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Tate Britain

The future is now! Die Aktion ist leider vorbei, aber Sache an sich will ich trotzdem kurz im Blog feiern: In der Tate Gallery of Modern Art konnte man sich via Livestreams einloggen und mit ferngesteuerten Robotern nachts das Museum erkunden. Hoffentlich wird das ein Modell für die Zukunft und auch interessant für andere Museen. Die Lichtverhältnisse werden zwar mit den Strahlern des Roboters nicht optimal sein, aber es geht hier auch mehr um die Atmosphäre an sich.

The aim of After Dark is to construct the experience of being alone in the gallery after dark for five consecutive nights starting on 13 August. Four camera-equipped robots will trundle around the gallery and viewers will be able to watch on a video stream with a live commentary.

The galleries will be kept in complete darkness, while the robots slink around shining their spotlights on various works of arts. The person controlling them will act as a digital curator. Colonel Chris Hadfield, former commander of the International Space Station, will be the first to take control of the robots remotely from his office in Toronto. Hadfield operated many robots when he was in orbit, so in comparison these should prove a piece of cake.

Ich möchte, dass Pixar einen Kurzfilm über so einen Roboter produziert, der sich seiner selbst bewusst wird und was umwirft. Oder so. (via Wired)

Nautilus 20000 Leagues

Ich bin nicht der größte Fan von Jules Verne (Ich bin ein Wells-Mann), aber ich finde es echt großartig, dass die neu gegründete Nautilus Gallery von Illustrator Laurent Durieux und dessen Bruder Jack so ein herrlich unaufgeregtes Gegenstück zu Mondos Popkulturmaschinerie bildet und sich der klassischen Literatur widmet. Jonathan Burton ist nun für den dritten Print der Gallerie verantwortlich und es handelt sich bereits um den zweiten Print zu einem Werk von Jules Verne, dieses Mal zu 20.000 Meilen unter dem Meer.

Der Print wird bereits morgen Abend, 15. September, um 19 Uhr deutscher Zeit erhältlich sein. Es ist ein 9 color screenprint (61x91cm) mit zwei Ausgaben. Die Regular Edition enthält 250 Exemplar, die Variant Edition mit französischem Originaltitel nur 100. Sehr schick! Hoffentlich wird der 4. Print wieder etwas von Wells.

Mondo Turtles (2)

Poster by Tom Whalen. 18″x24″ screen print. Hand numbered. Edition of 300. Printed by D&L Screenprinting. $45

Ach Internet, da beobachtet man dich einmal nicht haargenau und verpasst eine E-Mail oder die Ankündigungstweets oder Facebookmeldungen oder im ExpressoBeans-Forum nachzugucken… Okay, okay, es ist mein Fehler. Aber ich bin wütend und brauche einen Sündenbock. Blödes, schnelllebiges Internet! Wegen dir stehe ich jetzt ohne geniale Turtles Poster da, denn Mondo hat die mit Abstand besten Poster der letzten Monate in einem Batzen rausgehauen und nun stehe ich mit leeren Händen da.

Tom Whalens Poster ist wieder ein Augenschmaus für alle Fans der origalen Zeichentrickserie und in seinem typischen Stil gehalten, inklusive der Goldenen Spirale. Rich Kelly, von dem ich hier Inside Llewyn Davis hängen habe und es täglich begaffe, schafft eine eher dunkle und bedrohlichere Version, die den ersten Film klassisch einfängt. Ich mag JC Richard auch sehr, aber ich war nie der größte Fan vom Technodrome und Andrew Kolbs Poster gefällt mir vom Stil her nicht unbedingt, aber es ist zweifellos gut gemacht. Tja, was mache ich jetzt? Auf zu eBay.

