Es gab Jahre, da war man sauer, weil die Academy mal diesen oder jenen persönlichen Lieblingsfilm des Jahres nicht nominiert hatte. Dieses Jahr war jedoch grauenhaft. Shame, 50/50, Drive, Take Shelter, The Adventures of Tintin oder Martha Marcy May Marlene und viele mehr wurden nicht einmal nominiert. Daher hier ein Tribute zu allen, die es verdient hätten. Ich stimme übrigens mit allen im Video erwähnten Nominierungen überein. Alle im Video hätten es mehr verdient, als die, die am Ende gewannen bzw. nominiert waren.
via /Film
There were so many amazing films that released in 2011 that really didn’t get the recognition they deserved in certain aspects of film-making. And with the Oscars officially kicking off soon, we decided to put together a special tribute dedicated to the critically-acclaimed movies of last year that were unfortunately snubbed in particular categories and the people who were involved.
Jimmy Kimmel ist sowas wie der deutsche Stefan Raab. Nur, dass er nie eingeschlafen und seine Latenight-Show noch gut gemacht, lustig und interessant ist, wohingegen Raab einfach nur noch eine Promotionsplattform mit zwei Gags am Abend hat. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal. Kimmel ist bei ABC zu Hause, dem Sender, der auch die Oscars ausstrahlt. Jedes Jahr macht Kimmel Oscarspecials und dieses Jahr ist wirklich grandios: Ein Film über alles, mit allen.
via überall. Das Ding verbreitet sich schneller als süße Katzenvideos.
Weiterhin käuft er einen Oscar von Billy Crystal. Der YouTube-Account hat oft ganze Shows und ist sehr empfehlenswert, wenn man zu viel Zeit hat.
Da es anscheinend jeder zu machen scheint, hier meine Liste. Ich würde mir in vielerlei Hinsicht andere Gewinner wünschen – und vor allem andere Nominierte -, aber so ist das nun mal. Ich tweete auch live.
Best Picture
The Artist
Best Director
Michel Hazanivicus, The Artist
Best Actress
Viola Davis, The Help
Best Actor
Jean Dujardin, The Artist
Supporting Actress
Jessica Chastain, The Help
Supporting Actor
Christopher Plummer, Beginners
Best Original Screenplay
Woody Allen, Midnight in Paris
Best Adapted Screenplay
Alexander Payne, Nat Faxon and Jim Rash, The Descendants
Best Foreign Feature
A Separation
Best Animated Feature
Rango
Cinematography
The Tree of Life, Emmanuel Lubezki
Makeup
Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2, Nick Dudman, Amanda Knight and Lisa Tomblin
Music (Original Score)
The Artist, Ludovic Bource
Music (Original Song)
“Man or Muppet” from THE MUPPETS
Music and Lyric by Bret McKenzie
Art Direction
Hugo, Dante Ferretti (Production Design); Francesca Lo Schiavo (Set Decoration)
Costume Design
The Artist, Mark Bridges
Short Film (Animated)
La Luna, Enrico Casarosa
Short Film (Live Action)
Time Freak, Andrew Bowler and Gigi Causey
Film Editing
The Girl with the Dragon Tattoo, Kirk Baxter and Angus Wall
Sound Editing
Transformers: Dark of the Moon, Ethan Van der Ryn and Erik Aadahl
Sound Mixing
Transformers: Dark of the Moon, Greg P. Russell, Gary Summers, Jeffrey J. Haboush and Peter J. Devlin
Visual Effects
Rise of the Planet of the Apes, Joe Letteri, Dan Lemmon, R. Christopher White and Daniel Barrett
Documentary Feature
Pina, Wim Wenders and Gian-Piero Ringel
Documentary Short
The Tsunami and the Cherry Blossom, Lucy Walker and Kira Carstensen
26 Feb, 2012 · Sascha · Wissenschaft · Comments
The Expanding Light Echo of Red Supergiant Star V838 Monocerotis
V838 Monocerotis (V838 Mon) is a red variable star in the constellation Monoceros about 20,000 light years (6 kpc) from the Sun, and possibly one of the largest known stars. The previously unknown star was observed in early 2002 experiencing a major outburst. Originally believed to be a typical nova eruption, it was then realized to be something completely different. The reason for the outburst is still uncertain, but several theories have been put forward, including an eruption related to stellar death processes and a merger of a binary star or planets.
