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“I’m so sick of fucking Donald Trump, man.” – Alex Jones, 2021

VICE News und der großartige Videokünstler und MAGA-Slayer Vic Berger IV. zeigen rund ein halbes Jahr nach der Abwahl von Donald Trump, wie es um seine sykophantischen Alt-Right Mediengrifter steht. Alex Jones, Roger Stone, Tim Pool, Scott Adams – der ganze menschliche Abschaum, die Trumps MAGA-Manie befeuerten, die Teilung Amerikas weiter vorantrieben und zumindest kurzfristig davon mächtig profitierten.

Doch nichts ist mehr wie es einmal war. Bei Trump ist keine Metapher zu plump oder generisch, daher kann man die Entwicklung mit Nietzsche sehr gut zusammenfassen: “Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.” Einige dieser Typen, hauptsächlich sind es ja Männer, sind eben sogar in den Abgrund reingefallen, um nicht zu sagen, dass Trump sie mit hinuntergezogen hat.

Doch Trumps Abgrund kennt keinen Boden, sodass sich viele aktuell im freien Fall befinden. So ist zum Beispiel Trumps früherer Anwalt und “America’s Mayor” Rudy Giuliani kurz vor dem Bankrott, während sich legale Probleme häufen.

Nature is healing. Hopefully. Wie auch immer, ich könnte mir noch mehr dieser Arschlöcher jetzt vorknöpfen, aber schaut einfach das Video selbst. Es hat Berges typischen Stil und ist einfach sehr lustig und tut in der Seele gut.

The Void. We all feel it, to varying degrees. And we all try to fill it in different ways. In the first episode of Filling The Void, a collaboration between Vic Berger and VICE News, we take a look at how various figures from the MAGA movement are doing in a post-President Donald Trump America.

Dazu passt übrigens auch diese großartig surreale Animation von Steven Crowders Alpträumen. Vor ein paar Wochen wollte er Ethan Klein von H3-Podcast interviewen. Aus der geplanten Debatte über Masken und sonstige Right-Wing-Talkingpoints wurde aber nichts, weil Ethan Crowder austrickste und sich gar nicht darauf einließ. Stattdessen schaltete er den liberalen Talkshow-Moderator Sam Seder dazwischen, mit dem Crowder sich nicht in einer Diskussion messen lassen möchte. Im ersten Moment rutschte ihm sogar buchstäblich ein “What a fucking nightmare” raus. Dieser Alptraum von Aamon Animations genial und sehr amüsant visualisiert: (weiterlesen…)

Christian Bale transformiert seinen Körper erneut und das schreckliche Resultat ist weder Batman noch ein dünner Geist, sondern Dick Cheney. AHh!! Dabei überschattet er schon im Trailer andere vielversprechende Schauspieler wie Sam Rockwell als George W. Bush! Adam McKays neuer Film knöpft sich nach der Finanzkrise 2008 (The Big Short) wieder ein Thema vor, das die Nullerjahre dominierte. Aktuell mutiert er zu einer besseren Version von Oliver Stone – spannender, unterhaltender, kompetenter. Aber seht selbst im Trailer:

Apropos Oliver Stone, der hatte bereits 2008 mit W. den ersten Spielfilm gemacht, der mit der Bush-Regierung hart ins Gericht geht. In dem nicht viel beachteten Film gab Josh Brolin eine Oscar-reife Performance als Dubya und Richard Dreyfus konnte als Vize-Präsident seiner Karriere eine weitere Höchstleistung hinzufügen. VICE wird sich dem Ganzen natürlich mehr en detail widmen und darauf habe ich Lust. Erst vor Kurzem konnte ich vorab Shock & Awe von Rob Reiner sehen (kommt am 23. Oktober) und diesen rechtschaffenden Zorn finde ich immer noch wichtig, besonders im Vergleich mit dem orangenen Tölpel, dessen bisherige Präsidentschaft in den Medien schlimmer klingt als zwei Mal Bush, aber noch lange nicht die langfristigen, außenpolitischen Folgen hat.

Die Modemarke 55DSL produziert gerne süße Kurzfilmchen für ihre neue Kollektionen wie Beyond Mountains, More Mountains, den ich letztes Jahr hier hatte, oder den sehr sphärischen Kurzfilm Italy, Texas. Die sind mir immer sehr sympathisch, da sie zwar irgendwo die Mode zeigen, aber man sie auch komplett fernab dieser Dimension genießen kann und sie wirklich etwas zu sagen haben. Das ist keine billig produzierte Netzwerbung, sondern man spricht gezielt Kreative an und arbeitet tolle Filmchen heraus. Als italienische Marke macht man sich nämlich auch Gedanken um die Generation Y und ihre aktuelle ökonomische und soziale Situation in Verbindung zu den Problemen des Staates. Das Ganze wird dann auf die Idee einer fiktionalen Figur der zwei Hauptdarsteller übertragen und dies gibt dank des Brainstormings viele Möglichkeiten, die Mode zu zeigen. Die Geschichte an sich und insbesondere der flotte Schnitt machen den Kurzfilm von Charlie & Joe aber auch an sich sehr anschaubar für alle Italien-Fans.

