Montana - PewPewPew

Feuerwachturm

22 Oct, 2012 · Sascha · Kurzfilm · Comments


via LikeCool

Wunderschöne Kurzdoku über das Leben als Mitarbeiter auf einem Feuerwachturm. In meiner Zeit in Montana hatte ich mal die Gelegenheit mit Jemandem zu reden, der das für eine gewisse Zeit gemacht hat. In Montana ist das natürlich eine wesentlich längere Sache, man geht da für mehrere Wochen, wenn nicht Monate hoch, und hat so gut wie keinen bis absolut null Kontakt zur Außenwelt, nicht so wie der gute Herr hier im Video. Trotzdem ein netter Job, könnte vielleicht nach einer gewissen Zeit langweilig werden, aber wofür gibt es Angry Birds?

The video documents the (usually) very peaceful life of a fire lookout in the Gardner Lookout on the East Peak of Mt. Tamalpais in Marin County, California. I’ve been a Marin County Fire Department volunteer lookout for two years and deeply love the mountain and the peace it brings to us here in the Bay Area. Perhaps this 6-minute video will convey some of the emotions I feel when sitting (and sleeping) on her peak.

Am vorletzten Tag meiner inzwischen abgeschlossenen Reise fuhren wir zum Grand Canyon. Eigentlich wollten wir diesen Skywalk machen, verfuhren uns aber um – und ich wünschte das wäre eine Lüge – 270 Meilen (lange Geschichte). Trotzdem endeten wir am Grand Canyon, genauer gesagt am Mather Point. Wunderschöne Aussicht und im Nachhinein eigentlich einer der besten Plätze, an dem wir hätten landen können.

A Dam Good Time

10 Oct, 2012 · Sascha · Personal · Comments

Ich war heute beim/auf dem/im Hoover Dam und fand das verdammt interessant und beeindruckend und wollte das auf meinem Blog mitteilen.

Verpasste Chancen

07 Oct, 2012 · Sascha · Film,Personal · Comments

Ich war heute in Hollywood. Das war ziemlich cool und wichtig für mich. Ich könnte jetzt ein Bild von mir vor dem Hollywood-Schriftzug oder dem Grauman’s Chinese Theater (meinem definitiven Highlight) posten, weil das ja der ultimative Beleg für meine Expertise wäre (die spätestens jetzt gefragt ist), aber wir sind hier nicht bei ProSieben und ich bin nicht Steven Gätjen.

Btw: Stan Winston is the man!

United States of Free WiFi

06 Oct, 2012 · Sascha · Personal · Comments

Ich bin wieder im Land des schnellen Internets, aber Zeit wirklich etwas zu posten habe ich nicht. Entweder bin ich vom Tag zu erschöpft und schlafe sofort wieder ein oder ich benutze meine Zeit im Netz um mit Familie und Freunden zu schreiben. Twitter und Facebook wurden also gepflegt, der Blog muss nachgeholt werden. Ich lege die Posts von Montana, von denen es ungefähr noch 5 einzelne geben sollte, auf Seite und springe nach vorne zum aktuellen Tag. Heute kamen wir in LA an, haben den Tag am Venice Beach verbracht. Zuvor kamen wir aus San Francisco und Endor (Muir Woods, Redwood-Bäume, großer Kindheitstraum und so). Ich poste einfach mal ein paar Bilder als Eindrücke und schreibe dann detaillierteres Zeug später irgendwann. Die Bilder sind unbearbeitet und meine Kamera ist der letzte Rotz, deshalb bitte ich um Erbarmen. Ich bin überhaupt dankbar, dass sie noch funktioniert, nachdem ich letzte Woche in einen Wasserfall gefallen bin. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Post…

Achja, ich hatte ja mal versprochen mehr über meinen Auslandsaufenthalt hier im Glacier Nation Park in Montana zu berichten. Das war vor einem Monat. Ich könnte das jetzt auf das Schildkröteninternet oder die Tatsache, dass ich seit 15 Tagen keinen freien Tag hatte, schieben, aber die Wahrheit ist, dass ich an den meisten Tagen einfach entweder zu gut oder zu schlecht drauf war, um irgendwelchen Leuten im Internet zu erzählen, was hier so abgeht. Aber die Arbeit ist beendet, unser Lodge ist winterfest und ich habe endlich mal wieder frei.