Rapidly brightening objects like novae and supernovae are known to produce a phenomenon known as light echo. The light that travels directly from the object arrives first. If there are clouds of interstellar matter around the star, some light is reflected from the clouds. Because of the longer path, the reflected light arrives later producing a vision of expanding rings of light around the erupted object. In addition, the rings appear to travel faster than the speed of light.
In the case of V838 Monocerotis, the light echo produced was unprecedented and is well documented in images taken by the Hubble Space Telescope.
Photos taken: May 20, 2002; September 2, 2002; October 28, 2002; December 17, 2002; February 8, 2004; October 24, 2004
Zuvor auf PEWPEWPEW
Science Sunday #1: Parallele Universen
Science Sunday #2: Mars World That Never Was
Science Sunday #3: Suche nach dem dunklen Himmel
Science Sunday #4: Carl Sagan & Richard Feynman
Die Blu-Ray-Version von Star Wars brachte einige neue Änderungen mit sich. Ich flippte aus – wie der Rest des Internets. Natürlich völlig zu recht. Bezüglich dieser Situation bin ich immer noch in der Denial-phase. Ich habe also noch keinen Verbesserungsprozess begangen. Hätte ich dies aber getan, würden mich diese Kommentare von George Lucas um einiges zurückwerfen, denn der Mann behauptet allen Ernstes, dass Han niemals zuerst geschossen hat.
“The controversy over who shot first, Greedo or Han Solo, in Episode IV, what I did was try to clean up the confusion, but obviously it upset people because they wanted Solo [who seemed to be the one who shot first in the original] to be a cold-blooded killer, but he actually isn’t. It had been done in all close-ups and it was confusing about who did what to whom. I put a little wider shot in there that made it clear that Greedo is the one who shot first, but everyone wanted to think that Han shot first, because they wanted to think that he actually just gunned him down.”
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich bescheuert das ist, denn da widerspricht er sich und seinem Shooting Script von 1976 selbst:
GREEDO: That’s the idea. I’ve been looking forward to killing you for
a long time.HAN: Yes, I’ll bet you have.
Suddenly the slimy alien disappears in a blinding flash of
light. Han pulls his smoking gun from beneath the table as the
other patron look on in bemused amazement. Han gets up and
starts out of the cantina, flipping the bartender some coins
as he leaves.
All das lässt mich inzwischen einfach glauben, dass Lucas einfach jemand war, der Glück hatte. Von mir aus mag er ein guter Geschäftsmann sein, aber hätte er damals die Kontrolle gehabt, die er über die Prequels vor zehn Jahren hatte, würden wir wohl heute gar nicht mehr über Star Wars reden. Wenn Greedo wirklich einen Schuss abgefeuert hätte, dann würde das bedeuten, dass es Kopfgeldjäger gibt, die ein Ziel, das ihnen 2 Meter gegenüber sitzt, nicht treffen können. Aber das ist eben George-Logik. Am besten vergessen wir alle Kommentare von George und schauen uns die Szene, wie wir sie in Erinnerung behalten wollen:
via /Film
“He’s dangerous, Rick. And he won’t stop.”
Es geht also doch. Diese Episode war so ungefähr das, was man sich von einer idealen Folge wünscht. Action, Drama, Charaktersoap und Zombies – viele Zombies. Und dazu noch Splatter. Ohja!
Dave und Tony, die zwei Typen, die Rick erschossen hatte, waren also nicht alleine. Ihre Freunde suchen die Stadt ab und treffen auf Rick und Co., die sich in der Bar verstecken. Obwohl Rick sich für seine Taten entschuldigt (“Wrong place, wrong time!”) und um Frieden bittet, immerhin sei schon genug Blut geflossen, eröffnen die Anderen das Feuer. Das zieht auch schnell sehr viele Walker an und bald müssen alle flüchten. Einer der Anderen, den Hershel angeschossen hat, wird bei lebendigem Leibe gefressen. Ein Weiterer soll schnell vom Dach in das Fluchtauto kommen, springt herunter und scheint sich schwer verletzt zu haben – und wird von dem Dritten zurückgelassen.
Da sieht man mal, wie es in anderen Gruppen zugeht. Ich hoffe, dass diese Gegenteile noch weiter aufgezeigt werden, denn diese Unmenschlichkeit ist thematisch interessant und bisher noch nicht adressiert worden. Gerade in postapokalyptischen Szenarien ist sich doch Jeder selbst der Nächste und die sehr familiären Verhältnisse in Ricks Gruppe dürften die Ausnahme sein.