Concerned by the exodus of promising Italian creative talent caused by the global recession, 55DSL set out to make a short film that playfully explores the lives of a group of young people struggling to make sense of their future, the dilemmas they face and the options available to them in these uncertain times. With ‘Once Upon a Time in Italy’, 55DSL offer a slice of magic realism cinema, as heartwarming and sincere as the most uplifting Italo-disco track! It’s a film that sends a message of hope and inspiration to creative young people everywhere.

Kurzfilm: Italy, Texas

09 Mar, 2013 · Sascha · Kurzfilm,Sponsored · Comments

Die Modemarke 55DSL produziert gerne süße Kurzfilmchen für ihre neue Kollektionen wie Beyond Mountains, More Mountains, den ich letztes Jahr hier hatte. Jetzt melden sie sich mit ‘Italy, Texas’ von Jungregisseurin Aoife McArdle zurück, der uns in ansprechender Ästhetik in die zauberhafte Welt der Kleinstadt Italy im US-Bundesstaat Texas führt. Viel Handlung dürft ihr allerdings von diesem verträumten Stadtportrait nicht erwarten, dafür verzaubert der Film aber durch seinen an Terrence Malick angelehnten Stil, aber wie will man richtig gute Freundschaften schon mit Worten erklären? Irgendwie wünsche ich mir gerade, dass es schon Sommer wäre und ich mich auf eine sternenklare, warme Nacht samt Sternschnuppen schauen und Nachtbaden freuen könnte, aber das Wetter spielt noch nicht so mit. Bis dahin muss der Kurzfilm reichen.

For this daring departure from Italian soil, 55DSL enlisted talented filmmaker Aoife McArdle. And in the small town of Italy, Texas, not far from Dallas, the acclaimed Irish born director found the perfect setting to tell a story of unique and unconventional friendships. A celebration of creativity inspired by the new 55DSL collection. For two weeks this other Italy became the film set and its wonderful residents – including their pets – were the stars.

Recreate Berlin: Best of

28 Sep, 2012 · Sascha · Sponsored · Comments

Die von Wim Wenders und VICE begleitete Kampagne “Recreate Berlin”, während der junge Menschen die Chance hatten Berlin visuell und kulturell aufzupeppen und Filme zu drehen, geht zu Ende. Ob Berlin wirklich neu “recreated” wurde, könnt ihr jetzt abchecken. Mit dabei ist auch wieder Wenders, der die Filme ansieht und die Teilnehmer für ihre zukünftigen Projekte berät. Vorgeführt wurden die Filme alle auch beim Samsung Unpacked Event, was ich ziemlich cool finde. Wär ich Berliner, hätte ich versucht mitzumachen. Aber mir bleibt wie euch das obige Best Of von allen Episoden, die ihr in ihrer Gesamtheit hier finden könnt.


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Wisst ihr noch? Recreate Berlin? Diese tolle Aktion in Berlin, bei der junge Leute dabei helfen dürfen die Stadt zu verbessern und nach ihren Vorstellungen zu formen? Läuft immer noch und nun gibt es bereits die dritte Episode, die sich uns nach Charlottenburg führt. Ich habe leider noch nicht viel von unserer Hauptstadt gesehen, aber in Charlottenburg war ich schon einmal. Currywurst gab es natürlich auch, wobei ich aber als stolzer Saarländer nicht zugeben wollte, dass sie eventuell besser schmecken könnte als die heimische. Nunja, trotzdem war Charlottenburg super nett und vor allem lecker. Die Teilnehmer dürfen das nun selbst erkunden:

Tag drei führt unsere 12 Kreativen ins alte Zentrum von Berlin. Wenn die Frage aufkommt, wo es in Berlin die beste Curry-Wurst gibt, dann kann die Antwort nur lauten: in Charlottenburg. Doch der Stadtteil hat natürlich noch viel mehr zu bieten und unser Berlin-Experte DJ Clé entpuppt sich als Gourmet der ersten Güte. Rogazki, Paris Bar, Cassambalis… kulinarisch einiges los im alten West-Berlin. Mit dem GALAXY NOTE sollen die Teilnehmer diese lukullischen Traumwelten explorieren. Na dann mal los: RETASTE Charlottenburg! Auf den Geschmack gekommen?

