PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Sehr schicker Trailer von “Alex Luthor” auf YouTube, der die Filmuniversen von DC und Marvel vereint und dann gegeneinander ankämpfen lässt. Könnte 2030, wenn sich die Comicheldenphase dem Ende neigt, womöglich passieren. (Nein, natürlich nicht.) (Danke Alex!)

Shortfil.ms

22 Dec, 2014 · Sascha · Kurzfilm · Comments

shortfilms

Gute Kurzfilme aufzuspüren und unter die Leute zu bringen, gehört zur selbst auferlegten Aufgabe vieler Blogs. Das schließt diesen hier auch ein. Diese Aufgabe ist jetzt jedoch obsolet, die Konkurrenz hat gewonnen. Mein Blogkollege Eay hat ein großartiges, neues Projekt namens Shortfil.ms ins Leben gerufen, das dem Zuschauer die Suche auf geniale Art und Weise vereinfacht.

Du bist auf dem Sprung und hast gerade nur fünf Minuten Zeit? Gut, dann wähle “unter fünf Minuten” und ein Genre aus, auf das du Lust hast. Und schon wird dir ein gut sortiertes Angebot an Filmchen präsentiert. Lust auf einen längeren Science Fiction Film? Auch das ist binnen sekunden möglich. Man sollte Shortfil.ms auch auf Facebook liken und Twitter folgen, um neue Einträge ins stetig wachsende Register nicht zu verpassen.

The Interview
Columbia Pictures

Die Kritik, u.a. sogar von Präsident Obama, und Diskussionen um The Interview zeigen anscheinend Wirkung. Nachdem sich Sony und die Kinoketten gegenseitig die Schuld zuschoben und es gar keine Hoffnung mehr auf eine offizielle Veröffentlichung gab, ist nun wieder Bewegung in das Spiel eingekehrt. Sonys Anwalt David Boies war gestern zu Gast bei Meet The Press und gab dort bekannt, dass sich der Start von The Interview lediglich verzögert.

Sony only delayed this. Sony has been fighting to get this picture distributed. It will be distributed. How it’s going to be distributed, I don’t think anybody knows quite yet. But it’s going to be distributed.

Das ist neu, immerhin hatte man als Reaktion auf ein Angebot die Veröffentlichung komplett ausgeschlagen: Die Veröffentlichung von privaten Emails und Informationen hört auf, sofern The Interview nicht der Öffentlichkeit präsentiert wird. Auf dieses reizvolle Angebot einzugehen, ist für mich immer noch der hauptsächliche Grund für die Absage des Kinostarts von vor ein paar Tagen anzusehen.

Die Kinos können den Film nämlich ruhig auf Grund diffuser Ängste vor Anschlägen (oder auch der realen Gefahr durch Trittbrettfahrern) nicht zeigen. Denn dann kann Sony der immensen Publicity fest mit dem größten Video-on-Demand Einspielergebnis aller Zeiten rechnen. Das war angeblich auch ein Plan.

We have always had every desire to have the American public see this movie. There has not been one major VOD — video on demand distributor — one major e-commerce site that has stepped forward and said they are willing to distribute this movie for us. Again, we don’t have that direct interface with the American public so we need to go through an intermediary to do that.

Das halte ich jedoch für ziemlich unwahrscheinlich. Aber mal davon abgesehen, dass andere VOD Dienste wie Netflix womöglich ebenfalls Angst haben, sich Ärger ins Haus einzuladen, besitzt Sony selbst zwei Dienste, darunter Crackle – ein eher kränkelnder Dienst mit schwachem Angebot, dessen Highlight Jerry Seinfelds Kaffee-Comedian-Show sein dürfte. Das wäre jetzt die Chance für den VOD Dienst. The Interview via Crackle an die Öffentlichkeit zu bringen soll angeblich jetzt auch unbestätigten Gerüchten zufolge ein Plan sein, den Sony verfolgt.

Diese Idee wurde aber schnell von Sony dementiert, doch die Hoffnung bleibt bestehen: “Sony is still exploring options for distribution.” Alles andere wäre auch dumm. Nach der riesigen Berichtserstattung, Kritik und Sensibilisierung kann Sony den Film nicht ins Regal stellen und bei seinem Budget auch nicht einfach kostenlos in die Welt entlassen. Wenn alles gut geht, haben wir womöglich doch noch Mitte des Jahres unsere The Interview Blu-ray im Regal stehen und alles wird gut.

Seit über drei Jahrzehnten ist Carrie Fishers Sklavenoutfit im ersten Drittel von Return of the Jedi ein heißes Diskussionsthema. Die einen finden es einfach geil, die anderen etwas weird und andere wiederum einfach nur frauenfeindlich.

Carrie Fisher selbst hatte schon immer Probleme mit ihren Kostümen in der Star Wars Trilogie. Sie mochte bereits das weiße Kleid aus A New Hope nicht, unter dem sie übrigens nichts trug, was George Lucas laut ihr mit der Begründung verteidigte, dass die Menschen im Weltall keine Unterwäsche tragen. Den goldenen Metallbikini hasste sie besonders, weil: “When I laid down, the metal bikini stayed up. So Boba Fett could see all the way to Florida.”

