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Die astronomischen Entdeckungen der letzten Jahre im Gebiet der Exoplaneten waren verblüffend und gleichermaßen hoffnungsvoll, insofern dass Exoplaneten auch in unserer “näheren” Umgebung bald entdeckt werden würden. Nun wissen wir: Die Reise nach Alpha Centauri, sollte sie jemals stattfinden, würde sich lohnen, denn es wurde ein erdähnlicher Exoplanet in der habitalen Zone entdeckt, Earth Proxima sozusagen. Vielleicht finden wir dort ja einen Mond mit blauen Katzenmenschen.

Although media reports say the rumored planet orbits in a region that’s potentially favorable for life, these smaller stars are less stable, and Proxima Centauri is known to have violent flares at times. Its occasional tantrums have made astronomers skeptical of finding life around red dwarf stars in the past.

However, skepticism has softened some in recent years, and SETI recently launched a major initiative to search for life around 20,000 red dwarfs, as these stars are the most common in the Milky Way galaxy.

Seit knapp fünf Jahren ist die NASA-Sonde Juno auf dem Weg zum größten Planeten unseres Sonnensystems, Jupiter. Morgen, pünktlich zum amerikanischen Unabhängigkeitstag, kommt sie endlich am Ziel an! Als Teaser gibt es dieses Video, das sehr stimmig mit extrem dramatischer Musik untermalt ist. Juno wird nämlich womöglich Grundlegendes verändern, zumindest mal auf jeden Fall mehr über die Entstehung von Gasplaneten sowie des Sonnensystems verraten. Mich würde zum Beispiel brennend interessieren, ob Jupiter einen festen Kern hat oder eben doch nur aus Gasen besteht.

– Determine how much water is in Jupiter’s atmosphere, which helps determine which planet formation theory is correct (or if new theories are needed)
– Look deep into Jupiter’s atmosphere to measure composition, temperature, cloud motions and other properties
– Map Jupiter’s magnetic and gravity fields, revealing the planet’s deep structure
– Explore and study Jupiter’s magnetosphere near the planet’s poles, especially the auroras – Jupiter’s northern and southern lights

Juno wird rund 18 Monate beim Jupiter seine Runden drehen, bevor NASA die Sonde in den Wolken des Riesen versenken wird. Dies geschieht, um die mögliche Biosphäre des Jupitermonds Europa (“All these worlds are yours…“) nicht zufälligerweise bei einem unkontrollierten Zusammenprall oder Absturz in der Zukunft zu kontaminieren. Bis dahin aber kann man sogar mitwirken: Die NASA lässt abstimmen, wohin man die JunoCam richten soll.

SpaceX hat nun bereits zum dritten Mal in Folge eine ihrer Falcon 9 Raketen nach einem erfolgreichen Start ins Orbit auf einem Drohnenschiff im Atlantik landen können. Dieses Mal hat man sogar eine Kamera außen an die Rakete geschnallt, weshalb wir nun dieses Wunderwerk der modernen Technologie durch einen POV Shot bestaunen dürfen.

Falcon 9 successfully delivered THAICOM 8 to a Super Synchronous Transfer Orbit, with a high orbit of 91,000km, and the first stage landed on our Of Course I Still Love You droneship in the Atlantic.

More info on the mission is available in the press kit, watch the archived webcast here, and see below or visit our Flickr site for photos from the mission.

Es war nach den letzten knappen Versuchen nur eine Frage der Zeit, aber das macht den Moment nicht kleiner. Historisch. Das macht mich so glücklich. Da wirkt der Fakt, dass die Dragon problemlos an der ISS andockt, fast schon zweitrangig. Hier der gesamte Webcast. Praise be, Elon Musk, praise be.

Nach den Mars Tourismus Poster von SpaceX zieht die NASA nach und veröffentlicht diese wunderschönen Reiseposter für phantastische Tourismusziele in unserem Sonnensystem. Die gesamte Posterserie gibt es kostenlos in Druckgröße (641 MB) als Download.

