehn Folgen dieser Staffel werden im Doppelpack ausgestrahlt, sodass das Finale am Feiertag May The Fourth erscheint.

Let’s not beat around the bush: Darth Maul ist eigentlich tot. Die Wiederbelebung in The Clone Wars war eines der Zeichen, die Serie nicht wirklich ernst nehmen zu müssen. Es gibt in seiner Geschichte zwischen der Order 66 und seinem Wiederauftauchen in Star Wars: Rebels fünfzehn Jahre, in denen bisher wenig (bis auf den Solo-Cameo) erzählt wurde. Das kann der neue Lucasfilm-Chef Dave Filoni nicht so stehen lassen, weshalb es auch knapp 20 Jahre nach dem Start von The Clone Wars immer noch diese alten Nachos aufgewärmt werden müssen.

Sicherlich ist die Qualität der Animation in den Jahrzehnten verbessert worden. Insbesondere The Bad Batch und zuletzt die wirklich schönen Tales of-Reihen hatten einen malerischen Strich, der teilweise über alte paint-on-glass-Techniken wie zu den Anfangszeiten ILMs für visuelle Höhepunkte sorgte. Aber die Serie mag noch so gut aussehen, am Ende dient das alles der neuen Show um … Maul. Und der erste Teaser Trailer enthüllt, dass sich diese Show … um Maul drehen wird.

Es werden ja kaum Elemente und Dynamiken gezeigt, die wir als Zuschauer aus dieser Zeit zwischen den Trilogien nicht schon oft genau so kennengelernt haben: Da ist der verlorene Order 66 Padawan, ein überlebender Jedi, Cameos von zwei vertrauten Inquisitoren. Bei der Stadt handelt es sich wohl um einen neuen Planeten, aber man könnte auch niemandem einen Vorwurf machen, der glaubt, dass es sich um Coruscant handele. Und Maul? Was genau macht er denn, außer zu kämpfen und hype moments zu farmen? Dem Teaser ist das nicht so wichtig. Wieso sollte es mir dann sein?

Spannend ist für Fans von Lucasfilmgeschichte, dass sich George Lucas’ frühe Ideen für die Sequel-Trilogie um eine Beziehung zwischen einem wiederkehrenden Maul und Darth Talon als Bösewichtpaar drehten. Darth Talon ist eine Figur aus den Legacy Comics. Lucas soll ihr Aussehen (Twi’lek, rote Haut, Tattoos wie Maul) sehr gut gefallen haben. Dass Maul hier mit einer Twi’lek, die dazu Machtnutzerin ist, interagiert, könnte diese Ansätze aufgreifen. Aber auch das wieder wäre nur Wiederverwertung von Altbekanntem und Rosinenpicken des alten Extended Universes. Wie man das auch dreht und wendet: Die Maul: Shadow Lord bleibt mit dem Fokus auf die Unterwelt eher uninteressant für mich und bleibt eine Existenzbegründung abseits des Lückenstopfens schuldig.

OSCAR-NOMINEE BRYCE DESSNER

22 Jan, 2026 · Sascha · Fernsehen · 0 comments

Vielleicht schreibe ich kurz vor den Oscars in einem Blogpost noch etwas mehr über meinen Eindruck der insgesamt schwachen Liste an Nominierten und enttäuschenden Snubs. Dennoch sei kurz angemerkt, wie sehr ich mich über die Nominierungen für Train Dreams freue.

Best Picture und Best Adapted Screenplay für Regisseur und Autor Clint Bentley, ja. Besonders aber sticht Kameramann Adolpho Veloso für mich hervor, dessen wuchtvollen Bilder, fast ausschließlich mit natürlichem Licht geschossen, die Zeitlosigkeit dieser unauffälligen Geschichte majestätisch untermalen. Am meisten pocht mein Herz für Bryce Dessner, The National Gitarrist und nebenberuflich Komponist dieses fantastischen Scores, leider aber nur für Best Song nominiert. Der Song ist aber in Kollaboraton mit Nick Cave eine unvergessliche Hymne geworden, die tatsächlich auch das Zeug hätte, die Statue mit nach Hause zu nehmen.