Am Sonntag geht es nach Kalispell zum Flughafen zurück und daher finde ich es am Ende meiner Zeit hier passend an den Anfang zurückzublicken. Der erste Ausflug hier war relativ spontan, nach der Arbeit, als ein paar Leute zu einem Wasserfall in der Nähe gehen wollten. Natürlich ging ich mit, weil Wasserfälle ziemlich fantastisch, weil da Wasser irgendwo runterfällt. Selbsterklärend. Zu meiner Überraschung war der Wasserfall recht groß und sogar hoch, gute 6 Meter schätze ich mal. Meine ecuadorianischen Freunde Karla und Marcello brachten uns bei, dass Wasserfall auf Spanisch “Cascada” heißt, was alle bis auf yours truly falsch aussprachen, was zur allgemeinen Belustigung beitrug; ich hatte übrigens nie Spanisch in der Schule. Win.

Irgendwann meinte dann mein Mitarbeiter Brian hier, dass ich da runter springen müsste, denn wieviele Deutsche könnten denn schon von sich behaupten von einem Wasserfall in Amerika gesprungen zu sein. Klang logisch und es dauerte auch nur noch drei weitere Trips bis ich mich endlich traute und sprang. Zweimal. War im Nachhinein sehr froh den Rat, meine Schuhe auszuziehen, nicht befolgt habe, denn den Boden berührte man schon recht unsanft. Das lag daran, dass das Schmelzwasser der Gletscher gegen Ende der Saison sehr wenig wird.

Rückblickend definitiv eines der Highlights meines Aufenthalts hier in East Glacier. Morgen geht es weiter nach San Francisco.

Dispatches from Montana #4

24 Aug, 2012 · Sascha · Personal · Comments

Freunde, ich bin euch untreu gewesen. Während mein Blog im Juni geschriebene Posts zu ‘Prometheus’ raushaut (damit hier nicht kompletter Stillstand ist), habe ich einige Höhen und Tiefen erlebt – war also viel wandern. Außer Abenteuern in der Natur gab es noch die gute Arbeit und ich habe viele neue Leute kennengelernt – rundherum habe ich einfach eine schöne Zeit gehabt. Darüber werde ich ein wenig demnächst schreiben, das ist einfach zu viel (und zu schade) für einen einzigen Post.

In meiner Abwesenheit stieg der Blog übrigens durch den starken Vormonat Juli in den “Charts” auf Rang 3, was ich ziemlich dufte finde und wofür ich auch allen danken möchte (auch wenn das weder ein Maßstab ist, noch irgendeine Bedeutung hat). Trotzdem: in Momenten der Trennung weiß man einige Dinge mehr zu schätzen als sonst und ich schätze jeden, der hier meinen Kram liest – auch wenn ich nicht über tagesaktuellen Shit bloggen kann. Das musste mal raus.

Dispatches from Montana Canada

08 Aug, 2012 · Sascha · Personal · Comments

Ich bin, wie man an ein paar Posts hier und da erkennen kann, trotz Grizzlybären vor dem Zimmerfenster noch am Leben und war am vergangenen Wochenende nach Kanada gefahren. Hier fährt so ein nettes Shuttle der Firma zu allen Hotels von Glacier Park Inc. und eines davon liegt in Kanada. Mein Zimmergenosse Ross und ich suchten uns Kanada aus. Fand ich gut, direkt mal das weit entfernteste Ziel rausgesucht. Leider gab es bei der Grenzüberschreitung keinen Stempel in meinen Pass, aber Grenzen sind ohnehin nur menschengemachte Konstrukte, was einem besonders hier im International Peace Park auffällt, in den eine 10m breite Schneise gefräst wurde, so als Grenzmarkierung, versteht sich. Aber die Natur kennt keine Grenze. Hier wird man unweigerlich zum Hippie.

Unser Ziel in Kanada war das kleine, idyllische Städtchen Waterton, in dem 300 Seelen wohnen. Dort laufen Rehe frei herum und man kann sich sogar direkt neben sie stellen. War großartig. Außerdem gab es Pizza. Abends gingen wir hier noch in eine Bar, in der junge Leute (ich werde alt, Freund!) in einer Form tanzten, die mich an The Human Centipede erinnerte. Erschreckend. Später spielten wir das Brettspiel Okko, das mich komplett in seinen Bann gezogen hat, und am nächsten Morgen machten wir noch eine Bootsfahrt. War gut, hatte nämlich die Abwechslung mal gebraucht. Die Leute hier sind alle prima, die Gegend stimmt, aber die Arbeit könnte besser sein. Darüber dann mal Näheres, wenn ich zurück bin. Hier mehr Photos: