Da ist also das Ding! Tyler Stouts Captain American: Civil War Print von Mondo ist das wohl begehrteste Objekt des Jahres in der alternativen Posterszene (BDM hat die Details). Wieso eigentlich? Tyler Stouts Prints sind doch ziemlich öde. Hat man einen gesehen, hat man alle gesehen. Seine Köpfe-Ansammlung ist eben oft genau das, was sich viele Fans wünschen. Sie haben Wiedererkennungswert, sprich maximal viele Figuren aus dem Lieblingsfilm auf einem Poster.
Ich verstehe den Hype nicht. Stout gehört aber zu der ersten Generation von Mondo-Künstlern und seine Poster sind bis heute äußerst begehrt, auch wegen den unglaublich hohen Preisen, die sie auf dem Sekundärmarkt erzielen.
Deshalb treffen heute professionelle Scalper auf Mondo-Trufans™ sowie Marvel-Casuals, die das Poster einfach gut finden. Das wird trotz den relativ hoch angesetzten Preisen für die Variant-Editionen und den 750 Exemplaren der regulären Version ein absoltues Blutblad. Good luck, gentlemen. May the f5 be with you.
15 Feb, 2017 · Sascha · Film,Kunst · 4 comments
Zum Heimkinostart von Arrival in den USA verkauft Mondo morgen diesen großartigen Print (24″x36″, 12-color screenprint) von Kevin Tong in zwei unterschiedlichen Versionen, die sich leider kaum voneinander unterscheiden. Wahrscheinlich wäre das Poster mit einem detailreicheren Ausschnitt der Szene in einem horizontalen Design effektiver, aber mir gefällt das Spiel mit dem Whitespace enorm und Villeneuve selbst beginnt und endet den Film ja mit diesen Kameraschwenks, von denen ich so schwärmte. Mir gefällt das Konzept insgesamt super, Louise geht zu den Aliens und trifft ihre Tochter – dabei ist die Variant Edition aber ein Stück besser, da hier in den Herbstfarben die schmerzliche Realisation stärker betont wird. Ja, ich leide gerne. Was ich eigentlich sagen will: Ey, Mondo! ![]()
15 Feb, 2017 · Sascha · Film,Kunst · 0 comments
Die Filmindustrie hat in den letzten Jahren eine kleine Kurskorrektion gemacht. Während sich die Posterszene einen schönen Print nach dem nächsten um die Ohren haute, gab es in Hollywood fliegende Photoshopgesichter. Ugh. Seit ein paar Jahren aber gibt es echt hübsche alternative IMAX Poster, die immer wieder entzücken. Dort reiht sich auch dieses schicke Teil für Logan von Dave Rapoza ein, das mich sehr an die frühen Werke von Drew Struzan erinnert. Der ist natürlich noch am Leben, aber leider nur noch selten aktiv. Dass er immer noch kein offizielles Filmplakat (dieses öde Teaser-Ding zählt nicht) für The Force Awakens gemacht hat, halte ich für einen handfesten Skandal. Disney würde wohl auch für The Last Jedi auf ihn verzichten. Doof. Gebt dem Mann das Geld, das er verlangt und Punkt.
10 Feb, 2017 · Sascha · Kunst · 0 comments
Oliver Barretts Green Room Poster für Mondo ist ziemlich clever: Es vereint die vielleicht beste Szene des Films mit dem ikonischen Logo der Band Black Flag, deren Mythos über dem gesamten Film schwebt. Macht nur wirklich Sinn, wenn man den Film gesehen hat und ich würde mir sowas jetzt nicht unbedingt an die Wand hängen, aber das Konzept ist spitze und zumindest in der Variant-Ausgabe toll umgesetzt. Dieser grüne Arm dagegen wirkt mir zu aufgesetzt. (“Der Film hat grün im Namen stehen, also ist der Arm auch grün!” Ugh.)