Wahrscheinlich aber ist der Song zu unaufdringlich und Sinners wird die technischen Kategorien sweepen, inklusive Best Song auf dieser Welle reitend, bevor dann One Battle After Another und PTA die wichtigen Kategorien mitnehmen. Aber mal abwarten und Daumen drücken! Sehr schade um Joel Edgerton auf jeden Fall. Sein Gesicht ist die spannendste Landschaft inmitten wunderschöner Naturmomente und der Film steht und fällt mit dieser Performance. In gewisser Weise sind die Nominierungen um ihn herum die Anerkennung, die ihm eigentlich zusteht.

Das Warten hat endlich ein Ende! Am 27. März startet die fünfte Staffel For All Mankind auf AppleTV. Die Alt-History springt erneut ein Jahrzehnt nach vorne und kommt im Jahr 2012 an: Obama, Call Me Maybe, Gangnam Style und NASAs Curiosity-Rover landet erfolgreich auf der Mars-Oberfläche. In der Serie leben die Menschen dort aber schon nun zwei Jahrzehnte und nachdem die Ereignisse der letzten Staffel wirtschaftliche Investitionen in die Mars-Wirtschaft unabdingbar machten, ist der wissenschaftliche Outpost zur permanenten Siedling angewachsen.

Alex Poletov, der Enkel von Ed Baldwin, verkörpert als erster Marsianer diese Entwicklung. Der erste Teaser sowie das Poster konzentrieren sich daher auf ihn und diesen Generationenwechsel. Das Motorad holt mich total ab! Das ist eine schöne Idee, die sich auch immer mehr von etablierten Looks und Vehikeln löst und selbst das Rad (pun intended) neu denkt. Dazu ist das Motorrad eben auch das Gefährt aller Freigeister und gleichzeitig Symbol für die Freiheit. Das passt zu den Graffitis, die bereits am Ende der letzten als Easter Eggs zu sehen waren und nun im Poster auch recht prominent thematisch in Szene gerückt werden.

Die fünfte Staffel wird also wohl nicht direkt zu den Gasgiganten aufbrechen, sondern sich erst um den Unabhängigkeitskampf der Marsianer drehen. Hoffentlich gelingt ein Spagat zwischen beiden Ansätzen? Außerdem brodelt ja Kellys Alien-Subplot auch noch seit zwei Staffeln im Hintergrund, der sollte endlich mal fruchten.

Zusätzlich zu diesen Releasen gab es erste Szenenbilder inklusive Joel Kinnaman als Ed Baldwin, der nun in seinen Achtzigern ist und Neil Armstrong auf seinen alten Tagen sehr ähnelt. Sicherlich nicht unbeabsichtigt. Das Old-Age-Makeup sieht insgesamt natürlicher aus, so sehr sogar, dass die Figuren fast jünger wirken als in Staffel 4.

Auf Social Media fanden das schon viele witzig (ich auch), dass er jetzt so alt ist und einfach immer noch dabei ist. Aber das war ja immer der Charme der Serie sowie der Reiz der Idee. Kinnamans Vertrag geht über fünf Staffeln. Ehrlich gesagt ist ein friedlicher Tod im Krankenbett in Happy Valley für mich viel stimmiger als ein Heldentod wie bei seinen Zeitgenossen Gordo und Tracey. Ich will es auf den Punkt bringen: It rules.