Die Kickstarterkampagne ging erfolgreich zu Ende, der Film wurde finanziert und abgedreht. Nun gibt es einen ersten Trailer für den fertigen Film Twenty-Four by Thirty-Six, einem Dokumentarfilm, der sich mit der Geschichte von Filmpostern, alternativen Postern und Movie Art generell auseinandersetzt und die Maschinerie bei z.B. Mondo beleuchtet sowie bekannte Künstler vorstellt. 2012 gab es bereits den Film Just Like Being There von Scout Shannon über Gig-Poster, den ich nur bedingt und echten Fans empfehlen kann. Twenty-Four by Thirty-Six von Regisseur Kevin Burke erscheint mir da wesentlich nahbarer und schlicht besser. Dazu steht mehr die Kunst selbst im Vordergrund als das die Romantisierung von Konzerten.

Twenty-Four by Thirty-Six macht Anfang 2015 die Festivalrunde durch die USA und wird wohl über VOD auch bei uns im nächsten Jahr erhältlich sein. Ich freu mich sehr.

Englert Close Encounters (1)Englert Close Encounters (2)

Letztes Jahr hatte ich hier Mark Englerts Kubrick Posterserie und dieses Jahr widmete er sich dem Freund des Großmeisters, Steven Spielberg. Die Poster hauen mich jedoch so gar nicht um, lediglich der Close Encounters Print gefällt mir wirklich, wobei ich den Glow-in-the-Dark Hype gar nicht nachvollziehen kann und mir da das Typische aus Englerts sehr filmischen Landschaften fehlt.

Das muss wohl am für ihn eher ungewohnten Format liegen. Diese Bilder hier erinnern eher an JC Richards Arbeit. Das ist nicht schlecht, ich bin auch ein großer Fan von Richard, aber bei Englert habe ich mir hier etwas anderes gewünscht. Wo sind die Minority Report, Saving Private Ryan, War of the Worlds oder Tim und Struppi Prints? Die Verfolgungsjagd in Marokko würde sich doch perfekt dafür eignen. Sein A.I. Print ist doch einsame Spitze! Es sollen aber noch weitere Prints von ihm selbst folgen, weshalb ich die Hoffnung natürlich nicht aufgebe.

Update: Mark Englert hat sich zu Wort gemeldet und verkündet, dass ihm seine Festplatte abgeraucht ist und dabei zwei Prints kurz vor der Ausstellung abhanden gekommen sind. Bitter. Das erklärt dann auch einiges. Trotz allem gibt es jetzt aber noch einen neuen Jurassic Park 2 Print.

Foto

Groot & Rocket by Olly Moss. 5×5. 20$. Timed edition. 2 Hours. BuyBuyBuy.

Mondo x Guardians of the Galaxy

01 Aug, 2014 · Sascha · Kunst · 3 comments

mondo guardians stout

Poster by Tyler Stout. 24″x36″ screen print. Hand numbered. Edition of 750. $60

Mondo stellt heute die übriggebliebenen Prints der Comic-Con sowie die restlichen Prints der Guardians online. Und mit “heute” meine ich: GLEICH. Es gibt einen Stout zu ergattern, weshalb ich jetzt erst mal alles ausmache, Malwarebytes laufen lasse und mein sonstiges Ritual durchmachen werde – inklusive dem vulgären Fluchen, wenn ich leer ausgehe. Ich finde eigentlich alle Prints toll, aber Stout ist Stout. Die Variant-Edition, ebenso wie Francesco Francavillas Star Lord Variant, ist leider bereits ausverkauft. Vielleicht wird es auch Rocket, ich mag Kevin Tong ja sehr. Die Einzelheiten in der Gallerie:

close encounters great showdowns

“If everything’s ready here on the Dark Side of the Moon… play the five tones.”

Der wunderbare Showdown aus meinem Lieblingsfilm Close Encounters im gewohnt albernen Stil von Scott C. Ist übrigens Teil seiner Revenge of the Great Showdowns Ausstellung der Gallery 1988, die noch bis morgen läuft, falls jemand von euch in LA rumläuft…

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