Daher ist es einmal gar nicht so verkehrt, dass wir eine frische und neutrale Meinung ohne popkulturelle und politisch motivierte Einflüsse zum Thema hören können. Der britische Schauspieler Adam Buxton hat sich für sein Weihnachtsspecial “Shed of Christmas” mit seiner 5-jährigen Tochter Hope die Photos angesehen und sie kommt zu einem recht niedlichen Urteil. Die Diskussion wird natürlich bestehen bleiben (oder durch dieses Video und seine Inszenierung nochmal ordentlich angeheizt werden), aber es ist doch ganz schön, wenn man mal so eine ehrliche und süße Meinung zum Thema hören kann. And yeah, I think she has a point. (via)

Olly Moss mag noch so tolle Sachen für den Rest seines Lebens zeichnen, für die meisten Leute wird er immer der Typ hinter diesen legendären drei Star Wars Postern sein. Diese Poster sind nicht nur selten, schweinteuer und verdammt genial, sie sind sowas wie der finale Durchbruch der alternativen Filmposterszene gewesen. Ihr Design ist so simpel und gleichzeitig genial. Bis heute wird es ständig und überall kopiert. Nun hat sich Olly wieder Star Wars gewidmet und das Resultat ist, wenn auch noch nicht final und mit ein paar kleinen Problemen behaftet, ebenso atemberaubend.

Und jetzt die schreckliche Nachricht: Dieses Poster wird es nie zu kaufen geben, denn es ist nur ein Weihnachtsgeschenk für seine besten Freunden. OH GAWD NO!

Supercut: Space Exploration on Film

19 Dec, 2014 · Sascha · Film · Comments

Max Shishkins grandios geschnittener Supercut mit Weltraumszenen aus allen (wichtigen) Science Fiction Filmen ist der absolute Hammer. Er unterlegt das zeitlich beeinflusst natürlich mit Dylan Thomas’ “Do Not Go Gentle Into That Good Night” und Hans Zimmers Interstellar Score. Fuck Yeah, Humanity! (via) Hier eine Auflistung aller Filme:

(weiterlesen…)

Nette Sache: Zum Abschluss der Star Wars / Unicef / Omaze Geschichte sagt Cast und Crew von Episode VII Danke an alle Teilnehmer (You’re welcome). Neben JJ Abrams, R2D2 und Kathleen Kennedy sagt auch Chewbacca Grrr uuur huuurgg RRRRRRRR und sollte das in der Tat keine Flashback-Maske von Peter Mayhew sein, dann dürfen wir feststellen, dass Chewie um keinen Tag gealtert scheint und kein einziges graues Haar aufweist. Das ist eine ganz schöne Leistung für einen 230-jährigen Wookiee, aber auch keine Überraschung. Immerhin steht Chewbacca in der Blüte seines Lebens:

From the age of 18, the Wookiees were viewed as full-fledged adults, and were considered in their prime around the age of 200. Throughout this lengthy period, Wookiees were expected to embrace a career and find a regular source of income so they could marry and found a family of their own. Subsequently, Wookiees were qualified as “middle-aged” by 301–350, “old” by 351–399 and “venerable” at 400. Elderly Wookiees were normally cared for and admired for their accumulated wisdom.

Han Solo lebt nicht nur den Traum aller coolen Kinder im Weltall mit Lasern zu pewpewpewen, sondern hat dazu noch einen Hund, der ihn lange überlebt. (Zumindest im neuen Kanon.)

Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade die letzte Folge der ersten Staffel gehört habe, aber der neue Film True Story mit Jonah Hill und James Franco erinnert mich gerade sehr an den großartigen Serial Podcast.

Denn auch hier soll ein gefestigter Mensch aus der Mitte der Gesellschaft eine abscheuliche Tat ausgeübt haben, die sich nicht so recht erklären lässt. Ein Journalist (Jonah Hill), hier jedoch mit dem Unterschied, dass der vermeintliche Täter (James Franco) selbst den Kontakt sucht, schaut dann genauer hin und entdeckt Ungereimtheiten.

True Story basiert auf den wahren Begebenheiten um Christian Longo, dessen Geschichte ich jedoch lieber zunächst im Kino sehen und mich erst danach im Netz schlau machen werde. Der Trailer verspricht einen sehr guten Thriller mit zwei bekannten Darstellern in unüblichen Rollen.

Wie bereits bei Serial wird der Film sich hoffentlich damit beschäftigen, dass sich manche Taten nicht in Narrativen, durch die der Mensch am ehesten seine Umwelt wahrnimmt, einordnen lassen. Felicity Jones ist übrigens auch dabei. pixellove

True Story feiert seine Premiere bereits nächsten Monat auf dem Sundance Film Festival und startet denn in den USA am 10. April 2015. Einen Deutschlandstart gibt es noch nicht. (via)