Mehr Infos und die vorherigen Episoden gibt es drüben bei VICE.
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Recreate Berlin

24 Aug, 2012 · Sascha · Sponsored · Comments

“When adults say, “Teenagers think they are invincible” with that sly, stupid smile on their faces, they don’t know how right they are. We need never be hopeless, because we can never be irreparably broken. We think that we are invincible because we are. We cannot be born, and we cannot die. Like all energy, we can only change shapes and sizes and manifestations. They forget that when they get old. They get scared of losing and failing. But that part of us greater than the sum of our parts cannot begin and cannot end, and so it cannot fail.”

Ich liebe dieses Zitat. Es stammt von einem meiner Lieblingsautoren John Green (Looking for Alaska). Junge Leute haben Ziele, Ideen – und Energie, diese umzusetzen, aber selten Macht, dies zu tun. In meinem kleinen Städtchen regieren alte Leute für alte Leute. Das habe ich in jungen Jahren selbst in der Politik miterlebt, als man ein geplantes Entertainmentzentrum nicht umsetzte, weil es in der Nähe vom Stadtteil lag, in dem die Hauptwählerschaft der regierenden Partei sitzt.

Junge Leute sind in der Hinsicht ziemlich machtlos. Deshalb sollte man immer hinhören und dankbar sein, wenn man die Chance erhält, sich einmischen und mitreden zu können. Dies kann man jetzt in Berlin tun.

Wim Wenders leitet das Projekt ‘Recreate Berlin’, bei dem sich junge, kreative Menschen neue Gedanken über diese Stadt machen können. Die kreativen Arbeiten des Workshops werden regelmäßig aktualisiert und die finalen Ergebnisse am 29.08. ab 21 Uhr enthüllt.

Innerhalb des GALAXY NOTE LAB in Berlin erhalten die 12 Young Talents am ersten Tag eine Master Class von renommierten Künstlern wie Volker Motsch (Design), Fabian Fenk (Bodi Bill) und Lars Borges (Fotografie/Film), die den Teilnehmer helfen wird ihre Kreativität in den nächsten Tagen zu fokussieren und ihre Visionen umzusetzen. Zudem lernen sie die vielfältigen Funktionen des Samsung Galaxy Notes 10.1 kennen.

Ist natürlich klar, dass solche Projekte selten ohne corporate sponsoring usw. durchgedrückt werden können, weshalb ich das mit dem Galaxy Notes nicht so schlimm finde. Ist definitiv ein cooles Projekt. Episode I könnt ihr oben angucken, für mehr Klarheit sorgt noch ein Video mit Wim Wenders selbst.


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Schon lange hege ich heimlich eine Liste von Orten, die ich einmal im Leben besuchen möchte. Darunter finden sich solche üblichen Kandidaten wie New York (zum zweiten Mal) oder London (zum ersten Mal), aber auch unbekanntere Orte wie Moorea oder das Begawan Giri Hotel auf Bali. Eine Stadt jedoch ist immer mein all-time favourite und das ist und bleibt Los Angeles. Los Angeles ist eine Stadt voller Hotspots und begehrter Touristenattraktionen. Die wirklich interessanten Schätze gehen dabei jedoch oft unter. Die US-Schauspielerin Odette Annable hat sich für uns ein Paar Palladium Stiefel angezogen und auf die Suche nach genau diesen “Vergessenen Orten” gemacht.

Im Rahmen des Film- und Foto-Projekts “Exploration” dokumentiert das VBS.TV Filmteam für Palladium ihre Erkundung. Odette, die in Los Angeles aufwuchs und eine Hollywood-Karriere startete, führt das Team an die ungewöhnlichsten Orte der Metropole. Gemeinsam besuchen sie die mysteriösen Watts Towers in South Central L.A. Die eisernen Türme waren vor Jahren als One-Man Kunst-Projekt erbaut wurden und sind heute vom Abriss bedroht. Im Brewery Arts Complex treffen sie auf das größte Künstlerkollektiv der Stadt, das sich im Lagerhaus einer ehemaligen Brauerei niedergelassen hat.

Vom Dach des legendären Rosslyn Hotels offenbart sich dem Team ein atemberaubender Blick über Downtown L.A. Zuletzt erkunden sie in den Hügeln von Malibu ein unvollendetes Haus des amerikanischen Stararchitekten Frank Lloyd Wright, der schon das Guggenheim Museum erbaute. Dazu ist die Cinematographie wirklich beeindruckend.

Die gesamte, äußerst sehenswerte „Hidden Gems of L.A.“ Dokumentation ist inklusive Photos und weiteren Infos unter www.palladiumboots.com zu sehen.