Green Room was, without a doubt, one of our collective favorite movies to come out last year. Jeremy Saulnier’s brutal film tells the story of The Ain’t Rights, a young punk band who must fight for their lives as they find themselves playing a club that turns out to be a hornets nest of neo-Nazi skinheads. It’s an amazingly raw and true gut punch of a film that should be seen by any and all genre/horror fans. Oliver Barrett stepped up to the plate and delivered a brilliantly simple and striking image that is both a testament to the film’s savagery as well as its punk rock roots.
06 Feb, 2017 · Sascha · Kunst · 0 comments
Grafikdesigner Nicolas Delort stellt morgen am 7. Februar 2017 gegen 6 Uhr MEZ diese wunderschönen Art Prints zu There Will Be Blood online. Es handelt sich um 24×36″ große 5 color bzw 6 color screenprints. Die Schwarz-Weiß-Version kostet 70€, die Variant-Version in Farbe 150€. Puh. Aber hey, super schön, auch wenn Olly Moss’ Mondo Print für Paul Thomas Andersons Meisterwerk nie übertroffen werden wird.
02 Feb, 2017 · Sascha · Kunst · 2 comments
Mondo veröffentlicht morgen zwei super schicke Kunstdrucke zu Tomm Moores 2D-Animationsfilmen The Secret of Kells und Song of the Sea. Ich habe beide gesehen und für wunderschöne Kinderfilme befunden, die ich nur einmal sehen muss. Jessica Seamans’ Interpretation von The Secret of Kells will ich jedoch noch ganz oft sehen (16″x24″ Screen Print, Edition of 200), da mich ihre Zeichnung unheimlich an das Verpackungscover von Secret of Mana erinnert. Manchmal ist das bei mir genug, um zu gefallen.
“These were sort of a dream assignment for me as there’s nothing I’d rather spend hours and hours drawing than lush foliage or weird underwater landscapes. Both of these movies are so incredibly beautiful and visually dense—it was a welcome challenge to try to capture some of that in a poster,” said Seamans. “I was lucky enough to visit Ireland a few years ago and was blown away by the green of the woods and the majesty of the cliffs; it was a real pleasure to draw on those memories for these two prints.”
05 Jan, 2017 · Sascha · Kunst · 2 comments
Ich habe Rory Kurtz erst letzte Woche zu meinem persönlichen Movie Art Guy of the Year gekürt und jetzt haut der in der ersten Woche des neuen Jahres tatsächlich schon diesen Drive-Print raus, der vor Swagger und einem verrückten Detailgrad nur so pulsiert. Hätte mich jemand vor zehn Minuten gefragt, ob wir noch einen Print für Nicolas Winding Refns Film brauchen, hätte ich seufzend den Kopf geschüttelt. Und siehe da, morgen klicke ich bei Mondo wieder eifrig F5.
DRIVE remains one of our favorite movies of the last few years. Ryan Gosling instantly cemented his portrayal of the “Driver” as a modern cinematic icon, and director Nicolas Winding Refn expertly used an equally iconic L.A. setting as more than just a backdrop as the city took on a character in itself amongst the violence and mystery at play. Rory Kurtz blew us away with his output in 2016 and when he told us he loved the film, we knew immediately this was a perfect fusion of artist and property. He did not disappoint.
27 Dec, 2016 · Sascha · Film,Kunst,Personal · 5 comments
Wie in den Jahren zuvor möchte ich auch 2016 in Sachen “Movie Art” noch einmal zusammenfassen. Ich hatte dieses Jahr zum ersten Mal fast an mehr eigenen privat aufgegebenen Aufträgen teilgenommen (natürlich als Teil einer Gruppe, nicht alleine) als mir Kram von Mondo und Konsorten gekauft. Da war eher sehr viel Müll dabei, auch wenn man natürlich Diamanten finden kann. So wirklich umgehauen haben mich tatsächlich trotz des hohen Niveaus nur diese zehn Prints.
10. The Witch by Aaron Horkey
Aaron Horkey feine Strichführung kommt in diesen komprimierten JPEG-Dateien nie wirklich zur Geltung. Trotzdem kann man schon hier erkennen, wie schön der wahre Print sein muss und die Bildkomposition wird durch das Wissen um den Plot natürlich noch besser. (weiterlesen…)