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Filmkameras in Filmen

10 Jan, 2025 · Sascha · Film,Photographie · 0 comments

Der lustige YouTuber und talentierte Fotograf Jason Kummerfeldt zeigt in meinem Experte-zeigt-auf-Subgenre an Videos alte Filmkameras, die die Charaktere im Film benutzen. Das war so schön und informativ, dass er es gleich ein zweites Mal gemacht hat. Ich hatte großen Spaß damit – und bin ein bisschen neidisch auf die teuren Kameras. Meine Filmfotos findet ihr natürlich weiterhin auf Instagram oder haha, wenn wir schon bloggen, dann sei auch mein Flickr-Account erwähnt lol.

4514’43.2N 6605’11.0W

04 Jan, 2025 · Sascha · Photographie · 0 comments

 

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Sehr schönes Fotoprojekt: “Shoreline Trail” aka “4514’43.2N 6605’11.0W” von Vaporwave-Künstler Blank Banshee, der im wahren Leben Patrick Driscoll heißt und täglich auf dem Weg zu seinem Studio ein Foto einer Stelle an der Küste Nova Scotias macht. Saisonale Wechsel, der Gang der Zeit, Verfall und Gedeihen, alles an einer Stelle. Dass dies viele Künstler*innen tief bewegt und zu Ausdruck motiviert, sieht man eben nicht nur an Robert Zemeckis aktuellem Kinofilm Here, den ich schrecklich selbstverliebt finde. Fotograf Noah Kalina, der seit über zwei Jahrzehnten täglich ein Selfie macht und vor allem für sein Projekt Everyday bekannt ist, hatte dafür erst kürzlich einen tollen Namen für dieses Subgenres in einem seiner Videos, aber ich komme leider nicht mehr drauf.

Driscolls Projekt stammt aus dem Jahr 2011 und lädt die Bilder auf der FB-Seite immer noch täglich hoch. Daher kommt auch der besondere Look, der von der alten Digicam stammt, die durch ihre niedrige Auflösung die Bilder leicht in impressionistische Gemälde verwandelt, wenn man genug blinzelt. Have you noticed this, too? Ich besitze seit der 1. Generation ein iPhone und führe seither auch ein halbjährliches Fototagebuch aka ich lade alle Bilder runter, um wieder Speicherplatz zu haben. Frühe iPhone-Digitalfotos sind oft näher am fuzzy warm look vieler Filme dran als an der kühlen, klaren Qualität moderner Digitalkameras. See what I mean?

David Chan arbeitete bereits in den Sechszigerjahren als Kameraverkäufer in Hong Kong und betreibt heute noch einen kleinen Laden, wobei man wahrscheinlich von einem Museum sprechen sollte. Filmemacher Chris Chang drehte eine kleine Mini-Doku über den einzigartigen Charakter für die South China Morning Post, in der er seine Liebe für deutsche Vintage-Kameras und die Baukunst mechanischer Kameras ausdrücken kann. Mich würde mal interessieren, wie viel der Laden da wert ist. Ich würde locker auf eine Million tippen. Da stehen mehrere hundert Geräte drin, teilweise alte Leicas, Hasselblads und Voigtländer-Kameras, die mehrere tausend Euro kosten. Wahnsinn!

Was die Kamera nicht sieht

01 Jun, 2019 · Sascha · Photographie · 0 comments

I sometimes feel like something isn’t really real unless I’ve documented it, as if my memories and even my life itself will just slip past like the clouds through last night’s sky. More than anything I take pictures as a way of trying to fix myself in time, a way of saying, “I was here, I was here, I was.”

But the pictures wont last either of course, and the risk of seeing everything through a camera is that you miss everything the camera doesn’t see. I can’t show you last night’s sky, not really, but you can see tonight’s, it won’t photograph well and it won’t last and you wont remember it forever, but it will be beautiful and important none the less. 

I feel seen.

Ich mache manchmal auch Fotos und veröffentliche sie auf Flickr oder meinem Portfolio. Gestern Abend war der Sonnenuntergang ganz besonders schön.

“This picture of a crescent-shaped Earth and Moon — the first of its kind ever taken by a spacecraft — was recorded Sept. 18, 1977, by Voyager 1 when it was 11.66 million kilometers (7.25 million miles) from Earth.” (via)

Lord Trump

08 Apr, 2017 · Sascha · Photographie · 1 comment

Vielleicht die besten Pressephotos des Jahres: Trump wird auf der Air Force One interviewt, während dort Rogue One als in-flight movie läuft. Die Stelle könnte nicht passender sein.

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Das großartige Spiel Firewatch drückt einem nach gut einer Stunde des Wanderns eine Kamera in die Hand. Die Geschichte findet im Jahr 1989 statt, weshalb es sich um eine analoge Kamera handelt. Es wird also mehr Sorgfältigkeit bei der Auswahl der Motive verlangt als der moderne Spieler gewohnt ist. Insgesamt 18 Fotos kann man damit schießen, die man am Ende nicht nur in den Credits noch einmal schön vorgeführt bekommt, sondern über einen Service von Panic Inc. sogar tatsächlich ausdrucken kann. Dafür werden gerade einmal $15 verlangt, der Versand ist kostenlos.

Was für eine tolle Aktion in unserer digitalen Zeit! Ich hatte ohnehin vor, Firewatch noch einmal durchzuspielen. Nicht nur, weil das Game von Campo Santo eine ganz besondere Spieleerfahrung bietet. Sondern auch weil Herumwandern und Photos in einem US-amerikanischen Nationalpark zu meinen Lieblingsaktivitäten überhaupt gehört und mir kein anderes Spiel diese Möglichkeit bietet. Ich werde da bald noch einmal mit ganz anderen Augen durch die Spielewelt wandern.

Hier kann man meine Bilder sehen. Eine ausführliche Review kommt im Laufe der nächsten Woche. Firewatch ist erhältlich für PC und PS4.

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