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PewCast 170: 28 Years Later
PewCast 167: Andor – 1 BBY
Ich war heute beim/auf dem/im Hoover Dam und fand das verdammt interessant und beeindruckend und wollte das auf meinem Blog mitteilen.
Ich war heute in Hollywood. Das war ziemlich cool und wichtig für mich. Ich könnte jetzt ein Bild von mir vor dem Hollywood-Schriftzug oder dem Grauman’s Chinese Theater (meinem definitiven Highlight) posten, weil das ja der ultimative Beleg für meine Expertise wäre (die spätestens jetzt gefragt ist), aber wir sind hier nicht bei ProSieben und ich bin nicht Steven Gätjen.
Btw: Stan Winston is the man!

Ich bin wieder im Land des schnellen Internets, aber Zeit wirklich etwas zu posten habe ich nicht. Entweder bin ich vom Tag zu erschöpft und schlafe sofort wieder ein oder ich benutze meine Zeit im Netz um mit Familie und Freunden zu schreiben. Twitter und Facebook wurden also gepflegt, der Blog muss nachgeholt werden. Ich lege die Posts von Montana, von denen es ungefähr noch 5 einzelne geben sollte, auf Seite und springe nach vorne zum aktuellen Tag. Heute kamen wir in LA an, haben den Tag am Venice Beach verbracht. Zuvor kamen wir aus San Francisco und Endor (Muir Woods, Redwood-Bäume, großer Kindheitstraum und so). Ich poste einfach mal ein paar Bilder als Eindrücke und schreibe dann detaillierteres Zeug später irgendwann. Die Bilder sind unbearbeitet und meine Kamera ist der letzte Rotz, deshalb bitte ich um Erbarmen. Ich bin überhaupt dankbar, dass sie noch funktioniert, nachdem ich letzte Woche in einen Wasserfall gefallen bin. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Post…

Achja, ich hatte ja mal versprochen mehr über meinen Auslandsaufenthalt hier im Glacier Nation Park in Montana zu berichten. Das war vor einem Monat. Ich könnte das jetzt auf das Schildkröteninternet oder die Tatsache, dass ich seit 15 Tagen keinen freien Tag hatte, schieben, aber die Wahrheit ist, dass ich an den meisten Tagen einfach entweder zu gut oder zu schlecht drauf war, um irgendwelchen Leuten im Internet zu erzählen, was hier so abgeht. Aber die Arbeit ist beendet, unser Lodge ist winterfest und ich habe endlich mal wieder frei.

Am Sonntag geht es nach Kalispell zum Flughafen zurück und daher finde ich es am Ende meiner Zeit hier passend an den Anfang zurückzublicken. Der erste Ausflug hier war relativ spontan, nach der Arbeit, als ein paar Leute zu einem Wasserfall in der Nähe gehen wollten. Natürlich ging ich mit, weil Wasserfälle ziemlich fantastisch, weil da Wasser irgendwo runterfällt. Selbsterklärend. Zu meiner Überraschung war der Wasserfall recht groß und sogar hoch, gute 6 Meter schätze ich mal. Meine ecuadorianischen Freunde Karla und Marcello brachten uns bei, dass Wasserfall auf Spanisch “Cascada” heißt, was alle bis auf yours truly falsch aussprachen, was zur allgemeinen Belustigung beitrug; ich hatte übrigens nie Spanisch in der Schule. Win.

Irgendwann meinte dann mein Mitarbeiter Brian hier, dass ich da runter springen müsste, denn wieviele Deutsche könnten denn schon von sich behaupten von einem Wasserfall in Amerika gesprungen zu sein. Klang logisch und es dauerte auch nur noch drei weitere Trips bis ich mich endlich traute und sprang. Zweimal. War im Nachhinein sehr froh den Rat, meine Schuhe auszuziehen, nicht befolgt habe, denn den Boden berührte man schon recht unsanft. Das lag daran, dass das Schmelzwasser der Gletscher gegen Ende der Saison sehr wenig wird.

Rückblickend definitiv eines der Highlights meines Aufenthalts hier in East Glacier. Morgen geht es weiter nach San Francisco.



Freunde, ich bin euch untreu gewesen. Während mein Blog im Juni geschriebene Posts zu ‘Prometheus’ raushaut (damit hier nicht kompletter Stillstand ist), habe ich einige Höhen und Tiefen erlebt – war also viel wandern. Außer Abenteuern in der Natur gab es noch die gute Arbeit und ich habe viele neue Leute kennengelernt – rundherum habe ich einfach eine schöne Zeit gehabt. Darüber werde ich ein wenig demnächst schreiben, das ist einfach zu viel (und zu schade) für einen einzigen Post.
In meiner Abwesenheit stieg der Blog übrigens durch den starken Vormonat Juli in den “Charts” auf Rang 3, was ich ziemlich dufte finde und wofür ich auch allen danken möchte (auch wenn das weder ein Maßstab ist, noch irgendeine Bedeutung hat). Trotzdem: in Momenten der Trennung weiß man einige Dinge mehr zu schätzen als sonst und ich schätze jeden, der hier meinen Kram liest – auch wenn ich nicht über tagesaktuellen Shit bloggen kann. Das musste mal raus.

