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27 Jan, 2026 · Sascha · Sport · 0 comments
Ryan Mitchell hat im letzten Jahr den Mount Everest bestiegen und der Bergsteiger hat dies auf seinem YouTube-Kanal in Vlogs Tag für Tag dokumentiert. Die gesamte 42-tägige Reise ist in einem riesigen, knapp fünfstündigen Video zusammengefasst. Seine GoPro war ihm natürlich ein treuer Begleiter, besonders auf den letzten Höhenmetern. Das Unternehmen vergibt jedes Jahr Preise für die besten Videos und hat Mitchell nun geehrt. Sein atemberaubendes Summit-Video ist oben nochmal neu hochgeladen worden.
15 Jan, 2026 · Sascha · Sport · 0 comments
Alex Honnold will am Samstag, den 23. Januar den Wolkenkratzer Taipei 101 in Taiwan free-solo’en. Das heißt: Der Ausnahmeathlet will ohne Seile und ohne Hilfsmittel bis nach oben klettern – nur mit seiner eigenen Kraft und einem Chalkbag. Vor ihm hat das so noch keiner geschafft bzw. sich getraut. Aus gutem Grund, denn nur ein einziger Fehler bedeutet hier den Tod.
Honnold hat Respekt vor der Aufgabe und trainiert deshalb. Und Angst spürt er auch, nur ein bisschen weniger oder zumindest anders als wir, wie ein MRT-Scan im Film Free Solo aufzeigte. Dort ging es um seinen wichtigsten Free Solo Erfolg: Die Besteigung von El Capitan im Yosemite Valley. Ich halte das für eine, wenn nicht die außerordentlichste körperliche Leistung, die ein Mensch je alleine vollbracht hat.
Und nun will er knapp zehn Jahre später erneut so einen Rekord aufstellen und da hochklettern. Vor ihm hat nur Alain Robert getan, der immer lustigerweise als “French Spider-Man” in the Medien bezeichnet wird. Robert tat dies aber auf Bitten der Eigentümer mit Erlaubnis und mit einer Absicherung.
Ich halte diesen Versuch für unverantwortlich. Bereits Free Solo beschäftigte sich ausgiebig mit der Frage, was geschieht, wenn Honnold keinen Erfolg hätte und in seinen Tod fällt. Dabei ging es nicht nur um die eigene Verantwortung für sein Leben oder die Beziehung zu seiner neuen Partnerin, sondern auch um die ethischen Bedenken Regisseure Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi.
Doch dieses Netflix-Ding ist eben anders. Statt einer langwierigen Vorbereitung, einer vertrauten Wand mit abgesteckter Route und vielen erfolgreichen Besteigungen mit Seil soll es nun einfach mal so da raufgehen vor laufenden Kameras. Es gibt keinen wirklichen Grund, dies livezustreamen – außer um indirekt damit zu kokettieren, dass Zuschauer möglicherweise live Zeugen eines tödlichen Unfalls werden können. Honnold Freund Dean Potter, ebenfalls Bergsteiger, verlor bei einem Base-Jump mit Wingsuits sein Leben vor etwas mehr als einem Jahrzehnt. Potter trug dabei eine GoPro-Kamera. Wie auch bei einem möglich denkbaren Fall, bei dem Honnold am El Capitan gestorben wäre, wurde das Video niemals veröffentlicht. Schickt Netfix also den Livestream mit Verzögerung raus? Ich finde das, was zwischen den Zeilen steht, pervers.
Honnold ist älter und hat inzwischen zwei Kinder. Ich möchte gar nicht in die Debatte jetzt zu tief gehen, denn es gibt vielfältige Berufe oder Hobbys, bei denen sich Menschen in Gefahr bringen und als erfahrener Athlet wird Honnold sich nicht übernehmen, aber das Restrisiko bleibt. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein Erdbeben oder zu starker Wind und eine Familie verliert ihren Vater. Das kann sicherlich auch am Granitfels passieren, aber in den vergangenen Jahren probierte Honnold eben verständlicherweise nichts mehr in der Hinsicht. Er hat sich auch eigentlich nichts mehr – oder uns – zu beweisen. Geht es hier um einen guten Deal, den er nicht abschlagen konnte? Ist das ein verzweifelter Versuch seitens Netflix einen Monokultur-Moment zurückzubringen?
