13 Jan, 2025 · Sascha · Musik · 0 comments
Diese beiden Videos hatten mich Ende des letzten Jahres extrem beschäftigt. Ich könnte Robert Smith Stunden lang zuhören. Fast zwei Stunden Deep Talk und es war noch zu kurz. Im Unterschied dazu befriedigt der dreistündige Live-Stream des neuen Albums mit Einlagen der Klassiker wirklich jeden Wunsch. Smith bestand lange darauf, dass es neue Musik nur gibt, wenn es etwas zu sagen oder zeigen gibt. Andere knicken bei solchen Vorhaben früher ein oder liefern dann nicht ab. Im Fall von The Cure lässt sich sagen: Versprechen gehalten.
12 Jan, 2025 · Sascha · Musik · 0 comments
it really do be like that sometimes
Na, da müsst ihr sicher auch schmunzeln, oder? Vielleicht ist es auch nicht mehr charmant oder gar witzig, die “Sommerplaylist” im Dezember zu veröffentlichen. Inzwischen ist diese Idee, bis zum Sommer eine shareable Playlist zu haben, auf das ganze Jahr gewachsen und womöglich bedarf es daher pr-hinsichtlich einer Umbenennung. Doch ich schwöre euch, diese Songs haben mich dieses Jahr begleitet, besonders im Sommer.
Bis dahin stehen nämlich schon immer eine Vielzahl von Tracks auf der Liste drauf, nur die Veröffentlichung kommt eben später. Denn natürlich gebietet es sich, die Liste irgendwie in Form zu pressen für die zehn Leute, die sich das anklicken und besonders die zwei Augenpaare, die genauer draufschauen. Und das, ja, das. braucht. natürlich. Zeit. Und Willen! Am Ende geht es mir aber immer wie jetzt: Ich bin eigentlich ganz stolz auf diese Ansammlung, die meinen Geschmack wieder abdeckt und viele Indie-Künstler*innen hervorhebt.
Für mich war die frühe Veröffentlichung der Howl Howl Gaff Gaff EP meiner langjährigen Lieblingsband Shout Out Louds musikalisch in diesem Jahr extrem wichtig. Die schwedischen Musiker*innen nahmen eine Handvoll Songs ihres Debütalbums neu auf und vertonten sie so, als hätte man die Songs neu im heutigen Bandsound aufgenommen. Diese Neuinterpretationen sind weder neu, noch atemberaubend, aber für mich eine neue Erfahrung mit einer Band, deren Musik mich mehr als die Hälfte meines Lebens nun begleitet. An dieser Stelle seien auch Conor Obersts Werke aus den letzten Jahren angemerkt. Ebenso das wunderbare Konzert in Kassel, wo SOL das Album komplett einmal performte. Das war ein Highlight des Jahres.
Besonders der Opening Track “The Comeback” hat es mir angetan. Der Song dreht sich thematisch um Veränderung, Neuanfang und die Herausforderungen, die nach einem Beziehungsende anstehen. Die Lyrics spielen mit Ambivalenz: einerseits das Gefühl, sich verloren zu haben, andererseits der Wunsch nach einem neuen Kapitel und persönlichem Wachstum. Der Titel „The Comeback“ suggeriert auch, dass es um das Zurückgewinnen von etwas gehen könnte – sei es Selbstvertrauen, Liebe oder eine vergangene Lebensfreude. Die Stimmung des Songs verbindet Melancholie und Hoffnung, was ihn für mich immer besonders mitreißend machte.
Und während das Original noch voll von energetischem Schweden-Pop der Zweitausender angetrieben ist, belächelt “The Comeback Revisited” sowohl einerseits diese Naivität des Textes, weil sich ja doch nicht alles so schnell verändert oder verbessert. Durch den Abstand verhallen die Worte noch deutlicher und gewinnen dadurch für mich an Tiefe. Er behält sich aber dennoch die Ambivalenz bei, denn die schwelgerischen Töne, die die Platten von Shout Out Louds heutzutage dominieren, verleihen diesen Idealen zwar einen nostalgischen Glanz, aber lassen auch gleichzeitig etwas Zeitloses hervortreten, denn ja: Das Comeback ist stets möglich.