Ich bin, wie man an ein paar Posts hier und da erkennen kann, trotz Grizzlybären vor dem Zimmerfenster noch am Leben und war am vergangenen Wochenende nach Kanada gefahren. Hier fährt so ein nettes Shuttle der Firma zu allen Hotels von Glacier Park Inc. und eines davon liegt in Kanada. Mein Zimmergenosse Ross und ich suchten uns Kanada aus. Fand ich gut, direkt mal das weit entfernteste Ziel rausgesucht. Leider gab es bei der Grenzüberschreitung keinen Stempel in meinen Pass, aber Grenzen sind ohnehin nur menschengemachte Konstrukte, was einem besonders hier im International Peace Park auffällt, in den eine 10m breite Schneise gefräst wurde, so als Grenzmarkierung, versteht sich. Aber die Natur kennt keine Grenze. Hier wird man unweigerlich zum Hippie.
Unser Ziel in Kanada war das kleine, idyllische Städtchen Waterton, in dem 300 Seelen wohnen. Dort laufen Rehe frei herum und man kann sich sogar direkt neben sie stellen. War großartig. Außerdem gab es Pizza. Abends gingen wir hier noch in eine Bar, in der junge Leute (ich werde alt, Freund!) in einer Form tanzten, die mich an The Human Centipede erinnerte. Erschreckend. Später spielten wir das Brettspiel Okko, das mich komplett in seinen Bann gezogen hat, und am nächsten Morgen machten wir noch eine Bootsfahrt. War gut, hatte nämlich die Abwechslung mal gebraucht. Die Leute hier sind alle prima, die Gegend stimmt, aber die Arbeit könnte besser sein. Darüber dann mal Näheres, wenn ich zurück bin. Hier mehr Photos:








So, ich lebe immer noch. Bin inzwischen an meinem Zielort, dem Glacier National Park, angelangt. Untergekommen bin ich im Glacier Park Lodge, einem 100 Jahre alten Gebäude, das mich nicht ohne Grund an ‘The Shining’ erinnert – schließlich filmte Kubrick den Film teilweise hier im Park und aktuell suchen die hier per Ausschreiben schon nach einem Winter-Caretaker! Aber zurück zu mir: Bin jetzt angestellt im Housekeeping. Ein eigentlich ganz guter Job, den man mal gemacht haben sollte. Einfach so zu persönlichen Reifezwecken.
Mein Dorm Room war zunächst ein kleiner Schock, denn der ist für 4 Leute wirklich zu klein und dazu haben wir keine Heizung und die Decken, die uns man hier bekommt, sind sehr klein. Daher bin ich dankbar, dass ich mir noch einen Schlafsack kaufen konnte und inzwischen auch nur noch mit Ross, der coolsten Sau unter der Sonne, das Zimmer teile. Ansonsten war das bisher nur das typische Einleben, man lernt Leute kennen, die Gegend, und so weiter.
Wirkliche Ausflüge stehen erst am Wochenende an und vielleicht direkt schon ein richtig großer: Kanada! Glacier Park Inc. hat da ein weiteres Lodge namens “Prince of Wales” und dort soll es wunderschön sein (immerhin stammt daher auch das Bild aus den Featured Posts). Das Internet ist wesentlich besser als befürchtet, natürlich reicht es nicht aus für Videos zu gucken oder wirklich zu surfen, aber ich kann Bilder hochladen und E-Mails verschicken und bloggen. Ich bin glücklich.


Stray Observations:
Es wird niemals nicht lustig, wenn jemand sagt, dass er “DAS INTERNET” auf seinem Computer hat. (“Oh yeah! I have the internet on my computer!”)
In Montana angekommen muss ich sagen: Doch, der Amerikaner ist der glücklichste und freundlichste Mensch, den ich bisher traf. Wohl aber nur in bestimmten Gegenden.
Wäschewaschen ist in den USA sehr einfach, es gibt nämlich nicht einmal eine Anzeige. Man muss nur die Farbe der zu waschenden Kleider einstellen. Wir können noch soviel lernen…

So, ich bin gut angekommen. Insgesamt war ich dann am Ende 46 Stunden wach gewesen, war sehr durcheinander und upside down. Heute geht es mir wesentlich besser, habe keinerlei Jetlag und war bereits im Best Buy mir einen Adapter für meinen Mac kaufen, auf dem ich das hier jetzt tippe. Bin noch im Outlaw Inn Hotel, in dem dicke Männer nachts ihre Frauen mit “Whatcha gonna do now, bitch?!” anbrüllen und ihre Zimmernachbarn wachmachen und verängstigen. Aber alles gut jetzt. Und nein, Mama, von dem Attentat in Denver habe ich nichts mitgekriegt am Flughafen, aber ich bin jetzt sehr traurig darüber, als ich darüber eben bei SpOn gelesen habe.
Ich werde dann gleich abgeholt und fahre hoch in den Glacier Park, das Wetter ist super angenehm und irgendwo Mitte 20 Grad. Internet habe ich hier noch im Hotel, wird aber wahrscheinlich spärlicher, sobald ich dort hinten angekommen bin. Mehr gibt’s noch nicht wirklich zu erzählen, aber ich bin gut da und das war mir mit meiner Flugangst (I’m sitting in a chair in the sky!) Grund genug für einen Eintrag.
Stray Observations:
Man merkt den Amerikanern ihre Wirtschaftskrise vor allem dadurch an, dass sie alle alle ihre iPhones in unglaublich hässliche Panzerhüllen packen, sodass sie nicht und nimmer kaputt gehen kann. Jonathan Ive weint sich nachts in seinen Schlaf.
Die berüchtigte Freundlichtkeit der Amerikaner spürte ich bisher nicht wirklich. Das wirkt alles eher sehr passiv-aggressiv und aufgesetzt. Die Taxi-Fahrer waren dagegen aber sehr nett, aber das sind sie ja auch bei uns.