Heute startete die erste Staffel vom neuen Game of Thrones Spin-off A Knight of the Seven Kingdoms, eine Geschichte über den “Heckenritter von Westeros”. Die Serie basiert auf den Dunk & Egg Novellas von George R.R. Martin, in denen der reisende Ritter Ser Duncan The Tall ohne festen Lehnsherr und mit Knappe Egg in den ersten Folgen an einem Ritterturnier teilnehmen will. Mir gefiel die erste Folge richtig gut. Sie zeigt Westeros nicht aus der Sicht von Königen und Hofstaat, sondern dem so genannten smallfolk, den Personen von niedriger Geburt in diesen Landen. Ein erster großer Gag unterstreicht daher auch, dass die Figuren hier eher in Matsch und Exkremeten, gegen Wind und Wetter kämpfen müssen – statt gegen gefährliche Drachen. Das passt zu Martins Inspiration, Chaucers The Canterbury Tales. Daher ist auch der Umgangston erfrischend anders und führt zu lockeren Comedy-Momenten. Mich erinnerte das in charmanter Hinsicht hier in der erste Folge an Ocarina of Time, in der ein herumreisender, junger Link von pikierten NPCs herumgescheucht und despektierlich als Depp abgetan wird. Ich glaube, dass ich diese Serie trotz ihrer kurzen Laufzeit (6 Folgen, teilweise weitaus kürzer als die Standardlänge von HBO) in mein Herz schließen werde.

Wie das alles funktioniert wird uns die Serie sicher noch genau erklären. Wer aber schon jetzt mehr über die Ritterspiele in Westeros wissen will und von heldenhaften Taten mutiger Ritter im Laufe der Geschichte erfahren will, dem sei dieses neue Video von InDeepGeek ans Herz gelegt.

Meine Serienhighlights 2026

17 Jan, 2026 · Sascha · Fernsehen · 0 comments

Passend zu den Filmhighlights möchte ich auch wieder auf das vorliegende Serienjahr blicken und habe mit großer Enttäuschung festgestellt, dass mich bis auf so ein paar Rückkehrer in teilweise schon echt fortgeschrittenen Staffeln kaum etwas wirklich begeistern kann. Dazu gibt es bisher auch keine wirklichen Highlights an originellen Serien. Wie auch im Film geht im TV der Trend hin zu Sequels, Spin-offs und Revivals. Ich bin mir sicher, dass sich das im Laufe des Jahres noch bessern wird und noch einiges nicht absehbar ist. Doch so beim Jahresstart ist der Überblick etwas trist.

Natürlich werde ich als Millenial und ehemaliger ProSieben-Stammzuschauer die Scrubs– und Malcolm in the Middle-Revivals auschecken. Ich denke eigentlich nicht, dass sich das bei Scrubs auszahlen wird. Malcolm in the Middle hat immerhin mit Bryan Cranston und Jane Kaczmarek zwei Schauspieler, die das Ding vielleicht retten könnten. Die erste Staffel von Monarch: Legacy of Monsters habe ich – und das ist mir selbst wirklich ein Rätsel – ganz treu Woche für Woche mitverfolgt und trotzdem dabei nie wirklich etwas gefühlt. Dass Gareth Edwards für zwei Folgen zückkehrt, ist mir aber Anlass genug, dran zu bleiben. Sollte Tomb Raider dieses Jahr noch erscheinen, wovon ich nicht ausgehe, sollte es auf der Liste eigentlich einen Platz bekommen. Phoebe Waller-Bridge geht immer und Sophie Turner sieht mega aus in der Rolle. Gleiches gilt für die dritte Staffel von Silo, bei der ich hoffnungsvoller bin.

Definitiv zurückkehren wird Dune: Prophecy. Trotz eher mauen Kritiken und keiner messbaren Fanreaktion, selbst unter Herbertheads, produziert HBO die Serie weiter. Für mich nicht nachvollziehbar, aber als Dune-Fan ist man schlechte Adaptionen gewohnt, insofern kommt das auch mit rein. Bei The Handmaid’s Tale war ich nach der zweiten Staffel raus. Ich konzentrierte mich in meinem Anglistikstudium u.a. auf Dystopien und bin daher mit Atwoods Werk sehr wohl vertraut. Dass die Serie diesen guten Anfang verschenkte und den Stoff derart in die Länge zog, empfand ich als nervtötend und sprang ab. The Testaments ist nun ein Spin-off, welches die Geschichte weitererzählt und Chase Infinit in der Hauptrolle (fragt sich, angesichts ihres Breakouts, wie lange noch) hat – nun gut, vielleicht schaue ich da mal wieder rein. Dann gibt es noch Margo’s Got Money Troubles von TV-Legende David E. Kelley mit Elle Fanning als OnlyFans-Model auf AppleTV sowie Bait mit Bait Riz Ahmed auf der Sinnsuche als Schauspieler. Begeistert mich auf anhieb nichts von, könnte aber womöglich doch Potenzial haben. Abwarten!