Nungut, ich will schon länger über diese wunderbare EP schreiben und habe das jetzt ein bisschen hiermit getan, aber es geht ja um die Playlist und die hat einige andere persönliche Hits des Jahres wie das spannendste Cover der letzten Jahre mit yeules “Anthems For A Seventeen-Year-Old Girl” oder viel von Wishys Album Triple Seven und King Gizzards Blues Rock Album. Enjoy!
Meine Sommerplaylist 2023: I Hear It Happens All The Time
Meine Sommerplaylist 2022: Going To The Sun
Meine Sommerplaylist 2021: American Water
Meine Sommerplaylist 2020: Lost Summer
Meine Sommerplaylist 2019: Dreamy Summer
Meine Sommerplaylist 2018: Night Drive
Meine Sommerplaylist 2017: Nostalgic for Summer
27 Dec, 2024 · Sascha · Musik · 0 comments
Wishy performen drei Songs aus diesem Jahr, mit “Persuasion” und “Love on the Outside” zwei Songs von ihrem diesjährige Debütalbum Triple Seven, mein Lieblingsalbum des Jahres.
27 Dec, 2024 · Sascha · Musik · 0 comments
Eine späte Entdeckung in diesem Jahr – hätte dieser Song es früher in meine Playlist geschafft, wäre er wohl in meinem Wrapped gelandet. So träumerisch schön und relaxend.
15 Dec, 2024 · Sascha · Musik · 0 comments
The National haben aus eingesendeten Fanvideos und -fotos eine wunderschöne Collage aus 25 Jahren Tour-Erinnerungen für ihr neues Live-Album Rome geschnitten. Schade, da hätte ich sehr gerne mitgemacht und hätte einiges beisteuern könnten, wenn ich davon gewusst hätte.
Collated from contributions by fans across the last 25 years of The National touring, enjoy the new live album ‘Rome’ alongside fan footage sourced from the community. Thanks so much to the hundreds of contributors who made this possible – over 100GB of data was submitted by over 600 fans. We are working on a way to individually credit and thank all the individual fans through 2025.
Wahrscheinlich ist das jetzt diskutabel im Fandom, aber diese Aufzeichnung ist für mich nach Jahrzehnten Bandgeschichte fast irgendwie endlich das erste richtige Live-Album. Es gab frühere Werke, die aber nur digital veröffentlicht wurden, natürlich etliche YouTube-Uploads von Konzerten, die ich hier oft gepostet habe, das Juicy Sonic Magic Tape-Experiment, dazu wurde ein Konzert von Album Boxer veröffentlicht und es gibt die A Lot of Sorrow Performance Art. Aber: Rome ist das erste Hi-Fi-Live-Album der Bandgeschichte mit allen wichtigen Songs (außer “Space Invader”, das wohl bei dem Auftritt in Sommer gespielt wurde und nur ein Vinyl Exclusive sein soll? Buh!). Danke dafür! Smoke Detector geht unfassbar hard hier.
15 Dec, 2024 · Sascha · Film,Musik · 0 comments
Nothing better than leaving / Everything behind
04 Dec, 2024 · Sascha · Musik · 0 comments
Heute vor 40 Jahren wurde Whams unsterblicher Weihnachtshit “Last Christmas” veröffentlicht. Vor ein paar Jahren kam dieser 4k Transfer heraus, der den immerwährenden Charakter des Songs hervorhebt, denn im Unterschied zu manchen Restaurationen sieht das hier alles aus, als wäre es gestern gefilmt worden. That’s the magic of film!
On the topic of Wham: Die letztjährige Dokumentation Wham! streamt auf Netflix und ich zählte sie zu meinen Lieblingsfilmen des letzten Jahres. Nicht nur für Fans empfehlenswert!