Währenddessen merkt man auf der Farm, dass Lori verschwunden ist. Shane will bis zum Morgen warten, um Rick und Co. zu retten, doch als er erfährt, dass Lori verschwunden ist, begibt er sich sofort auf sie Suche und wird auch schnell fündig. Lori hatte vorher einen Walker, der sich durch ihre Windschutzscheibe bohrte, erlegt und irrt schockiert durch die Gegend. Später kommen auch Rick und Co. wieder zurück zur Far – mit Rendall im Gepäck, dem Jungen, der vom Dach sprang und sich das Bein am Zaun aufspießte. Das bringt natürlich wieder Spannungen zwischen Rick und Shane, immerhin stellt Rendall und die Gruppe, zu der er gehört, eine große Gefahr für alle dar.
Shane steht jedoch immer mehr auf verlorenem Posten. Ja, er hat noch T-Dog und Andrea, aber das war es auch. Hershel ist seit der “Barnpocalypse”, wie sie in Producerkreisen genannt wird, ganz und gar Ricks Vaterfigur und neuer bester Freund. Schöne Entwicklung, denn Dale würde momentan in der Serie noch nicht funktionieren (Dale ist Ricks Vaterfigur im Comic). Das Interessante der Episode ist insgesamt aber wohl das Ende, denn Lori wird zur Lady Macbeth und trichtert Rick ein, dass Shane getötet werden muss. Okay, Shane ist kein guter Kerl und er ist seit Otis komisch, aber dass Dale von “komisch sein” sein auf “Oh mein Gott, er hat Otis geopfert!” kommt, dazu ohne konkrete Beweise, ist blöd gemacht. Und auch wenn Shane denkt, dass es sein Baby ist und er Rick verdrängen könnte, muss er nicht getötet werden. Es ist eine interessante Drehung der Ereignisse im Comic und dürfte viel Drama bringen, aber ob ich das alles so gut finde, weiß ich noch nicht. Es heißt wie immer: Abwarten.
Vorher auf PEWPEWPEW:
The Walking Dead S02E01 – “What Lies Ahead”
The Walking Dead S02E02 – “Bloodletting”
The Walking Dead S02E03 – “Save the Last One”
The Walking Dead S02E04 – “Cherokee Rose”
The Walking Dead S02E05 – “Chupacabra”
The Walking Dead S02E06 – “Secrets”
The Walking Dead S02E07 – “Pretty Much Dead Already”
The Walking Dead S02E08 – ‘Nebraska’

Der gemeine Europäer kennt zwei amerikanische Dokumentarfilmer: Michael Moore, der wahrscheinlich noch berühmter als seine Filme selbst ist, und Morgan Spurlock, von dem die meisten nichts gehört haben, dafür aber von seiner Dokumentation ‘Super Size Me’ aus dem Jahr 2004, die ihn auf Super Size Größe unter den Dokumentarfilmern aufgeblasen hat. Ganze vier Jahre dauerte es bis er mit seinem Folgewerk ‘Where in the World is Osama bin Laden?’ wieder auf die Leinwände kam und, leider, enttäuschte. Sein Werk war zweifellos gut gemeint, war jedoch nur eine schlichte Entmystifizierung des Islams, wie er in den amerikanischen Medien portraitiert wurde. Das war, auch wenn durchaus zu unterhalten wusste, zu wenig für aufgeklärte und, naja, intelligente Menschen.
Doch sein letztjähriges Werk ‘The Best Movie Ever Sold’, in dem er Product Placement in der Filmindustrie dokumentiert, hat ihn wieder auf die richtige Bahn gebracht. Jetzt hat er etwas über die San Diego Comic Con, die Comic Con überhaupt, gemacht und das schaut sehr, sehr interessant aus. Er begleitete normale Geeks, aber es werden auch bekannte Nerds ihre 2 Cent äußern. Germain Lussier von /Film hat ihn bereits gesehen:
The trailer does an okay job setting up the film but what it doesn’t do is tease just how emotionally involved you might get with these characters. Plus, there are at least a handful of other major people the film focuses on. This is just a taste.
Daher dürfen wir uns wohl auf eine sehr intensive Nerdanalyse freuen. Das macht mich sehr glücklich, denn genau bei der Emotionalität hat Kevin Smiths Fernsehserie ‘Comic Book Men’ völlig versagt.
via Owley