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Modell eines verlassenen AT-ATs

04 May, 2012 · Sascha · Kunst · Comments

Dimitri Kaliviotis ist Designer, Illustrator und Modellbauer und hat neben seiner zahlreichen Arbeiten für Filme auch einen Custom AT-AT im Maßstab 1/32 gebaut. Doch es ist nicht irgendein AT-AT, sondern ein zerstörter, der zunächst vom Imperium verlassen und dann von einer primitiven Rasse bewohnt wurde. Die Zeit hat natürlich auch ihre Spuren hinterlassen. Titel dieser fantastischen Arbeit ist daher passend “Abandoned Refuge” (Verlassene Zuflucht); wurde leider schon an einen Privatsammler in Texas verkauft – ich muss wirklich mal bald im Lotto gewinnen.

The force was not kind to this one. This is a ~1/32 model-diorama of the famous Starwars vehicle. The concept dictated that the refuge looks twice abandoned…. First abandoned by the Empire and then by the local primitives. Most of the parts are cast in resin but a few of the master originals were used here and there to save on time and materials. Lot’s of found-object in this one for the dressing/guts. Balsa-foam was used for the brick ruins and real rocks, wood and dirt were used for the terrain.

After winning an online contest at starshipmodeler.com the model was featured over at Gizmodo.com and has hence been sold to a private collector in Texas (took me 2days just to pack it!).

Happy Star Wars Day 2012

04 May, 2012 · Sascha · Alles sonst so,Film · Comments

Ich stehe eigentlich immer noch zu meinen Worten vom gestrigen Tag, aber ich muss zugeben, dass der nunmehr dritte Trailer zum Reboot von der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft verdammt gut ausschaut. Äußerst passend ist der Humor, der schon bei The Avengers funktionierte, und es ist mal erfrischend einen Film zu sehen, in dem ein Superheld lediglich einen Gegner hat. Aber das zeigt uns ja, wie weit dieses Genre gekommen ist in den zehn Jahren seit dem ersten Teil.

Ein wenig unpassend finde ich diese ganze “it has to be dark – like Batman, you know?”-Umsetzung. Es finden jetzt mehr Szenen bei Nacht als in der anderen Trilogie statt; okay, aber Spider-Man muss nicht wirklich “dark” sein, zu Mal diese ganzen pulsierenden Neonlichter New Yorks mich ein wenig stören. Aber ich bin jetzt nur pingelig, denn eigentlich schaut das alles super aus und die POV-Szenen werden alle umhauen. Da bin ich mir sicher. Ebenso wird das bestimmt alles verdammt dufte in 3D ausschauen.


via Owley

Ein wenig nervös machen mich Gerüchte über negative Studioreaktionen auf den ersten Schnitt und vor allem, dass der Film angeblich nur 91 Minuten lang sein soll. Klar, in der Kürze liegt die Würze, aber komisch ist das schon. Aber naja: Geld machen wird der Film so oder so und dann bekommen wir ein Sequel, das hoffentlich weniger formelhaft und vorhersehbar sein wird. Das klappte ja schon bei Raimi.

Simon West (Con Air, The Mechanic, Tomb Raider) führt Regie im größten Action-Film aller Zeiten. Ja, genau, denn ich erwarte nichts anderes, wenn jeder verdammte Actionheld aller Zeiten (minus Seagal, plus Hemsworth) in ein und demselben Film über die Leinwand hüpft. Wer bei Arnies “I’M BACK!” nicht Gänsehaut bekommt, hat kein Herz, verdammt nochmal! Unten steht noch die Story, für die 3 Leute, die es interessiert. Hier ist Krach-Bumm-Pew-Pew-Boom für alle anderen:


via Filmonic

FUCK YEAH! Bei uns kommt der Streifen am 30. August in die Kinos. Die offizielle Zusammenfassung:

The Expendables are back and this time it’s personal… Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Lee Statham), Yin Yang (Jet Li), Gunnar Jensen (Dolph Lundgren),Toll Road (Randy Couture) and Hale Caesar (Terry Crews) — with newest members Billy the Kid (Liam Hemsworth) and Maggie (Yu Nan) aboard — are reunited when Mr. Church (Bruce Willis) enlists the Expendables to take on a seemingly simple job. The task looks like an easy paycheck for Barney and his band of old-school mercenaries.

But when things go wrong and one of their own is viciously killed, the Expendables are compelled to seek revenge in hostile territory where the odds are stacked against them. Hell-bent on payback, the crew cuts a swath of destruction through opposing forces, wreaking havoc and shutting down an unexpected threat in the nick of time — six pounds of weapons-grade plutonium; enough to change the balance of power in the world. But that’s nothing compared to the justice they serve against the villainous adversary who savagely murdered their brother. That is done the Expendables way.

Wenn es nach mir geht, hat man mit der ersten Spider-Man-Trilogie bereits alle interessanten Bösewichte verbraucht. Am meisten schmerzt wohl wie Venom weggeworfen wurde und wohl erst in der Zukunft vielleicht mal wieder neu aufgegriffen wird. Vielleicht. Deshalb müssen wir uns jetzt mit Dr. Conners aka dem Lizard rumschlagen, der für meinen Geschmack ein wenig zu langweilig ist. Gespielt wird er im Film von Rhys Ifans.

Oh holy CGI! Auch wenn die Bilder nett sind, gehen sie in der Masse an Awesomeness des Sommers unter, oder? Niemand fiebert in einem Sommer der Avengers und Batman unserer freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft leidenschaftlich entgegen. Verständlich, denn ich weiß nicht, wie ‘The Amazing Spider-Man’ irgendeinen überraschen kann.