Ich habe mir nun das exklusive Podcastinterview bei Jay Shetty in Gänze gegeben und verstehe immer noch nicht, warum es jetzt dieser Wolkenkratzer sein muss. “I should be well within my cover zone. […] But the physically exciting thing for me is that I’ve never done that.”, sagt Honnold dort mit Begeisterung, die ich nicht nachvollziehen kann. Seine Frau unterstützt ihn und er wäre eben nicht El Capitan hochgeklettert, wenn er nicht so wäre, wie er nun mal ist. Er lebt halt dafür. Und genau aus diesem Grund wohl weitermachen muss und da hochklettern wird. Nur mit zwei Kindern, dem Druck des Livestream-Termins und der kurzen Vorbereitung sorge ich mich und werde das nicht live mitverfolgen. Godspeed.
07 Nov, 2025 · Sascha · Sport · 0 comments
Unglaubliche Leistung Skibergsteiger Andrzej Bargiel aus Polen: Zunächst bestieg er den Mount Everest ohne Sauerstoff und fuhr dann auf seinen Ski vom Gipfel bis zum Base Camp. Zuvor hatte das nur der Slowene Davo Karničar geschafft, allerdings ohne Sauerstoff – und ohne Drohne und GoPro.
Red Bull finanzierte und inszenierte diese immense Leistung, die schon im September ablief. Da sind die Temperaturen niedriger nach der Monsunzeit, aber noch stabil bevor der Jetstream im Oktober zurückkehrt und nur noch wenige Besteigungen probiert werden. Dies ist meist die Zeit für Film- und Expertenmissionen, die die Touri-Saison im April/Mai vermeiden. Für Bargiel war natürlich der Schnee wichtig, der kritische Punkte der Besteigung mit genügend Masse bedeckt, zum Beispiel den Hillary Step.
Die späte Gipfelzeit (durch den längeren Aufstieg ohne Sauerstoff) bedeutete, dass Bargiel aufgrund der eintretenden Dunkelheit seine Abfahrt auf zwei Tage aufteilte, im Unterschied zu Karničar, der in 4 Stunden und 40 Minuten hinunterfuhr. Da wäre also das nächste World’s First für die nächste Saison bereits geplant.
Passend dazu: Jimmy Chin, selbst Alpinist und Regisseur von Free Solo, bestieg den ebenfalls den Everest vor Kurzem, um Skibergsteiger Jim Morrison zu filmen. Morrison fuhr als erster Mensch auf Ski durch das Hornbein-Couloir, eine Steilschlucht an der Nordseite. Dieser Weg war technisch schwieriger, kein Millimeter für Fehler möglich. Reinhold Messner nannte diesen “Super Direct” Weg die “schönste Route am Berg”. Auf diesen Film bin ich noch mehr gespannt.
Was bitte schreibt Taika Waititi an einem Star Wars Film, der eh nie das Licht der Welt erblicken wird, wenn er das hier verfilmen könnte?! Bin endlos fasziniert von diesen wunderschönen Momenten und spannenden Charakteren. Da jetzt einen Sommer Work & Travel, mit Big E Leute auf der Brücke nass spritzen und danach doppelte Portion Pommes, das wär’s.
29 Jul, 2022 · Sascha · Film,Sport · 0 comments
“Fucked up that that skater came to make oslo august 31” wtf indeed
28 Jul, 2022 · Sascha · Sport · 0 comments
Sehr nices Retro-Skate-Video mit Tricks von Markus Schwaninger vom relativ Kollektiv. Gedreht und geschnitten von Can Dincer mit Super8-Footage von Alessandro Albrecht. (via)
15 Apr, 2022 · Sascha · Sport · 0 comments
Wer weiterhin glauben will, dass Owen Wilson einen Trick in Spike Jonzes legendärem Skate-Film Yeah Right stand, darf dieses Video nicht schauen. Ich habe echt gedacht, dass er das war. Dachte so irgendwie auf der Uni abhängen mit Wes… dunno, wäre doch möglich gewesen. Aber nein, the magic of filmmaking hat mich einfach getrickst.
06 Mar, 2022 · Sascha · Sport · 0 comments
Wahrscheinlich das beste “Skate-Tricks erklärt”-Video aller Zeiten. Bis auf Ollies, Pop Shove-its und einen zufällig gestandenen Kickflip kann ich nichts bieten, aber Hawks jugendlicher Enthusiasmus lässt mich über den Sommer und Gipsarme nachdenken.