10. Euphoria – Staffel 3

Ich habe bei Euphoria den Anschluss verpasst. Die zweite Staffel ging an mir vorbei, nachdem ich keine Lust mehr hatte, die gerade so mittelmäßigen Covid-Einzelfolgen da zu schauen. Die Schauspieler haben das eigentlich alle abgehakt und auch Sam Levinson ist nach scheußlichen Film Malcolm & Marie sowie der Serie The Idol mehr als angezählt. Aber Euphoria war schon ein Event und das Finale möchte ich mitholen. Auch fast alle Schauspieler*innen sind weiterhin heiß begehrt und vieldiskutiert, daher dürfte der Diskurs spannend werden. Da will ich dabei sein! Deshalb schafft es die Serie gerade so in die Top 10, fast schon widerwillig.

9. Lanterns – Staffel 1

Ich habe VisionQuest hier an keiner Stelle bisher erwähnt und würde das auch nicht tun, sondern nutze das nun nur als ironische Einleitung, um meiner Abscheu gegenüber Superheldenserien kundzutun. (Ich meine, selbst Spider-Noir wird doch trotz seiner verrückten Prämisse kaum jemanden vom Hocker hauen?) Ich habe keinen Bock mehr auf diese Erzählungen. Aber Lanterns ist die neue Serie von LOST-Schöpfer Damon Lindelof und hat mit Kyle Chandler, Aaron Pierre, Jason Ritter sowie Garret Dillahunt Gesichter, die ich gerne sehe. Das sind schon Argumente. Nathan Fillion ist auch mit dabei, aber er bzw. eher der 20 Jahre alten Fanhype um ihn nervt mich nur noch.

8. Lord of the Flies – Miniserie

Showrunner Jack Thorne kann nach Serien wie This Is England oder der His Dark Materials Adaption für HBO auf eine breite Erfahrung im Serienkosmos zurückblicken und ich bin mir sicher, dass er aus Lord of the Flies eine den ersten Bildern nach zu urteilen sehr stimmige und originalgetreue Adaption produzierte. Das wäre auch mal höchste Zeit und dürfte dazu in die Zeit passen: Zusammen mit Stephen Graham bewies er schließlich bei Adolescence, dass er da ein Gespür für das hat, was das männliche Geschlecht gerade plagt. Dass er nächste Schritt zum Urtext führt, ist für mich nur logisch. (weiterlesen…)

Heute beginnt der Dreh der neuen Tomb Raider Amazon-Serie unter Showrunnerin Phoebe Waller-Bridge. Game of Thrones-Star Sophie Turner wird Lara Croft spielen und nun gibt es bereits einen First Look von ihr in der Rolle. Ich finde ihn grandios!

Lara Croft als sexualisierte Projektionsfläche für die erbärmlichsten Auswüchse der Gamerkultur war zuletzt kaum noch als echter Charakter wahrzunehmen. Die Versuche in den 2010ern sich mit einer neuen Spiele-Trilogie neu zu definieren, inklusive einem neuen Look und abwechslungsreichem Gameplay, wurden von Idioten auf dem toxischen Schlachtfeld des Popkulturdiskurses als “woke Veränderungen” abgetan, der Figur “Tiefe statt Titten” zu verleihen. In diese Falle trat auch der noble Reboot-Versuch mit Alicia Vikander, der an die Ästhetik dieser Spiele anknüpfte.

Der First Look auf Waller-Bridges Neuauflage geht in dieser Hinsicht voll in die Offensive. Weil niemand ernsthaft bei einer Filmadaption auf ein Revival der magischen Jolie-Jahre hoffen kann, kann der Weg nur ein radikaler, unverfrorener Ausbruch nach vorne sein: Den Fans einerseits geben, was sie kennen und vermeintlich fordern – und gleichzeitig mit Lara erzählen, was wirklich zählt.