Webbs Ansatz ist interessant und es verdient Respekt, dass man einen Mann wirklich mal durch die Straßenschluchten geschwungen hat, dürfte nette Shots hervorbringen. Dazu ist Spider-Man endlich mal der vorlaute Klugscheißer, der er nun mal ist. Prima! Aber dennoch wirkt das alles zu formelhaft. Typische Origin-Story halt. Erneut. Gibt zwar wohl ein paar Twists und bewusste Abgrenzungen zu den vorherigen Filmen, aber das wirkt eher zwanghaft als wirklich gewollt. Aber ich lass mich auch gerne überraschen.

“Technology got stronger but we got weaker.”

Alle Jahre wieder kommt der Nikolaus ein neuer Titel der Call of Duty Reihe. Activision will die Kuh melken so viel es geht und der Erfolg und die Verkaufszahlen eines jeden Jahres geben ihnen recht. Deshalb ist es wohl unvermeidlich gewesen, dass es ein Sequel zum 2010-Erfolgshit “Black Ops” geben wird.

Im zweiten Teil springen wir ins Jahr 2025, in dem die Kontrolle über unbemannte, computergesteuerte Armeetechnologie, Fahrzeuge und Flugzeuge verloren geht. Nun muss das Militär auf menschliche Spezialeinheiten zurückgreifen, um die Kontrolle wieder zu erlangen und die Welt zu retten.

Ausnahmsweise mal kein “normales” Kriegsszenario, sondern eventuell ein Virus oder ein Cyberterrorist soll es im nunmehr neunten Teil der Reihe richten. Das ist ganz interessant, aber das ist dann auch alles. Die Grafik ist inzwischen echt einfach nicht mehr gut, die Engine ist seit CoD4 nicht mehr geändert worden und das Gameplay sieht aus wie immer. Ich weiß nicht, wie einen das Spiel noch ansprechen kann, sofern man nicht 13 Jahre alt Hardcorefan der Reihe ist. Der Multiplayer wird wie immer ein bis zwei originelle Sachen auf ein völlig langweiliges, altes Spielsystem hauen, die Story wird 3-4 äußerst nette Momente haben und die Spiele werden sich trotzdem verkaufen wie geschnitten Brot. Same ol’, same ol’.

Ich werde mir das Spiel, wie bei den letzten 3 Titeln, für den Singleplayer lediglich ausleihen. Mehr verdient diese anspruchslose Massenproduktion einfach nicht mehr.


via Machinima

Pausen im Kino

01 May, 2012 · Sascha · Film,Personal · Comments

“Cinema should make you forget you are sitting in a theater.” – Roman Polanski

Liebes CineStar,

Wir haben jetzt schon eine lange Beziehung mit Höhen und Tiefen hinter uns, aber in letzter Zeit hast du dich so verändert, dass wir mal reden müssen. Was hat es denn mit den Pausen neuerdings auf sich? Die sind zwar nicht neu als Konzept an sich, aber treten verhäuft in letzter Zeit bei Filmen auf, wo sie nicht passen.

Bei Filmen wie Titanic ist es verständlich, aber wieso bei The Hunger Games oder jetzt The Avengers? Beide Filme haben eine Laufzeit von 142 Minuten; bei The Girl with the Dragon Tattoo, der eine stolze Laufzeit von 158 Minuten hat, gab es keine.

Hat die Theaterleitung da irgendeine Möglichkeit die Pausen selbstständig zu regulieren oder wird das von oben herab angeordnet? Verspricht man sich dadurch höhere Einnahmen an der Snackbar? Will man der jungen, angeblich aufmerksamkeitsgestörten, Generation eine Verschnaufspause gönnen? Ich verstehe es nicht. Wenn ich mich hinsetze um einen Film zu sehen, dann überlege ich doch selbst vorher: Habe ich alles, was ich möchte? Sollte ich vielleicht vorher nochmal auf Toilette gehen? Bin ich geistig fit genug um 2 Stunden oder mehr rezeptiv auf einer Stelle zu sitzen?

Ich finde es aber unglaublich störend so aus der Immersion rausgeworfen zu werden. Dazu sind die Pausen selbst noch viel zu lang. Ich komme mir vor, als schaue ich eine DVD mit einem Freund, der ADHS und Inkontinenz hat – und nicht die Premiumkinoerfahrung erlebe, für die ich mit 13 € schließlich bezahlt habe.

Man sollte statt der Warnung der Pause vorher schreiben: “Achtung, dieser Film ist relativ lang und hat X Minuten Länge. Wenn Sie damit nicht zurecht kommen, sollten Sie sich den Kinobesuch überdenken. (Und noch einige Dinge mehr im Leben.)”

Vielleicht ist es besser, wenn wir mal neue Leute treffen.

“Why didn’t you just kill me?”
“Your punishment must be more severe.”

Wow… Es ist ziemlich schwierig passende Worte für diesen wirklich außerordentlich tollen Trailer zu finden. Was mich am meisten überzeugt ist, ähnlich wie das Germain Lussier bei /Film sieht, diese tiefe Schmerzlichkeit und Trauer, die über Gotham liegt, die sich trotz Banes Terrors nicht rührt, sondern die Stadt komplett lähmt und auf Batman hofft, der aber untergetaucht ist.

Verdammt, es ist ein Trailer für einen Batman-Film, in dem man Batman bis zum Ende gar nicht sieht! Aber wenn, dann gibt es: Neue Gadgets, neues Fahrzeug (Moneyquote: “This isn’t a car”) und neue Spielgefährtin. Außerdem hat Tom Hardy wohl in Zusammenarbeit mit den Nolan-Brüdern einen der jetzt schon ikonischsten Bösewichte der Filmgeschichte gebastelt. Mir sind Diskussionen um seine Verständlichkeit egal (Die Probleme wurden ohnehin behoben), denn die Figur alleine ist so unglaublich interessant. Das wird groß, ganz groß!