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Infinite sadness.

Five gecko lizards sent into orbit on a Russian space satellite as part of a sex experiment have all died, the Russian space agency says.

The Foton-M4 satellite returned to Earth on Monday, the Roscosmos agency said in a statement (in Russian).

Experts say the geckos may have frozen to death after the heating system broke down, Russian news agencies report.

They were sent into space as part of a study into the effect of weightlessness on their sex lives and development.

“We can say with confidence that they died at least a week before the landing because their bodies were partly mummified,” an official from Russia’s Institute of Medical and Biological Problems told Itar-Tass news agency.

BBC: Sex geckos die in orbit on Russian space project

lizzardFür fünf Geckos wird Gravity gerade zur Realität. Russland hat nämlich die Verbindung zu ihrem Satelliten verloren, auf der die “Crew” Experimente in der Schwerelosigkeit ausführen sollte. Leider werden die Tierchen wohl binnen zweieinhalb Monate verhungern, sofern Russland die Verbindung nicht mehr herstellen kann. Der Satellit wird wohl verloren bleiben oder beim Wiedereintritt verglühen.

Oder… wir erfahren endlich woher Gorn kommt, immerhin ist seine Spezies nicht bekannt. Oder es handelt sich hier um das Real-Life Prequel zu Godzilla. Das großartige Poster hier rechts stammt von René (Eddie Lizard, lololol).

Update – YEEEAH!!!!: Geckos in Sicherheit: Russischer Forschungssatellit “Foton-M” ist wieder auf Kurs

WM auf der ISS

27 Jun, 2014 · Sascha · Sport,Wissenschaft · 0 comments

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Photo: NASA

NASA astronauts Reid Wiseman, Steve Swanson and ESA astronaut Alexander Gerst take a break to watch ten minutes of live World Cup matches between science experiments while living and working aboard the International Space Station.

Video und Photo sind schon etwas älter, aber nicht minder awesome. Ich will auch unbedingt mal Fußball in Zero G spielen. Kriegen wir das hin?

Hier das wunderbare Finale der Neuauflage von Cosmos mit Neil deGrasse Tyson, der uns noch einmal an die ethischen Grundlagen eines guten Wissenschaftlers erinnert, während Carl Sagans Pale Blue Dot Monolog noch einmal komplett in seiner wahren Größe, unterstützt mit neuen Animationen, strahlen darf. Eine wahrhaft fantastische Serie, die Seth MacFarlane da produziert hat. Als man am Ende den leeren Stuhl im Raumschiff der Phantasie sieht, wie er auf die nächste Generation wartet, verdrückte ich nicht die erste Träne im Laufe dieser Staffel.

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Question Authority. No idea is true just because someone says it is. Think for yourself.

Question Yourself. Don’t believe anything just because you want to. Believing something doesn’t make it so.

Test Ideas by the evidence gained from observation and experiment. If a favorite idea fails a well designed test, it’s wrong. Get over it.

Follow the evidence wherever it leads – If you have no evidence, reserve judgement.

Remember you could be wrong. Even the best scientists have been wrong about some things.

Neil deGrasse Tysons Cosmos Wiederauflage erfreut sich gerade großer Beliebtheit, doch natürlich gab es auch eine starke Opposition von der religiösen Rechte der USA. Über Wochen hinweg hat Tyson oftmals in kleinen animierten Geschichten die Leidenswege großer Köpfe in früheren Zeiten aufgezeigt. Bereits in der ersten Episode erzählte man vom Leben von Giordano Bruno und seiner Exekution.

Doch das ist momentan nicht der große Aufreger. Viel mehr nerven tut Tyson in den Augen dieser Kritiker wegen seinen Ausführungen zum Klimawandel (dem er die gesamte letzte Folge widmete und auch Gegenargumente auseinander nahm) und seiner Stellungnahme in der letzten Episode, dass er befürchtet, dass Aliens auf Grund unseres mangelnden Intellekts oder unserem Willen gemeinsam zu arbeiten gar kein Interesse an uns haben – wie zum Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel.