Das wirkt auf den ersten Blick bereits sehr überzeugend. Turner als Croft ist athletisch und durchtrainiert: Durch das ikonische Tanktop blitzen die Abs durch und diese Arme werden Lara sicherlich an der nächsten Felskante das Überleben garantieren. Die Brille, die rötlichen Haare, die Strähnchen, der Blick – all das sind Merkmale des ikonischen Designs. Genau wie die knappen Shorts, die Gun Straps und die zwei Pistolen in den Händen. Niemand kann leugnen, dass Turner wie Croft aussieht. Statt Dekonstruktion des Looks versteht Waller-Bridge es, diese elementaren Designentscheidungen als Charakterstärken zu übernehmen. Vordergründig vorgeschobene Debatten um ihr Aussehen, hinter denen sich eigentlich antifeministische Haltungen gegenüber Croft als fähiger Abenteurerin verbergen, werden so klug im Vorhinein entschärft und enttarnt.

Monsterverse fans are eating good: Die AppleTV-Serie Monarch geht in die zweite Runde und der Teaser zur neuen Staffel enthüllt einen mysteriösen neuen Titan X. Ich schätze, dass es hierbei um Legendarys Version von Biollante handelt, bin aber auch kein Kaiju-Experte. Außerdem wird Kong in einer größeren Rolle mit von der Partie sein, nachdem er am Ende der ersten Staffel kurz in einem Cameo angeteasert wurde. Die neuen Folgen sollen die Handlung auch zurück nach Skull Island bringen.

Ich bin nach wie vor überrascht, wie stimmig und gut das alles ausschaut. Ich war zwar nie wirklich angefixt von den Figuren und der Handlung, aber das hat sich wirklich gut wegschauen lassen and it looked like a million bucks! Die Godzilla-Szenen, besonders die in der Wüste, zählen zu den besten dieser neuen Filmreihe.

Die unterschiedlichen Zeitebenen und das Casting von Wyatt Russell sowie seinem Vater Kurt als die Hauptfigur, deren Leben so geschickt über Jahrzehnte mit Monarch und den Titanen verwoben wurde, ist auch ein unique selling point der Serie. Man kann sagen, was man will, aber AppleTV bedeutet Qualität und Schauwerte.

Godzilla-Regisseur Gareth Edwards soll auch für die neue Staffel zurückkehren und bei zwei der neuen Folgen Regie geführt haben. Prinzipiell freut mich das für ihn, schließlich zeichnet er sich maßgeblich für den Erfolg des MonsterVerse verantwortlich. Gleichzeitig will ich Edwards aber eigentlich nicht abseits der Kinoleinwand sehen – das darf gern nur ein kleiner, nostalgischer Abstecher bleiben.

Schon in einem Monat geht es los: Das zweite Game of Thrones Spin-off A Knight of the Seven Kingdom wird George R.R. Martins Kurzgeschichtenreihe um Dunk & Egg adaptieren und gleichmaßen Farbe wie Humor zurück nach Westeros bringen. Nicht, dass mir das unbedingt in den großartigen Staffeln House of the Dragon bitter fehlte, aber dieser Vibe zu Beginn der ersten Staffel GoT war schon ikonisch und instrumental für den massiven Erfolg.

Ich bin mit Westeros auf HBO immer glücklich gewesen und vermute, dass es mir hier nicht anders gehen wird. Die gesamte Staffel bespreche ich dann im PewCast als Review. Prickelnd: Die zweite Staffel beginnt schon diese Woche mit dem Dreh, also wird es wohl wieder ein jährliches Rendezvous geben. Fast hätte ich jetzt sowas wie “Nature is healing” oder so geschrieben, aber diese positiven Änderungen können mit dem Netflix-Warner-Deal auch schnell futsch sein. Grundlegend bin ich wohl froh, dass House of the Dragon angesichts dieser Entwicklungen schon seinen Großteil der Geschichte abgedreht hat …