“Our Voyager mission took advantage of a once-every-175-year alignment of the outer planets for a grand tour of the solar system. The twin spacecraft revealed details about Jupiter, Saturn, Uranus and Neptune – using each planet’s gravity to send them on to the next destination.”

NASA: Travel Poster of fantastic excursions

Marsianer-ESA-Paolo-Ferri

Der liebe Gerold von DigitaleLeinwand.de hat mich letzte Woche zum ESOC in Darmstadt geschickt und ich kam mit diesem Text zurück:

Als ein heftiger Sandsturm auf dem Mars aufzieht, muss die Crew der Ares 3 Mission der NASA den roten Planeten fluchtartig verlassen. Ihr Raumschiff droht von den heftigen Winden umgestoßen zu werden. Es sind auch diese Winde, die eine Kommunikationsschüssel abreißen und den Astronauten Mark Watney auf der Flucht treffen und vermeintlich tödlich verletzen. In ihrer Not lässt die Crew Watney zurück und kehrt zurück zur Erde. Am nächsten Morgen erwacht jedoch Mark, gespielt von Matt Damon, alleine auf dem Mars, ohne die Möglichkeit der Rückkehr oder Kommunikation zur Erde. Fortan muss er mit dem, was ihm zurückgelassen wurde, ums Überleben kämpfen.

Eine interessante Gemeinsamkeit, die sowohl der Film als auch die Buchvorlage von Andy Weirs Der Marsianer teilen, ist die Prämisse: Die Crew der Ares 3 befindet sich schon eine kleine Weile auf dem Mars – und sie sind nicht einmal mehr die ersten Menschen, die den vierten Planeten des Sonnensystems erkunden. Es handelt sich um die bereits dritte Mission. Ähnlich wie bei Apollo 13 könnte man vermeintlich meinen, es handle sich um eine Routinemission. Been there, done that. Doch dann geht etwas schief. Die Politik und Weltgemeinschaft reagieren. Aber die Politik, die zu dieser Mission überhaupt geführt hat, wird jedoch zu keinem Zeitpunkt, weder im Buch noch im Film, erörtert. Watney und seine Crew sind, irgendwann in einer nicht allzu fernen Zukunft, einfach da. (weiterlesen…)

RIP Edgar Mitchell

06 Feb, 2016 · Sascha · Wissenschaft · 0 comments

Edgar Mitchell on the fucking moon

Gestern, einen Tag vor dem heutigen 45. Jahrestag der Landung von Apollo 14 auf dem Mond, verstarb NASA Astronaut Edgar Mitchell im Alter von 85 Jahren. Nach Alan Shepard war Mitchell der sechste Mann, der auf dem Mond rumhüpfte. Nach seiner Karriere bei der NASA warf er regelmäßig der US-Regierung vor, die Existenz von Außerirdischen zu vertuschen. Hihi. NASA Administrator Charles Bolden zum Tode Mitchells:

On behalf of the entire NASA family, I would like to express my condolences to the family and friends of NASA astronaut Edgar Mitchell. As a member of the Apollo 14 crew, Edgar is one of only 12 men to walk on the moon and he helped to change how we view our place in the universe. Edgar spoke poetically about seeing our home planet from the moon saying: ‘Suddenly, from behind the rim of the moon, in long, slow-motion moments of immense majesty, there emerges a sparkling blue and white jewel, a light, delicate sky-blue sphere laced with slowly swirling veils of white, rising gradually like a small pearl in a thick sea of black mystery. It takes more than a moment to fully realize this is Earth … home.’ He believed in exploration, having been drawn to NASA by President Kennedy’s call to send humans to the moon. He is one of the pioneers in space exploration on whose shoulders we now stand.

Mitchell wird uns nicht nur auf Grund seiner Taten und Alien-Mätzchen in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen dem fantastischsten Zitat eines Astronauten zum Overview-Effects:

You develop an instant global consciousness, a people orientation, an intense dissatisfaction with the state of the world, and a compulsion to do something about it. From out there on the moon, international politics look so petty. You want to grab a politician by the scruff of the neck and drag him a quarter of a million miles out and say, ‘Look at that, you son of a bitch.

lookatthatyousonofabitch