Das nahm man sich jetzt bei Fox News zum Anlass Tyson runterzumachen und zu beschimpfen. Ähnlich wie bei Obama und sonstigen Gegner erfindet Fox News da eine Person, die es nicht gibt. Das Theater wirkt, wenn man es nicht besser wüsste, wie eine Parodie oder ein Sketch von SNL. Wir sind 10 Jahre von Ow! My Balls! entfernt, ich sag’s euch. Oh, und Gavin McInnes kann sich ins Knie ficken. Wichser.

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E.T. © Universal

Im Rahmen der History Series der NASA erschien ein neues und kostenloses eBook, das sich mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt mit Außerirdischen kommunizieren könnte, wenn man in Kontakt kommen würde. Im Sammelband Archaeology, anthropology, and interstellar communication von Herausgeber Douglas A. Vakoch gibt es jedoch nicht nur praktische Tipps, sondern auch einen Überblick über die bisherigen Kommunikationsversuche und die Arbeit von SETI sowie geschichtliche Hintergründe.

Addressing a field that has been dominated by astronomers, physicists, engineers, and computer scientists, the contributors to this collection raise questions that may have been overlooked by physical scientists about the ease of establishing meaningful communication with an extraterrestrial intelligence. These scholars are grappling with some of the enormous challenges that will face humanity if an information-rich signal emanating from another world is detected. By drawing on issues at the core of contemporary archaeology and anthropology, we can be much better prepared for contact with an extraterrestrial civilization, should that day ever come.

Darüber hinaus beschäftigt sich Albert A. Harrison in einem Unterkapitel mit dem höchst interessanten Thema “Speaking for Earth. Projecting Cultural Values Across Deep Space and Time”, das mit Sicherheit einmal nützlich sein könnte, wenn man mal Präsident der Vereinigten Staaten sein sollte und einen außerirdischen Invasoren im Bunker der Area 51 davon überzeugen muss, uns vielleicht doch nicht einzustampfen. (via)

Keine Politik im All

28 May, 2014 · Sascha · Politik,Wissenschaft · 1 comment

Sehr schönes Bild: Auf der gestrigen Pressekonferenz der neuen ISS Besatzung gab es ein Gruppenkuscheln als Antwort auf die Frage, wie die Crew mit den weltweiten Spannungen durch die Krise in der Ukraine umgehe. Neben dem Russen Maxim Surayev und dem US-Amerikaner Reid Wiseman wird heute auch der Deutsche Alexander Gerst hoch geschossen. Gerst ist Geophysiker. Er wird bei der 40. und 41. Mission dabei sein und insgesamt sechs Monate im All verbringen sowie der dritte Deutsche an Bord der ISS sein. Godspeed!


SpOn hat übrigens ein nettes Interview mit Sigmund Jähn, dem ersten deutschen im All. Alexander Gerst kann man unter @Astro_Alex folgen, einen Livestream des Starts gibt es bei Space.com heute Abend ab 20 Uhr. SO sieht übrigens Gersts Homepage aus. Sympathisch.

In Argentinien haben ein paar Knochen eines noch unbekannten Dinosauriers gefunden, dessen Oberschenkel alleine so groß ist, dass man daraus berechnen kann, dass es sich um das größte Landtier aller Zeiten auf der Erde handeln muss.

40 Meter lang, 20 Meter groß, rund 80 Tonnen schwer – diese enormen Maße gibt das Paläontologie-Museum Mef bekannt. So hoch wie ein mehrstöckiges Haus also, so schwer wie 14 afrikanische Elefanten. Ein Koloss. Oder sogar mehrere. Am Fundort entdeckten die Paläontologen mehr als 200 gut erhaltene Fossilien, sie sollen von sieben erwachsenen Tieren stammen. Der größte Überrest ist der besagte Oberschenkelknochen. “Das ist ein wahrer paläontologischer Schatz”, erklärt Grabungsleiter José Luis Carballido. Der neu entdeckte, noch namenlose Dinosaurier ist damit vermutlich das größte Tier, das jemals über die Erde gelaufen ist. Zumindest das größte, von dem man bislang weiß.

SpOn: Dinosaurier-Rekordfund: Die Riesen aus der Sackgasse